In dem Zusammenhang wäre es natürlich interssant zu wissen, wie alt du bist und wie alt du mich schätzst.Kalumet hat geschrieben:Neeiiiiiin es ist soweit, ich bin nun so alt das ich wie jede vorherige Generation sagen muß:
Waaaaas ?!?! zum Kuckuck geht in den Köpfen von den jungen Leuten nur vor sich?
Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen werden beanstandet
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Kaaruzo
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
*Schultern zuckt*
Bis die enstprechenden Untersuchungen abgeschlossen und rechtswirksame Urteile gefällt wurden, ist das Spiel vermutlich ohnehin nicht mehr relevant.
Die Ermahnung geht in Ordnung und ist durchaus Aufgabe des vzbw, wird aber wahrscheinlich keinerlei Konsequenzen mit sich ziehen mMn.
Bis die enstprechenden Untersuchungen abgeschlossen und rechtswirksame Urteile gefällt wurden, ist das Spiel vermutlich ohnehin nicht mehr relevant.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Ich war geschockt heute als ich die Aktie sah, Nintendo hat innerhalb von 2 wochen über 11 milliarden Dollar verloren an der Börse die stehen jetzt nur mehr bei 29 Milliarden Marktkapital
http://www.finanzen.at/aktien/Nintendo-Aktie
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Sie haben das Geld nicht "verloren". Aktien wurden für einen Wert gehandelt.Nachtklingen hat geschrieben:Ich war geschockt heute als ich die Aktie sah, Nintendo hat innerhalb von 2 wochen über 11 milliarden Dollar verloren an der Börse die stehen jetzt nur mehr bei 29 Milliarden Marktkapital
http://www.finanzen.at/aktien/Nintendo-Aktie
Ich tippe mal, sehr viele werden ihre Aktien wieder verkauft haben, um Gewinn zu machen (niedrig einkaufen, hoch verkaufen) und an der Börse wird das Verkaufen als gesunkene Nachfrage interpretiert. Entsprechend sinkt der Aktienwert wieder.
- Nachtklingen
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Sie haben verkauft weil nintendo nicht stabil ist zurzeit, Über NX ist nichts bekannt und für Pokemon Go steht der winter vor der Tür. Die Sony Aktie dient eher zur Anlage da man weiss das VR und Neo kommen die sich beide hervorragend verkaufen werden. 2013 war die Sony Aktie noch auf 7 Euro hatte sogar Ramsch-Niveau und jetzt ein Must Buy Rating. Da sieht man wie schnell das an der Börse geht aber das sagt natürlich nichts über das Gesamtvermögen aus,da könnte Sony ca 10 mal Nintendo aufkaufen und hätte immer noch Geld.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Es ist super, dass nun ein Bundesverband sich um meine Pokémon-GPS-Daten Sorgen macht, während die nächste Bundesstelle ein Büro weiter, selbst aber Daten sammelt, sie großzügig mit jedem "befreundeten" Geheimdienst teilt und mir ständig Politiker verklickern wollen, wie wichtig eine Vorratsdatenspeicherung doch zur Verbrechensbekämpfung ist - obwohl wir die ja nun schon (illegalerweise) hatten und sie laut diversen Untersuchungen schlicht und einfach gar nichts gebracht hat. Der Wolf im Schafspelz ist nun so ziemlich der Letzte, von dem ich möchte, dass er sich um den Schutz meiner Daten kümmert...
Was viele außerdem vergessen: aufgrund der individuellen Priorisierung, was "wichtige" und was "unwichtige" Daten sind, ist Datenschutz eh in erster Linie die Aufgabe von jedem selbst - das kann euch keine Institution oder Person abnehmen. Ist es mir unangenehm, wenn FB meinen Namen kennt, erstelle ich kein FB-Konto. Möchte ich nicht, dass jemand mein Foto bei WhatsApp sieht, stelle ich keins ein. Ist es mir zuwider, dass Niantic nachvollziehen kann, wann ich wo war, spiele ich kein Pokémon Go. Es mag aber - und jetzt wird es sicher für einige, die hier kommentiert haben, unglaublich - durchaus Leute geben, die diese Daten trotz der Kenntnis, was man mit ihnen anstellen kann, eben nicht für derart relevant halten, dass sie deshalb verzichten möchten. Das ist nichts weiter als das einfache Abwägen von Vor- und Nachteilen - diese Leute sind keine Trottel, nur weil sie das für sich selbst anders bewerten, als ihr es tut. Standarddaten, die nur mich selbst betreffen, wie Name, Geburtsdatum, Wohnort sind beispielsweise für mich persönlich nicht relevant - für andere sind sie die Welt. Es hilft ungemein, sich beim Datenschutz folgendes Szenario vorzustellen: "Alles, was ich an dieser Stelle weiter gebe, ist ab diesem Moment eine "öffentliche Information". Hätte ich also ein Problem damit, diese Information morgen (oder auch nächste Woche oder in 15 Jahren) in den Nachrichten zu sehen oder in einer großen Tageszeitung zu lesen?" Ist die Antwort ja, sollte man diese Information nicht herausgeben bzw. diesen Dienst nicht nutzen. Ist die Antwort nein, dann... go for it. Aber wie gesagt, jede Person wird, je nach Daten um die es geht, da eine ganz unterschiedliche Messlatte haben, weshalb auch jeder seine "wichtigen" Daten selbst schützen muss. Die Aufgabe von Verbraucherschützern, Datenschützern oder auch dem vzbv sollte in diesem Kontext letztlich einfach sein, dafür zu sorgen, dass der Anbieter mir auch ermöglicht, diese Entscheidung wirklich treffen zu können, indem er die Art aller erfassten Daten offen legt und des weiteren sollten sie weniger informierte Bürger darüber aufklären, wozu diese Daten vom Anbieter unter Umständen genutzt werden könn(t)en. Es sollte nicht die Aufgaben dieser Institutionen sein, mit erhobenem Zeigefinger da zu stehen und zu sagen "ihr erhebt zuviele Daten", sondern dafür zu sorgen, dass wir als "Kunden" genau wissen, welche Daten erhoben werden - und selbst entscheiden können, ob es "zu viele" sind.
Was viele außerdem vergessen: aufgrund der individuellen Priorisierung, was "wichtige" und was "unwichtige" Daten sind, ist Datenschutz eh in erster Linie die Aufgabe von jedem selbst - das kann euch keine Institution oder Person abnehmen. Ist es mir unangenehm, wenn FB meinen Namen kennt, erstelle ich kein FB-Konto. Möchte ich nicht, dass jemand mein Foto bei WhatsApp sieht, stelle ich keins ein. Ist es mir zuwider, dass Niantic nachvollziehen kann, wann ich wo war, spiele ich kein Pokémon Go. Es mag aber - und jetzt wird es sicher für einige, die hier kommentiert haben, unglaublich - durchaus Leute geben, die diese Daten trotz der Kenntnis, was man mit ihnen anstellen kann, eben nicht für derart relevant halten, dass sie deshalb verzichten möchten. Das ist nichts weiter als das einfache Abwägen von Vor- und Nachteilen - diese Leute sind keine Trottel, nur weil sie das für sich selbst anders bewerten, als ihr es tut. Standarddaten, die nur mich selbst betreffen, wie Name, Geburtsdatum, Wohnort sind beispielsweise für mich persönlich nicht relevant - für andere sind sie die Welt. Es hilft ungemein, sich beim Datenschutz folgendes Szenario vorzustellen: "Alles, was ich an dieser Stelle weiter gebe, ist ab diesem Moment eine "öffentliche Information". Hätte ich also ein Problem damit, diese Information morgen (oder auch nächste Woche oder in 15 Jahren) in den Nachrichten zu sehen oder in einer großen Tageszeitung zu lesen?" Ist die Antwort ja, sollte man diese Information nicht herausgeben bzw. diesen Dienst nicht nutzen. Ist die Antwort nein, dann... go for it. Aber wie gesagt, jede Person wird, je nach Daten um die es geht, da eine ganz unterschiedliche Messlatte haben, weshalb auch jeder seine "wichtigen" Daten selbst schützen muss. Die Aufgabe von Verbraucherschützern, Datenschützern oder auch dem vzbv sollte in diesem Kontext letztlich einfach sein, dafür zu sorgen, dass der Anbieter mir auch ermöglicht, diese Entscheidung wirklich treffen zu können, indem er die Art aller erfassten Daten offen legt und des weiteren sollten sie weniger informierte Bürger darüber aufklären, wozu diese Daten vom Anbieter unter Umständen genutzt werden könn(t)en. Es sollte nicht die Aufgaben dieser Institutionen sein, mit erhobenem Zeigefinger da zu stehen und zu sagen "ihr erhebt zuviele Daten", sondern dafür zu sorgen, dass wir als "Kunden" genau wissen, welche Daten erhoben werden - und selbst entscheiden können, ob es "zu viele" sind.
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AtzenMiro
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Nein, sie haben verkauft, weil ihre billigeingekauften Aktien teilweise doppelt soviel wert waren. Die Einkäufer haben durch den Verkauf ein riesen Vermögen gemacht. Genau das, was sie beabsichtigt haben. So funktioniert das Geschäft mit der Börse. Sie haben die Aktien nicht gekauft, weil sie in das Nintendo-Unternehmen vertrauen, mal davon abgesehen Nintendo mit der Pokemon Go App, die der Auslöser für den Aktienanstieg war, nichts zu tun haben. Sie haben von Anfang an vorgehabt die billigeingekauften Aktien irgendwann teuer abzustoßen, das war die Intention von Anfang an. Und jeder mit nur ein bisschen Verstand hat von Anfang an das vermutet und den Abstieg der Aktie quasi "prophezeit".Nachtklingen hat geschrieben:Sie haben verkauft weil nintendo nicht stabil ist zurzeit, Über NX ist nichts bekannt und für Pokemon Go steht der winter vor der Tür. Die Sony Aktie dient eher zur Anlage da man weiss das VR und Neo kommen die sich beide hervorragend verkaufen werden. 2013 war die Sony Aktie noch auf 7 Euro hatte sogar Ramsch-Niveau und jetzt ein Must Buy Rating. Da sieht man wie schnell das an der Börse geht aber das sagt natürlich nichts über das Gesamtvermögen aus,da könnte Sony ca 10 mal Nintendo aufkaufen und hätte immer noch Geld.
Und Sony ist hoch verschuldet, egal wo der Preis ihrer Aktie liegt.
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Zinssm
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Deine Abneigung gegen Vorratsdatenspeicherung kann ich nicht nachvollziehn. Bei dieser geht's nicht darum Verbrechen zu verhindern, das kann die Speicherung nicht. Im nachhinein aufklären und präventiv wirken kann sie schon. Zudem gilt ein Richtervorbehalt! Wenn du von deinem Provider einen Einzelverbindungsnachweis anforderst wirst du den bekommen.NewRaven hat geschrieben:Es ist super, dass nun ein Bundesverband sich um meine Pokémon-GPS-Daten Sorgen macht, während die nächste Bundesstelle ein Büro weiter, selbst aber Daten sammelt, sie großzügig mit jedem "befreundeten" Geheimdienst teilt und mir ständig Politiker verklickern wollen, wie wichtig eine Vorratsdatenspeicherung doch zur Verbrechensbekämpfung ist - obwohl wir die ja nun schon (illegalerweise) hatten und sie laut diversen Untersuchungen schlicht und einfach gar nichts gebracht hat. Der Wolf im Schafspelz ist nun so ziemlich der Letzte, von dem ich möchte, dass er sich um den Schutz meiner Daten kümmert...
Was viele außerdem vergessen: aufgrund der individuellen Priorisierung, was "wichtige" und was "unwichtige" Daten sind, ist Datenschutz eh in erster Linie die Aufgabe von jedem selbst - das kann euch keine Institution oder Person abnehmen. Ist es mir unangenehm, wenn FB meinen Namen kennt, erstelle ich kein FB-Konto. Möchte ich nicht, dass jemand mein Foto bei WhatsApp sieht, stelle ich keins ein. Ist es mir zuwider, dass Niantic nachvollziehen kann, wann ich wo war, spiele ich kein Pokémon Go. Es mag aber - und jetzt wird es sicher für einige, die hier kommentiert haben, unglaublich - durchaus Leute geben, die diese Daten trotz der Kenntnis, was man mit ihnen anstellen kann, eben nicht für derart relevant halten, dass sie deshalb verzichten möchten. Das ist nichts weiter als das einfache Abwägen von Vor- und Nachteilen - diese Leute sind keine Trottel, nur weil sie das für sich selbst anders bewerten, als ihr es tut. Standarddaten, die nur mich selbst betreffen, wie Name, Geburtsdatum, Wohnort sind beispielsweise für mich persönlich nicht relevant - für andere sind sie die Welt. Es hilft ungemein, sich beim Datenschutz folgendes Szenario vorzustellen: "Alles, was ich an dieser Stelle weiter gebe, ist ab diesem Moment eine "öffentliche Information". Hätte ich also ein Problem damit, diese Information morgen (oder auch nächste Woche oder in 15 Jahren) in den Nachrichten zu sehen oder in einer großen Tageszeitung zu lesen?" Ist die Antwort ja, sollte man diese Information nicht herausgeben bzw. diesen Dienst nicht nutzen. Ist die Antwort nein, dann... go for it. Aber wie gesagt, jede Person wird, je nach Daten um die es geht, da eine ganz unterschiedliche Messlatte haben, weshalb auch jeder seine "wichtigen" Daten selbst schützen muss. Die Aufgabe von Verbraucherschützern, Datenschützern oder auch dem vzbv sollte in diesem Kontext letztlich einfach sein, dafür zu sorgen, dass der Anbieter mir auch ermöglicht, diese Entscheidung wirklich treffen zu können, indem er die Art aller erfassten Daten offen legt und des weiteren sollten sie weniger informierte Bürger darüber aufklären, wozu diese Daten vom Anbieter unter Umständen genutzt werden könn(t)en. Es sollte nicht die Aufgaben dieser Institutionen sein, mit erhobenem Zeigefinger da zu stehen und zu sagen "ihr erhebt zuviele Daten", sondern dafür zu sorgen, dass wir als "Kunden" genau wissen, welche Daten erhoben werden - und selbst entscheiden können, ob es "zu viele" sind.
Das heißt das einige Leute einer privaten Firma wie Vodafon ,O2 etc mehr trauen als dem Staat?! Zumal natürlich nur "wer mit wem und wann " Kontakt aufgenommen hat und nicht der Inhalt!
Deine restliche Einstellung im Text finde ich einen recht gesunden Umgang mit dem Thema!
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CritsJumper
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
In einer idealen Welt hättest du die Kontrolle. Dem ist aber nicht so. Jeder Datenanalyst und jedes Unternehmen mit genug Rechenpower kann die Konkurrenz in kurzer Zeit um den kleinen Finger wickeln. Letztlich das perfekte Verbrechen. Das ist das Problem was falsch läuft nicht die Datenstruktur. Sondern die Machtausübung über Menschen und deren Schicksal. Das direkte Problem ist für mich die Existenz der Daten und die damit einher kommende Korruption unser Gesellschaft. Ganz im Gedanken an Joseph Weizenbaum (Youtube - Prof. Joseph Weizenbaum - Computerkritiker spricht zur Verantwortung des Informatikers)NewRaven hat geschrieben:Was viele außerdem vergessen: aufgrund der individuellen Priorisierung, was "wichtige" und was "unwichtige" Daten sind, ist Datenschutz eh in erster Linie die Aufgabe von jedem selbst - das kann euch keine Institution oder Person abnehmen. Ist es mir unangenehm, wenn FB meinen Namen kennt, erstelle ich kein FB-Konto. Möchte ich nicht, dass jemand mein Foto bei WhatsApp sieht, stelle ich keins ein. Ist es mir zuwider, dass Niantic nachvollziehen kann, wann ich wo war, spiele ich kein Pokémon Go.
Viele Jugendliche haben einfach keine Wahl und müssen Whats App oder Facebook nutzen sonst werden sie ausgegrenzt.
Nun nicht wirklich. Ich meine wenn du jetzt das Smartphone von jemandem klaust und kurz nutzt, dann verschenkst. Inwiefern kann dann die Vorratsdatenspeicherung helfen?Zinssm hat geschrieben:Deine Abneigung gegen Vorratsdatenspeicherung kann ich nicht nachvollziehen. Bei dieser geht's nicht darum Verbrechen zu verhindern, das kann die Speicherung nicht. Im nachhinein aufklären und präventiv wirken kann sie schon.
Ich sehe das eher so wie jetzt in München. Alles lief mehr oder weniger aus dem Ruder, die Beamten haben in Panik den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen und wegen einem unbedeutenden lokalen Ereignis wird dann mal eben die ganze Stadt runter gefahren. Was wird das schön wenn jetzt in Zukunft bei jedem Kiosk-Überfall mit Schusswechsel ein solcher Aufwand betrieben wird. Zugestehen will das natürlich niemand, ganz besonders nicht die Gruppen die mit den Daten arbeiten.
Edit: Den letzten Absatz muss ich jetzt nach dem Anschlag in Ansbach mal relativieren. Das gefühlte Bedrohungsszenario ist diesen Sommer ja schon gestiegen. Aber ich halte die Vorratsdatenspeicherung trotzdem für kein gutes Instrument, weil der Quick-Freeze, welchen von den Providern Richtern und den Behörden zur Verfügung stand letztlich auch ausreicht. Dank dieser Bescheuerten Vorratsdatenspeicherung bekommen die Behörden quasi ein Echtzeitbild und die Richter haben keine Vorstellung davon wie viele Datensätze mal eben hin und her wandern.
Noch mal zum Pokemon Thema
Es gibt scheinbar keine Schutzklauseln für die Nutzer. Die Pokemon-Schnitzeljagd hätte auch anders erstellt werden können wo diese vielen Daten in der Form einfach nicht anfallen. Gleichzeitig wird aber auch keine alternative Form angeboten so das die Spieler sich durch den Kauf entscheiden können ob sie ihre Daten Teilen wollen, ob sie lediglich ein Offline oder Owncloude Online Erlebnis haben möchten oder eine Gratis-Version mit dem Onlineshop. Bei aktuellen Entwicklungen muss man sich halt mal fragen ob ein Spiel oder Gegenstand verkauft werden soll oder lediglich möglichst viele Daten abgegriffen und vernetzt werden sollen.
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Das Problem ist, dass hier eben ein Generalverdacht entsteht, der zusätzlich noch in keiner Verhältnismäßigkeit steht. Es kann nicht sein, dass zusätzlich über einen langen Zeitraum Verbindungsdaten aller Bürger ohne Notwendigkeit gespeichert werden, insbesondere wenn nach dem letzten Ausflug in diese Gefilde bereits klar ist, dass eben keine erhöhte Aufklärungsquote festzustellen ist. Und die einzige "Prävention" zu der diese Maßnahme vielleicht taugt, ist die Bevölkerung in ihrer freien Kommuniktion zu hemmen - oder schlicht gesagt: ihnen Angst zu machen. Und das kann und darf kein legtimes Mittel in einem Rechtsstaat sein. Wir haben in diesem Land immer noch die Unschuldsvermutung sowie das Recht auf informelle Selbstbestimmung. Wer es drauf anlegt, wird auch mit VDS weiter ohne verwertbare Aufzeichnungen kommunizieren können - VPNs und Anonymisierungsnetzwerken sei dank. Für manch andere macht die VDS die Arbeit aber zumindest schwerer... Informanten, Journalisten, Anwälte, Beratungsstellen... schlicht alles, wo Vertraulichkeit und ggf. auch Anonymität gegenüber dem Kommunikationspartner besonders wichtig ist. ChrisJumper hat ja mit Quickfreeze bereits eine Alternative genannt, ich möchte hier noch ergänzend anmerken, dass alle Provider auch bisher - und völlig freiwillig - genau die gleichen Daten speichern, primär natürlich zu Abrechnungszwecken (übrigens auch bei Flatrates) oder aus technischer Notwendigkeit (wie Funkzellendaten für den Zellwechsel). Und das die Dauer für die diese Daten gespeichert im Regelfall völlig problemlos für die weitere Ermittlung in diesen Einzelfällen (denn wie eingangs schon gesagt, solche Daten tragen höchst selten zur Aufklärungsquote bei) ausreichen - eine längere Speicherung würde da schlicht keinen Unterschied machen.Zinssm hat geschrieben:Deine Abneigung gegen Vorratsdatenspeicherung kann ich nicht nachvollziehen. Bei dieser geht's nicht darum Verbrechen zu verhindern, das kann die Speicherung nicht. Im nachhinein aufklären und präventiv wirken kann sie schon.
Letztlich ist das so, als würde mein Nachbar meine Haustür mit einer durchgehend aufzeichnenden Sicherheitskamera auszustatten und sich mit der Nachbarschaft durchgehend in 3 Schichten stets das ganze Material anzusehen, nur um vielleicht einen möglichen Einbruch zu verhindern. Die Nachbarn sehen in dem Fall auch nur, wann ich aus dem Haus und wieder rein gehe, dennoch wäre mir das latent unangenehm und die Maßnahme stände in keinem Verhältnis zum Nutzen. Schon gar nicht, wenn an der Einfahrt zur Straße auch noch ein Foto hängt, dass mögliche Einbrecher darüber aufklärt, wo genau die Kamera an meinem Haus angebracht ist.
Oh... und hier auch noch eine schöne Kleinigkeit, die wohl ziemlich gegen eine solchen Generalverdacht spricht: Funkzellenabfrage in München
Das sehe ich leider komplett anders. Ein Geschäft basiert immer auf einem Angebot und einem Gegenangebot. Das kann man im echten Leben ausschlagen oder drauf eingehen - oder vielleicht noch feilschen - und ich sehe keinen Grund, warum das im Netz irgendwie anders sein soll. Facebook sagt: "dies ist unsere Plattform, die ihr nutzen könnt und der Preis sind eure persönlichen Daten - damit verdienen wir unser Geld". Nun hat man als Gegenseite die Möglichkeit, dieses Angebot anzunehmen oder halt nicht. Man kann versuchen zu feilschen, indem man sagt "nee, meine Daten behalte ich lieber, aber ich geb euch 5 EUR im Monat", klar... nur muss auch die Gegenseite dieses Angebot nicht annehmen - was sie in diesem Fall halt pauschal nicht tut. Das ist ebenfalls ihr Recht. Es gibt keinen rationalen Grund, warum Facebook nun plötzlich sagen sollte "hier, ich weiß ja, wenn du FB nicht nutzen kannst, wirst du gemobbt, also mach halt... das mit den Daten vergessen wir mal". Wenn ich zu Lidl gehe und dort versuche, meinen Einkauf mit einer gleichwertigen Briefmarkensammlung zu bezahlen, werden die mich auch - verständlicherweise - zum Teufel schicken. Und wenn ich denen dann noch sage "okay, ihr wollt meine Briefmarken nicht, aber ich möchte gern mein Geld behalten - darf ich den Kram bitte einfach so mitnehmen?" rufen die wahrscheinlich gleich entweder die Polizei oder einen Psychiater. Und wenn ich den Polizisten dann noch erzähle, dass sie mir das aber als Staatsorgan bitte ermöglichen sollen, weil ich von meiner Freundin eine auf den Deckel bekomme, wenn ich ohne Einkauf nach Hause komme... nun, dann ist vermutlich alles vorbei.ChrisJumper hat geschrieben:
In einer idealen Welt hättest du die Kontrolle. Dem ist aber nicht so. Jeder Datenanalyst und jedes Unternehmen mit genug Rechenpower kann die Konkurrenz in kurzer Zeit um den kleinen Finger wickeln. Letztlich das perfekte Verbrechen. Das ist das Problem was falsch läuft nicht die Datenstruktur. Sondern die Machtausübung über Menschen und deren Schicksal. Das direkte Problem ist für mich die Existenz der Daten und die damit einher kommende Korruption unser Gesellschaft. Ganz im Gedanken an Joseph Weizenbaum (Youtube - Prof. Joseph Weizenbaum - Computerkritiker spricht zur Verantwortung des Informatikers)
Viele Jugendliche haben einfach keine Wahl und müssen Whats App oder Facebook nutzen sonst werden sie ausgegrenzt.
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Noch mal zum Pokemon Thema
Es gibt scheinbar keine Schutzklauseln für die Nutzer. Die Pokemon-Schnitzeljagd hätte auch anders erstellt werden können wo diese vielen Daten in der Form einfach nicht anfallen. Gleichzeitig wird aber auch keine alternative Form angeboten so das die Spieler sich durch den Kauf entscheiden können ob sie ihre Daten Teilen wollen, ob sie lediglich ein Offline oder Owncloude Online Erlebnis haben möchten oder eine Gratis-Version mit dem Onlineshop. Bei aktuellen Entwicklungen muss man sich halt mal fragen ob ein Spiel oder Gegenstand verkauft werden soll oder lediglich möglichst viele Daten abgegriffen und vernetzt werden sollen.
Das Jugendliche wegen so etwas ausgegrenzt werden können, ist traurig. Aber es ist, so hart wie das klingt, nicht das Problem von Facebook, Niantic oder jeder anderen Firma - so funktioniert Wirtschaft nicht. Und würden sie solche Probleme zu ihren machen, wäre ihre gesamte Finanzierungsstrategie dahin. Angebot und Preis sind klar (oder sollten es sein, es gibt ja leider nach wie vor Anbieter, bei denen eben nicht klar ist, welche Daten sie überhaupt erheben) - jetzt kann die Gegenseite entweder zustimmen oder ablehnen. Wichtig ist, dass sowohl das Angebot völlig klar ist, als auch der Gegenwert.
Zuletzt geändert von NewRaven am 25.07.2016 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
- NewRaven
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Wie schön, wenn man immer nur in seinem kleinen Horizont denkt. Aber es geht hier nicht wirklich um mich, es geht hier um eine Gesetzgebung, die für alle gilt... also auch für den Privatdetektiv, für den Polizist im Undercover-Einsatz, für die Mitarbeiterin an der Vergewaltigungshotline, für den zukünftigen Whistleblower, von dem du viele Dinge überhaupt erst erfährst, was die Politik, von der du dir nun durch solche Überwachungsmaßnahmen einen Schutz erhoffst, so alles mit eben diesen Überwachungsdaten anstellt... und auch sonst so nebenbei und für den Journalist, der diesen Kram dann auswertet und veröffentlicht. Einige davon werden sicher hinterher rausgefiltert ("Geheimnisträger") - aber die Daten existieren dann dennoch und könnten durchaus zur Gefahr werden. Das hat weder was mit mir noch mit Paranoia zu tun, sondern eher etwas mit Verstand und mit der Fähigkeit, zu erkennen, dass Gesetze auch Auswirkungen auf Menschen in anderen Situationen haben, als die, in der man sich selbst befindet.ronny_83 hat geschrieben:
Kommst du dir nicht ein bischen paranoid vor? Du fühlst dich eingeschüchtert, weil der Staat ein paar Daten von dir speichert? LOL Ich hab es lieber, dass der Staat ein paar Daten von mir speichert als jeder Webhoster, Google oder McDonalds. Denn vom Staat bekomm ich keine Spams und die senden meine Daten auch nicht an andere weiter (außer vielleicht anderen Staaten).
Wie man sich da gehemmt und eingeschüchtert fühlen kann, ist mir ein Rätsel. Aus zivilrechtlicher Sicht hast du überhaupt nix zu befürchten, egal wie oft du auf Pornoseiten surfst, Wichser im Internet schreibst oder mit nackten Blondinen chattest. Ich würde fast behaupten, dass das nicht mal jemanden interessiert.
Zuletzt geändert von NewRaven am 25.07.2016 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
- JeffreyLebowski
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Ich finds immer witzig wenn das Thema Datenschutz auftaucht und manche sagen..mir doch egal ich hab nix zu verbergen. Sogar in meinen Freundeskreis schon auf solche unreflektierten Aussagen getroffen. ^^
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Kaaruzo
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Weil es einen Unterschied macht ob ich meine Daten freiwillig weitergebe (Facebook, Whatsapp, Pokemon Go) oder der Staat diese Daten einfach sammelt, ohne das ich darauf Einfluss habe.
Und wenn selber Staat dann noch von Datenschutz spricht und von Datenkraken vor denen er mich schützen will, dann ist es halt lächerlich.
Und wenn selber Staat dann noch von Datenschutz spricht und von Datenkraken vor denen er mich schützen will, dann ist es halt lächerlich.
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CritsJumper
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Doch so sollte die Wirtschaft funktionieren und es ist auch der Teil des Kapitalismus der angeblich den Mehrwert erschafft. Durch die Vielzahl der angebotenen Produkte, sollten sich lediglich jene langfristig etablieren die das beste Angebot aus Preis und Leistung darstellen.NewRaven hat geschrieben:Das Jugendliche wegen so etwas ausgegrenzt werden können, ist traurig. Aber es ist, so hart wie das klingt, nicht das Problem von Facebook, Niantic oder jeder anderen Firma - so funktioniert Wirtschaft nicht.
Aber das System wird an der Stelle ad absurdum geführt weil die Kunden eben keinen klaren Tisch bekommen. Ohne Informationen lassen sich zwei Produkte eben nicht vergleichen.
Woher glaubst du hat ein gewisser Erdogan wohl die Daten welche Lehrer, Ärzte, Richter und Journalisten er wohl von ihren Jobs befreien muss?ronny_83 hat geschrieben: Denn vom Staat bekomm ich keine Spams und die senden meine Daten auch nicht an andere weiter (außer vielleicht anderen Staaten).
Dabei ist es aber völlig egal ob es Staat oder private Unternehmen sind, vor allem so lange diese die Informationen teilen. Solche Sachen gehören nicht gespeichert.
- NewRaven
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Re: Pokémon GO: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mahnt Entwickler ab; 15 Klauseln aus Nutzungs- und Datenschutzb
Und eben genau an diesem Punkt sollten Datenschützer ansetzen. Das Angebot und der Preis muss für beide Seiten absolut klar sein. Der Datenschutz hat - meiner Meinung nach - nicht die Aufgabe, zu bewerten, was "zu viele" Daten sind, sondern eben den Kunden aufzuklären, welche Relevanz diese Daten haben und beim Anbieter dafür zu sorgen, dass eben alle erfassten Daten auch offen genannt werden.ChrisJumper hat geschrieben: Aber das System wird an der Stelle ad absurdum geführt weil die Kunden eben keinen klaren Tisch bekommen. Ohne Informationen lassen sich zwei Produkte eben nicht vergleichen.
Im Gegensatz zu dir bin ich mir ziemlich bewusst darüber, was eine VDS bedeutet - und zwar nicht nur für mich selbst - aber danke für den Tippronny_83 hat geschrieben: Du solltest dir erst mal bewusst machen, was der Staat denn so mit deinen Daten anstellen will und von dir erfahren will, das gegen dich verwendet werden kann oder bei Weitergabe , bevor du nervös wirst.
