Das Ding ist halt, dass man nicht wirklich einen guten Abschluss erwarten darf. Mir fiele jetzt nämlich kaum eine Reihe der letzten Jahre ein, die ein wirklich gutes Ende gefunden hätte. Mass Effect war nicht so richtig gut, Halo 3 war auch irgendwie unbefriedigend, Gears of War 3 hatte zwischendurch einen krassen Verlust, ist aber auch langweilig geendet und viel mehr fällt mir fast gar nicht ein - achja, Phantom Pain war auch nicht so das Wahre.AkaSuzaku hat geschrieben:Darauf wird es wohl hinauslaufen. Und das ist auch o.k. so. Es macht einfach wenig Sinn für den letzten Teil einer Tetralogie(, wenn man den Vita-Ableger dabei zählt sogar Pentalogie) inhaltlich alles umzuwerfen.Mr_v_der_Muehle hat geschrieben: Wie ernst soll es schon werden, das bisher gezeigte Material lässt eher auf die bekannte Unchartedformel schließen. Drake findet Hinweis auf Schatz, Söldnertruppe interessiert sich ebenfalls, Wettlauf mit der Zeit, evtl. kleiner Twist, Showdown, fertig. Das man seinen Charakteren abseits von Symphatie auch eine Geschichte spendieren kann, hat Teil 3 doch ganz gut vorgemacht und wird mit dem auftauchen des Bruders bestimmt auch fortgeführt werden.
Zumal es jetzt eher das Ziel sein muss die Fans der Reihe mit einem guten Ende zufriedenzustellen, als neue dazuzugewinnen und ggf. alte zu verprellen. (Auch wenn das theoretisch dann gar keine Rolle mehr spielt.)
Wobei es andererseits natürlich auch enttäuschend wäre, wenn die neuen Autoren/Directors gar keine eigene Handschrift einbringen würden.
Einzig die Ezio Triologie von AC hat ein verdammt gutes Ende spendiert bekommen.
Deswegen will ich jetzt auch gar nicht, dass Naughty Dog hier mit allem Druck versucht, ein großes, episches superkrasses Finale rauszuhauen, wo Nate zusammen mit Helena und Sully brutal ermordert wird, Cloe sich als Erzbösewicht herausstellt und sein Bruder halbtot im Rollstuhl landet.
Die sollen das Ding bodenständig und ordentlich in den Hafen fahren. Und wenn dramatisch, dann bitte glaubwürdig und nicht billig aufgesetzt.
