THQ: Auch EA ist interessiert

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zipit
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Re: THQ: Auch EA ist interessiert

Beitrag von zipit »

bis zum jahr 2020 hat sich die fresskette dann soweit aufgedröselt, dass entweder microsoft alle
studios unter sich vereint und SONY nur noch ein anbieter für solarbetriebene handstaubsauger ist
(oder umgekehrt - hängt hauptsächlich von einem sack reis in china ab). im jahr 2021 kauft dann
apple, mittlerweile eine anerkannte religion mit einem eigenen staatsgebiet in den grenzen des
ehemaligen griechenlands, microsoft/sony auf und wir dürfen alle nurnoch F2P games auf der
iBrille5 spielen, entworfen vom heilien apostel ZYNGA.
Armin
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Re: THQ: Auch EA ist interessiert

Beitrag von Armin »

zipit tried to be funny, but missed! (Hach...Anarchy Online Humor)
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DrArriS
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Re: THQ: Auch EA ist interessiert

Beitrag von DrArriS »

Hauptsache jemand kauft THQ, die Qualität der Spiele wird drunter sicher nicht leiden.
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The Scooby
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Re: THQ: Auch EA ist interessiert

Beitrag von The Scooby »

brent hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben: Dass du jetzt genau diese Massentauglichkeit, von der du in vielen anderen Teilbereichen deines Lebens selber sehr stark profitierst, ist reine Ironie.
Eben, in ANDEREN Teilbereichen.
Lol... wie du es eben nicht verstehen kannst oder willst. :roll:
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

8BitLegend 8BitLegend hat geschrieben:Sieg für die Aasgeier. Verlierer: THQ und die Gamer.
Aasgeier? Ich würde als Gläubiger genauso gegen einen Komplettverkauf sein und so auf einen Großteil der eigenen Investition verzichten. Du würdest auch nicht akzeptieren einem 10€ zu leihen um dann nur 1€+Zinsen zurückzubekommen. Den Schuh hat sich THQ selber anzuziehen und die Gamer haben ja auch einen Teil zu deren Niedergang beigetragen. Sie haben nämlich zu wenige Spiele gekauft und ihren spielerischen Fokus anders ausgerichtet.

Aber das tolle an der menschlichen Natur ist, dass aus Gründen des Selbstschutzes immer die anderen Schuld sind. :lol:
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

The Scooby hat geschrieben:Den Schuh hat sich THQ selber anzuziehen und die Gamer haben ja auch einen Teil zu deren Niedergang beigetragen. Sie haben nämlich zu wenige Spiele gekauft und ihren spielerischen Fokus anders ausgerichtet.
Ach, jetzt sind also "die Gamer" Schuld, dass zB. die maßlos überteuerte Produktion eines Homefronts selbst durch die überraschend hohen Verkäufe dieses Spieles nicht wettgemacht werden konnte? Und wenn THQ Spiele auf den Markt bringt, die nur wenig Anklang finden, dann sind auch "die Gamer" Schuld?

Du hast manchmal eine Art zu argumentieren ...
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Ash2X
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Re: Kommentar

Beitrag von Ash2X »

Kajetan hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben:Den Schuh hat sich THQ selber anzuziehen und die Gamer haben ja auch einen Teil zu deren Niedergang beigetragen. Sie haben nämlich zu wenige Spiele gekauft und ihren spielerischen Fokus anders ausgerichtet.
Ach, jetzt sind also "die Gamer" Schuld, dass zB. die maßlos überteuerte Produktion eines Homefronts selbst durch die überraschend hohen Verkäufe dieses Spieles nicht wettgemacht werden konnte? Und wenn THQ Spiele auf den Markt bringt, die nur wenig Anklang finden, dann sind auch "die Gamer" Schuld?

Du hast manchmal eine Art zu argumentieren ...
Nun,ich glaube du hast ihn etwas falsch verstanden: Wenn eine Firma Mist herausbringt und dann nichts verkauft ist das eine Sache, aber die meisten der Titel die THQ in den letzten Jahren herausgebracht hat waren wirklich gute Spiele....die nicht gekauft wurden da die Käufer lieber zu anderen,bekannteren Marken gegriffen haben.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

Ash2X hat geschrieben: Nun,ich glaube du hast ihn etwas falsch verstanden: Wenn eine Firma Mist herausbringt und dann nichts verkauft ist das eine Sache, aber die meisten der Titel die THQ in den letzten Jahren herausgebracht hat waren wirklich gute Spiele....die nicht gekauft wurden da die Käufer lieber zu anderen,bekannteren Marken gegriffen haben.
1. "Gut" ist etwas Subjektives
2. "Gut" heisst noch lange nicht automatisch Kassenerfolg.

Keine wirklich neuen Erkenntnis und nichts, was man dem Kunden in seiner Gesamtheit vorwerfen kann. Der Kunde kauft, was er haben möchte. Wenn das einer Firma nicht in den Kram passt, dann bleibt der Firma nur zwei Möglichkeiten:

1. Spiele produzieren, die eher dem Massengeschmack entsprechen (und selbst gibt es keine Garantie)
2. Spiele nicht für die Masse, sondern für die Nische produzieren. Was heisst, nicht 20 Mio. für ein Spiel ausgeben, für das sich vielleicht "nur" 700k Leute weltweit interessieren könnten.

Wirklich, dem Kunden ist nichts vorzuwerfen, was das betrifft. Du kannst nur der Firma falsche Produktstrategie vorwerfen. Abgesehen davon ... THQ ist nicht pleite gegangen, weil zu wenig Spiele gekauft wurden. THQ ist pleite gegangen, weil der alte Vorstand mit uDraw das Geld so DERART zum Fenster rausgeworfen hat, dass zum Ausgleich die Kunden schon in CoD-Ausmaßen hätten zugreifen müssen. Die Abverkäufe von THQ-Titeln waren gut genug, um damit die Firma betreiben zu können. Titel wie CoH oder Saints Row oder die Dawn of War-Serie waren große kommerzielle Erfolge. Titan Quest hat sich im digitalen Long Tail zu einem kleinen Dauerbrenner entwickelt. Zu sagen die Spieler hätten zu wenig gekauft ... ehrlich jetzt!
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DerSnake
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Re: THQ: Auch EA ist interessiert

Beitrag von DerSnake »

Rabidgames hat geschrieben:Wie man EA momentan verteidigen kann, ist mir ein Rätsel..
Weil sie auch gute Spiele herausbringen? Klar baun die auch mist ( C&C ist das beste beispiel momentan) oder deren Origin Plattform. Aber hey ich habe mit deren Spiele Spaß und das zählt bei. Und schlecht sind derern Spiele 100 Pro nicht. Und das geheule über BioWare ist auch nicht mehr auszuhalten.
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Ash2X hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben:Den Schuh hat sich THQ selber anzuziehen und die Gamer haben ja auch einen Teil zu deren Niedergang beigetragen. Sie haben nämlich zu wenige Spiele gekauft und ihren spielerischen Fokus anders ausgerichtet.
Ach, jetzt sind also "die Gamer" Schuld, dass zB. die maßlos überteuerte Produktion eines Homefronts selbst durch die überraschend hohen Verkäufe dieses Spieles nicht wettgemacht werden konnte? Und wenn THQ Spiele auf den Markt bringt, die nur wenig Anklang finden, dann sind auch "die Gamer" Schuld?

Du hast manchmal eine Art zu argumentieren ...
Nun,ich glaube du hast ihn etwas falsch verstanden: Wenn eine Firma Mist herausbringt und dann nichts verkauft ist das eine Sache, aber die meisten der Titel die THQ in den letzten Jahren herausgebracht hat waren wirklich gute Spiele....die nicht gekauft wurden da die Käufer lieber zu anderen,bekannteren Marken gegriffen haben.
So schauts aus. Zumal ich eben auf das Statement des Gamers als Verlierer Stellung bezogen habe. Von Schuld oder nicht Schuld, habe ich nicht geredet und ist auch nicht angebracht. Tatsache ist aber eben, dass sie mit ihrem Kaufverhalten über das Marktangebot entscheiden. Natürlich hat THQ bei einigen Spielen Entscheidungen getroffen, welche im Nachhinein Fehler sind. Entscheidungen, die meist auf Wahrscheinlichkeiten beruhen, immer Risiko behaftet sind und nie einen Erfolg garantieren. Genauso gehts anderen Publishern/Entwicklern und viele dutzende Entwickler/Publisher haben deshalb in den letzten 20 Jahren Insolvenz angemeldet.
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Kajetan
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Re: Kommentar

Beitrag von Kajetan »

The Scooby hat geschrieben: So schauts aus. Zumal ich eben auf das Statement des Gamers als Verlierer Stellung bezogen habe. Von Schuld oder nicht Schuld, habe ich nicht geredet und ist auch nicht angebracht. Tatsache ist aber eben, dass sie mit ihrem Kaufverhalten über das Marktangebot entscheiden. Natürlich hat THQ bei einigen Spielen Entscheidungen getroffen, welche im Nachhinein Fehler sind. Entscheidungen, die meist auf Wahrscheinlichkeiten beruhen, immer Risiko behaftet sind und nie einen Erfolg garantieren. Genauso gehts anderen Publishern/Entwicklern und viele dutzende Entwickler/Publisher haben deshalb in den letzten 20 Jahren Insolvenz angemeldet.
Wie bereits gesagt, THQ ist nicht pleite gegangen, weil zu wenig Spiele verkauft wurden, sondern weil vor allem uDraw der Firma das Genick gebrochen hat. Ohne dieses Debakel, bzw. ohne den damals verantwortlichen Vorstand hätte THQ halbwegs gut weiter wirtschaften können.
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Kajetan hat geschrieben: 2. Spiele nicht für die Masse, sondern für die Nische produzieren. Was heisst, nicht 20 Mio. für ein Spiel ausgeben, für das sich vielleicht "nur" 700k Leute weltweit interessieren könnten.
Als ob die daran nicht schon gedacht haben. Die Umsetzung ist aber ein ganz andere Kaliber.
Die meisten größeren Publisher haben sich in der überaus schnell wachsenden und nun stark verändernden Branche Fehler geleistet, die sie noch Jahre später beschäftigen. Massig Abschreibungen zwecks Umstrukturierungen zur Marktanpassung hängen ihnen in den Bilanzen noch Jahre nach und können wie bei EA insgesamt leicht mehrere $100mio betragen. Es ist einfach nicht möglich von jetzt auf gleich eine positive und profitable Umstrukturierung zu erreichen, plötzlich nur noch Spiele für die Nische zu produzieren und dann nicht Pleite zu gehen.
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Kajetan hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben: So schauts aus. Zumal ich eben auf das Statement des Gamers als Verlierer Stellung bezogen habe. Von Schuld oder nicht Schuld, habe ich nicht geredet und ist auch nicht angebracht. Tatsache ist aber eben, dass sie mit ihrem Kaufverhalten über das Marktangebot entscheiden. Natürlich hat THQ bei einigen Spielen Entscheidungen getroffen, welche im Nachhinein Fehler sind. Entscheidungen, die meist auf Wahrscheinlichkeiten beruhen, immer Risiko behaftet sind und nie einen Erfolg garantieren. Genauso gehts anderen Publishern/Entwicklern und viele dutzende Entwickler/Publisher haben deshalb in den letzten 20 Jahren Insolvenz angemeldet.
Wie bereits gesagt, THQ ist nicht pleite gegangen, weil zu wenig Spiele verkauft wurden, sondern weil vor allem uDraw der Firma das Genick gebrochen hat. Ohne dieses Debakel, bzw. ohne den damals verantwortlichen Vorstand hätte THQ halbwegs gut weiter wirtschaften können.
Das mag ja sein. Doch kann man es ihnen vorwerfen? Viele sagen ja, wenige nein. Die vielen, gehören meist zu der Fraktion, die es selber nicht besser wissen. Das ist eine allgemeine Aussage und zielt auf niemanden persönlich ab. Laut statistischem Bundesamt ist jeder Bundesbürger mit ca 34.300€ verschuldet. 58% über Kredite und 42% über andere zu zahlende Schulden bei Gläubigern. Und warum? Weil sie sich "verbessern" wollten und weil sich einige darin übernommen haben. THQ hat genau versucht sich zu verbessern und sich übernommen. Das ist der Lauf der Dinge.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

The Scooby hat geschrieben:Doch kann man es ihnen vorwerfen?
Ja. Das kann man. Das muss man auch. Weil die Leute in den entsprechenden Führungspositionen die Verantwortung für diese Entscheidung tragen. Die kann man ihnen nicht einfach mit allgemeinen Hinweisen auf den Verschuldungsstand bundesdeutscher Bürger abnehmen.
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The Scooby
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Re: Kommentar

Beitrag von The Scooby »

Kajetan hat geschrieben:
The Scooby hat geschrieben:Doch kann man es ihnen vorwerfen?
Ja. Das kann man. Das muss man auch. Weil die Leute in den entsprechenden Führungspositionen die Verantwortung für diese Entscheidung tragen. Die kann man ihnen nicht einfach mit allgemeinen Hinweisen auf den Verschuldungsstand bundesdeutscher Bürger abnehmen.
Ich nehme keinem was ab. Ich wollte damit nur hinweisen, nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, wenn man selber kaum besser ist. Glashaus und so... ;)