Der 4P-Kommentar: Call of Iran

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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Wulgaru hat geschrieben: 1. Gesetz:
Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

hm.... :wink:
Jegliche Argumentation in dieser Richtung bricht zusammen, wenn der Programmierer der KI nie ein Buch von Asimov gelesen hat.

Und selbst wenn, dann definiert man sich einfach nicht als Roboter (was ja keine Kunst ist, Skynet ist eine AI, kein Roboter.) und schon kann man menschlichen Wesen Schaden zufügen.
Dann kann man Roboter bauen und die nicht mit den Gesetzen belasten.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Sir Richfield hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: 1. Gesetz:
Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

hm.... :wink:
Jegliche Argumentation in dieser Richtung bricht zusammen, wenn der Programmierer der KI nie ein Buch von Asimov gelesen hat.

Und selbst wenn, dann definiert man sich einfach nicht als Roboter (was ja keine Kunst ist, Skynet ist eine AI, kein Roboter.) und schon kann man menschlichen Wesen Schaden zufügen.
Dann kann man Roboter bauen und die nicht mit den Gesetzen belasten.
Skynet hat als Vorbild Hal und Kubrick brach mit Hal damals ganz bewusst die Gesetze (oder hielt sich an das nullte, wenn man darüber streiten will).
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Prypjat
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Re: Call of Iran oder das Anti-Kriegsspiel?

Beitrag von Prypjat »

Prypjat hat geschrieben: Es gab doch schon Ansätze dazu. Nur leider wurden sie verkannt.

Nehmen wir zum Beispiel CoD MW. Das Spiel war von vorne bis hinten darauf ausgelegt dem Spieler klar zu machen, dass der Krieg ein Dreckiges Geschäft ist, in dem es keine Gewinner geben kann.
Angefangen vom Intro, in dem man ins Auto geworfen wird, den Kolben der AK in die Fresse bekommt, über die Stadtrundfahrt in der man Zivilisten sieht, die an die Wand gestellt werden, bis zur eigenen Hinrichtung.
Im eigentlichen Spiel wird man ständig mit den Gräueln des Krieges konfrontiert. Und am Ende sieht man seine Kollegen drauf gehen.
Wenn das keine Ermahnende Botschaft der Entwickler ist, dann weiß ich auch nicht, was man darunter verstehen soll.

Selbst der oft Diskutierte Flughafenlevel im zweiten Teil hat einen Moralischen Hintergrund. Sollte man wirklich Hunderte Menschen Opfern, um der Schlange den Kopf abzuschlagen? Soll man überhaupt mit schießen? Ist dieser Level nötig gewesen? Nein! Regen wir uns über Moralische Hintergründe auf? Ja!

Es war ein Terroristischer Anschlag, um einen Sündenbock für einen Krieg zwischen Russland und Amerika zu haben. Der Level hat gezeigt, dass Menschen zu allem Fähig sind. Ein jeder von uns ist zu Schandtaten fähig, die er jetzt einfach abstreiten würde. Wer von Euch hat im Flughafenlevel mit geschossen?
Zulustar hat geschrieben: hast du dich deshalb hier registriert um deine CoD Loyalität zum besten zu geben? nen kleiner Denkanschlag, in einem Shooter mit Hirn, hätte man als Protagonist zwar die Aufgabe bekommen den Flughafenlevel zu machen, hätte dann aber durch irgend einen Zufall, oder eine Cutscene oder irgend einen Furz, den Spiess umdrehen müssen. Am Ende noch Beweise einsammeln um auf anderem Grund an die Drahtzieher ranzukommen. Man zwingt den Spieler förmlich bei MW2 zur Flughafenscene, denn man will ja wissen was passiert in dieser 5 min Story. In CoD ballert man sich aber durch Zivilisten und polizisten, was kaum nen unterschied macht, beide sind nem Terrorist nicht gewachsen. Und wofür das? Dafür dass du am Ende als kaputter Patriot gekillt wirst lol. Die ganze mögliche Handlungsfreiheit wird in CoD komplett auf rechte Maustaste und linke maustaste beschränkt, was ein Armutszeugnis für die Spielewelt ist und was im übrigen der Grund ist warum Jörgs Kommentar ins Schwarze trifft, denn diese behinderten Entwickler entwickeln nur armselige patriotismus storys, als wenn heutzutage noch irgendwer Krieg für nichts führen würde. Und genau das fehlt, der eigentliche Grund ist kein Ressourcen gewinn, bei CoD und MoH gehts entweder darum seinen Arsch bis zum schluss zu retten oder irgend nen Oberbimbo mit lautem Getöse in die Ewigen zu schicken. Es geht nie nie und nochmal nie darum den Menschen die dort leben endlich den Frieden zu bringen der ihnen zusteht ... Denn als Ammi schert man sich nen Dreck um irgendwelche Zivilisten, es geht um das Missionsziel wenn dabei ein paar zivi's sterben scheiss drauf hauptsache kein ammi.
Na Super! Dein Einstieg glänzt ja geradezu vor Vorurteilen.
Nein, ich habe mich hier Registriert, weil ich es für Angebracht hielt. Ich lese schon seit 2002 Aktiv hier auf der Seite mit und habe mich Registriert, um die Leserbewertungsfunktion bei den Spieletests zu nutzen.
Und nein, es ging mir nicht um Loyalität zu CoD, denn ich Spiele auch gerne MoH und Sonstige Games. Das wäre also geklärt.

Worum geht es denn in CoD?
Es geht um fiktive Konflikte in der Welt, welche vom Terrorismus herbei geführt werden. Deine Flughafenscene hätte also niemals die Russen erzürnen können und diese wären dann auch niemals in Amerika eingefallen. Ergo wäre Deine Geschichte in diesem Spiel schon am Anfang beim Basketballkorb hängen geblieben und die Zocker dieser Welt hätte anstatt eines Shooters, dass erste Militarie Basketballgame der Welt gekauft. Shooter leben von fiktiven Konflikten. Ohne diese kann keine Geschichte bestehen. Das zieht sich auch durch andere Medien. Von Zeitungen, über Comics, Fernsehen, Bücher, Musik und eben auch Computerspiele.
Na klar sind die Zivilisten den Terroristen nicht gewachsen. Sonst wäre es doch kein Terroristischer Akt oder? Außerdem wusste der Agent von dem Vorhaben bestimmt nichts, denn dann wäre es ja niemals zu diesem Massaker gekommen und als er im Fahrstuhl begriffen hatte, war es schon zu spät. Klar wird der Spieler dazu gezwungen sich diesen Level anzutun. Im Krieg sterben auch Zivilisten und es gibt keinen Hinterlistigeren Krieg, als den Terrorismus.
Ich habe versucht die Terroristen zu erschießen, hatte aber Logischweise keine Chance. Das sollte auch gar nicht möglich sein. Die Entwickler wollten wohl eher klar machen, dass die Regierungen oder Terroristen, für ein höheres Ziel ohne weiteres jede Menge Menschenleben in Kauf nehmen. Man kann nichts weiter tun, als Entweder mit zu ballern oder die Waffe ruhen zu lassen. Jeder hat die Wahl, aber niemand kann sich dem Schrecken entziehen.

Deine Argumentation, dass sich CoD auf die Linke und die Rechte Maustaste beschränkt. kann ich bestätigen, denn es ist ja ein Shooter. Wenn ich Tiefgang haben möchte, in Form von Aktionsfreiheit, dann zocke ich Fallout 3.

Du möchtest Zivilisten Retten? Welche Zivilisten? Es gibt keine Zivilisten im Spiel. Höchstens im Vorspann, in Cutscenes oder im Abspann, aber niemals im Spiel selbst. Wenn ich Zivilisten Retten möchte, dann greife ich zu SWAT, Rainbow Six oder Emergency.
Es geht in diesen Shootern nicht um die Zivilisten, sondern um die Schmutzigen Machenschaften in der Geschichte. Da werden selbst Generäle zu Mördern am eigenem Volk. Es geht um Macht und Größenwahn. Warum sehen alle immer nur das Oberflächliche Geballer?

Und das Patriotische Gesülze ist ja wohl normal, wenn man den Ami spielt. Wären es die Deutschen, wäre es der Nationalismus und beim Russen der Kommunismus. Das es selbstgemachte Schulterklopfer sind ist mir auch klar. Ich kann es auch nicht mehr hören und der Ami wird deswegen nicht Sympatischer.

Übrigens! Im Krieg geht es immer um Ressoucen und um nichts anderes. Es sind immer die Ländereien und es sind immer die Bodenschätze oder Bodenbeschaffenheiten. Es geht immer darum einen Angreifer zurück zu schlagen. Genau dieses Thema behandeln doch diese Spiele. Unter welchem Vorwand sich das Abspielt ist eine andere Sache. Die Amis nehmen den Terrorismus, andere nehmen die Religion.

Bei einem sind wir uns glaube ich einig. Die USA ist ein Volk von Größenwahnsinnigen Patrioten.

Das nächste mal, zählst Du bis drei, Atmest tief durch und überlegst, welche Vorurteile Du in den Raum wirfst.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Ich dachte, der Einfluss auf HAL kam von Aussen und warum diskutieren wir das jetzt hier aus? *g*
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Sir Richfield hat geschrieben:Ich dachte, der Einfluss auf HAL kam von Aussen und warum diskutieren wir das jetzt hier aus? *g*
Naja...das Topic scheint mir ausdiskutiert, dieses abgleiten ins Off ist so gut wie jedes andere. :wink:

@über mir
Warum wäre ein Shooter wo man deutsche spielt nationalistisch? Nur mal so aus Interesse. :wink:
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Weil wir nicht patriotisch sein dürfen.
Narrative Regeln oder so...
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Ja, aber dann wäre ein Shooter wo man deutsche spielt doch gerade das Gegenteil von nationalistisch...
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Prypjat
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Beitrag von Prypjat »

Wulgaru hat geschrieben: @über mir
Warum wäre ein Shooter wo man deutsche spielt nationalistisch? Nur mal so aus Interesse. :wink:
Das ist auf WWII Shootern bezogen.
Ein Shooter über Deutschland zur jetzigen Zeit kann ich mir nur schwer vorstellen.
Schießen wir dann man Gesetzgebungen und verteildigen das Grundgesetz gegen zu eifrige Politiker?
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Prypjat hat geschrieben: Ein Shooter über Deutschland zur jetzigen Zeit kann ich mir nur schwer vorstellen.
Schießen wir dann man Gesetzgebungen und verteildigen das Grundgesetz gegen zu eifrige Politiker?
Eben...ich mir auch nicht...maximal so eine Art Demonstrationssimulator bei dem man sich die Seiten aussuchen könnte...hey Moment das wäre eigentlich ein super interessantes Spiel...
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Prypjat
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Beitrag von Prypjat »

Da würde sich die Staatliche Gewalt ja gegen das Volk richten.
Wasserwerfer, Gummiknüppel und Reizgas. Das würde unsere Kontrollregulierungsbehörde aber glatt Indizieren und wir müssten uns das Game dann aus Östereich beziehen.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Prypjat hat geschrieben:Da würde sich die Staatliche Gewalt ja gegen das Volk richten.
Wasserwerfer, Gummiknüppel und Reizgas. Das würde unsere Kontrollregulierungsbehörde aber glatt Indizieren und wir müssten uns das Game dann aus Östereich beziehen.
das Perfekte Antikriegsspiel, die Politiksimulation mit 3D Wasserwerferschlachten gegen wütende Mobs, man muss seine Polizeieinheiten geschickt platzieren damit die Volksmasse die Mauer der Polizei nicht zum einsturtz bringt, dann am ende komplett mit Auswertung und Rang von Gott bis Massenmörder is alles dabei wenn man eine Veranstaltung versucht abzuhalten, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

PS prypjat, das mit der Cod Loyalität war nicht ernst zu nehmen, ich finde es nur mittlerweile echt langsam mehr als merkwürdig das man bis vor 10 jahren noch Handlungsfreiheit in einem Spiel fand und heute nur noch dumme schläuche abläuft, deren gesammt Spieldauer von der Moorhuhnbefähigung des Spielers vorm Monitor abhängt.
SoF 1 und SoF 2 waren doch auch Shooter wie Cod oder Moh, wieso habe ich das gefühl das ein Double Helix mehr shooter als ein interaktiver Film ala Moh bzw CoD war?
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Prypjat
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Beitrag von Prypjat »

Zulustar hat geschrieben: das Perfekte Antikriegsspiel, die Politiksimulation mit 3D Wasserwerferschlachten gegen wütende Mobs, man muss seine Polizeieinheiten geschickt platzieren damit die Volksmasse die Mauer der Polizei nicht zum einsturtz bringt, dann am ende komplett mit Auswertung und Rang von Gott bis Massenmörder is alles dabei wenn man eine Veranstaltung versucht abzuhalten, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
Du darfst das Addon Krisenmanager 1.0 nicht vergessen.
Wie leite ich geschickt Autonome um, damit sie nicht auf den rechten Block stoßen.
Zulustar hat geschrieben: PS prypjat, das mit der Cod Loyalität war nicht ernst zu nehmen, ich finde es nur mittlerweile echt langsam mehr als merkwürdig das man bis vor 10 jahren noch Handlungsfreiheit in einem Spiel fand und heute nur noch dumme schläuche abläuft, deren gesammt Spieldauer von der Moorhuhnbefähigung des Spielers vorm Monitor abhängt.
SoF 1 und SoF 2 waren doch auch Shooter wie Cod oder Moh, wieso habe ich das gefühl das ein Double Helix mehr shooter als ein interaktiver Film ala Moh bzw CoD war?
Das liegt wohl daran, dass die Entwickler damals nicht so viele Visuelle Möglichkeiten hatten, wie es heute der Fall ist. Heute verlassen sich die Entwickler auf die Optischen Reize und packen es in eine laue Geschichte ein. Man sieht es an Crysis, Far Cry, Mafia 2 und vielen anderen Spielen.

CoD ist ohne Zweifel ein Interaktiver Film, aber eben immer noch besser, als manch anderer Shooter. (gemeint ist CoD MW)

Genau aus dem Grund, dass die Spiele heute kaum noch Handlung haben, werde ich mir Gothic 1 vorkramen, den Patch rauf zimmern und Anfangen es zu zocken. Zum X-ten mal. :D
Isterio
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Beitrag von Isterio »

Meiner Meinung nach ist das Shooter-Genre wegen den Konsolen in dieser Situation.

Seit Halo und dem Sympathiegewinn für die Xbox- und PS-Konsolen ist dieses Untier namens "Casual Gaming" aufgetaucht. Es geht hauptsächlich um den kurzweiligen Spass. Ob nun mit Freunden oder alleine, man will was Tolles auf einem grossen Bildschirm sehen und am Besten gleich selbst mit einigen Kommandos per Gamepad orchestrieren.

Dagegen ist ja eigentlich nichts einzuwenden. Doch wenn die Spieler dann vielleicht noch einige Bier intus haben, kiffen oder einfach auf den Adrenalinkick aus sind, darf man sie nicht mit Komplexität verwirren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist eingeschränkt und so auch die geistige Bereitschaft sich mit fordernden Themen auseinanderzusetzen.

Selbst Spiele wie Mass Effect 2 oder Deus Ex: HR wirken dann trotz gewisser Stärken auch "dumbed down", damit die Konsoleros hin und wieder ihr Steuerungsinstrument in die Hand nehmen wollen.

Das Problem ist, dass Konsolen nunmal für Geldregen sorgen. Daher werden auch immer mehr Spiele darauf ausgelegt und an das Publikum angepasst. Dass dabei die "Kunst" und mentale Forderung flöten gehen, ist eine logische Folge, um sich der Masse anzubiedern.

--> Konsolenspiele sind Opium für das Volk!
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Prypjat
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Beitrag von Prypjat »

Damit könntest Du durchaus Recht haben.
Ein weiterer Punkt, der nicht unbeachtet bleiben sollte, ist die harte Marktlage in der Spielebranche. Wo sich damals eher freie Gamestudios tummelten und der Publisher noch ein Fremdwort war, kamen eher kreative Spiele zum vorschein. Heute geht es um Millionen, wenn nicht gar Milliarden und um eine gute Marktposition.
Das beste Beispiel ist doch Jowood. Die sind so Marketingorientiert, dass es ihnen egal ist, ob eine Game verbugt auf den Markt kommt oder nicht. Der Hype wird erst einmal genügend Kohle einfahren und den Rest kann man in Form von Patches oder DLCs nachreichen. Spiele werden durch diese Kapitalistische Denkweise zur Massenware und die Spieleperlen werden zur Mangelware. Wenn die Konsumenten dann auch noch darauf anspringen und den großen Publishern alles aus den Händen reißen, dann ist es nicht weiter verwunderlich. Spiele sind mittlerweile selten eine Kunst, aber mehr und mehr Mainstream. Back to the roots, heißt das Zauberwort. Piranha Bytes hat es mit Risen teilweise geschaft und EA wird es mit dem nächsten NFS Ableger versuchen.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Prypjat hat geschrieben:Da würde sich die Staatliche Gewalt ja gegen das Volk richten.
Wasserwerfer, Gummiknüppel und Reizgas. Das würde unsere Kontrollregulierungsbehörde aber glatt Indizieren und wir müssten uns das Game dann aus Östereich beziehen.
Jetzt, wo ich drüber nachdenke...
Ich geh' mal eben bei Astragon vorbei, der Wasserwerfer Simulator fehlt noch.