Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für emotionale Bindung"

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ItsPayne
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von ItsPayne »

Ich verstehe nicht warum hier so fleißig diskutiert wird, ohne das eigentlich perverse in dieser aussage aufzugreifen:
. Das eigentliche Problem, über das wir uns in zahlreichen Sitzungen unterhalten hatten, war die Suche nach einem Platz im Regal neben all den Computerspielen. [...]
DAS ist doch genau die scheiße, die dafür sorgt, dass wir immer nur abgewandelte kopien von erfolgreichen titeln serviert bekommen und sich keiner traut war wirklich neues auszuprobieren!
ICH bin SATT liebe industrie, mich interessiert der 100. shooter nicht die bohne, egal wie viel blingbling ihr abfackelt. Ich möchte mein regal nicht mit lauter kopieen befüllen, ich möchte gelungene unikate und konzepte die begeistern, gerade weil sie anders sind!

Ich verstehe warum Molineux sich unter der Microsoft fuchtel mit diesem zitat auseinander setzen musste. Wenn er nun allerdings mit seinem neuen, eigenen studio wieder die selbe schiene fährt ist er bei mir endgültig unten durch.
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Zierfish
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Zierfish »

irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass her 90% der Leute nicht verstanden haben was Peter eigentlich sagen wollte.

Es ging ihm nie darum zu sagen, dass die Industrie für ein emotional packendes Spiel nicht weit genug ist.
Das geht prinzipiell seit dem Anfang der Videospiele (bei mir hat es mit dem SNES angefangen)

Der Punkt den er meint ist, dass Milo kein "Spiel" gewesen wäre (deswegen die Anspielung auf den Platz im Regal) sondern tatsächlich nur eine Interaktion mit einer KI (wie hoch die Qualität gewesen wäre spielt jetzt erstmal gar keine Rolle)

Prinzipiell wäre Milo etwas wie Kinectimals gewesen. Allerdings ist es "vertretbar" ein virtuelles Haustier zu halten (danke Tamagotchi) und keinen virtuellen Freund. Microsoft hat einfach erkannt, dass es für diese Art Software momentan keinen Markt gibt und das Projekt eingestampft.

Wer kann es ihnen verübeln?! Wer hätte sich denn als 40 jähriger mit einem virtuellen Kind unterhalten wollen um sich dann fragen zu müssen, ob bei ihm eigentlich noch alles richtig ist?

Die Gesellschaft ist schlicht nicht bereit für die Idee einer "sozialen Interaktion" mit einer menschlich personifizierten KI, wenn kein Spiel als Grundgerüst dahinter steht.

Wer hier mal wieder versucht dem armen Herr Molyneux nachzureden, dass er keine Ahnung habe, sollte das Ding zwischen seinen Ohren mal einsetzen und sich fragen, ob er nicht vllt doch mehr Ahnung von dem hat was er macht, als hier alle eingestehen wollen.
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magandi
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von magandi »

Kefka hat geschrieben:Hätte Molyneux mal Final Fantasy gezockt, wüsste er was Emotionen sind.
Kein Wunder dass er so etwas sagt, bei westlichen Spielen gab es das außer bei Heavy Rain so gut wie nie.
FF ist großartig, keine frage aber vergleich mal FF mit einem anime wie clannad. richtig emotional fand ich eig nur FF X und das ende von crisis core.
einen richtigen klos im hals hatte ich noch nie bei einem game aber clannad soll ja ursprünglich ein game für die ps2 sein und erst später als anime umgesetzt. wenn das game so wie der anime ist, dann ist clannad ganz klar über heavy rain und FF.
is Molyneux eigentlich Grieche?: Immer anderen die Schuld geben. Reden,reden,reden aber nix tun.
Vllt hat er ja verwandte da unten xD
die griechen den hals nicht voll...
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TheGame2493
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Beitrag von TheGame2493 »

Die Erklärung finde ich ein bisschen schwach. Die Industrie ist noch nicht bereit für Emotionen? In gewissen Teilen kann ich Peter Molyneux verstehen: der Markt wird von vielen Action-Titeln alá CoD oder Battlefield dominiert, die wenig auf Emotionen setzen. Da könnte es schwer sein so ein gefühlvolles Spiel an den Mann zu bringen. Dennoch muss irgendwann jemand den ersten Schritt machen und den würde Molyneux mit Milo nicht machen. Den ersten Schritt hat schon Heavy Rain gemacht, dass fast nur auf Gefühle setzt und den Spieler emotional packt. Milo würde daran in gewissen Aspekten anknüpfen und so diese Art von Spielen voranbringen. Wenn in den nächsten Jahren aber keiner an Heavy Rain anknüpft, kann man diese "Spieleart" nicht voranbringen, also ist diese Erklärung Molyneux' schwach.
AlastorD
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von AlastorD »

Pyoro-2 hat geschrieben:
AlastorD hat geschrieben:Es reicht nicht das die Figuren echt aussehen, sie müssen die Emotionen auch vermitteln und dazu reicht ein Gesichtsausdruch nicht aus.
Wieso denn das? Geht bei Büchern, vns/anime/manga, comics auch ohne. Wichtig ist, dass man die Fantasie in die richtige Richtung lenkt, den Rest erledigt man von alleine... ^^
Buch ist wieder ne andere Geschichte, ich nehme den Film als Vergleich weil sich das bei HR einfach anbietet.
Bei den meisten Cartoon oder Animecharaktären die ich bisher so gesehen habe waren die emotionen nicht sehr subtil, in dem Fall ist eine gute inszenierung dann wichtig, wie eben bei Myiazaki oder bei Pixar.
Aber eine Darstellung wie Pacino als Michael Corleone oder DeNiros Travis Bickle habe ich in animierter Form noch nicht gesehen. Das ist aber genau in die Kerbe in die HR schlagen will, die Figuren sollen nicht als Figuren sondern als Menschen gesehen werden und daran scheitert es.
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Brakiri
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Brakiri »

Was fürn Vollhonk. Gib mir Gameplay und emotionale Momente die Sinn machen und authentisch wirken, und ich heule gerne die Tastatur voll. Aber Ballerscheisse und erzwungene, die Intelligenz beleidigende Schnulzmomente kann er sich in die Haare massieren. Will ich net haben.
Langt wenn Hollywood nurnoch Kinderstories und Krach Bumm mit lächerlicher Schnulze erzählt, da müssen die Games nicht auch noch die Intelligenz der Konsumenten beleidigen.

EDIT: Sollte er meinen das die Publisher(!) dafür nicht bereit sind, dann nehme ich alles zurück, behaupte das Gegenteil und stimme zu ;)
Easy Lee
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Easy Lee »

Die Milo-Demos fand' ich damals sehr beeindruckend. Das war ein weitaus höherer Grad der Interatktion, als der plumpe Mist, der dann unter dem Kinect-Mantel im Regal gelandet ist. Wir könnten schon lange weiter als Mario, Tekken und Call Of Duty sein. Will aber keiner mehr. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite.
AlastorD
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von AlastorD »

Brakiri hat geschrieben:Was fürn Vollhonk. Gib mir Gameplay und emotionale Momente die Sinn machen und authentisch wirken, und ich heule gerne die Tastatur voll. Aber Ballerscheisse und erzwungene, die Intelligenz beleidigende Schnulzmomente kann er sich in die Haare massieren. Will ich net haben.
Langt wenn Hollywood nurnoch Kinderstories und Krach Bumm mit lächerlicher Schnulze erzählt, da müssen die Games nicht auch noch die Intelligenz der Konsumenten beleidigen.
Dabei ist das was in Spielekreisen als grosse Kunst gilt doch näher am modernen Blockbuster als anderswo.
_Semper_
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von _Semper_ »

4P|Zierfish hat geschrieben:Der Punkt den er meint ist, dass Milo kein "Spiel" gewesen wäre (deswegen die Anspielung auf den Platz im Regal) sondern tatsächlich nur eine Interaktion mit einer KI
und genau da geht es los... es gibt developer, die unbedingt eine neue evolution interaktiver software kreieren wollen, während sie gleichzeitig gar nicht merken, dass darunter das eigentliche gameplay leidet. abarten davon sind die popamole shooter, quick time events, automatische sprung-ziel-rettungssysteme oder knopfdrückchenpausenfüller à la la noire oder heavy rain.

railroadingschrott, in welchem man sich von sequenz zu sequenz hangelt und dem passiv interaktivem medium frönt. das sind keine spiele mehr, sondern nur noch anspruchslose berieselung im wert von 50€.

wenn das wirklich die zukunft und die vielbeschworene nächste stufe des mittendringefühls ist, dann gute nacht... derartigen quatsch braucht man nicht wirklich, egal wie gut die gesichtsanimationen virtuelle emotionen transportieren.
johndoe713589
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von johndoe713589 »

4P|Zierfish hat geschrieben:irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass her 90% der Leute nicht verstanden haben was Peter eigentlich sagen wollte.

Es ging ihm nie darum zu sagen, dass die Industrie für ein emotional packendes Spiel nicht weit genug ist.
Das geht prinzipiell seit dem Anfang der Videospiele (bei mir hat es mit dem SNES angefangen)

Der Punkt den er meint ist, dass Milo kein "Spiel" gewesen wäre (deswegen die Anspielung auf den Platz im Regal) sondern tatsächlich nur eine Interaktion mit einer KI (wie hoch die Qualität gewesen wäre spielt jetzt erstmal gar keine Rolle)

Prinzipiell wäre Milo etwas wie Kinectimals gewesen. Allerdings ist es "vertretbar" ein virtuelles Haustier zu halten (danke Tamagotchi) und keinen virtuellen Freund. Microsoft hat einfach erkannt, dass es für diese Art Software momentan keinen Markt gibt und das Projekt eingestampft.

Wer kann es ihnen verübeln?! Wer hätte sich denn als 40 jähriger mit einem virtuellen Kind unterhalten wollen um sich dann fragen zu müssen, ob bei ihm eigentlich noch alles richtig ist?

Die Gesellschaft ist schlicht nicht bereit für die Idee einer "sozialen Interaktion" mit einer menschlich personifizierten KI, wenn kein Spiel als Grundgerüst dahinter steht.

Wer hier mal wieder versucht dem armen Herr Molyneux nachzureden, dass er keine Ahnung habe, sollte das Ding zwischen seinen Ohren mal einsetzen und sich fragen, ob er nicht vllt doch mehr Ahnung von dem hat was er macht, als hier alle eingestehen wollen.


sign. endlich mal einer der verstanden hat worum es in dem "spiel" geht.
und wenn ich hier nochmal heavy rain lese fang ich an zu kotzen
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Enthroned
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Enthroned »

Herr Molyneux hat vollkommen Recht mit seiner Aussage. Man muss den Satz allerdings etwas auseinandernehmen und interpretieren. So wie das "Spiel" geplant war, interagiert man nur mit der KI, nur stellt sich hier doch sehr schnell die Frage: Zu welchem Zweck? Um zu zeigen was mit einer KI möglich ist genügt eine Techdemo oder Vorführung auf einer Messe.
Im Moment besitzen wir Menschen noch genug Abstand zur virtuellen Welt, dass wir uns über FaceBook Freunde suchen, die wir wohl niemals persönlich kennenlernen werden. Trotzdem wissen wir: Da existiert jemand hinter dem Synonym. Sich mit etwas zu unterhalten, dass auf Scripts und Routinen basiert ist eine völlig andere Form der Wahrnehmung. In Spielen wie Mass Effect(weil es ja sehr aktuell ist) baut man schnell aus der Situation heraus eine Bindung zu anderen Spielfiguren auf, auch weil Entscheidungen getroffen werden müssen und Konsequenzen in Form von Aktionen der NPCs und viel wichtiger des eigenenen Charakters wiedergegeben werden.
Was würde man aber mit Milo machen? Angenommen man würde Milo in eine Stadt integrieren und ihn dort treffen. Wie geht man mit der Situation um? Zu Beginn ist das Hallo noch leicht gesagt, aber wie soll man denn weiter agieren? Man kann ja nicht erwarten, dass Milo ein Gesprächsthema einfällt. Milo wird immer den reagierenden part einnehmen und der Spieler davor kann ihn zur Reaktion bringen. Am anfang vielleicht spaßig, aber nach einer Stunde?
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|Chris|
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von |Chris| »

"Spielewelt ist nicht bereit für emotionale Bindung" sagt der Mann, dessen Höhepunkt der Interaktion nach drei Fable Teilen darin bestand jemanden ins Gesicht zu furzen.
Arphis
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Arphis »

Man muss ja erstmal sagen, dass einige User hier etwas hastig überlesen, dass Molyneux nicht von Emotionen, sondern emotionaler Bindung spricht.
Wenn ich mit dem Fuß gegen den Bettpfosten trete habe ich durchaus Emotionen, aber noch keine emotionale Bindung zum Bettpfosten.
Aber jetzt ist es noch zu früh für ein Spiel, das die Freude darüber, etwas in einem Menschen zu bewegen, in den Mittelpunkt stellt.
Hier tritt wieder was in den Vorschein was was eine Eigenart von Peter Molyneux zu sein scheint. Es geht nicht darum, dass es Spieler nicht interessiert andere Menschen zu bewegen, aber Milo ist kein Mensch sondern eine virtuelle Intelligenz.

Unsere emotionale Bindung und Interaktion mit unseren Mitmenschen basiert, außerdem auf einem Motiv und wohl kaum auf ihrer bloßen Existenz. Und hier wird auch der zweite Fehler in dem zitierten Satz deutlich. Molyneux denkt dabei an ein Spiel, aber ein Spiel zieht seinen Reiz daraus aus dem Alltag "zu entfliehen" und Molyneux wollte es in den Alltag einfließen lassen. Andere Entwickler virtueller oder künstlicher Intelligenzen, arbeiten an Projekten mit einer konkreten Verwendung oder zur reinen Forschung. Aber zum damaligen Stand sollte Milo seiner Selbst willen funktionieren was einfach irreal scheint. Molyneux scheint zu vergessen, dass die bloße Begeisterung dafür, dass etwas funktioniert noch kein Grund ist, dass Leute es in ihren Wohnzimmern haben wollen.
Blasebalken
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von Blasebalken »

Wenn man hier sieht, dass Mass Effect als Beispiel für emotionale Videospiele steht, dann kann man dem Mann schon recht geben. Abgesehen von dem kompletten Ende war es doch nicht mehr als nen Amerikanischer Popcorn Kriegsfilm, mit dem ganzen übertriebenen Pathos. Stereotypen an jeder Ecke...
Ich verstehe einfach nicht, warum es in der Videospiele Industrie so wenige gute Autoren gibt. Da werden Millionen rausgeworfen, aber mal nen guten Autor zu nehmen, da fehlt das Geld. Das letzte Spiel mehr oder weniger AAA-Spiel (zumindest auf dem PC) mit nicht immer dem gleichen Kram war The Witcher. Dort wurden auch mal Charaktere abseits des Mainstreams, ohne übertriebenen Pathos und dergleichen dargestellt. Der 2te Teil war da wirklich wieder nen Schritt in die 0815 Richtung. Aber von den großen Publishern kann man leider in dieser Richtung nicht viel erwarten.
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greenelve
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em

Beitrag von greenelve »

_Semper_ hat geschrieben:
4P|Zierfish hat geschrieben:Der Punkt den er meint ist, dass Milo kein "Spiel" gewesen wäre (deswegen die Anspielung auf den Platz im Regal) sondern tatsächlich nur eine Interaktion mit einer KI
und genau da geht es los... es gibt developer, die unbedingt eine neue evolution interaktiver software kreieren wollen, während sie gleichzeitig gar nicht merken, dass darunter das eigentliche gameplay leidet. abarten davon sind die popamole shooter, quick time events, automatische sprung-ziel-rettungssysteme oder knopfdrückchenpausenfüller à la la noire oder heavy rain.

railroadingschrott, in welchem man sich von sequenz zu sequenz hangelt und dem passiv interaktivem medium frönt. das sind keine spiele mehr, sondern nur noch anspruchslose berieselung im wert von 50€.

wenn das wirklich die zukunft und die vielbeschworene nächste stufe des mittendringefühls ist, dann gute nacht... derartigen quatsch braucht man nicht wirklich, egal wie gut die gesichtsanimationen virtuelle emotionen transportieren.
Die Shooter sind nur auf kurzweilige Action-Unterhaltung getrimmt, quick time events um filmische Inszenierung bieten zu können, automatische sprung-ziel-rettungssysteme um es dem Spieler einfacher zu machen damit er sich nicht frustrierend lange mit dem Produkt auseinandersetzen muss.

Milo sollte keine passiv interaktion bieten, keine anspruchslose berieselung. Es sollte ein Gespräch, Kommunikation und Interaktion mit einem virtuellen Jungen werden. Das geistige Niveu dessen hängt dann an dir, ob es anspruchsvoll oder anspruchsloss wird, ob es eine dumpfe Berieselung wird oder sich auch psyschich damit auseinandersetzt. Als wenn man mit einem Menschen reden würde...es sollte die künstliche Intelligenz auf eine neue Ebene hieven. Ohne Ablenkung von Missionen und Belohnungen.....aber, und das mag hart klingen , ist scheinbar genau das worauf du stehst, Unterhaltung bei der man etwas macht aber nicht reflektiert :?

Eines wird aus den Comments sehr deutlich: Ein Spiel das rein auf Emotionen setzt...dafür ist die Welt noch nicht reif.

Nocheinmal: Milo nix Spiel, Milo nur KI