Die Ente hat geschrieben:Ach Achievements sind schon eine tolle Erfindung. Sie erhöhen drastisch den Wiederspielwert eines Spiels und man kann mit dem Spiel mehr oder weniger Spaß dran haben. Wenn ich schon höre das jemand 1 Spiel einfach nur rein durchzockt und es danach im Schrank vergammeln lässt könnt ich platzen. Wofür hat man soviel Geld bezahlt je nachdem wo man es kauft hat um es einfach nur durchzuspielen und es sonst nicht mehr anrühren will.
Ich spiele ein Spiel, um Spaß zu haben. Wenn ein Spiel nicht mehr bietet als einen Durchgang(wenn überhaupt) dann belass ich es auch dabei. Weiß nicht, wo jetzt der große Spielspaß liegt, wenn man sich noch Ziele wie "Töte 1000 Schwertkämpfer mit deinem Furzspecialmove" setzt. Gähn, dann spiel ich doch lieber was anderes.
okaaay bei sotc und ico muss das aber mal richtig scheiße sein.
nee also wenn ich in dark souls einen asi boss kille und der auch böse ist dann ist das okay aber doch nicht wenn man in sotc einen nichts ahnenden gegner tötet und der dann einem leid tun soll. "bing!! du hast ein unschuldiges wesen getötet haste echt gut gemacht jetz renn hin und scheiß auf ihn"
erfolge sind schon ne schöne sache,aber viele entwickler produziern nur müll.da waren die achievments der einzige grund das spiel einzulegen/erneut zu zocken.lieber auf vernünftige software konzentriern anstatt schnell abzukassieren!
Bin ein großer Fan von Achievos und Trophies, allein schon als Rollenspieler weckt es den Jagd- und Sammeltrieb. Und wie angesprochen als "Statusmeldung" wie weit der Kumpel schon ist ... allerdings ist da nicht alles Gold was glänzt, da sich die Entwickler imho nicht wirklich Gedanken über eine clevere Implementierung machen (es gibt Ausnahmen!) und die an sich "geniale" Idee sich leider immer noch im Kinderkrankheiten-Stadium befindet.
Ich möchte die freischaltbaren Erfolge in erster Linie als eine Erweiterung des Spiels und damit verbundenen Game-Designs sehen. Half-Life wurde bereits angesprochen. Ich zähle da beispielsweise auch Uncharted 1 hinzu. Das Spiel verlangt auf der schwersten Stufe die Nutzung fast aller "Hindernisse" (also Mauern, Vorsprünge, Deckungen), welche auf Normal größtenteils nur "Levelarchitektur" darstellen. Hier also ein Achievement für das Durchspielen auf schwerster Stufe zu vergeben, halte ich für sehr sinnvoll. Das Spiel, das Leveldesign wird anders (vielleicht sogar besser?) wahr genommen.
Ich will jetzt nicht unzählige Beispiele gut designter Trophäen auflisten. Meine folgende Hassliste beschreibt am besten, was ich von modern und clever designten Erfolgen erwarte. Sie sollen das GAMEPLAY erweitern, nicht meine Spiel- oder Beschäftigungszeit mit dem Titel künstlich in die Länge strecken.
Demnach absolutes No Go für mich (Reihenfolge irrelevant):
- Multiplayer-Achievements, bei denen ich von anderen Spielern (womöglich noch 8 oder mehr) abhängig bin. Ich habe einen großen Freundes- und Bekanntenkreis ... im REAL LIFE! Auf der Konsole spiele ich in erster Linie für MICH und genieße das Game und die Story. Ich kaufe auch kein CoD wegen dem Multiplayer sondern zu aller erst wegen der Kampagne.
- Überhaupt finde ich es gegenüber Solo-Spielern oder Online-Verweigerern ziemlich unfair, dass diese dazu genötigt werden online zu gehen, wollen sie Platin oder den vollen GS. Demnach weg mit den Multiplayern-Achievos ... oder zumindest cleverer designen.
- Ranglisten Achievos
Als Schüler oder Arbeitsloser habe ich vielleicht die Zeit, mir die nötigen Skills anzueignen, als purer Genießer erstklassiger Unterhaltung eher nicht ... will ich auch gar nicht.
- Fleißaufgaben und stupide Sklavenarbeit
Die Krönung ideenlosen Designs und ein Armutszeugnis für jedes Entwickler-Studio. Jeder Erfolg sollte auch von einem Otto-Normal-Spieler erreichbar sein, ohne dafür einen Jahresurlaub opfern zu müssen. Fordernd ja ok, aber nicht unverschämt lächerlich. Beispiele wurden genannt.
- Geheime Achievements, die nur mit Lösungshilfe schaffbar sind.
Der Sinn erschließt sich mir bis heute nicht. Da wird vom Spieler etwas verlangt, was er nicht mal vorab als Beschreibung erahnen kann, und dann auch noch so, dass im normalen Spielverlauf kaum jemand darauf kommt. Was soll das???!!!! Ich spiele ein Spiel und will kein Lösungshilfe lesen!!!
- DLCs nötig, um vollen Gamerscore zu erlangen.
Wieder so eine Nötigung. Mir ist schon klar, dass da ein Geschäftsmodell dahinter steckt, dennoch finde ich Sonys Weg fairer. Hier bekomme ich auch die Platin-Trophäe ohne DLCs. Sehr gut!!!
- Sich widersprechende Achievements
Alpha Protocol: Lass ihn leben oder töte ihn (je nachdem 2 Achievos)
Dragon Age (sei dafür oder dagegen, wieder 2 Ach.)
Ich lege sehr viel Wert auf Atmosphäre. Das geht dann so weit, dass ich ein Spiel nicht 2x durchspielen will, um eine andere Story zu erleben. Wenn ich mich im Game so oder so entschieden habe, dann bleibt es dabei ... deswegen habe ich mich ja gerade so entschieden! Wenn Wrex in Mass Effect stirbt, dann lebe ich damit, auch in Teil 2. Mich interessiert dann kein anderes mögliches Ende. Ich lese auch nicht 2 Versionen eines Buches. Mir ist auch nicht bekannt, dass es in Hollywood 2 oder mehr Versionen eines Films gibt, für den man sich dann an der Kasse entscheiden kann. Ich weiß, Spiele sind ein anderes Medium ... but u know what i mean.
Fazit:
Erfolge sollen mich dazu bewegen, das Spiel aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und neue/andere Bereiche des Gamedesigns zu erfahren. Jedem Game-Designer, dem ich hier Beispiele aufzählen muss, hat seinen Beruf sowieso verfehlt.
Ein Achievo/Trophy kann auch als Ingame-Belohnung designt werden.
Beispiel: Verwende auch einmal das Messer, obwohl es dir die Pistole deutlich leichter macht. (Achievement). Die Belohnung wäre dann hier beispielsweise (neben dem Gamerscore) eine verbesserte Pistole beim nächsten Händlerbesuch (die ohne die Verwendung des Messers nicht vorrätig wäre) ... und und und
Wenn die Entwickler wollen, dass man sich länger mit dem Game über Erfolge beschäftigt, warum belohnen sie dies dann nicht auch?
Beispiel: Wenn du 65% der Achivos/Trophies eines Spiels des Entwicklers/Publishers/Franchises hast, dann bekommst du eine Belohnung im nächsten Spiel des Entwicklers/Publishers/Franchises. Denke da an die UB-Points von Ubisoft.
Als PC-Only-Spieler bin ich von dem Phänomen zwar bisher weitestgehend verschont geblieben. Aber so als Außenstehender - und ich habe das so ähnlich schon mal in einem anderen Thread geschrieben: mein Hauptproblem mit diesem "Feature" ist die Zerstörung der Imersion. Ich spiele Videospiele, weil ich in ihnen ein Eskapist sein kann. Durch das Aufploppen der Achievement-Meldung geht das in bestimmten Settings für mich flöten. Denn es erinnert mich daran, dass ich gerade ein Spiel spiele, stößt mich mit der Nase auf die Gameplay-Mechaniken. In Spielen, in denen das Beherrschen eben dieser Mechaniken zentraler Inhalt des Spielerlebnisses ist, geht das für mich ok. Aber in einem Spiel wie "The Path"? Oder in "Silent Hill 2"? Nee.
Für mich ist das so, als ob im Kino nebenher auf einem kleinen Bildschirm das "Making off" mitlaufen würde.
magandi hat geschrieben:okaaay bei sotc und ico muss das aber mal richtig scheiße sein.
nee also wenn ich in dark souls einen asi boss kille und der auch böse ist dann ist das okay aber doch nicht wenn man in sotc einen nichts ahnenden gegner tötet und der dann einem leid tun soll. "bing!! du hast ein unschuldiges wesen getötet haste echt gut gemacht jetz renn hin und scheiß auf ihn"
Woah, auch bei Dark Souls hat mich das böse angenervt. Diese böden Arsch-ievements ploppen und blingen ja auch noch genau in dem Moment auf, in dem diese Viecher gefällt werden und in sich zusammenklappen. Und Ruck-Zuck ist die Aufmerksamkeit der Ohren beim "Plopp" (ich denk da jedes Mal, die Batterien für den Controller wären leer - is nämlich bei der 360 dasselbe Geräusch) und die Augen wandern auf den Award oben am Bildrand. Inwieweit mir das den Moment des Triumphes in irgendeiner Weise intensivieren soll, wird mir auf ewig schleierhaft bleiben. Hat bei mir genau den gegenteiligen Effekt - ich empfinde das als höchst albern und es reißt mich raus, raus aus dem Spiel, auf die Ebene der plattformeigenen Awards und typischen Benutzeroberflächen-Sounds. Was soll denn das bitte?
Bei so ruhigen Spielen voller Mystik wie Ico oder SotC ist sowas natürlich erst recht eine Totsünde. Solche systematischen Verhunzungen von "magischen" Spielmomenten (davon gibt es ja leider nicht allzu viele) können natürlich auch ein Entwicklungshindernis für das Medium Videospiel oder zumindest dessen öffentliche Wahrnehmung sein - aber ok, das führt jetzt wohl zu weit. Für mich ist das jedenfalls Kindergarten hoch 10, wenige passende, sinnvolle oder wirklich witzige Achievements mal ausgeklammert.
Wenn die Entwickler mit Achievements die Motivation der Spieler aufrecht erhalten können, ist das ja schön und gut, aber auch nur wenn diese zeitnah zu erreichen sind, sonst schlägts in Frust über. Wenn ich mir z.B. die Anforderungen bei Anno 1404 anschaue, krieg ich das blanke Kotzen.
Ich habe mich erstmals bei Starcraft 2 an die Einzelspieler Achievements gewagt. Bin bei 95%, allerdings bin ich glaub ich nicht fähig, die Schwierigkeitsstufe Brutal komplett durchzuspielen, deßhalb hab ichs sein gelassen. Alles in allem wars ne recht coole Geschichte.
Guter Kommentar. Viele Erfolge sind wirklich einfach totaler Dummfick und manchmal ist man auch echt gefrustet. Warum gibt es zum Beispiel in vielen Spielen MP Erfolge obwohl diese Spiele eh kein Schwein im Multiplayer spielen will (siehe Fear 2 & 3)
Ich sammel schon gerne sachen aber manche Sammlerobjekte sind echt übertrieben und bringen echt null Spaß sie zu suchen. Wer findet bitte bei GTA IV alle Tauben ohne Guide und hat dabei noch Spaß.
Da lob ich mir Spiele wo die Achievements wirklich nur auf Spielfortschritt bezogen sind wie z.B. bei Oblivion, Fallout oder Skyrim. Dort ist es echt gut gemacht dass man eigentlich die meisten Achievements einfach dadurch bekommt wenn man sich um alle Quests kümmert und nebenbei noch ein paar Sachen macht die schaffbar und sinnvol sind.
Auch gute Beispiele sind mMn nach Resident Evil 5 und Dead Space. Dort hat es auch Spaß gemacht alle Erfolge zu holen da man zwar was dafür machen musste aber es war immer fair und fordernd. Diese Spiele hätte ich nicht so oft und gerne gespielt wäre für mich nicht der Anreiz da gewesen alle Erfolge zu holen
die herzzerreißenden Sorgen eines 360-Spielers.
Mal im Ernst: wenn man auf seiner Konsole quasi von Banalitäten umgeben ist (und sich ja wohl freiwillig in diese Oase des Stumpfsinns begeben hat), wie kann einen so etwa noch aufregen? - zumal der Autor ja auch keine Zwölf mehr ist und eigentlich, außer von Berufs wegen, nicht mehr zur Zielgruppe gehört?
Drake Junior hat geschrieben:die herzzerreißenden Sorgen eines 360-Spielers.
Mal im Ernst: wenn man auf seiner Konsole quasi von Banalitäten umgeben ist (und sich ja wohl freiwillig in diese Oase des Stumpfsinns begeben hat), wie kann einen so etwa noch aufregen? - zumal der Autor ja auch keine Zwölf mehr ist und eigentlich, außer von Berufs wegen, nicht mehr zur Zielgruppe gehört?
datendieb hat geschrieben:wieso nerven euch die dinger wenn sie euch doch so egal sind? ihr müsst sie ja nicht sammeln. sie scheinen euch wohl doch nicht so am allerwertesten vorbei zu gehen.
Ich habe es zwar schon mehrfach erwähnt und auch einen meiner Meinung nach interessanten Interview-Link gepostet, aber da das offensichtlich nicht so viel Beachtung findet, möchte ich einfach mal die 4P-News zitieren zu dem Thema:
"Mit den Achievements hatte Microsoft ein Belohnungssystem eingeführt, das in vergleichbarer Form später auch von Sony und Valve übernommen wurde. In Social Games wird der Spieler oft gar noch häufiger ausgezeichnet, um ständig zu motivieren und den Eindruck von Fortschritt zu vermitteln.
Jonathan Blow (Braid ) ist allerdings kein Fan ausufernder Belohnungen, mit denen der Spieler ständig torpediert wird. Der Entwickler, der derzeit an The Witness werkelt, warnt bei Gamasutra vor möglichen Langzeitfolgen des Achievement-Wahns. Man könne mit derartigen Ansätzen zwar langweilige Dinge interessanter gestalten, gleichzeitig aber auch interessante Spielelemente langfristig weniger attraktiv erscheinen lassen. Wenn man jemanden ständig 'besteche', damit er etwas mache, dann vermittele man letztendlich den Eindruck, dass die Aufgabe ohne jenen Anreiz wohl nicht lohnenswert genug sei.
Blow verweist dabei auf ältere Erkenntnise aus der Psychologie, denen zufolge das Anwenden extrinsischer, 'äußerer' Motivatoren (z.B. Gehalt) langfristig negative Auswirkungen auf die intrinsische, 'innere' Motivation einer Person (z.B. Selbtverwirklichung) habe.
Es könne irgendwann passieren, dass Leute Spiele eher wegen der Belohungen konsumieren, anstatt wirklich Spaß damit zu haben. Das habe schon jetzt Auswirkungen auf das Gamedesign, so Blow. Ein weiteres Szenario: In Fokusgruppentests, die bei großen Produktionen nicht unüblich sind, könnten sich dann teilweise auch 'langweilige' Konzepte durchsetzen, da die Belohnungen hier besser anschlagen würden.
Er wolle kein Untergangsszenario skizzieren - allerdings sollten die Entwickler sich gerade in dieser Zeit mal mehr Gedanken machen zu dem, was die da gestalten, mahnt Blow.
Die immer weiter wachsende Konzentration auf Achievements ist nicht etwas, was man einfach mit "Interessiert mich nicht!" ignorieren kann, da sie sich nachhaltig auf die Branche und vor allem auf die Spieler - damit also wieder indirekt auf die Branche - auswirkt.
Ich wünschte mir, die Entwickler würden aufhören, wahnsinnig kreativ beim Achievement-Design sein zu wollen. Gebt den Leuten die Hälfte der Punkte für die Kampagne, ein Drittel für den Mehrspielermodus und der Rest erfreut Wiederdurchspieler
Werft Multiplayerachievments raus. DAS ist etwas was wirklich mal geändert gehört. Oder extra so wie mit den DLC-Achievments und sie nicht in die 100% einfliesen lassen. Wieso darf man keine 100% in einem Spiel erreichen nur weil man auf den Online-Schwanzvergleich nicht steht? (natürlich Spiele die vom Online Modus leben wie COD mal ausgenommen).
DocRaiden hat geschrieben:
- DLCs nötig, um vollen Gamerscore zu erlangen.
Wieder so eine Nötigung. Mir ist schon klar, dass da ein Geschäftsmodell dahinter steckt, dennoch finde ich Sonys Weg fairer. Hier bekomme ich auch die Platin-Trophäe ohne DLCs. Sehr gut!!!
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Du siehst das falsch. Sony Weg ist der schlechtere. Bei Sony zählen nur die Platin-Trophäen. Das heißt Du bist gezwungen jeden Erfolg zu machen weil der gesammte Fortschritt sonst sinnlos ist. Bei MS geht es um die Punkte, die bekommst Du auch wenn Du nur 50% der Erfolge machst.
DLCs sind bei keinem Spiel nötig um den vollen Gamescore zu bekommen. Der volle Gamescore ist bei 1000 Gamescorepunkten erreicht. Alles was durch DLCs drüber geht ist ein Bonus, nicht mehr.
Ich war zwar nie ernsthaft auf GS "Jagd", aber hab mir vor jedem neuem Spiel immer alle Erfolge angeschaut, die ich vielleicht so beim durchspielen mitnehmen könnte. Als ich jedoch merkte, dass sich dadurch mein Spielverhalten änderte, hab ich es ausgeschaltet und spiele dadurch endlich wieder so, wie ich Lust habe.
Lakody hat geschrieben:
Werft Multiplayerachievments raus. DAS ist etwas was wirklich mal geändert gehört. Oder extra so wie mit den DLC-Achievments und sie nicht in die 100% einfliesen lassen. Wieso darf man keine 100% in einem Spiel erreichen nur weil man auf den Online-Schwanzvergleich nicht steht? (natürlich Spiele die vom Online Modus leben wie COD mal ausgenommen).
Einverstanden.
Lakody hat geschrieben:
Du siehst das falsch. Sony Weg ist der schlechtere. Bei Sony zählen nur die Platin-Trophäen. Das heißt Du bist gezwungen jeden Erfolg zu machen weil der gesammte Fortschritt sonst sinnlos ist. Bei MS geht es um die Punkte, die bekommst Du auch wenn Du nur 50% der Erfolge machst.
DLCs sind bei keinem Spiel nötig um den vollen Gamescore zu bekommen. Der volle Gamescore ist bei 1000 Gamescorepunkten erreicht. Alles was durch DLCs drüber geht ist ein Bonus, nicht mehr.
Nicht einverstanden. Bei Sony zählt nicht direkt die Anzahl der Platin-Trophäen, wenn würde ich sagen das Trophäenlevel + Prozente - wenn man denn auf die Vergleiche aus ist. Eigentlich unterscheiden sich aber beide System nicht. Man bekommt pro Bronze-Trophäe x% genauso wie man für Chievo y x-GS bekommt, so in der Art ^^
Ich finde Trophäen eigentlich generell ganz gut. Ich spiele mein Spiel in Ruhe durch, mache alle Side-Quests und was es noch so gibt und spiele, wenn's absolut nichts mehr gibt, für Trophäen. Sie sind m.M.n. eine Art künstliche Verlängerung des Spielerlebnisses. Gut, sie nerven sehr wenn mitten im Spiel in einer Cutscene sie aufploppen und mir was erzählen, aber sonst. Diese virtuellen Schwanzvergleiche in denen Spiele für Trophäen durchgerushed werden und man sich irgendwelche Spiele kauft in denen man leicht an die Platin kommt, finde ich aber etwas albern. Als "Spielverlängerer" sind sie, sofern gut und clever, durchaus gut, wirken sich aber leider auch schlecht auf einige Besessene aus.