Allgemein: Wertungssystem kritisiert

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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

Außerdem macht eine subjektive, differenzierte Bewertung immer mehr Spaß, ob sie nun gelungen ist, oder nicht. Natürlich haben auch einge 4P-Wertungen ihre Tücken, gerade Jörg kann mit dem Prozentsystem manchmal ganz schön aus dem Ruder brechen, aber das gehört bei einer freien und "unabhängigen" Presse nun einmal dazu.
Dass Spiele wie GTA4(Konsole) nun weltweit im Durchschnitt die gleiche Wertung bekommen, ist für mich nur Bestätigung, dass dieses System auch manchmal funktioniert...Denn ein Top-Spiel bleibt ein Top-Spiel, egal wer es bewertet.
Allerdings wird die Veränderungen unter 90% bis ca. 70% derart massiv wahrgenommen, dass es teils erschreckend ist. Rein theoretisch kann auch ein Spiel mit 65% Spaß machen, aber bei dem Angebot und den teils immensen Preisen sucht man sich nun mal das "Beste" aus. Das muss aber nicht immer das Beste für einen sein. Da sollte man sich nicht zu sehr manipulieren lassen. Ich habe mindestens 3 Spiele zu Hause stehen, die ich persönlich völlig überbewertet finde und andere, schlechtbewertete, bei denen ich froh bin, sie gekauft zu haben...
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Jörg Luibl
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Beitrag von Jörg Luibl »

Das Problem liegt ja auch schon im Wort "System". Egal, welches man für eine Wertung nutzt, suggeriert es doch immer wieder, dass es eine Art Prozess gibt, der zur einer Art Wertungs=Wahrheitsfindung führt. Das sorgt für Sicherheit. Ja, den Prozess gibt es auch, aber der hat mehr mit Psychologie und Wahrnehmung zu tun als mit mathematisch nachvollziehbaren Werten. Man sitzt da, das Spiel läuft, es beginnt zu wirken - nicht auf eine Zielgruppe, sondern auf ein Individuum.

Fakt ist, es gibt keine Wertungswahrheit. Und schon gar keine, die ein System finden könnte. Es gibt nur gut und schlecht begründete, gut und schlecht geschriebene oder recherchierte Kritiken. Hinter einer Wertung stecken immer nur Menschen, die sich einbilden, ihre Version der Wahrheit gut formulieren zu können. Die nennt man dann Spieletester. Wie "falsch" die "Wahrheiten" unserer Zunft sein können, erlebt man dann jeden Tag in jedem x-beliebigen Forum. :wink:
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

seid ihr denn auch manchmal selbstkritisch und lasst das auf euch wirken, was so im forum über euch geschrieben wird?

empfindet ihr stolz, wenn ihr gelobt werdet und scham, wenn euch jemand beleidigt? wenn auch nur unterbewusst vllt? :)
MegaVolti
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Beitrag von MegaVolti »

Ich schaue bei Metacritic garnicht mehr auf die eigentliche Wertung, sondern nur noch auf die Nutzerwertung. Die ist wenigstens nicht gekauft und zeigt, wie gut das Spiel wirklich ist.
Ein Beweis ist z.B. GTA4 - Heft-Wertung 90%, Nutzerwertung um die 45% (die PC-Version natürlich). Oder auch Spore (die Story über dessen Nutzerwertungen auf Amazon kennt ja jeder). Oder auch Crayon Physics Deluxe, das die Magazine als Indie-Spiel total unterbewertet haben (78% gegen 93% Nutzerwertung).

Noch besser würde mir ein binäres Wertungssystem gefallen: Jeder Nutzer kann seine Stimme über das Spiel abgeben, entweder eine 1 (= Spiel ist gut) oder eine 0 (= Spiel ist nicht gut). Dann wird einfach ein Mittelwert gebildet und das ist die %-Wertung des Spiels. Beispiele:

50 stimmen mit 0
50 stimmen mit 1
=> 0.5 = 50%

90 stimmen mit 0
10 stimmen mit 1
=> Mittel 0.1 = 10%

Sich für "gefällt mir" und "gefällt mir nicht" zu entscheiden ist sehr einfach und man sieht an der Wertung sehr leicht, wie viele Spieler wirklich von dem Spiel überzeugt werden konnten.

Eventuell könnte 4players ja so etwas mal einbauen ;)

Dieses System ist übrigens "die" Wertungswahrheit, von der weiter oben gesprochen wurde. Es gibt nämlich ein absolut unbefangenes und ehrliches Bild über die Spielerfahrung aller bisherigen Spieler. Subjektive Wahrheiten wie Spielspaß kann man einfach nicht großartig anders bestimmen (man könnte natürlich jeden Nutzer zwischen 0 und 100 werten lassen, was aber letztendlich imho mehr Probleme als Vorteile bringt).
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Also das 5-Sterns System finde ich auch am besten.

Alles andere heuchelt eine Genauigkeit die nicht zu erreichen ist.

Das es generell kein "optimales" System gibt, zumindest nicht in so einer Form stimmt zwar.
Allerdings frage ich mich immer, warum die Spieletester unbedingt das schlechteste nehmen müssen was sie grad kriegen konnten.

Sterne haben sich bei Hotels, Restaurants, Filmen, Crash-Tests und weiß der Henker wo sonst noch etwabliert

Aber neiin, die PC-spiele tester können das natürlich viel besser und darum in der Lage ihre Bewertungen 20mal genauer abzugeben als Filmkritiker oder Restauranttester.....

Das schlimmste ist aber eigentlich, dass die Tests kaum vergleichbar sind.
Selbst innerhalb eines Genres ist teilweise kaum nachvollziehbar warum ein Spiel so, und das andere Anders bewertet wurde.
Als würden die Tester alle Erfahrungen, alle Vergleichswerte, ausblenden wenn sie einen Test schreiben.
Jeder Test steht viel zu sehr für sich, anstatt das neue Spiele an alten gemessen werden.
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Ich persönlich habe weniger ein Problem mit einem 100er-Wertungssystem, sondern eher mit der willkürlichen Benotung von Spielen. Früher war das noch nicht so extrem, aber heutzutage kriegt jedes dahergelaufene Hype-Spiel mindestens 90%, obwohl sie diese bei weitem nicht verdienen. Zumindest habe ich das so in Erinnerung noch, dass früher eine 90+ Wertung für wirkliche Ausnahme-Titel nur vergeben wurden und nicht für Standard-Kost wie Call of Duty 4, Gears of War 2 und dem ganzen anderen Standardmist.

Das soll jetzt nicht heißen, dass die genannten Spiele scheiße sind, aber 90+ impliziet ja, dass der Titel wirklich herausragend ist. Und seien wir mal ehrlich: solche Wertungen werden heutzutage doch viel zu oft vergeben.

Das Problem liegt also nicht am Werungssystem selber, sondern eher an der Nutzung des Wertungssystem.
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organika
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Beitrag von organika »

Also ich denke, dass das 5 Sterne Bewertungssystem eigentlich super ist. Einfach eine grobe Einschätzung wie ein Spiel ist und den Rest erfährt man, wie es sich gehört, im Text. Die meisten Wertungen kann ich heutzutage nicht mehr nachvollziehen, denn es ist meist aus der Luft gegriffen. Klar bekommen im Normalfall nur wirklich herausragende Titel eine wertung über 90%. Aber dennoch, viele interessieren sich dann nur noch für solche Spiele. Obwohl vielleicht manchmal ein 86% Spiel die bessere Wahl wäre. Am allerbesten gefällt mir aber das Schulnotensystem. Da kann ich mir am ehesten etwas drunter vorstellen. Denn eine glatte 1 bedeutet noch lange nicht dass ein Spiel perfekt ist oder perfekt sein muss. 100% steht da schon viel eher für Perfektionismus.

Auch wenn 4players hier eventuell was anderes behauptet, aber ich glaube dass man gewisse Dinge an Spielen durchaus Objektiv betrachten kann. Klar, die Spielerfahrung ist immer subjektiv, aber zum Beispiel die Kategorie Dauerspaß oder auch die Grafik kann man durchaus von einem objektivem Standpunkt aus betrachten. Aber ich will euch hier eigentlich nicht kritisieren, denn obwohl ihr im Gegensatz zu anderen Subjektiv bewertet lese ich hier mehr als genug handfeste Informationen, die nichts mit persönlichen Vorlieben zu tun haben.

Ich bin ja auch ein Fan von der ehemaligen Total! gewesen. Die hatten das beste Bewertungssystem bzw. den besten Bewertungskasten.

Gameplay: Note 1
kurzes Statement
Dauerspaß: Note 1
kurzes Statement
Grafik: Note 4
kurzes Statement
Sound: Note 3
kurzes Statement

Fazit: Note 1

Für die Wertung relevant waren immer nur die Kategorien Gameplay und Dauerspaß. Nur wenn der Durchschnittswert zwischen diesen 2 Noten lag, entschied der Durchschnitt der Grafik und Soundwertung. Ich fand das super!

Vor allem war es auch immer interessant dann nachzulesen wenn zum Beispiel ein Spiel jetzt im Dauerspaß eine 1 bekommen hat, aber bei der Gameplaywertung nur eine 3. Ich denke ganz einfach, dass man mit Schulnoten durchaus etwas Objektives ausdrücken kann. Wenn ein Spiel über 100 Stunden abwechslungsreiche Unterhaltung bietet, dann muss man in der Kategorie einfach eine 1 geben, auch wenn einem dass Spiel selbst nicht so sehr zusagt.
langhaariger bombenleger
Beiträge: 903
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Aber eine Sache muss hier doch noch mal dargestellt werden: :arrow: die Behauptung, Filme und Bücher würden immer mit 1-5 Sternen bewertet werden, ist eine Lüge.
Im allgemeinen trifft das aber oft so zu, sodass man wohl kaum von einer Lüge reden kann. Das ist echt schon fast trollig, wie erstmal genüsslich Lüge unterstellt wird als erst einmal den Konsenz mit dieser verallgemeinerten Aussage zu suchen. Das hätte diese peinliche Äusserung verhindern können. Von einem "Jede Filmkritik nutzt IMMER 5 Sterne" ist nirgendwo was zu lesen. Da sieht man mal wer hier der Lügner ist.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Es gibt genügend Magazine und Kritiken, die solch ein System überhaupt nicht haben, oder aber mit ganz anderen Zahlen arbeiten. Weiterhin haben solche numerischen Wertungssysteme im künstlerischen Bereich eine andere oder gar keine Bedeutung, da in diesem Falle der eigene Geschmack die höchste Instanz ist.
Ja und genauso gibt es genügend Magazine und Kritiken die solch oder ein ähnliches System nutzen. Was "ganz andere Zahlen" sind, möchte ich gern wissen. Klingt interessant.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Weiterhin haben solche numerischen Wertungssysteme im künstlerischen Bereich eine andere oder gar keine Bedeutung, da in diesem Falle der eigene Geschmack die höchste Instanz ist.
Klassisches Eigentor, 4players schreibt sich Subjektivität nämlich auf die Fahnen, was nichts anderes bedeuted, das nach dieser Definition der eigene Geschmack bei ihnen auch die höchste Instanz ist. Was aber auf den zweiten Blick genauso wenig auf 4players wie auf Filmkritiken zutrifft, denn auch bei "guten" Filmkritiken werden fleißig Referenzen gezogen, etc pp.
Auch unterstellst du mit deiner Aussage auch indirekt das Computerspiele keine Kunst, Filme aber Kunst seien und deswegen anders behandelt werden sollen. Dieser Punkt ist auch anzuzweifeln.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Somit ist schon alleine Bitte es so zu machen, wie Film-und Literaturkritiker, eine vollkommen kunfuse Bitte, da es in diesem Bereich mindestens soviele verschiedene Systeme gibt, wie in der Spielepresse.
Des weiteren sollte man das eine mit dem anderen nicht vermischen, aber das ist eine ganz andere Sache... :wink:
Es ist die Bitte, es so zu machen wie genau die Filmkritiker, die 0-5 Sterne vergeben. Daran ist rein garnichts konfus. Und die Warnung -äh bitte was?- nicht zu vermischen entbehrt anscheinend auch jeder Grundlage.

Ein selten ungeschickter, plumper Angriff der nie die Intention des Gegenübers versteht. Obzön! Das gibt 5 von 5 r@mpage-Punkte auf meiner Verachtungsskala.





Ein verlassen des Prozentsystemes wäre meiner Meinung nach absolut notwendig, ein differenzieren in so einem breiten Spektrum ist bei einer zum großen Teile Gefühlssache wie bei Computerspielen absurd.

Die Wertungen werden so unweigerlich stark willkürlich. Ein Spiel würde vom selben Tester an einem Tag 85% bekommen, am anderen 82%. Weil er beim einen Test den Dreh schnell raushatte lag beurteilte er seinen Spielspass auf 78%, an einem anderen, veregneten Tag lief es schwerfällig, 72%.
Ein 5 Sterne System ist gegen solcherlei Effekte der Tagesform etc viel robuster und vertrauenserweckender.

Als Vermessungsingenieur betreibt man Betrug am Kunden, wenn man seine Messung mit höherer Genauigkeit angibt, als man sie tatsächlich getätigt hat. -Wenn man z.B. nur auf auf dem Meter genau gemessen hat, kann man als Ergebnis nicht 5,000 Meter angeben, denn all diese Stellen hinter dem Komma hat man ja garnicht wirklich gemessen.

Und genauso ist das 100er Bewertungssystem Betrug am Kunden, am Leser, es gaukelt eine Genauigkeit der Bewertbarkeit von Computerspielen wieder, die nicht erreichbar ist.

Kein Wunder also das sich viele Kids über Bewertungsunterschiede beschweren, sie haben immer Recht damit, denn die Differenzen kommen nicht aus Subjektivität zustande, sondern aus Willkür
Shedao
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Beitrag von Shedao »

organica hat geschrieben: Ich bin ja auch ein Fan von der ehemaligen Total! gewesen. Die hatten das beste Bewertungssystem bzw. den besten Bewertungskasten.

Gameplay: Note 1
kurzes Statement
Dauerspaß: Note 1
kurzes Statement
Grafik: Note 4
kurzes Statement
Sound: Note 3
kurzes Statement

Fazit: Note 1
Kategorien sind immer gut.
Nur so kann eine Bewertung nachvollziehbar und vergleichbar dargestellt werden.
Grad die Punkte "Grafik", "Sound" aber auch "Innovation" oder "Steuerung/Haptik" ließen sich weitgehend objektiv darstellen, begründen und innerhalb eines Genres vergleichen.

Das würde einen deutlich professionelleren und vor allem transparenteren Eindruck hinterlassen, da man am Fazit wirklich ablesen könnte wie sich eine Wertung zusammensetzt. Außerdem könnte man auch selbst entscheiden wie man die einzelnen Kategorien gewichtet.

Wenn es denn unbedingt Prozente sein sollen könnte man auch einfach für jede Kategorie Punkte vergeben, durch die Maximal erreichbaren Punkte in jeder Kategorie gewichten und am Ende zusammenzählen

z.B.:
Grafik: 15/20
Haptik: 8/10
Story: 25/30
Innovation: 10/10
Abwechslung: 17/20
Sound: 8/10

Gameplay(Haptik+Story+Abwechslung): 50/60

Technik(Grafik+Sound+Innovation):33/40

Insgesamt: 78/100

Wenn man dann noch ein paar Kategorien mehr einfügt (wie Langzeitspielspaß, "Innvovation" in technisch und spielerisch aufspalten) dann kann man auch tatsächlich eine Wertung erhalten die genau genug ist um dieses Prozent System auch zu verdienen.
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swk1100
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Beitrag von swk1100 »

Ich finde das Entwickler die Spiele programmieren unter großen Druck stehen, der kommt aber nicht von den Fachzeitschriften oder Online-Magazinen, sondern direkt von Oben!!!!!!! Diese geldgierigen Schlipps träger haben ja keine Ahnung wie gut oder schlecht ihr eigenes Spiel ist, deshalb richten sie sich an irgendwelche Wertungen und behaupten dann laut blabla ....bullshit ....

Mir Persönlich ist ein gutes Fazit(zb. Die von 4p hihi) und eine Meinung eines Spielers wichtiger als die Wertung die es bekommen hat!!!!!!!

Vl sollten Publisher lieber auf die Community Wünsche und Vorschläge eingehen...das sind nämlich auch die Leute die Geld für euren Dreck ausgeben ...mal so nebenbei gesagt!!!
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Shedao

So etwas ähnliches versucht seit Jahren die Gamestar und es funktioniert hinten und vorne nicht. Einer der zahlreichen Fehler dieses Systems ist der Trugschluss, dass aus einer Menge subjektiver Wertungen am Ende eine objektivere Gesamtnote bei rauskommt. Außerdem kann man da auch erkennen, dass die Aufgliederung in Einzelnoten praktisch keine Transparenz bringt, das kann imo nur ein gut geschriebener Test.
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Das kommt darauf an wie man es aufzieht.
Man kann natürlich auch bei so einem System nicht allein die Zahlen sprechen lassen.
Man braucht im Grunde für jede Kategorie ein eigenes Fazit und dann wird es auch transparenter.

Ich find aber das System von der Gamestar schonmal um längen einsichtiger als das "Prozentewürfeln" von 4players.

Mal abgesehen davon, dass Gamestar zu viele Punkte pro Kategorie vergibt und auch keine Vergleichbarkeit zwischen Spielen herstellt

Edit:
Sorry ich seh grad:
Sie haben sogar ne Vergleichen-Option.....also mir gefällt das echt gut!

Man kann sogar selbst Handanlegen und die Gewichtung bestimmen...schickschick

Also ich weiß nicht was du daran nicht gut findest....

Hab mal aus Spaß nen kleinen Vergleich zusammengestellt ich finde es eigentlich recht Transparent, man kann nachvollziehen woher die Unterschiede in der Bewertung kommen und das obwohl die Spiele dich beieinander liegen:
http://www.gamestar.de/_misc/games/game ... 4428,32905
Zuletzt geändert von Shedao am 29.01.2009 13:19, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Shedao

Das GS System hat zwei Hauptprobleme:

1. Es besteht aus zehn Noten, von denen 5 Genreunabhängig sind. Also ist die Grafik bei einem Civ 4 genau so wichtig wie bei einem Crysis. Umgekehrt ist die Steuerung ebenfalls immer 10 Prozent wert, egal, ob es sich um einen Shooter handelt, der nur das gewohnte WASD + Maus hinkriegen muss oder um ein Strategiespiel, bei dem man Dutzende von Einheiten kommandieren muss.

2. Kann ich dir als ehemaliger langjähriger Gamestarleser mit Sicherheit sagen, dass die Einzelnoten nicht im geringsten miteinander verglichen werden können, weil sie ganz oft nicht aufgrund der Qualität des jeweiligen Spiels in der betreffenden Kategorie zustande kamen, sondern massiv geschönt oder verschlechtert wurden, damit am Ende das gewünschte Gesamtresultat steht. Als Beispiel kann die Bedienung 9 bei Stalker (trotz eines Inventars, das selbst geübte WRPG Spieler in den Wahnsinn trieb) oder die grandiose Handlung 9 bei Crysis dienen.
Shedao
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Beitrag von Shedao »

Die Gewichtung kann man ja selbst ändern.

Das man manche Punkte nicht unbedingt teilt und dass Gamestar beim Hype immer vorne mit dabei ist, ist wieder was anderes (darum les ich ja auch 4Players).

Aber man sieht wenigstens warum die Wertung so ausfällt wie sie ausfällt.
Es ist sehr genau nachvollziehbar welche Punkte zu welcher Wertung geführt haben.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Shedao hat geschrieben:Die Gewichtung kann man ja selbst ändern.

Das man manche Punkte nicht unbedingt teilt und dass Gamestar beim Hype immer vorne mit dabei ist, ist wieder was anderes (darum les ich ja auch 4Players).

Aber man sieht wenigstens warum die Wertung so ausfällt wie sie ausfällt.
Es ist sehr genau nachvollziehbar welche Punkte zu welcher Wertung geführt haben.
Aber es führt im Endeffekt nur dazu, dass das Mag sich selbst disqualifiziert, wie es bei der GS geschehen ist. Und wenn man die Gewichtung selbst ändern kann, ist sie eigentlich fast wertlos, denn dann macht sich jeder seinen eigenen Test und selbst in dem ist die Grafik immer 10% wert. :wink: