Mhja, hab nur von Musik und Filmen gesprochen, nicht Literatur. ^^Wulgaru hat geschrieben:@Ulul
Auf Games bezogen mag deine Argumentation (noch) richtig sein, wobei da sich wie gesagt ein Trend von "Kunstspielen" ausmachen lässt.
Du warst aber am Anfang allgemeiner und bezogst dich auch auf Film und Literatur und da gibt es eben genug Beispiele von wirklich ausgezeichneten Werken, die Unterhaltung wirklich nur als drittrangig bis überhaupt nicht wichtig begreifen und so auch konzipiert sind.
Sicher ist das als Spiel schwerer umsetzbar, da man interaktive Anreize braucht, aber jetzt wo es immer mehr Spielerschichten unterschiedlichsten Alters (und damit beziehe ich mit nicht auf Omi Kempel, sondern den inzwischen 40 jährigen der in den 80ern angefangen hat zu zocken) bilden, wird es auch vermehrt "andere" Spiele geben.
Musik soll (meiner Meinung nach) auch wirklich nur unterhalten, genau wie Videospiele. Egal ob live in Konzerten, unterwegs auf dem ipod oder in der Oper. Bei Musik als Untermalung in Filmen, soll sie die Atmosphäre verbessern und so meine Unterhaltung durch den Film, also unterhält sie mich auch indirekt.
Gut bei Filmen wirds schwerer.. Dass mich eine Doku über das Steppenschwein in Nigeria nicht sonderlich unterhält ist klar, da geb ich dir Recht.
Aber ansonsten, auch komplexe Filme sollen unterhalten, nur eben eine andre Zielgruppe. Wüsste keinen Film, der es nicht soll (jetzt mal abgesehen von Dokus etc). Entweder soll ich mich erschrecken, lachen, fürchten, weinen, zum Nachdenken angeregt werden, gruseln, ... .
Und meinst du mit Kunstspielen sowas wie "The Void"? Würde mir auch Spaß machen.. Auch in "Kunstspiel" steckt ja "spiel". Ist vom Niveau eben bisschen höher anzusiedeln, ändert aber nichts an der Unterhaltung.
