Der EA-Chef und sein Hang zum digitalen Vertrieb
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- Helllord_Alatir
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Am PC setze ich auch meist auf Steam, aber das liegt wohl eher daran, dass ich eher Konsolero bin und mir PC spiele nicht sooo wichtig sind.
Ich könnte mir nicht vorstellen meine Games auf PS 3 nur online zu beziehen. Ich sammle meine Spiele, ich sehe sie mir an und das geht schlecht mit Dateien auf einer Festplatte. Bevor EA sich solche Gedanken macht sollten sie sich erstmal um die wichtigen Dinge in Ihrem Unternehmen kümmern. Die EA server sind ne zumutung. Wenn man Dragonage spielt und das Internet nebenbei anhat steigt die Wahrscheinlichkeit das sich das Game aufhängt um min. 500%
Ich hab das Game durchgezockt ohne online zu gehen, es hing einmal. Ich habe es durchgezockt und war online, es hing 1 mal pro Stunde. Bei Fifa gehn die server down, Battelfield löschte regelmäßig meine Errungenschaften (also freigespielte Waffen und so).
Die haben also genug andere Scheiße um die sie sich kümmern können bevor sie sich mit der Vertriebsart von Spielen beschäftigen.
Ich könnte mir nicht vorstellen meine Games auf PS 3 nur online zu beziehen. Ich sammle meine Spiele, ich sehe sie mir an und das geht schlecht mit Dateien auf einer Festplatte. Bevor EA sich solche Gedanken macht sollten sie sich erstmal um die wichtigen Dinge in Ihrem Unternehmen kümmern. Die EA server sind ne zumutung. Wenn man Dragonage spielt und das Internet nebenbei anhat steigt die Wahrscheinlichkeit das sich das Game aufhängt um min. 500%
Ich hab das Game durchgezockt ohne online zu gehen, es hing einmal. Ich habe es durchgezockt und war online, es hing 1 mal pro Stunde. Bei Fifa gehn die server down, Battelfield löschte regelmäßig meine Errungenschaften (also freigespielte Waffen und so).
Die haben also genug andere Scheiße um die sie sich kümmern können bevor sie sich mit der Vertriebsart von Spielen beschäftigen.
- crewmate
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klar werden wir hier noch sitzen. Weil es keine totale Umstellung geben wird. Genauso wenig wie das Internet die Zeitung verdrängt hat und verdrängen wird. Technik stirbt nie wirklich ganz. Sie verändert sich ja. Aber ich bezweifle das das Videospiel auf Dvd oder Modul wegfällt. Es wird vom DLC ergänzt werden, wenn die spieler das witwer so mit machen. Steam, gog und viell. Auch onlive werden wachsen, aber das heißt noch lange nicht, das die Spiele DVD / Modul stirbt.Boesor hat geschrieben:Eins ist sicher, ihr, die ihr alle davon redet in Zukunft aufgrund der Vertriebsänderung nichts mehr zu spielen werdet auch in jahren noch hier (oder woanders) sitzen und spielen, mit ne Steam- oder einem anderen Account.
Und das wissen auch die Hersteller.
Digitaler Vertrieb wächst und wächst und wenn der sich auf breiter Basis durchgesetzt hat muss sich die Minderheit entschieden.
Ihr werdet euch wieder für die Spiele entschieden.
Ich auch.
Warum immer so endgültig absolut Michell?
- Boesor
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Es muss ja gar nicht total werden, es reicht ja schon wenn es ein Spiel gibt wie damals half Life was es eben nur online gibt, aber jeder haben will.Crewmate hat geschrieben:klar werden wir hier noch sitzen. Weil es keine totale Umstellung geben wird.
Steam wollte auch "niemand", wie schauts jetzt aus...
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Silrog
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Natürlich werden DVD und Module sterben. Davon ist auch nicht erst seit der Aussage von Riccitiello sicher auszugehen.Crewmate hat geschrieben:klar werden wir hier noch sitzen. Weil es keine totale Umstellung geben wird. Genauso wenig wie das Internet die Zeitung verdrängt hat und verdrängen wird. Technik stirbt nie wirklich ganz. Sie verändert sich ja. Aber ich bezweifle das das Videospiel auf Dvd oder Modul wegfällt. Es wird vom DLC ergänzt werden, wenn die spieler das witwer so mit machen. Steam, gog und viell. Auch onlive werden wachsen, aber das heißt noch lange nicht, das die Spiele DVD / Modul stirbt.Boesor hat geschrieben:Eins ist sicher, ihr, die ihr alle davon redet in Zukunft aufgrund der Vertriebsänderung nichts mehr zu spielen werdet auch in jahren noch hier (oder woanders) sitzen und spielen, mit ne Steam- oder einem anderen Account.
Und das wissen auch die Hersteller.
Digitaler Vertrieb wächst und wächst und wenn der sich auf breiter Basis durchgesetzt hat muss sich die Minderheit entschieden.
Ihr werdet euch wieder für die Spiele entschieden.
Ich auch.
Warum immer so endgültig absolut Michell?
Die Frage ist einzig noch wann, ob noch 1 Konsolengeneration folgt die auf beide Vertriebsschienen setzt? Zwei Generationen erscheint schon extrem unwahrscheinlich. Und je länger man auf die nächste Generation warten darf, umso wahrscheinlicher ist es dass die jetzigen letztmals auf physikalische Medien zwecks Vertrieb setzt.
Es gibt gerade mal 2-3 Gründe die noch gegen die völlige digitale Dominanz sprechen: Verfügbarkeit von Breitband Leitungen und hinreichende lokale Speichervolumen oder die Latenz der Verbindung, je nachdem ob noch lokal gerechnet oder nur ein Stream verwertet wird.
Mag also sein dass in 4-5 Jahren die Infrastruktur noch nicht so weit ist, als dass es sich für die Hersteller und Publisher global lohnen würde einzig auf den digitalen Weg zu setzen.
Was sollte sie aber wenige Jahren darauf davon abhalten, wo sie doch ansonsten nur Vorteile daraus beziehen?
- HanFred
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Re: EA meinen sie verdienen zu wenig? Klasse Neuigkeit!
Möchte man meinen, ja.Rat King Of Hamelin hat geschrieben: achja zu der sache, es wird an verpackung eingespart und sonstwas, also müsste es günstiger sein.
Wenn man es genauer betrachtet, wird einem aber schnell klar, dass eingesparte Kosten eigentlich nur in den Märkten an den Kunden weitergegeben werden, in welchen ein gewisses Mass an Konkurrenz vorherrscht. Auf Super- und Elektromärkte trifft das zum Beispiel zu.
Ausserdem kann ich mir vorstellen, dass nach wie vor Preisabsprachen mit dem Fachhandel getätigt werden, der hätte an niedrigeren Preisen beim Onlinevertrieb natürlich keine Freude.
Eigentlich bin ich aber nach wie vor der Ansicht, dass der Preis verlangt wird, den eine ausreichend grosse Menge an Kunden bereit ist zu bezahlen. Gewinnmaximierung - was sonst sollte den Vertrieb interessieren.
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[Shadow_Man]
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Ich hab für mich schon beschlossen: Sollte es irgendwann kein einziges Spiel mehr im Laden mit Verpackung und Handbuch geben, dann werd ich einfach das Lager wechseln. Wenn man mich dann zum Download zwingen will, werd ichs einfach woanders runterladen. Und da bekommt man dann wahrscheinlich noch alle DLCs dazu, während alle anderen für eine Quasi-Raubkopie bezahlen sollen.
Ich hab mir seit 21 Jahren alle meine PC Spiele gekauft, aber dann wäre damit schluß.
Und ich bin nicht der Einzige der so denkt. Ich hab mich da schon mit einigen Spielesammlern unterhalten und für die war immer einer der Gründe, warum sie alle Spiele gekauft hatten, dass sie eben was im Regal stehen hatten. Die würden dafür dann auch nicht mehr zahlen.
Ich hab mir seit 21 Jahren alle meine PC Spiele gekauft, aber dann wäre damit schluß.
Und ich bin nicht der Einzige der so denkt. Ich hab mich da schon mit einigen Spielesammlern unterhalten und für die war immer einer der Gründe, warum sie alle Spiele gekauft hatten, dass sie eben was im Regal stehen hatten. Die würden dafür dann auch nicht mehr zahlen.
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MaxPower87
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- Boesor
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- Dominius
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Ich könnte jetzt auch rumheulen und meine großen Spiele-Packungen im Regal fotografieren und zeigen, wie toll damals alles war und wie doof der neue Online-Vertrieb eigentlich ist. Das werde ich aber nicht tun, denn der Verfall der Spiele-Packungen und Packungsinhalte begann schon lange VOR dem digitalen Vertrieb. Was heute in den Regalen steht, das sind die hässlichen, kleinen DVD-Boxen, wo kaum ein Handbuch reinpasst (und deshalb auch meist fehlt) und noch weniger sonstige Zustazinhalte - es wird besonders grauselig, wenn auch noch mehr als eine DVD in der Box liegt.
Der Unterschied zwischen digitalem Download und gekaufter Verpackung wird immer kleiner, bei manchen Spielen (solchen mit Steampflicht oder reine Download-Coupons) besteht er gar nicht mehr. Wieso also (bei gleichem Preis) zur Verpackung greifen? Aufgrund eines nostalgischen Gefühls, welches einen Mehrwert einer billigen Plastik-Verpackung suggeriert?
Noch viel früher gab es große Pappboxen, in die die heutigen DVD-Verpackungen gleich mehrfach reinpassen würde. Schon die Standard-Ausstattung der Spiele übertraf die mancher heutiger CEs deutlich. Schon damals gab es das erste Gejammere und Beschwerden über die neuen DVD-Verpackungen. Und trotzdem wuchs der Spielemarkt weiter und weiter und heute gibt es die alten Pappboxen nur noch manchmal bei den erwähnten CEs zu deutlichen höheren Preisen.
Was ich sagen will: Die "Fehlentwicklung" fing nicht erst mit Steam und kostenpflichtigen DLC-Häppchen an, sondern bereits deutlich eher. Die aktuellen Phänomene sind nur die Weiterentwicklung von Anfängen (überteuerte, kurze Missions-CDs; Verpackungen ohne Inhalt), die schon weit in der Vergangenheit liegen.
Inzwischen habe ich auch einen Steam-Account und einen Haufen Spiele dort - wenn auch sehr viele Indie-Titel, die es sowieso nicht im Laden gibt. Das meiste - fast alles, bis auf ein-zwei Ausnahmen, habe ich bei Deals erworben. Vollpreise für digitale Spiele sind mir dann doch auch noch zu happig, zumal ich ja Nachteile in Kauf nehmen muss (Online-Bindung, Weiterverkaufsverbot) - und diese rechne ich dann quasi auf den Preis um.
Wenn ich eine Prognose abgeben sollte (eigentlich hasse ich Vohersagen), würde ich schätzen, dass sich der digitale Vertrieb weiter durchsetzen wird und den konventionellen irgendwann vollständig verdrängen wird, aber ich denke, das wird in den nächsten 10 Jahren nicht geschehen, da es noch zu viele Regionen gibt, die auf klassische optische Datenträger angewiesen sind. Sollte sich das ändern, steht einem reinen digitalen Vertrieb nichts mehr im Wege.
Und digitaler kann ja auch sehr nutzer*innenfreundlich sein, wie GOG.com zeigt. Da habe ich zwar weniger Spiele als bei Steam (was u.a. an den Indie-Titeln liegt und da ich einige der alten Spiele auch "so" besitze), bin aber immer bereit, mir da auch was zu gönnen. Zuletzt ein paar Dinge beim Weihnachtsverkauf. ;D
Der Unterschied zwischen digitalem Download und gekaufter Verpackung wird immer kleiner, bei manchen Spielen (solchen mit Steampflicht oder reine Download-Coupons) besteht er gar nicht mehr. Wieso also (bei gleichem Preis) zur Verpackung greifen? Aufgrund eines nostalgischen Gefühls, welches einen Mehrwert einer billigen Plastik-Verpackung suggeriert?
Noch viel früher gab es große Pappboxen, in die die heutigen DVD-Verpackungen gleich mehrfach reinpassen würde. Schon die Standard-Ausstattung der Spiele übertraf die mancher heutiger CEs deutlich. Schon damals gab es das erste Gejammere und Beschwerden über die neuen DVD-Verpackungen. Und trotzdem wuchs der Spielemarkt weiter und weiter und heute gibt es die alten Pappboxen nur noch manchmal bei den erwähnten CEs zu deutlichen höheren Preisen.
Was ich sagen will: Die "Fehlentwicklung" fing nicht erst mit Steam und kostenpflichtigen DLC-Häppchen an, sondern bereits deutlich eher. Die aktuellen Phänomene sind nur die Weiterentwicklung von Anfängen (überteuerte, kurze Missions-CDs; Verpackungen ohne Inhalt), die schon weit in der Vergangenheit liegen.
Inzwischen habe ich auch einen Steam-Account und einen Haufen Spiele dort - wenn auch sehr viele Indie-Titel, die es sowieso nicht im Laden gibt. Das meiste - fast alles, bis auf ein-zwei Ausnahmen, habe ich bei Deals erworben. Vollpreise für digitale Spiele sind mir dann doch auch noch zu happig, zumal ich ja Nachteile in Kauf nehmen muss (Online-Bindung, Weiterverkaufsverbot) - und diese rechne ich dann quasi auf den Preis um.
Wenn ich eine Prognose abgeben sollte (eigentlich hasse ich Vohersagen), würde ich schätzen, dass sich der digitale Vertrieb weiter durchsetzen wird und den konventionellen irgendwann vollständig verdrängen wird, aber ich denke, das wird in den nächsten 10 Jahren nicht geschehen, da es noch zu viele Regionen gibt, die auf klassische optische Datenträger angewiesen sind. Sollte sich das ändern, steht einem reinen digitalen Vertrieb nichts mehr im Wege.
Und digitaler kann ja auch sehr nutzer*innenfreundlich sein, wie GOG.com zeigt. Da habe ich zwar weniger Spiele als bei Steam (was u.a. an den Indie-Titeln liegt und da ich einige der alten Spiele auch "so" besitze), bin aber immer bereit, mir da auch was zu gönnen. Zuletzt ein paar Dinge beim Weihnachtsverkauf. ;D
- Chibiterasu
- Beiträge: 28966
- Registriert: 20.08.2009 20:37
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Die The Witcher Extended Ausgabe hat sehr schön gezeigt, wie ich mir heutzutage Retailversionen vorstelle. Die war kompakt aber sehr liebevoll gemacht und mit üppigen Extras. Die werde ich mir auch beim zweiten Teil zulegen.
Ansonsten geb ich dir aber durchaus Recht. Den Mehrwert bei Spielen, die man dann sowieso bei Steam und Co. registrieren muss, gibt es quasi nicht mehr.
Ansonsten geb ich dir aber durchaus Recht. Den Mehrwert bei Spielen, die man dann sowieso bei Steam und Co. registrieren muss, gibt es quasi nicht mehr.
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Sylarx
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- Registriert: 29.06.2009 10:16
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Man fragt sich halt nur warum Spiele immer noch genauso viel kosten sollen wie damals , ich kann auch nicht nachvollziehen warum man keine vernünftige Anleitung mehr beilegen kann. Spiele sind mehr den je ein Massenartikel was sie früher nicht waren und da hat man anscheinend sich nicht davor gescheut für ein paar Cent extra zumindest ein Handbuch beizulegen. Ich würd mich auch nicht beschweren wäre ein Handbuch im pdf Format vorhanden , ich hab nen ebook reader mit dem ich das bequem lesen könnte , aber auch da muss man Glück haben das man da überhaupt was bekommt das es wert ist darin zu schmökern.
Die Produktionskosten sind hochgegangen das will jetzt auch keiner bestreiten aber auch die Umsätze sind gestiegen , wie gesagt ich kann nich nachvollziehen wo das Problem liegt ein Handbuch das nichtmal 50 cent in der Produktion kostet beizulegen.
Was CEs betrifft da is in manchen schon mehr drin als damals manchmal bei Spielen beigelegt wurde , mal abgesehen von solchen schwachsinningen Sachen wie Hardened Edition , die den hohen Mehrpreis überhaupt nicht rechtfertigen.
Was mich wesentlich mehr stört ist diese Publisher Mentalität : Masse statt Klasse. Da wird jedes Franchise bis zum letzten ausgeblutet, speziell EA kann man diesen Vorwurf machen , es gab äußerst wenige Prequels die in Relation des Vorgängers eine Bereicherung des Franchises waren.
Das Preis/Leistungs Verhältnis stimmt meines Erachtens seit Beginn der HD Konsolen Generation nicht mehr.
Das fängt an beim Simplifizieren des Franchises und endet zwecks Zeitmangels beim Umfang für Vollpreistitel. DLCs sind für mich als alt eingesessner MMOler nichts Neues aber selbst kostenlose Gameupdates mal von den Abo Kosten abgesehen bieten mehr als man für Singleplayer Spiele für 10€ bekommt. Addons haben glaub ich früher so um die 40DM gekostet , diee aber durch den Umfang und auch die Qualität gerechtfertigt waren.
Gegen Steam und Co. hab ich im Prinzip auch nichts einzuwenden , dennoch glaube ich das das der Startschuss werden wird für noch mehr halbfertige Produkte und noch miesere Qualität.
Ich fände es auch recht gut wenn wir mal eine Weile auf dem derzeitigen Grafik Level bleiben und mal wieder Resourcen fürs Gameplay und Story aufgewendet werden, ich kann diese Generation beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Die Produktionskosten sind hochgegangen das will jetzt auch keiner bestreiten aber auch die Umsätze sind gestiegen , wie gesagt ich kann nich nachvollziehen wo das Problem liegt ein Handbuch das nichtmal 50 cent in der Produktion kostet beizulegen.
Was CEs betrifft da is in manchen schon mehr drin als damals manchmal bei Spielen beigelegt wurde , mal abgesehen von solchen schwachsinningen Sachen wie Hardened Edition , die den hohen Mehrpreis überhaupt nicht rechtfertigen.
Was mich wesentlich mehr stört ist diese Publisher Mentalität : Masse statt Klasse. Da wird jedes Franchise bis zum letzten ausgeblutet, speziell EA kann man diesen Vorwurf machen , es gab äußerst wenige Prequels die in Relation des Vorgängers eine Bereicherung des Franchises waren.
Das Preis/Leistungs Verhältnis stimmt meines Erachtens seit Beginn der HD Konsolen Generation nicht mehr.
Das fängt an beim Simplifizieren des Franchises und endet zwecks Zeitmangels beim Umfang für Vollpreistitel. DLCs sind für mich als alt eingesessner MMOler nichts Neues aber selbst kostenlose Gameupdates mal von den Abo Kosten abgesehen bieten mehr als man für Singleplayer Spiele für 10€ bekommt. Addons haben glaub ich früher so um die 40DM gekostet , diee aber durch den Umfang und auch die Qualität gerechtfertigt waren.
Gegen Steam und Co. hab ich im Prinzip auch nichts einzuwenden , dennoch glaube ich das das der Startschuss werden wird für noch mehr halbfertige Produkte und noch miesere Qualität.
Ich fände es auch recht gut wenn wir mal eine Weile auf dem derzeitigen Grafik Level bleiben und mal wieder Resourcen fürs Gameplay und Story aufgewendet werden, ich kann diese Generation beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Zuletzt geändert von Sylarx am 09.01.2011 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
- breakibuu
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- Registriert: 19.07.2008 11:22
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50 Cent sind zwar auf den ersten Blick nicht viel, aber schon bei 1 Mio hergestellten Einheiten kosten dich die Handbücher 500.000 Euro.Sylarx hat geschrieben:wo das Problem liegt ein Handbuch das nichtmal 50 cent in der Produktion kostet beizulegen.
Und warum 500.000 Euro für etwas rausschmeißen, was mindestens 3/4 der Käufer eh nicht benutzt?
-
Sylarx
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- Registriert: 29.06.2009 10:16
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Wie gesagt das muss jetzt nicht bei jedem Spiel ein dickes Handbuch sein , aber bei RPGs , manchen RTS Titeln und selbst bei Hackn Slays(Artbook vielleicht) will ich ein schönes Handbuch die 500.000 € werden meistens locker wieder reingeholt. Das bisschen Mehrkosten hat man vor 10 Jahren auch wieder reingeholt. 50 Cent Druck Kosten waren wahrscheinlich auch noch zu hochangesetzt , kostet wahrscheinlich einen Bruchteil dessen bei 1 Mio Kopien. Bei einem Windows Titel der für 40-50 € über die Theke geht kostet wahrscheinlich der Datenträger , n Handbuch und die Hülle wahrscheinlich nicht mal 50 cent. Und wenn man halt kein umfangreiches gedruckt beilegen will dann wenigstens eins mit Umfang im PDF Format , ich hab wie gesagt nen ebook reader und andere Leute haben Tablet PCs Smartphones um den Kram zu lesen.breakibuu hat geschrieben:50 Cent sind zwar auf den ersten Blick nicht viel, aber schon bei 1 Mio hergestellten Einheiten kosten dich die Handbücher 500.000 Euro.Sylarx hat geschrieben:wo das Problem liegt ein Handbuch das nichtmal 50 cent in der Produktion kostet beizulegen.
Und warum 500.000 Euro für etwas rausschmeißen, was mindestens 3/4 der Käufer eh nicht benutzt?
Ging doch bei Demon Souls(US Version) , 30 Seiten Handbuch , ein Artbook und ne Soundtrack CD und das hat mich als Endkunde dann 50€ gekostet.
Metal Gear Solid 4 Handbuch im Comic Look , Blizzard legt auch immer n schönes Handbuch bei.
Zumindest bei Blockbuster Titeln die sich ohnehin millionenmal verkaufen wirds doch drin sein was beizulegen.
- Master Chief 1978
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Das größte Problem für mich als Deutscher spieler liegt hier in unserem tollen Jugendschutz. Was nutzen mir alle hier beschrieben vorteile des Digitalen vertriebes wenn ich nur noch Geschnittene Spiele kaufen kann? Hat da schon mal wer drüber nachgedacht?
Außerdem schnüffel ich auch gerne an den Handbüchern, bin ich jetz ein Perverser?
Außerdem schnüffel ich auch gerne an den Handbüchern, bin ich jetz ein Perverser?
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profile_1842269541306
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- Registriert: 22.09.2007 17:43
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