Billie? hat geschrieben: ↑18.10.2017 15:31
Allerdings, eine schwarze Null nach Abschluss eines Projektes zu erreichen, ist ja nicht nichts. Das bedeutet, dass eine Menge Menschen durch das Projekt bezahlt wurden und das ist weitaus besser als gute Mitarbeiter zu feuern, da man sie nicht finanzieren kann.
Es geht um Gewinnmaximierung. Mittel und Arbeiter wurden als Investition über einen längeren Zeitraum gebunden. Die potentielle Gewinnmarge ist zwar kalkuliert, liegt aber im dunkeln bis zum Erscheinen. Rückmeldung vom Markt (Durch ähnliche Produkte) während des prozesses der Entwicklung, dient auch nur als weitere Kalkulationsgröße bis zu einem gewissen Maß. Der Spielemarkt - seine Produkte, die Abnehmer, sind zu Individuell.
Ein Videospiel langsam in den Markt einzuführen, auch nicht möglich. Der Faktor Zeitpunkt ist da auch noch ganz entscheidend.
In der Menge, ist das Produkt erstmal ein schwebender Posten und viel Risiko. Die schwarze null ist für ein Gewinnorientiertes Unternehmen nach mehrjährigen Zyklus ...
Zudem ist EA an der Börse, Zauberwort Gewinnerwartung - prognosen. Durchaus möglich, dass ein abschneiden mit einer schwarzen null dem Kurs eine heftige Delle verpasst hat = Minus
Ich nehme EA keinesfalls in Schutz, so ein Riesenbudget für einen Horrortitel Bereitzustellen, dessen Vorgänger sich deutlich weniger oft verkauft hat, war purer Blödsinn. Aber so in etwa dürfte es ein Unternehmen wie EA sehen. Da ist die schwarze null einfach nichts Wert, egal wieviel sie zu getan haben.