Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

VitaminDark hat geschrieben: Ich entschuldige mich inständig dafür, dass ich im Zuge meiner Egozentrik die Gefahr billigend in Kauf genommen habe, einen Beitrag in einem knapp 40 seitigen Thread zu verfassen, der inhaltlich womöglich deckungsgleich mit denen anderer gewesen sein könnte. Die dadurch entstandene Irrelevanz ist unverzeihbar, wie der Umstand, mich der sich im Kreise drehenden Diskussion unkorrekt gestellt und stattdessen nur einige Forumsteilnehmer kritisiert zu haben.
Was du nicht verstehen willst: A) Deine Ignoranz der vorangegangen 40 Seiten bestätigt ja nur meine Kritik, daß dich das Thema gar nicht als solches interessiert, sondern du nur mal 'deine Meinung' abladen wolltest, um deiner irrationalen Angst vor feministischer Kritik Luft zu machen. B) Geht es nicht um den formalistischen Fauxpas, die vorherigen Seiten nicht gelesen zu haben und deshalb, also aus Unkenntnis, etwas geschrieben zu haben, was schonmal geschrieben wurde; das unterstellst du nun, als sei das der Streitpunkt. Es geht darum, daß du etwas schreibst, was den zig Beiträgen davor verdächtig ähnlich ist, ergo: Immer die gleiche Leier. Dass dir das nicht auffällt, wie sehr dein argumentloses Lamento dem der andren hier gleicht, das spricht gegen dich. Es spricht gegen dich, daß dir nicht auffällt, wie sehr deine Meinung der xy-Durchschnittsmeinung der der anderen Penisbesitzer entspricht, die "meinen im Namen ihres Pimmelträgertums irgendwelche vermeintlich in Gefahr geratenen (Vor-)Rechte verteidigen zu müssen."(quelle) Dass du lesefaul bist, ist nicht meine Kritik, sondern dein Problem. Dass du die immergleichen anti-feministischen Ressentiments bedienst, das ist meine Kritik. Jetzt verstanden?
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

Abe81 hat geschrieben:Es spricht gegen dich, daß dir nicht auffällt, wie sehr deine Meinung der xy-Durchschnittsmeinung der der anderen Penisbesitzer entspricht, die "meinen im Namen ihres Pimmelträgertums irgendwelche vermeintlich in Gefahr geratenen (Vor-)Rechte verteidigen zu müssen."
Meinst du das ernst?

Du denkst, wer Sarkeesian hier widerspricht, dem geht es als fiesem Penisbesitzer darum, Vorrechte zu verteidigen?
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

Wigggenz hat geschrieben:
Abe81 hat geschrieben:Es spricht gegen dich, daß dir nicht auffällt, wie sehr deine Meinung der xy-Durchschnittsmeinung der der anderen Penisbesitzer entspricht, die "meinen im Namen ihres Pimmelträgertums irgendwelche vermeintlich in Gefahr geratenen (Vor-)Rechte verteidigen zu müssen."
Meinst du das ernst?

Du denkst, wer Sarkeesian hier widerspricht, dem geht es als fiesem Penisbesitzer darum, Vorrechte zu verteidigen?
Nein, du musst schon aufmerksam lesen: Es geht darum, wie widersprochen wird (ich hätte auch so meine Kritik an ihrer Art von Feminismus, aber darum geht es ja nicht): Daß bestimmte Ressentiments bedient werden, die darauf schließen lassen, daß es nur um die irrationale Angst vor der Entrechtung von vermeintlichen Vorrechten geht. Ein paar Posts weiter oben kannst du das par excellence lesen, da hat sich jemand beschwert, daß einem die letzte Männerdomäne genommen wird.
Zuletzt geändert von Abe81 am 10.03.2013 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

Ich denke einfach, dass solche Videos und Berichterstattungen durchaus dazu führen können, dass sich das Repertoire an Inhalten einfach erweitert und die Toleranz gegenüber etwas komplexerer Inhalte steigert. Es geht ja nicht nur um das klassische 'Jungfrau - in - Nöten - Prinzip', welches ja in seiner dauerhaften Anwesenheit eher ein Armutszeugnis denn Gameplay Fokussierung darstellt.

Es mag ja sein, dass für viele Spieleentwickler das Gameplay seit jeher im Fokus steht und man sich daher eher klischeehafter Storyschablonen bedient hat, aber dass da gerade das Jungfrau-in-Nöten- und Weltrettungsprinzip immer wieder rausgekramt wird, spricht schon für sich.

Gerade heutzutage, wo Storys in Spielen immer relevanter werden, sollte man doch meinen, dass da mehr möglich ist, stattdessen rettet man heute keine Prinzessinnen mehr im Akkord, sondern rettet unentwegt Amerika, oder Planeten, die stark amerikanisch geprägt zu sein scheinen (Gears of War).

Dabei zeigen Titel wie God of War, dass man durchaus brachiale, auf die männliche Zielgruppe ausgerichtete Unterhaltung bieten kann, die nicht immer auf dieses Prinzip zurückgreifen müssen.

Also in meinen Augen stellen solche öffentlich gemachten Statements grundsätzlich den Willen zu etwas neuem dar. Und das ist doch nicht unbedingt schlecht.
Man muss halt weg von alten Denkmustern, hin zu neuen, glaubwürdigen Geschichten (womit ich jetzt natürlich nicht God of War meine :wink: ).

Ich denke nämlich, dass gerade diese grundsätzlich eher reaktionäre und zum Teil intolerante Grundhaltung der Unterhaltungsindustrie und ihrer Kunden auch dazu geführt hat, dass großartige Titel wie Beyond Good & Evil keinen richtigen Erfolg hatten. Denn im Prinzip hatte dieses Spiel alles um ein Erfolg zu werden, aber man hat eben eine starke junge Frau gespielt, die sich gegen eine böse und nicht zuletzt auch Männer dominierte Macht zur Wehr gesetzt hat und nebenher noch die ach so starken männlichen Mitstreiter befreien musste und am Ende beinahe immer überlegen war. Hier war Teamgeist und Zusammenarbeit gefordert, auch zwischen den Geschlechtern. Der Titel war aber letztendlich ein Flopp.

Und da verwundert es mich wenig, dass andere, weniger mutige Firmen sich eben für das klassische Geschlechterbild entscheiden.
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JesusOfCool
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von JesusOfCool »

Randall Flagg hat geschrieben:
BlackPigeon hat geschrieben:Und wieso zum Teufel holt sie die ganzen alten Schinken des Gamings heraus? Meine Güte.
Eben, sie hätte aktuelle Spiele nehmen sollen. Oh, welch pech, heute gibt's ja gar nicht mehr so viele Jungfrau-in-Nöten-Spiele :( Gut, Hitman: Absolution vielleicht. Aber mal ernsthaft: Gab es wirklich so viele Spiele in den letzten 5 Jahren, in denen Frauen durchgehend als schwach und hilfsbedürftig dargestellt worden sind? Ich denke nicht, zumindest würden mir momentan nicht viele Beispiele einfallen.
hast du dir das video angeschaut? ganz? am ende sieht man doch deutlich, dass es noch einen zweiten teil mit neueren spielen geben wird.
und ja, gab es. zumindest in irgendeinem punkt während des spiels.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Ich denke nämlich, dass gerade diese grundsätzlich eher reaktionäre und zum Teil intolerante Grundhaltung der Unterhaltungsindustrie und ihrer Kunden auch dazu geführt hat, dass großartige Titel wie Beyond Good & Evil keinen richtigen Erfolg hatten. Denn im Prinzip hatte dieses Spiel alles um ein Erfolg zu werden, aber man hat eben eine starke junge Frau gespielt, die sich gegen eine böse und nicht zuletzt auch Männer dominierte Macht zur Wehr gesetzt hat und nebenher noch die ach so starken männlichen Mitstreiter befreien musste und am Ende beinahe immer überlegen war. Hier war Teamgeist und Zusammenarbeit gefordert, auch zwischen den Geschlechtern. Der Titel war aber letztendlich ein Flopp.
Also, dass der Hauptcharakter eine Frau ist, soll der Grund für den Flopp von Beyond Good & Evil gewesen sein?

Da ist es wieder, da werden wieder kausale Zusammenhänge erfunden, die nicht existieren. Es werden wieder überall frauenfeindliche Ansichten unterstellt, bei Vorgängen, wo wahrscheinlich kein einziger Gedanke überhaupt an Geschlechterrollen verschwendet wurde.

Dein Statement entspricht ungefähr Sarkeesians Behauptung, "Dinosaur Planet" wurde nur aus misogynen Beweggründen zu "Starfox Adventures", was auch blanker Humbug ist.
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IEP
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von IEP »

Aber wieso sollte man so tun als ob es keine schwachen und hilfsbedürftigen Frauen gäbe? Ist das nicht eine Diskriminierung von den schwachen und hilfsbedürftigen Frauen? Man könnte dazu ja mal ein sinnvolles Spiel bauen, in dem eine Frau entführt wird und eine andere Frau sieht das und sagt "Hey, du bist ein starkes Individuum, was sich selber helfen kann, also viel Spaß beim Entkommen!" und dann muss man per QTE darüber reflektieren wie stark der Frau damit geholfen ist und...

Ernsthaft: So totgeritten das Klischee auch ist, so ungefährlich ist es für die zukünftige Generation von Menschen, wenn es weiterhin in Videospielen und anderen Medien bestehen bleibt.

Eigentlich müssten hier alle nur schreiben "Who fucking cares?".
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JesusOfCool
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von JesusOfCool »

es geht ja nicht darum, dass es keine schwachen und hilfsbedürftigen frauen geben darf, es geht darum, dass die schwachen und hilfsbedürftigen so gut wie immer frauen sind und die retter in der not beinahe immer männer. es geht hier um ein festgefahrenes rollenklischee und um sonst nichts.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

IEP hat geschrieben:Aber wieso sollte man so tun als ob es keine schwachen und hilfsbedürftigen Frauen gäbe? Ist das nicht eine Diskriminierung von den schwachen und hilfsbedürftigen Frauen?
Anders herum wird ein Schuh draus: Man tut so, als gäbe es nur hilfbedürftige, schwache Frauen. Man tut so, als seien Frauen ansich, ihrem Wesen nach schwach und hilfsbedürftigt.
Und das ist keine Diskriminierung von schwachen und hilfsbedürftigen Frauen, weil es hier ja im Video über die Repräsentation der Frauen geht; schwache, hilfsbedürftige sind hier sozusagen überrepräsentiert. Du kehrst hier empirische, tatsächliche Machtverhältnisse um, indem du der Kritik an diesen Verhältnissen Diskriminierung anhängen willst. Das ist so naiv wie durchschaubar.

Zudem: Es geht auch nicht darum, so zu tun, als gebe es keine schwachen Frauen, also eine Tatsache aus der Sprache zu streichen. Sondern es geht darum, anzuerkennen, daß Sprache nicht nur repräsentiert, also Tatsachen darstellt, sondern auch konstituiert, ergo: diese durch ihre ständige Wiederholung erschafft und reproduziert. Aus dieser ständigen Heraufbeschwörung der "schwachen und hilflosen Frau" glaubt man (also Männer wie Frauen), Frauen seien ihrem Wesen nach genau so. Und daraufhin kommt dann irgendjemand daher und behauptet kackdreist: "Ist es nicht eine Diskriminierung der schwachen Frau, wenn diese nicht mehr dargestellt werden soll". Got it?
Zuletzt geändert von Abe81 am 10.03.2013 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
Draegonfly90
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Draegonfly90 »

Ich habe mir jetzt die ersten drei Minuten der Sendung angeguckt.

Das man die Spielidee von Crystal einfach auf Star Fox umünzt ist wohl eher wirtschaftlicher natur, da Fox McCloud einfach bereits bekannter ist.

Und wieso erzählt die Frau eigentlich nichts von den Twilight- oder Shades of Grey-Bücherreihen?

Und da die Zielgruppe von Videospielen heranwachsene Männer sind, ist es doch logisch, dass Hauptfiguren meist männlich sind.... und das edelste Motiv eben Rettung der Welt bzw. einer Frau ist.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

Abe81 hat geschrieben:Man tut so, als gebe es nur hilfbedürftige, schwache Frauen. Man tut so, als seien Frauen ansich, ihrem Wesen nach schwach und hilfsbedürftigt.
Um bei den fiesen penisbesitzenden Nintendo-Machos zu bleiben:

Wie lassen sich dann z.B. Samus Aran und Midna erklären? Die beiden lassen sich nicht als schwach und hilfsbedürftig einordnen, kommen aber vom selben Publisher wie Mario etc.

Es wird auch in der Videospielindustrie eben NICHT so getan, als gebe es nur schwache Frauen. Das ist - erneut - blanker Humbug.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

Draegonfly90 hat geschrieben:Und wieso erzählt die Frau eigentlich nichts von den Twilight- oder Shades of Grey-Bücherreihen?
Warum sollte sie? Es geht um Videospiele und innerhalb dieser um ein ganz bestimmtes Narrativ und dessen historische Wurzeln.

Meinetwegen soll sie auch die ebenso strunzdumme, sexistischen Romane verreißen, aber das in diesem Kontext von ihr zu fordern, ist eine Ablenkung.
Warum kümmert sie sich nicht auch um die verhungernden Kinder in der dritten Welt? Warum kümmert sie sich nicht um.... Was hast du dagegen, daß sie sich um genau das kümmert, was im Video dargestellt wird? Was macht das eine kritikwürdiger, bzw. 'dringender' zu kritisieren, als das andere?

Ich ignoriere mal den Rest deines Posts. Die Begründung ist so unterirdisch, daß man das schon gar nicht mehr kritisieren kann.
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JesusOfCool
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von JesusOfCool »

Draegonfly90 hat geschrieben: Das man die Spielidee von Crystal einfach auf Star Fox umünzt ist wohl eher wirtschaftlicher natur, da Fox McCloud einfach bereits bekannter ist.
naja, nicht so ganz. crystal hätte ja auch noch ne aktiviere rolle haben können. allerdings hat man ihr das kleid ausgezogen und sie in unterwäsche rumhängen lassen. die szene mit fox wie er ihre schönheit bewundert macht das schon lächerlich offensichtlich.
Draegonfly90 hat geschrieben: Und wieso erzählt die Frau eigentlich nichts von den Twilight- oder Shades of Grey-Bücherreihen?
weils hier um videospiele geht.
Draegonfly90 hat geschrieben: Und da die Zielgruppe von Videospielen heranwachsene Männer sind, ist es doch logisch, dass Hauptfiguren meist männlich sind.... und das edelste Motiv eben Rettung der Welt bzw. einer Frau ist.
man könnte jetzt genau gegenteilig argumentieren in dem man sagt, dass die hauptzielgruppe für videospiele heranwachsende männer sind weil man als mann super toll wegkommt. das ist aber wohl mehr ein streitthema als sonst was.
Abe81
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Abe81 »

Wigggenz hat geschrieben:Wie lassen sich dann z.B. Samus Aran und Midna erklären? Die beiden lassen sich nicht als schwach und hilfsbedürftig einordnen, kommen aber vom selben Publisher wie Mario etc.

Es wird auch in der Videospielindustrie eben NICHT so getan, als gebe es nur schwache Frauen. Das ist - erneut - blanker Humbug.
Hättest du aufmerksamer gelesen, hättest du das hier entdeckt:
Abe81 hat geschrieben:Es ist auch nicht damit getan, nun Gegenbeispiel 1-10 zu nennen. Es geht hier um eine kulturindustrielle Tendenz. Die Darstellung, daß es auch eine anderen Story-Aufhänger gibt, als die entführte Jungfrau, widerlegt doch nicht die Behauptung, daß es diese Jungfrauen-Narration gibt. Du magst sicherlich Recht haben, daß diese Tendenz in bestimmten Spielesektoren abgeschwächt wurde (z.B. dem klassischen PC-Shooter), aber in anderen eben nicht. In welchen und warum und wie sich das transformiert hat, erfährst du dann hoffentlich im zweiten Teil. Also urteile bitte erst darüber, wenn du ihn auch gesehen hast.
Also bitte: Nicht so im Kreis drehen.
Zuletzt geändert von Abe81 am 10.03.2013 14:00, insgesamt 2-mal geändert.
Draegonfly90
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Draegonfly90 »

Weil sie einfach impliziert, dass es von Männern gewollt ist Frauen als schwach und hilfebedürftig darzustellen. Wie oft sie allein den Nintendo Typen erwähnt...

Und ich glaube dir, dass du dich als 16 jähriger junger Mann gerne mit einer starken emanzipierten Frau identifizieren wolltest...

PS: Sie erwähnt ebenfalls, dass diese Klische geschürrt wird damit es gut an junge heterosexuelle Männer verkauft werden kann, aber das gleiche Klischee verkauft sich eben auch gut an junge heterosexuelle Frauen... Wieso schießt sie sich jetzt so auf die Videospielbranche ein?
Zuletzt geändert von Draegonfly90 am 10.03.2013 14:06, insgesamt 1-mal geändert.