PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

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Ash2X
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von Ash2X »

Eine "Inkompatibilität mit dem TV Gerät"...am besten noch "weil man die neuste Firmware vom TV nicht installiert hat"...das ist nun wirklich lächerlich.Man kann natürlich so den schwarzen Peter auf den Kunden schieben,ob das wirklich gut ankommt ist eine Frage.

Muss ich mir jetzt Gedanken machen ob mein Fernseher gut genug für eine PS4 ist obwohl bis heute jedes Gerät ohne Probleme funktioniert hat?Sorry,egal wie oft das vorkommt und wieviel sie von den Geräten verkaufen - soetwas ist ein "No go".
Ich sags immer wieder...ich warte ein paar Jahre bis die Macken in einem akzeptablen Bereich sind aber wenn jetzt schon so schäbig mit den Kunden umgegangen wird müssen sie wirklich herausragende Spiele bringen um mich als Kunden zu gewinnen.
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Alter Sack
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von Alter Sack »

Unter Ulmen hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
Unter Ulmen hat geschrieben:Also zurzeit sehe ich das Verhältnis 56,2 % 5 Sterne zu 43,8 % 1 Sterne Reviews auf Amazon - krass :cry: !

Also das mit dem Rechnen üben wir aber nochmal :mrgreen:
ups, hab es korrigiert :wink:
Kein Problem :wink:
johndoe1197293
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von johndoe1197293 »

Kajetan hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben:[Nein. Ist meiner Meinung nach auch was anderes. Kein Grund mir mit Sarkasmus zu kommen.
Wie soll ich Dir auf Deine Doppelmoral denn sonst kommen? Mit Betroffenheit? Oder soll ich Dich als Sprach-Nazi bezeichnen, der auf das bloße Erscheinen von bestimmten Wörtern reflexartig reagiert, gleichgültig in welchem Kontext sie verwendet werden? Du und ich, wir sind Typen. Deine Schwester und meine Mudda sind Tussen, weil sie Pipi aus der Mumu machen und nicht aus dem Schniedel. Tusse ist nur eine umgangssprachliche Bezeichnung für Bitches, so wie Homie nur ein Wort für Macker ist.
Das ist jetzt aber so richtig unterhalb deinem Niveau.
Welche Doppelmoral?
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ColdFever
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Re: Kommentar

Beitrag von ColdFever »

Kotaku zeigt in Bildern und einem Video, wie beispielsweise ein nur ganz leicht intern gebogenes Blech im HDMI-Anschluss zum Ausfall führt.

So eine Sabotage dürfte in Sekundenbruchteilen zu erledigen sein und ist "eleganter" als ein nicht angeschlossener Lüfter oder eine nicht angeschlossene Festplatte. Es gibt offenbar eine Fülle möglicher Ausfallgründe - je nachdem, an welcher Stelle des Fließbandes die sabotierenden Zwangsarbeiter eingesetzt wurden.
Zuletzt geändert von ColdFever am 18.11.2013 12:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Kajetan
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von Kajetan »

CryTharsis hat geschrieben: Welche Doppelmoral?
Tusse ist bähbäh und Typ ist wurscht. Offenbar gleichgültig in welchem Kontext die Begriffe verwendet werden. Offensichtlicheren Doppeldenk kann ich mir nicht vorstellen.
johndoe1197293
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von johndoe1197293 »

Kajetan hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben: Welche Doppelmoral?
Tusse ist bähbäh und Typ ist wurscht. Offenbar gleichgültig in welchem Kontext die Begriffe verwendet werden. Offensichtlicheren Doppeldenk kann ich mir nicht vorstellen.
Typ ist wertfrei. Tusse nicht.
Spoiler
Show
"Thusneldas Name, der im 19. Jahrhundert noch positiv besetzt war, wurde im 20. Jahrhundert umgedeutet. Mitverantwortlich war mit Sicherheit Kleists Hermannsschlacht, Schullektüre etlicher Generationen. Thusnelda wurde zur Bezeichnung für nervige Ehefrauen und weibliche Dienstboten. Daraus entstanden die Tusnelda, das Kosewort Tusschen und schließlich die Tussi, als Schimpfwort für Frauen bzw. mehr noch als Klischee eines oberflächlichen, eitlen Dummchens"

Ich weiß, es ist nur wikipedia, aber es sollte deutlich werden, worum es geht.
Da scheinen wir wohl unterschiedlicher Ansicht zu sein.
Nanimonai
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von Nanimonai »

Noeppchen hat geschrieben: Dieses "Wir beuten die aus, generieren so aber Arbeitsplätze" ist der größte PR-Quatsch, den es überhaupt gibt. Selbstverständlich hätte ein vollkommener Verzicht der Gesellschaft auf solche Waren einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität in den armen Ländern, es hätte aber viel zu große negative Auswirkungen auf die westliche Welt.
Es würden sich eben ganz andere Branchen entwickeln, wenn die Sklaventreiber plötzlich nicht mehr die Überhand hätten, auch wenn viele fürs Erste keine Arbeit hätten. Aber sie profitieren ja aktuell nur weil der Westen sie in so ein Abhängigkeitsverhältnis gedrängt hat. Auf langfristige Sicht gesehen, würde kurzzeitiger Konsumverzicht mit Sicherheit nicht mehr Leid und Armut bedeuten, das ist schlichtweg falsch.
Dazu gibt es interessante Dokumentationen und Fallbeispiele. Ich erinnere mich gerade an eine Stern-TV Sendung (oder war es Spiegel-TV?), in der es konkret um Textilfabriken in Bangladesch ging. Das muss direkt nach diesem Einsturz damals gewesen sein.
Jedenfalls waren dort einige Vertreter von Hilfsorganisationen anwesend und auch eine Arbeiterin dieser Fabriken. Der Tenor war jedenfalls einstimmig: Konsumverzicht verschlimmert die Situation in jeglicher Hinsicht. Und das ist auch nicht nur in dieser Sendung der Fall gewesen, sondern eigentlich allgemeiner Tenor, wenn es um diese Debatte geht.

Man muss sich jetzt natürlich nicht als Retter hinstellen, wenn man Klamotten aus Bangladesch oder sich eine PS4 kauft, aber das macht ja auch niemand.

Spiel Deine Idee doch einfach mal durch: Vollkommener Konsumverzicht aller Güter, die in Niedriglohnländern hergestellt werden. Sicherlich eine löbliche Idee, um für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung in der Welt zu sorgen, aber was würde denn wirklich konkret passieren?

Ich meine damit, was würde in der wirklichen, realen Welt passieren, nicht in einer idealisierten Weltvorstellung in der Theorie.
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Hiri
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von Hiri »

Was für Hilfestellung? Konsole einpacken zurück schicken ist schließlich Garantie drauf. Da würd ich garnet lange rum machen.
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Froschquark
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von Froschquark »

Sklavenfirmen herrschen hier genauso, dass sind die Zeitarbeitsfirmen. Du arbeitest erstmal für 850€ 40h die Woche und wirst nach 5 Wochen ohne Grund wieder herausgeschmissen und merkst, nachdem du eine Ausbildung gemacht hast, dass du plötzlich ein Anrecht auf Arbeitlosengeld 1 in Höhe von 842€ hast. Das Verhältniss soll mir mal einer erklären.

Einfache Fließbandarbeit wird immer weniger Wert sein und nach und nach von Robotern ersetzt, zumindest meiner Meinung nach.
Zuletzt geändert von Froschquark am 18.11.2013 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
Fennec
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Re: Kommentar

Beitrag von Fennec »

ColdFever hat geschrieben:Kotaku zeigt in Bildern und einem Video, wie beispielsweise ein nur ganz leicht intern gebogenes Blech im HDMI-Anschluss zum Ausfall führt.

So eine Sabotage dürfte in Sekundenbruchteilen zu erledigen sein und ist "eleganter" als ein nicht angeschlossener Lüfter oder eine nicht angeschlossene Festplatte. Es gibt offenbar eine Fülle möglicher Ausfallgründe - je nachdem, an welcher Stelle des Fließbandes die sabotierenden Zwangsarbeiter eingesetzt wurden.
Die Diversität der Probleme spricht eigentlich für etwas ganz anderes, nämlich dafür, dass gar nicht sabotiert wurde. Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass es sich einfach um ganz normale Probleme handelt. Nur schreien eben die Leute mir Problemen natürlich am lautesten..

Es sind einfach zufällig Geräte kaputt. Gerade Kotaku sprach doch davon, dass es anscheinend ein Einzelfall ist. Meinst du jeder der angeblichen.Zwangsarbeiter hat nur jede tausendste Konsole manipuliert, dafür hab es aber zehn Saboteure die das schon im Wechsel gemacht haben? Ockhams Rasiermesser ist da anderer Meinung, steht aber auch nicht auf Verschwörungstheorien
TermiXx
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von TermiXx »

Nanimonai hat geschrieben:Wenn wir uns mal eine Playstation 4 nehmen und jeden einzelnen Produktionsschritt zurück verfolgen bis hin zur ersten Idee im Kopf eines Mannes, werden wir feststellen, dass unser neues Spielzeug durch tausende von Händen gegangen ist und dabei den Erdball vermutlich etliche Male umrundet hat. Würde jeder einzelne dieser Menschen fair bezahlt werden, wäre das Endprodukt unbezahlbar.

Aber das bezieht sich auf so ziemlich jedes Produkt, angefangen beim Kaffee, den wir uns morgens einschütten, über die Klamotten, die wir uns danach anziehen, das Auto, in das wir dann steigen um zur Arbeit zu fahren und den Computer, in den wir dann den ganzen Tag starren, den Fernseher, den wir abends anschmeißen und das Telefon, mit dem wir unsere Liebsten anrufen, bis hin zu den Decken und Kopfkissen, mit denen wir uns am Ende des Tages schlafen legen.

Einer von den Menschen, die dafür ausgebeutet wurden, damit wir ein leichtes Leben haben, hat uns jetzt einfach mal in die Spielekonsole gekackt. C'est la vie.
Warum muss denn jeder dieser Menschen gleich "fair" (was ist fair?) bezahlt werden? Es wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung, wenn die Firmen mit dieser 1:1 Umrechnung von US $ in Euro aufhören würden, sollen die Amerikaner halt 540$ zahlen, dann "müsste" Sony den Verlust in Amerika nicht durch Gewinne in Europa ausgleichen und man könnte mehr Geld in das Produkt und die involvierten Menschen stecken. Oh wait... Hi, Kapitalismus, wie geht's?
Nanimonai
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von Nanimonai »

TermiXx hat geschrieben: Warum muss denn jeder dieser Menschen gleich "fair" (was ist fair?) bezahlt werden?
Das ist Definitionssache und sicherlich unterschiedlich in den verschiedenen Ökosystemen. "Fair" habe ich abgeleitet von der "Fair Trade" Bewegung, die nach Wirtschaftsethischen Gesichtspunkten Preise und Löhne betrachtet.
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AkaSuzaku
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Re: PlayStation 4: Hilfestellung beim "Blue Light of Death"

Beitrag von AkaSuzaku »

Hiri hat geschrieben:Was für Hilfestellung? Konsole einpacken zurück schicken ist schließlich Garantie drauf. Da würd ich garnet lange rum machen.
Ist natürlich deine Entscheidung, aber wenn man den Defekt selbst ohne weitere Probleme beheben kann, dann würde ich den Teufel tun und ein Gerät einschicken, wo ich dann möglicherweise wochenlang drauf verzichten müsste.

Die Hilfestellung von Sony zu befolgen ist auch kein Ding der Unmöglichkeit. So kann man wenigstens sicherstellen, dass es wirklich an der Hardware liegt.

Kotaku konnte den fehlerhaften HDMI-Port z.B. in keinen zwei Minuten reparieren.

/2xedit: Nun rechtschreibfehlerbereinigt. :mrgreen:
Zuletzt geändert von AkaSuzaku am 18.11.2013 13:44, insgesamt 2-mal geändert.
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ColdFever
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Re: Kommentar

Beitrag von ColdFever »

Fennec hat geschrieben:Es sind einfach zufällig Geräte kaputt. [...] Meinst du jeder der angeblichen Zwangsarbeiter hat nur jede tausendste Konsole manipuliert.
Lies mein Posting im zweiten Beitrag mit einem Bekennerschreiben. Solche Bekenntnisse gibt es inzwischen an mehreren Stellen. Die definitiv zur Zwangsarbeit gezwungenen Studenten gehören zur technischen Elite Chinas, und dass diese hochintelligenten Menschen sich untereinander austauschen und gegenseitig Tipps geben, wie man den Ausbeutern durch kleine Manipulationen eins auswischen kann, weil es keine Qualitätskontrolle gibt, erscheint glaubhaft. Bei den kleinen iPhones, die auch bei Foxconn gefertigt wird, gibt es solche Möglchkeiten nicht, zudem soll die Qualitätskontrolle auf Druck von Apple extrem sorgfältig sein. Bei der PS4 gibt es offenbar aber gar keine Qualitätskontrolle, und eine viel größere PS4 bietet eine Fülle von leichten Angriffsmöglichkeiten. Dass all die vielen und diversen PS4-Ausfälle reiner Zufall sein sollen, ist gerade bei der sehr effektiv aufgebauten PS4 (im Vergleich zur hochkomplexen PS3) extrem unwahrscheinlich. Sony lässt die betroffenen Käufer kontrollieren, ob die Festplatten auch richtig angeschlossen sind? Das ist doch ein Witz.
Nanimonai
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Re: Kommentar

Beitrag von Nanimonai »

ColdFever hat geschrieben:Die definitiv zur Zwangsarbeit gezwungenen Studenten gehören zur technischen Elite Chinas.
Übertreib nicht. Die "technische Elite" zwangsarbeitet nicht, sie lässt zwangsarbeiten.