Ubisoft will 900 Leute einstellen

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GehirnZelle
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Beitrag von GehirnZelle »

das ist defintiv die falsche Plattform für halbwegs vernümftige politische Diskussionen. Gerade in dem Bereich ist eine Mindestbildung im Bereich Politikwissenschaft und VWL notwendig, sonst kauen die Leute nur die postulierten banalen Lösungen der Linken oder Rechten wieder. Politik besteht aus einem Kuchen der unter einer heterogäne Masse(dem Volke) verteilt werden muss. Ist doch klar das es da Interessenskonflikte gibt oder? Ich bin arm und will mehr Geld, ich bin Reich und will weniger Steuern zahlen, auch klar oder? ich bin Hardliner Öko, und will sowieso auf alles CO2 Steuern. Ich bin rechts deshalb müssen alle Ausländer weg. Ich bin links und finde die Planwirtschaft supi. Was ist fair und wo ist die Moral? Jeder Freitbetrag oder Transferzahlung basiert irgendwo auf wilkür. Wieviel soll jemand verdienen? Und das sind nationale Intressenskonflikte. Jetzt geht mal auf Europ. Ebene und dann auf die Globale. Wie wollt ihr als Kanzler eurem Volk erzählen, dass wir auf nationale Investitionen wie Bildung verzichten müssten um irgendwo mehr Mrd. für Entwicklungshilfe zu pumpen. Gibt wohl kein schwereren Beruf als Politiker, meiner Meinung nach.
@acerace du redest wirklich utopischen Dreck. Nettorechnung der Globalisierung ist postitv. Wo glaubst du wären die Tigerstaaten und rest Asiens ohne die Globalisierung? Südkorea hatte 1950 ein vergleichbares BIP wie von armen Afikanischen Ländern. Sicher gibt es in China ungleichheiten, dennoch geht es Millionen von Menschen besser seit der Öffnung der Märkte. Ein riesen Mitnahmeeffekt der Globalisierung stellt der Kampf gegen mangelnde Menschenrechte und Arbeitsbedingungen dar. Kein World Player kann es sich erlauben schlechte Löhne zu bezahlen oder die Leute auszubeuten, das wäre ein riesiger Imageverlust. Deshalb zahlen diese Firmen verhältnismäßig(betonung darauf) mehr als inländische Firmen. Marktwirschaft belohnt doch fleiss und Bildung oder? ich kenne keinen Manager eines Dax notiertem Unternehmen mit Hauptschulabschluss. Außerdem schaffen die auch 14. std. am Tag. Ist nicht perfekt aber es gibt keine Alternative.
acerace
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Beitrag von acerace »

@ gehirnzelle

vielleicht solltest du mal erklären, was du mit "utopischem dreck" meinst, bevor du anfängst dein konfuses, auf amöbenniveau angesiedeltes geseiere runterzugeifern. besser: du solltest dir mal milliardenfach was davon zulegen, was dein nick suggeriert. dein diffuses geschreibsel erinnert an den bullshit, den ein vwl-erstsemester in der vorlesung eines gelangweilten und frustrierten profs, der um seinen studenten zu imponieren, den mankiw als die bibel der vwl proklamiert, aufschnappt, um dann den neoliberalen, in eine sowohl soziale als auch ökologische sackgasse führenden schwachsinn, in einem videospieleforum mit stolz geschwellter brust, papageienhaft und ohne jegliche kritische auseinandersetzung damit, hinauszuposaunen. bravo, kann ich dazu nur sagen. solche nieten wie dich braucht das land. leute, die mit scheuklappen und purem effizienz"-denken" bewaffnet - ohne die geringste weitsicht - im gallop richtung apokalypse reiten.
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gracjanski
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Beitrag von gracjanski »

ich wusste es schon immer, die Welt geht unter und davor haben wir den Tag des jüngsten Gerichtes und wir sollten alle wieder die Kirchen anbeten und Hexen verbrennen.
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GehirnZelle
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Beitrag von GehirnZelle »

wir sollten netter miteinader umgehen (auch ich), das als erstes. :lol: du machst es dir zu einfach, und dein psychologisches Profil von mir stimmt auch nicht, das nur am rande bemerkt. Papageinenhaft und ohne jegliche kirtische auseinandersetzung gehe ich das thema sich nicht an, ich weiss nicht wieviel stunden und bei wieviel bieren ich das thema mit diversen menschen diskutiert habe. auch ich wünsche mir eine "gerechtere Welt" wie die aussehen mag, weiss ich aber selber nicht. Ich unterstreiche einzelne Meinungen ich wollte auch nicht suggerien das der neoliberalismus das maß aller dinge darstellt. es ist eher die resignation und der realismus der einen zum neoliberalismus steuert. es gibt keinen wohlwollenden diktator der alles fair regelt. es gibt einfach keine alternativen, das system der marktwirtschaft kann nur bis zum bestimmten grad adjustiert werden. das ist aber auch ein spiel mit dem feuer und kann mitunter die freitheit des einzelnen einschränken. warum ist das scheuklappen denken, ich bin der meinung, dass es erstmal sozial ist arbeit zu schaffen. ein unternehmer denkt halt gewinnmaximierend. bist du da etwa anders? und es gibt empirische evidenz, dass die globalisierung kein race to the bottom ist! was du nicht berücksichtigst ist der zustand ohne die globalisierung. ich würde mir wünschen du könntest konkreter werden mit deinen vorstellungen einer gerechten welt. vielleicht können wir dann nochmal drüber reden. was konkret würdest du ändern?
glaube bitte nicht das diejenigen die sich für die marktwirtschaft aussprechen davon begeistert sind, es ist einfach die wahl des kleineren übels. und von der realisierbarkeit eines einheitlichen sozialsystems in europa muss man wirklich kaum sprechen oder? auf was für resonanz stoßt diese studie denn bei führenden ökonomen? das europa gibt es ökomisch nicht, dafür sind sie viel zu heterogen: produktivität, geburtenrate(demokratischer wandel-->rente), medizinische versorgung und ausrüstung, preisniveau,bip/kopf, arbeitslosenquote etc. es wären wieder menschen benachteiligt die z.b. produktiver und härter arbeiten als wo anders, aber die gleichen transferleistungen. auch ich weiss das alle menschen gleich sind und das hier einiges falsch läuft, aber es ist in der tat naiv zu denken das mit ein bisschen gehirnschmalz eine patentlösung forcierbar wäre.

meine vorschläge:
-erbschaftssteuer hoch, ganz klar
-lohnnebenkosten reduzieren
-höhere investitionen für bildung--> auf kosten von folgenden generationen
renten und "krankheitsfond"
mehr familienpolitik um die geburtenrate zu steigern
-umweltpolitik ist nur global effizient deshalb ein schwieriges thema.

warum bist du überhaupt so ein schwarzzeichner, wer reitet denn in eine apokalypse?
gib mir was konkretes, vielleicht versteh ich dich auch einfach nur falsch und du mich... hab ja nur eine gehirnzelle
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

derartige Vorschläge in alles Ehren (ich würde sie so auch unterzeichnen, obwohl ich mich mit der Gesundheitspolitik gar nicht so recht auskenne)

aber es bleibt halt vor allem recht schwer realisierbar
bisweilen wäre ich mir ja gar nicht sicher, wen man nun wählen sollte um etwas an der Situation zu ändern.

ansonsten sind die Punkte gut
-Erbschaftssteuer, damit die die viel haben auch etwas "teilen"
- Lohnnebenkosten reduzieren, damit die Arbeit sich wieder lohnt (ich erinnere mich da nur an gelangweilte Immigranten, die sich ins Fernsehn stellen und behaupten, dass sie nicht arbeiten wollen, weil es ihnen von Hartz 4 ganz gut geht)
- Bildung ist auch gut, immerhin können wir uns nur damit "abgrenzen" und Arbeitsplätze sichern, wenn unsere Dienstleistungsgesellschaft braucht den sekundären Wirtschafssektor kaum noch und daher benötigen wir höher qualifiziertes Personal. Leute ohne Schulabschluss sind für die Gesellschaft quasi nicht tragbar...

ich denk die Familienpolitik is auch nicht so schwer
ganztagsschulen sind ein guter Ansatz, aber generell muss die Betreuung verbessert (vor allem in Kleinkindsalter) und auch die finanzielle Seite gestärkt werden. Dies darf aber nicht durch mehr Kindergeld passieren, weil sozial schwache Familien das Geld eventuell falsch nutzen (saufen etc)
kostenlose Schulspeisung, kostenlose Kiga und Krippenplätze
DAS wär was!!

Umweltpolitik ist klar ein schwieriges Pflaster, aber Ökologie kann sich auch Ökonomisch rechnen....
weniger Energieverbrauch = weniger Kosten -> höherer Gewinn.... wenn der Staat die Technologien subventionieren würde, wäre es eine Idee, aber warum sollten nur wir dafür zahlen? Allerdings könnten wir unsere Technologie dann ja auch verscherbeln... ein neues Kioto-Protokoll wäre da ganz praktisch, aber da macht ja wieder keiner mit... es sei denn alle dürfen so viele AKW aufstellen wie sie wollen.

PS. ich hab mal gehört, dass für AKW der Brennstoff auch bald zu Neige geht... weiß jemand näheres?

PPS: ich hab evltl vor VWL zu studieren?
habt ihr zwei da zufällig erfahrungen? ^^
johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

Oh man, selbst die hier noch schlau erscheinen, haben ja die Populismuspeitsche rausgeholt:

Erbschaftssteuer? Ihr meint die Neidsteuer? Warum soll ein Erbe versteuert werden, dieses Geld wurde schon mehrfach versteuert und ich finde es eine ungeheuerliche Dreistigkeit, dass dies weiter ausgebaut werden soll, dass einzige, was dies zur Folge haben wird, ist eine erhöhte Kriminalität in diesem Bereich, zu mal ich es auch vom moralischen Standpunkt aus her äußerst bedenklich halte Leute dafür zu bestrafen, dass sie für ihre Familienangehörigen vorsorgen, ist wie gesagt die pure Neidsteuer derer, die nichts erben.
Lohnnebenkosten ist ja nett aber bitte auch Lösungen zur Finanzierung präsentieren, Politik wie die der Linkspartei mit leeren Versprechungen ist mE nach völlig überflüssig. Einfach Steuern bzw. Sozialversicherungsbeiträge senken ist nicht so einfach, gerade im Bereich der Rentensteuer, hier müssten völlig neue Ansätze her, zB ein kapitalgedekctes Rentensystem.
Das gleiche gilt für Familienpolitik, was ihr hier euch wünscht kostet Unsummen, sollen sie das Kindergeld streichen und dafür Ganztagsschulen anbieten mit Mahlzeiten, das wäre zB ein Ansatz, einfach nur erhöhen bringt nicht viel, zu mal grade die Familien, die ihre Kinder in Kitas und Co. schicken, dies nicht tun.

Hier wird, wie auch ständig in der Politik, vergessen, dass auch alles finanziert werden muss. Einfach den "Reichen" Geld wegnehmen hat zur Folge, dass diese weniger Arbeiten und damit weniger konsumieren. Ich könnte das auch beweisen aber ich denke das interessiert hier niemanden.
Fakt ist, die Hartz4-Gesetze haben die Arbeitslosigkeit gesenkt, da hier einmal Politik betrieben wurde und VORHER mal Ökonomen befragt wurden(Riester,Rürup).


@Gehirnzelle
Ich studiere Businessadministraion, die Economicsvorlesungen, die ich hab, sind echt interessant aber sehr mathelastig. Wenn dich das interessiert, dann studier das auf jeden Fall!

Ich könnte noch so viel mehr schreiben aber ich muss jetzt lernen. :D
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

erstma zur "Neidsteuer"
natürlich wird dort Leuten etwas weggenommen, die es für ihre "Familie" verdient haben, aber man kann ja auch einen gewissen Freibetrag setzten...
aber warum muss man seinen Kindern 10 Mio unversteuert vermachen? Das brauchen die doch gar nicht wirklich...

und a propos Neid
es kann nunmal nicht jeder 50 Mio/Jahr einstreichen wie unser geliebte Porschechef...

ich sag ja gar nichts gegen einen guten Verdienst... ich hab auch mal vor etwas zu verdienen, aber ein japanischer Top-Manager kommt mit maximal 5 Mio im Jahr aus, der braucht keine 50! Her Wiedeking brauch auch keine 50! Das man seinen Kindern ein Haus vermachen können sollte ohne dafür viel zu zahlen ist ja ok, aber man kann etwas davon auch der Gemeinschaft zurück geben, wenn man es zu seinen Lebzeiten schon nur noch gespaart hat...

Wie geht es den denen, die gar nichts erben können, weil nichts da ist? Die arbeiten auch hart und haben nicht ännähernd den Luxus.... also mal die Kirche im Dorf lassen!

Zu den Lohnnebenkosten...
der Bund bekommt von uns von Jahr zu Jahr mehr und mehr Steuern...
im Jahr 2008 wurde das Volk um 34,1 Mrd. € entlastet, nur um sie auf der anderen Seite um satte 46,4Mrd € zu belasten. Das sind pro Kopf 150€ weniger im Jahr! Wenn ein Chef seinen Mitarbeitern heute 80€ mehr Netto gönnen will, muss er ihnen dafür 208,90€ im Monat mehr zahlen
2 Drittel gehen für Steuern und Co drauf
und von dem Drittel was du dann noch hast berappst du noch Öko und Mehrwertsteuer!!! Sich vor diesem Hintergrund der Sinkenden Realeinkommen (dank der kalten Progression) dann auch noch die Diäten zu erhöhen ist eine Frechheit!

Wie sie das finanzieren wollen weiß ich auch nicht (ich kenne den Haushalt des Staates leider nicht)
Und was tun Familien die ihre Kinder in Kitas stecken nicht? Der Satz ergibt nur wenig Sinn oder? (oder bin ich zu blöd?!)

Und als ob die reichen dann weniger arbeiten.... die wollen ihr Geld behalten
und ob jemand jetzt 5 oder 6 Mio im Jahr verdient... als wenn das nicht irgendwann.... also egal bis scheissegal sein dürfte (müsste!)
Ich kenn mich mit der Materie nicht so gut aus (hab leider kein VWL studiert)
aber in Folge der steigenden Steuereinnahmen durch Kürzungen und steigenden Benzinpreisen, Märchensteuer usw.
da nichtma was finanzieren zu können halte ich für absolut lächerlich!

Lächerlich auch, dass obwohl wir sehr sehr starke Mehreinnahmen haben die Haushaltslöcher wieder mit neuen Schulden gestopft werden müssen.

aber mal noch ein netter Fakt am Rande
um mit dem Spitzensteuersatz besteuert zu werden musste man früher ads 17fache des Durchschnittseinkommens verdienen...
und heute? das 1,4fache...
toll!

Und wo zur Hölle bleibt eigentlich die PKW-Maut, damit auch Leute für unsere Straßen zahlen die Deutschland nur als Durchreiseziel sehen.... (nach Holland schau)
warum es die nicht gibt hab ich bis heute nicht gerafft!

edit: die FDP hat bisweilen noch Sparvorschläge in Höhe von 11Mrd € herausgegeben..... ich kann und will auch schlicht nicht glauben, dass man sich 75% seinen Einkommens wirklich abknöpfen lassen muss, nur damit der Staat auf ne Runde 0 kommt....
johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

Wie gesagt, Erbschaftssteuer ist eine Neidsteuer und hat keine Daseinsberechtigung. Auf der einen Seite argumentierst du wie ungerecht es sei, dass Einkommen so stark versteuert wird. Hier wurde das Geld zum ersten Mal versteuert. Wenn es nun jemand auf der Bank anlegt muss er auf die Erträge Steuern zahlen, jedes Jahr(!) wieder. Dann vererbt er es und nun soll es zum x-ten Mal versteuert werden. Du merkst selber, dass du dir ein Bein stellst oder? Man kann nicht eine geringere Besteuerung verlangen und bei den "bösen Reichen" eine Ausnahme machen, die Arbeiten auch hart für ihr Geld und tragen verdammt viel Verantwortung, ich gönn ihnen das aus vollem Herzen.

Mit Wiedeking hast du dir übrigens auch selbst ein Bein gestellt :P
Porsche war, als er den Vorstandsvorsitz übernahm ein Bankrottunternehmen, in Fachkreisen ging es nur noch um die Frage, wer Porsche wohl aufkaufen wird. Hr.Wiedeking schloss einen Vertrag, der in prozentual an seinem Erfolg bezahlen sollte. Gibt es eine gerechtere Form der Bezahlung? Man sieht doch, was aus Porsche geworden ist. Die haben jetzt selbst ein großen Aktienpaket an VW erworben, die Ironie ist offensichtlich, oder?

Das der Staat sich trotz derartiger hoher Mehreinahmen neuverschuldet, halte ich auch für eine Unverschämtheit aber es kam ja auch gleich jeder Minister an und hat für sein Ressort die Hand aufgehalten... wie gesagt, nicht immer nur fordern, wenn die Finanzierung unklar ist.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir alle viel vom Staat erwarten, man denke an die diversen Transferleistungen und, sorry wenn ich das jetzt mal so sage, Sozialschmarotzer. Das kostet einen Staat viel Geld und das will sich Deutschland ja auch leisten, dafür geht nun mal viel drauf.

Und zu den Lohnnebenkosten. Das Bild, das du malst, ist leider, sagen wir verzerrt. Im europäischen Durchschnitt liegt Deutschland sogar unter dem Durchschnitt. Ich glaub du hast keine Vorstellung davon, was in Skandinavien, Frankreich, Irland, usw. abgeht.
BTW, ich muss von meinem Gehalt keine 75% anführen, ich weiß auch nicht, wo du das her hast. Vieleicht verwechselst du Grenz- mit Spitzensteuersätzen und lässt die Beitragsbemessunggrenzen aussen vor.
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GehirnZelle
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Beitrag von GehirnZelle »

das ist eine endlosdebatte, das jedenfalls hab ich eingesehen. es ist einfach schwer einen nenner zu finden. es fängt ja schon bei der erbschaftsteuer an, manche länder haben einen spitzensatz von75 % andere erheben garnichts. die welt ist verzwickt und nur das wollte ich vorhin sagen. vwl studium ist auf jeden fall was tolles und hat seit dem auftauchens des "schlagwortes" globalisierung an stellenwert gewonnnen. bsp:früher war das polypol wirklich nur ein theoretisches modell was kaum in der praxis anwendbar war. seit dem internet sind informationen nicht mehr so asymetrisch und für die meisten gleichermaßen zugänglich. preismaschinen ermitteln die günstigsten preis und transportkosten(transaktionskosten) haben nur noch eine marginale bedeutung da sehr günstig geworden. ich würde es tortzdem nicht nochmal studieren, aber hilfreich ist es schon :lol: lieber programmieren und geile 3d grafiken erstellen
johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

GehirnZelle hat geschrieben:das ist eine endlosdebatte, das jedenfalls hab ich eingesehen. es ist einfach schwer einen nenner zu finden. es fängt ja schon bei der erbschaftsteuer an, manche länder haben einen spitzensatz von75 % andere erheben garnichts. die welt ist verzwickt und nur das wollte ich vorhin sagen. vwl studium ist auf jeden fall was tolles und hat seit dem auftauchens des "schlagwortes" globalisierung an stellenwert gewonnnen. bsp:früher war das polypol wirklich nur ein theoretisches modell was kaum in der praxis anwendbar war. seit dem internet sind informationen nicht mehr so asymetrisch und für die meisten gleichermaßen zugänglich. preismaschinen ermitteln die günstigsten preis und transportkosten(transaktionskosten) haben nur noch eine marginale bedeutung da sehr günstig geworden. ich würde es tortzdem nicht nochmal studieren, aber hilfreich ist es schon :lol: lieber programmieren und geile 3d grafiken erstellen
LOL, so verdient man sein Geld auf jeden Fall schöner!
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

naja also wie oft etwas versteuert wird...
ich mein du bekommst dein Gehalt -> versteuert und kaufst dann etwas -> Mehrwertsteuer
im Fall Benzin wird sogar noch die Ökosteuer mit der Mehrwertsteuer verrechnet
also Bezinpreis + Ökosteuer und OBENDRAUF nochma Mwst.

Weiß aber noch nicht genau, wo ich mir bei der Erbschafststeuer ein Bein stelle?
Kommt sicher drauf an wie viel... Einkommenssteuer ist klar
so und dann leg ich das an... ich weiß leider nicht wie die Besteuerung an dieser Stelle aussieht, wenn man es mit 10Mio (angelegt) schaffen kann, dass sie nach Inflation usw. nicht an Wert verlieren, dann ist das schon nicht mehr unfair... kenn aber da die Prozentsätze nicht insofern sag ihc dazu auch mal nix...
ja und dann darf jemand wenn er es weitergibt nochma Steuern zahlen
du tust ja so als wenn das was neues wär...
wahrscheinlich wirst du später mal ordentlich erben und regst dich grade drüber auf, dass du nicht alles bekommst =P

ich werde nix erben... so und jetzt nehmen wir mal an, dass die Erbschaftssteuer abgeschafft wird, dann muss ja eine andere Steuer angehoben werden, die mich betrifft (der nix erbt und nix hat usw.)
toll! Schon ist wieder der arme Bürger der Depp...
also jetzt tu mal nicht so als wäre Erbschafststeuer das schlimmste auf der ganzen Erde....
es ist nicht jeder der Sohn/Tochter von nem Unternehmenschef und hat dadurch schon für sein Alter vorgesorgt....
es muss ja auch nicht sein, dass jemand der 1 Mrd hat für seine nächsten 100 Generationen schon "vorgesorgt" hat oder?? Also wie gesagt, wenn ein gewisser Freibetrag erhalten bleibt, dann seh ich da absolut kein Problem. Und das solltest du auch nicht!
Das Geld, was sich der Staat dann bei dem Erbe unter den Nagel reißt, kann er ja beim Einkommen senken, so kannst du am Ende (wenn du fleißig bist) auf absolut den selben Betrag kommen.... schon mal daran gedacht?
Und der faule, aber reiche Sack wird dadurch gestraft...
also wer stellt sich hier ein Bein? ;D

Das mit Porsche hab ich gewusst, aber danke für die Geschichtsstunde!
Naja und jetzt? ich bin doch gar nicht darauf eingegangen, wie er es gemacht hat. Ich hab nur gesagt, dass 50Mio zu viel sind.... Punkt
Einwände? Also imho könnte man diesen Kerl noch etwas mehr zu Kasse bitten... von mir aus darf er ja auch 20Mio im Jahr verdienen....
aber rechne die 50 Mio mal runter... der Kerl verdient 137.000€ am TAG!!
auch an Sonn und Feiertagen im übrigen....
wer auf dieser Welt muss sich denn jeden Tag! nen neuen Porsche kaufen können?!
Die meisten kaufen sich nicht einen in ihrem Leben...
du verstehst die Ungerechtigkeit?

Und natürlich verlangen wir von einem Staat viel, aber er verlangt ja auch von uns viel, und er sollte von jedem gleich viel verlangen...
und wer viel hat, sollte auch etwas mehr zur Kasse gebeten werden.
Ich denke hier an eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes für Leute mit mehr als 250.000€ im Jahr die können auch ruhig 48% o.ä. zahlen! (und ich will später selber mal dazu gehören, aber etwas Bescheidenheit würde einigen in unserer Gesellschaft nicht schlecht zu Gesicht stehen!!)

Also das mit den Lohnnebenkosten erkläre ich dir eben nochma
ich hab ja auch nur ein Beispiel gebracht!
Wenn ich jetzt ein Unternehmen hätte, welches Schraubstöcke herstellt
und ich einen Mitarbeiter eine Netto Erhöhung von 80€ geben will
ok? Dann muss ich als Arbeitgeber 208,90€ dafür aufwenden!
Knapp 38% bleiben also von dem Geld übrig...
soo jetzt sind die 80€ auf meinem Konto und ich kauf mir davon die Limited Edition von GTA 4 für genau 80 Kiesel
dann kassiert der Staat davon ja 19% knapp 16€
also bleiben von 208,90 noch satte 64€
30% (ok ok es gehen nur 70% ab... ich hab schlecht überschlagen)
aber sagen wir einfach er tankt sein großes Auto voll, dann geht über die hälfe ab und es würden ihm nur noch 40€ bleiben das wären dann knapp 20%
mitteln wir das ganze einfach unseriös und wir hätten 75% an den Staat :> (hab ich mich da wieder rausgeredet ;D)

Beispiel jetzt klar?
johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

Ähm ok, da hast du dann wohl etwas falsch verstanden, was Lohnnebenkosten sind, siehe hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnnebenkosten

Ich finde das Gehalt von 50 Mio. gerecht, wieso auch nicht, er hat ein Unternehmen vor der Pleite bzw dem Verkauf gerettet und es sogar sehr profitabel gemacht, das sollte ruhig belohnt werden. Viele Leute vergessen, wo die deutsche Wirtschaft vor einigen Jahren stand. Unsere ach so "bösen und raffgierigen" Manager haben die Unternehmen zur Weltklasse gemacht, Deutschland zum Exportweltmeister und das TROTZ der von dir genannten Widrigkeiten, das soll und muss belohnt werden, gerne auch mit viel Geld.

Den Spitzensteuersatz zu erhöhen ist wie gesagt der völlig falsche Weg, dies hätte ein vermindertes Arbeitsangebot der Leistungsträger unserer Gesellschaft zur Folge, ich denke das kann niemand wollen, zu mal die Mehreinahmen nur marginal wären.

Übrigens: Mir wird leider nicht viel Geld oder ein Firmenimperium vererbt aber ich finde das einfach eine Schweinerei, es ist wirklich eine reine Neidsteuer ohne einen plausiblen Hintergrund, Steuern sind nicht zweckgebunden, blabla, weiß ich aber es ist halt so, dies Thema wird populistisch mißbraucht und fördert lediglich, dass Erben kriminell werden.
acerace
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Beitrag von acerace »

4P|Zierfish hat geschrieben:PPS: ich hab evltl vor VWL zu studieren?
habt ihr zwei da zufällig erfahrungen? ^^
ein vwl-studium ist auf jeden fall eine gute wahl. es eröffnet dir viele möglichkeiten. was du daraus machst, liegt letztendlich bei dir.

wenn du dazu konkrete fragen hast , bin ich gerne bereit dir auskünfte und ratschläge zu erteilen.

@ gehirnzelle

zum verständnis:

die apokalypse bezog sich auf die beiden schlagwörter soziale und ökologische sackgasse, in die der beibehaltene kurs führen wird.

man muss kein prophet sein, um zu ahnen, was passiert, wenn es eine kleine schicht gibt, die abgeschottet und von der polizei hofiert ein luxusleben führt und eine breite masse, die konsumieren will und aufgrund von armut nicht kann. soziale unruhen wird dies zur folge haben.

über den ökologischen zustandsbericht brauch ich mich nicht auszulassen. rosige aussichten sind es wahrlich nicht, dass in den nächsten zehn jahren geschätzte 600 mio chinesen und inder sich ein auto leisten werden können. von überfischung der meere, abholzung des regenwaldes etc. will ich erst gar nicht anfangen.

@ steuern

das einzige, was hilft, ist eine vereinfachung anstatt ein verkomplizierung des steuerrechts. die einführung einer pauschalsteuer wäre doch was feines. jeder zahlt den gleichen prozentsatz (vereinfacht ausgedrückt). oder ein rentensystem wie in der schweiz. reiche zahlen mehr ein, arme weniger. im alter bekommen alle den gleichen betrag ausbezahlt. das problem hier in deutschland ist, dass die politische situation ziemlich festgefahren ist und die politiker vornehmlich damit beschäftigt sind, lobbyarbeit zu leisten. deshalb wundert es auch nicht, dass in diesem staat kaum etwas voran geht.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

das frag ich mich auch ab und an, warum schauen wir einfach nicht gut ab? ^^
Ich hätte noch erwähnen sollen, dass ich noch keinen Tag gearbeitet hab und auch Wirtschaft in der Schule nur 2 Jahre hatte.... deswegen kleine Probleme bei den genauen Definitionen wie Lohnnebenkosten usw.
aber du verzeihst mir das sicherlich

zu der Erbschaftssteuer... ich glaub da bleiben Sakubara und Ich auf zwei unterschiedlichen Positionen.... was das Gehalt von Herrn Wiedeking angeht auch....
er braucht das Geld schlicht nicht und ich hab nie gesagt, dass gute Arbeit nicht auch gut bezahlt werden sollte, aber kein Mensch ist 50 Mio wert.... Punkt.

und wenn das Geld nicht den Erben genommen wird, dann eben denen die nichts Erben UND den Erben... immerhin müssen die dann auch die andere Steuererhöhung mittragen.

Warum sollen Reiche nicht auch mal zur Kasse gebeten werden? Die erklärung bleibst du Schuldig...
die haben immernoch genug Geld für nen Sportwagen (oder auch 10 davon) für 3 Villen usw. aber braucht man denn das alles? Wäre es nicht besser, wenn die nen Sportwagen einsparen und dafür sich 10 Familien jeweils 1 Auto leisten könnten? Du kannst doch unmöglich derartige Verhältnisse so befürworten...
das versteh ich grad nicht so ganz...
so Arrogant kannst du doch gar nicht sein?!
johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

Ich finde es völlig legitim, wenn Leute reich sind, von mir aus auch "superreich". Das ist meine Meinung, ich halte nichts von irgendwelchen populistischen Ausgleichstheorien.

Andersrum gefragt, reicht es nicht, wenn jemand, der wie du sagst, sich einen Porsche, ein Haus, usw kauft, die Steuer beim Kauf dieser Produkte entrichtet? Warum wird er dafür bestraft, wenn er das Geld spart und intertemporal auf späteren Konsum verteilt? Diese ganze Debatte um "Reichensteuer" ist völlig falsch und treibt diese Leute aus dem Land. Nebenbei gesagt tuen sehr viele von ihnen auch viel für ihre Mitmenschen, nur machen sie es nicht so öffentlich mit einer riesen PR-Kampagne. Habe Bill Gates noch nie reden gehört darüber, wie viel Geld er in seine Stiftung pumpt oder auch Warren Buffet und so ist es mit vielen anderen auch.
Man kann nicht sagen nur weil jemand reicher ist, muss er mehr abgeben, das ist wirklich ungerecht. Diese Leute konsumieren viel und darauf zahlen sie auch sehr viel Geld. Wenn sie ihr Geld der Bank geben, damit Investitionen finanziert werden können, sie dafür zu bestrafen ist nicht richtig.

Und glaub mir, Reiche werden genug zur Kasse gebeten und sie tuen dies ja auch mehr oder weniger gerne aber wie würdest du dich fühlen, wenn die ganze Öffentlichkeit sagt, los, der muss richtig bluten, der ist reich und ich nicht, dafür muss schön extra Steuern zahlen?!