Das empfinde ich genauso, und zwar nicht nur beim Charaktersystem, sondern auch beim Kampfsystem. Bei "echten" RPGs ist es den Spielern überlassen, ob sie z.B. einen Magier, Schwertkämpfer oder Schurken spielen wollen, beim Witcher steht das alles schon vorher fest. Das eine Schwert hierfür, das andere dafür usw. Diese Festlegungen müssen auch nicht unbedingt schlecht sein, sie unterstützen sogar die glaubhafte Story wie der oben geschilderten Schützenjägervergleich. Nur sind damit die spielerischen Freiheiten im Rollenspiel im Vergleich zu "echten" RPGs halt eingeschränkt. Man kann halt den Witcher in verschiedenen Facetten spielen, aber nicht sich selbst.Invader_Zim hat geschrieben:Was ich damit sagen will ist: Für mich ist The Witcher vielmehr eine Art Open World Third-Person-Action-Adventure mit Rollenspiel-Elementen, als richtiges Rollenspiel, weil man durch den fertig ausgearbeiteten Charakter des Protagonisten in seinen Roleplaying-Möglichkeiten zu eingeschränkt ist.
"Open World Third-Person-Action-Adventure" trifft es ziemlich gut.
Der Witcher ordnet sich damit eher bei Red Dead Redemption als bei Skyrim ein.
Alle drei Spiele sind richtig gut und haben Rollenspielanteile, aber nur Skyrim erlaubt wirklich echte Rollenfreiheit, die beiden anderen Spiele versetzen den Spieler dagegen in einen vorgegebenen Charakter .
