crewmate hat geschrieben:Meska85 hat geschrieben:crewmate hat geschrieben:Das ist die wortwörtliche übersetzung. Aber nicht sinngemäß. Das ist keine Intelligenz. Computergegner lernen nicht. Außer in Ausnahmespielen wie Seaman. Es ist eine Skriptfolge, die auf Aktionen des Spielers nach vorschrift der Programmier reagiert. Und sei es nur, im von den Entwicklern beschriebenen Sichtfeld auf ihn zu schießen. Diese KI fühlt nicht, das ist nicht Blade Runner oder Ghost in a Shell.
AI/KI hört sich cooler an als Skriptfolge.
Eine KI hat keine Gefühle. Die werden durch das Drehbuch der Autoren und die Umsetzung der Programmierer festgelegt. In Shootern, Adventures, Survival Horror, Rollenspielen. In MMOs übernimmt der Spieler diese Rolle. Wobei heute kaum jemand "in Character" spielt, wenn es ums l00ten geht.
Es ist schon klar das es heutzutage in Spielen nicht möglich ist wirkliche KI zu erschaffen, deshalb sage ich ja das eine Verbesserung der KI (darunter ist das gemeint was halt auch darunter fällt) viel wichtiger ist als Fotorealismus. Mit Verbesserung meine ich jetzt nciht das wirkliche Intelligenz bzw. ein Bewusstsein erzeugt werden soll (da das wohl noch ziemlich weit weg ist, wenn überhaupt irgendwann möglich) sondern das diese "Scripts" noch einige Sachen bieten die man verbessern und weiter entwickeln kann.
Eine Ki wird immer auf die Vorgaben des Programmieres entsprechend reagieren selbst wenn diese irgendwann in der lage ist selbstständig dinge zu lernen. Irgendwer hat ja vorher programmiert das es lernen soll.
Das ist wohl aber eher eine philosophische Frage wie jemand das sieht.
Ich frage nochmal weiter: Was verstehst du von Spieleentwicklung?
Denn hört sich nach viel verlangen an. Ein erster, machbarer Schritt wäre es, die Schreibe in Videospielen zu verbessern. Shooter Singleplayer auf den Stand eines Platoon, Full Metal Jacket oder Deerhunters zu bringen. The Line: Spec Ops scheint ein Schritt in die richige Richtung zu sein. Sex in Rollenspielen eine Grundlage geben und nicht wie in The Witcher und Dragon Age Holzdildos für
LoLz zeigen. (Außer Prostituierte) Die für mich erzählerisch stärksten Genres, Point & Click Adventures und echter Survival Horror erzeugen Tiefe durch Gameplay und nicht durch Cutscenes.
Und
NEIN, das heißt nicht das ich will, das alle Spiele in Zukunft tiefgründig und sozialkritisch sind.
Das ist genauso albern, wie die ganzen düster-blutigen Comicverfilmungen.
Ich bin zocker und werde wohl ungefähr soviel von Spieleentwicklung verstehen wie die meisten anderen auch die zocken ohne ein Entwickler zu sein.
Die KI dahin zubekommen das Sie realistsch und detailecht ist, ist genauso viel verlangt wie die Grafik auf Fotorealismus zu bekommen.
Es ist beides nicht machbar bisher.
Was ich sage ist das es für mich aber wichtiger wäre Emotionale tiefe durch Verhalten von NPC´s zu erzeugen als diese nur realistisch aussehen zu lassen.
Wenn Emotionen in spielen nur erweckt werden durch Cutszenes die vorgefertigt im Spiel auftauchen, bleibt bei mir zumindest immer das Gefühl das es eh egal ist was ich da treibe. Somit kommen auch keine Emotionen hoch wenn etwas passiert. Eine Bindung zu Szenarien können für mich nur erweckt werden wenn man zumindest das Gefühl "vorgetäuscht" bekommt das man daran etwas hätte beeinflussen können.
Dazu zählt auch das die NPC´s ebend nachvollziehbar reagieren und bleiben.
Dragon Age z.B. versucht dies durch Entscheidung und direkter Konsequenz zu erzeugen.
Da du mich schon fragst, was verstehst du von Spieleentwicklung?