Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
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[HU]Dexter245
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
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- HerrRosa
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
So, wie sich die 4players Elite hier wieder gebart, könnte man glatt zum Schluss kommen, dass die Grafik einem Spiel schon fast abträglich ist.
Hiermit spreche ich mich für die Einführung des Storyblenders und des Gameplayblenders, ach was, des Atmospäreblenders aus. Das Blenden geht heute eindeutig zu weit!
Hiermit spreche ich mich für die Einführung des Storyblenders und des Gameplayblenders, ach was, des Atmospäreblenders aus. Das Blenden geht heute eindeutig zu weit!
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engineer
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
hahaha
Yerli, der alte Scheisse Laberer! Sein Triple A Titel Crysis 3 hat ja gameplay technisch ordentlich abgekackt. Und jetzt sagt der Idiot natürlich: "Grafik is ja SO wichtig".
Hoffentlich wird dieser Laden bald übernommen und in Einzelteile zerfleddert.
Yerli, der alte Scheisse Laberer! Sein Triple A Titel Crysis 3 hat ja gameplay technisch ordentlich abgekackt. Und jetzt sagt der Idiot natürlich: "Grafik is ja SO wichtig".
Hoffentlich wird dieser Laden bald übernommen und in Einzelteile zerfleddert.
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zeppy1986
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Kennt vielleicht noch eine Vandal Hearts von der PSone. Die Grafik ist total hässlich, aber ich glaube ich hab es 10 mal durchgespielt. Nicht weil es so schön aussah, sondern weil die Story spannend war und weil es strategisch ziemlich anspruchsvoll war bzw ist. Würde man mir heute eine Fortsetzung liefern die genauso aussieht würde ich mit Kusshand zugreifen. Grafik ist ganz sicher nicht alles. Ich brauch ein Spiel das mich fesselt, nicht eins was nur hübsch anzusehen ist. Wenn man das kombinieren kann, um so besser, Crytek hat das bislang nicht geschafft.
- adventureFAN
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Sehe ich auch so. Gut gestaltete und atmospärische Grafik ist die halbe Miete.
Sie muss noch nichtmal auf den neusten Stand sein, solange sie passt.
In Kombination mit einem guten Sounddesign (vorallem Soundtrack) umso mehr.
Dann kommen Story, Charakter und Gameplay.
Letztes gutes Spiel dieser Art, war meiner Meinung nach BioShock Infinite.
Ein perfektes Beispiel =D
@zeppy1986
Damals waren die Grafikansprüche nur ganz andere, da hat man sich auch mit solch einer Grafik zufrieden gegeben.
Sie muss noch nichtmal auf den neusten Stand sein, solange sie passt.
In Kombination mit einem guten Sounddesign (vorallem Soundtrack) umso mehr.
Dann kommen Story, Charakter und Gameplay.
Letztes gutes Spiel dieser Art, war meiner Meinung nach BioShock Infinite.
Ein perfektes Beispiel =D
@zeppy1986
Damals waren die Grafikansprüche nur ganz andere, da hat man sich auch mit solch einer Grafik zufrieden gegeben.
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kamm28
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Re: Kommentar
Ich empfehle den Complete-Mod!saxxon.de hat geschrieben: Ich hole gerade übrigens Stalker - Shadow of Chernobyl von 2007 nach. Gegen heutige Spiele sieht das auch ein bisschen altbacken aus, dennoch ist die Immersion durch die Atmosphäre stärker als bei den meisten anderen Spielen, die ich in den letzten Jahren gezockt hab und ganz sicher stärker als bei den 3 Crysis-Games.
http://www.moddb.com/mods/stalker-complete-2009
Damit wird die Grafik stark aufgewertet. Optional kann man auf einige mehr oder weniger nützliche Gameplayerweiterungen zugreifen. Ich stimme dem Cevat definitiv nicht zu, aber Stalker wird dadurch tatsächlich noch mal leicht besser.
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SoftIceMan
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Der hat recht!
Wenn er meint, dass man mit guter Grafik ein schlechtes Spiel zum glänzen bringen will.
Gibt genug rein oberflächliche Menschen, die kann man so direkt zum Kauf bewegen.
Und die wenigsten besitzen soviel Intelligenz, zu erkennen dass das reines Marketing ist.
Wenn er meint, dass man mit guter Grafik ein schlechtes Spiel zum glänzen bringen will.
Gibt genug rein oberflächliche Menschen, die kann man so direkt zum Kauf bewegen.
Und die wenigsten besitzen soviel Intelligenz, zu erkennen dass das reines Marketing ist.
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Super_Marimo
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Nö, es muss einfach einen in sich stimmigen Stil haben. SNES- und Mega-Drive-Titel können ebenso atmosphärisch sein wie Titel der heutigen Generation. Ein Minecraft mit Pixel-Optik kann durch seinen Stil ebenso zum Eintauchen einladen wie ein Okami im Cel-Shading oder ein Far Cry 3 in knackscharfer HD-Grafik.Zinssm hat geschrieben:Gute Grafik macht ein gutes Spiel noch besser
@Crytek: Es tut mir leid, aber bei mir persönlich machen die technischen Aspekte eines Spieles nie im Leben 60% aus. Wichtiger sind der (von mir schon erwähnte) Stil, Gameplay, Story, etc.! Das macht für mich mindestens 70% des Spiels. Dass Technik allein kein spielerisch mittelmäßiges bis schlechtes Spiel retten kann, sollte der Herr Yerli ja wohl schon an Crysis 3 gesehen haben!
- V3ng3@n[3
- Beiträge: 4
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Kommentar
Wenn dieses Aussage so stimmen würde, würden bis heute keine Millionen mehr Klassiker wie Deus Ex, Diablo II und die Fallout-Serie spielen. Die waren schon bei Markteinführung kaum auf dem neuesten Stand und heben durch ihre Atmosphäre nahezu alle grafischen Mängel auf (und "Physik" gibt es da auch nicht wirklich).
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Isterio
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Yerli: "Die Leute sagen, dass Grafik unwichtig sei, aber spielt mal Crysis und erzählt mir dann, dass die Grafik nicht wichtig sei. Es war schon immer so, dass die Grafik das Gameplay angestoßen hat."
Bei Crysis ist die Grafik ja auch der Schwerpunkt. Teile 2 und 3 sind eine spielbare Techdemo. Das Gameplay ist nicht speziell und die Story ist auch nicht gut (und kaum vorhanden). Irgendwo muss das Spiel ja punkten. Speziell gut ist Crysis aber nicht (Teil 1 war der Beste). Ich meine, die Grafik macht (bei einem guten Spiel) etwa 30% aus.
Bei Crysis ist die Grafik ja auch der Schwerpunkt. Teile 2 und 3 sind eine spielbare Techdemo. Das Gameplay ist nicht speziell und die Story ist auch nicht gut (und kaum vorhanden). Irgendwo muss das Spiel ja punkten. Speziell gut ist Crysis aber nicht (Teil 1 war der Beste). Ich meine, die Grafik macht (bei einem guten Spiel) etwa 30% aus.
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johndoe1527797
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Spiel heute mal das erste Zeld und erzähl mir, dass du keine Gänsehaut bekommst!!
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Dark Funeral
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Der Typ nervt einfach nur noch. Das dumme ist, das müsste ihm wohl mal jemand sagen das er uns in Zukunft mit solchen Botschaften verschont. Ich spiele heute noch gerne Titel die 10 Jahre alt sind, nur weil die Grafik nicht mehr Zeitgemäss ist, ist es deswegen kein gutes Spiel. Ist ja toll das Beispiel mit dem Grashalm, nur besitzen wohl in etwa 5% der Spieler einen Rechner der die Leistung besitzt dies so realistisch darzustellen wie er es beschreibt. Und auch wenn, es ist nosense. Schliesslich ist Grafik alleine Geschmackssache und es kann auch nicht jedes Spiel so raus-geputzt wie Crysis3 aussehen.
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Squarefox
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Sound?
Musik?
Steuerung?
Story?
GAMEPLAY? ("Gameplay first." [Quelle: BLIZZARD])
Das ist mal wieder das monatliche Bullshit Gebrabbel von Mr. Yerli.
Musik?
Steuerung?
Story?
GAMEPLAY? ("Gameplay first." [Quelle: BLIZZARD])
Das ist mal wieder das monatliche Bullshit Gebrabbel von Mr. Yerli.
- schockbock
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Re: Crytek: "Grafik macht ein Spiel zu 60% aus"
Das Thema wird regelmäßig in entspannter Runde diskutiert.
Meine Meinung: Gute Grafik schafft mit Sicherheit höhere Immersion, aber in die Bewertung fließen noch andere Faktoren ein:
das Genre- natürlich ist in einem Shooter die Grafik spielspaßtragend, denn Shooter haben selten Gameplayelemente, die nicht durch Optik realisiert werden. Außerdem steht und fällt das Erleben eines Shooters mit dem Eindruck, vollkommen in der virtuellen Welt zu sein- die Kopfhörer sind meine Ohren, Maus und Keyboard meine Gliedmaßen und der Screen halt die Augen. Bin einer der letzten, der bei mieser Optik die Nase rümpft, aber Shooter altern für mich (als so ziemlich einziges Genre) mit wahnwitzigem Tempo. Insofern wird ihnen auch zum Verhängnis, wenn die virtuelle Welt durch andere Dinge in's Wanken gebracht wird- hölzerne Animationen, schlechte Sprecher, brotige KI... Alles, was eben den Eindruck einer realitätsgetreuen Nachbildung (oder wenigstens Vision) beschädigt.
In anderen Genres, wo Spielmotivation auch auf formellen Gameplayaspekten fußt (Statustabellen in Rollenspielen, Bilanzen in Wirtschaftsstrategiegames usw.) und wo der Spieler kein klar definierbares Alter Ego hat (alibimäßig hingerotzte Avatare in RTS, mit dem Identifizierungswert im negativen Bereich ["was für'n Schmock bin ICH denn??"]), ist Optik für mich ziemlich bis stark vernachlässigbar.
Das eigene Lebensalter:
Die These ist noch nicht auf Herz und Nieren geprüft, aber Prägungen aus der Kinderzeit, wo noch alles Gold war was glänzt, dürften ziemlich bedeutsam sein. Ich weiß jedenfalls, dass ich (86er Jahrgang) heute noch völlig unbefangen olle 8/16 Bit-Games spielen kann, auch wenn ich sie nicht von damals kenne. Schon eher problematisch ist der EGA-Matsch, den einem frühe PCs vorgesetzt haben- C64 und Co. find ich beinahe unerträglich hässlich. War ja auch nicht mehr meine Zeit...
Klar, dass jemand, der meinetwegen mit PSX und Xbox großgeworden ist, ganz andere Standards hat. Dem dürften die SNES-Games so gut gefallen wie mir die des C64.
Jau, und über Geschmack könnt ich auch noch ein bisschen faseln- zum Beispiel stilsicheres und linientreues Grafikdesign. In Zelda Ocarina of Time, was ja das N64 alles in allem gut auf Trab hält, störten mich damals schon Dinge wie diese grobaufgelösten Felswandsprites, die im besten Falle noch optisch funktional waren und das sonst anständige Grafikdesign regelmäßig reingerissen haben.
Mir (und vielen anderen auch) ist halt wichtig, dass die Grafik wie "aus einem Guss" wirkt.
Aber über Geschmack lässt sich streiten und wir haben Sonntag Morgen...
Meine Meinung: Gute Grafik schafft mit Sicherheit höhere Immersion, aber in die Bewertung fließen noch andere Faktoren ein:
das Genre- natürlich ist in einem Shooter die Grafik spielspaßtragend, denn Shooter haben selten Gameplayelemente, die nicht durch Optik realisiert werden. Außerdem steht und fällt das Erleben eines Shooters mit dem Eindruck, vollkommen in der virtuellen Welt zu sein- die Kopfhörer sind meine Ohren, Maus und Keyboard meine Gliedmaßen und der Screen halt die Augen. Bin einer der letzten, der bei mieser Optik die Nase rümpft, aber Shooter altern für mich (als so ziemlich einziges Genre) mit wahnwitzigem Tempo. Insofern wird ihnen auch zum Verhängnis, wenn die virtuelle Welt durch andere Dinge in's Wanken gebracht wird- hölzerne Animationen, schlechte Sprecher, brotige KI... Alles, was eben den Eindruck einer realitätsgetreuen Nachbildung (oder wenigstens Vision) beschädigt.
In anderen Genres, wo Spielmotivation auch auf formellen Gameplayaspekten fußt (Statustabellen in Rollenspielen, Bilanzen in Wirtschaftsstrategiegames usw.) und wo der Spieler kein klar definierbares Alter Ego hat (alibimäßig hingerotzte Avatare in RTS, mit dem Identifizierungswert im negativen Bereich ["was für'n Schmock bin ICH denn??"]), ist Optik für mich ziemlich bis stark vernachlässigbar.
Das eigene Lebensalter:
Die These ist noch nicht auf Herz und Nieren geprüft, aber Prägungen aus der Kinderzeit, wo noch alles Gold war was glänzt, dürften ziemlich bedeutsam sein. Ich weiß jedenfalls, dass ich (86er Jahrgang) heute noch völlig unbefangen olle 8/16 Bit-Games spielen kann, auch wenn ich sie nicht von damals kenne. Schon eher problematisch ist der EGA-Matsch, den einem frühe PCs vorgesetzt haben- C64 und Co. find ich beinahe unerträglich hässlich. War ja auch nicht mehr meine Zeit...
Klar, dass jemand, der meinetwegen mit PSX und Xbox großgeworden ist, ganz andere Standards hat. Dem dürften die SNES-Games so gut gefallen wie mir die des C64.
Jau, und über Geschmack könnt ich auch noch ein bisschen faseln- zum Beispiel stilsicheres und linientreues Grafikdesign. In Zelda Ocarina of Time, was ja das N64 alles in allem gut auf Trab hält, störten mich damals schon Dinge wie diese grobaufgelösten Felswandsprites, die im besten Falle noch optisch funktional waren und das sonst anständige Grafikdesign regelmäßig reingerissen haben.
Mir (und vielen anderen auch) ist halt wichtig, dass die Grafik wie "aus einem Guss" wirkt.
Aber über Geschmack lässt sich streiten und wir haben Sonntag Morgen...
