Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Problem", aber nicht so schwerwiegend wie befürchtet

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unknown_18
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack ein "echtes Probl

Beitrag von unknown_18 »

Sir Richfield hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Auch bin ich fest davon überzeugt, dass die Übelkeit bei mir auch durch den Fliegengitter Effekt ausgelöst wird, den man zwar auf gewisse weise ignorieren kann aber egal wie gut man es kann, unterbewusst nimmt ihn der Kopf eben immer noch wahr. Darum bin ich klar der Meinung, dass die Übelkeit auch an der noch zu geringen Auflösung mit dran hängt und allein ein besseres Display schon vieles verbessern würde.
Ja, richtig! VERBESSERN!
Da sind eine Menge Dinge an der Technik, die man noch optimieren kann, damit deutlich mehr Menschen entweder keine Probleme haben oder schneller reinkommen.

Dennoch wirst du damit nicht alle Menschen abholen können.
Richtig, aber wenn das nur eine winzige Randgruppe ist, und die hast du fast überall immer, dann ist das kein "echtes Problem" mehr.
Und kotzen müssen die aller wenigsten, bevor es so weit ist nehmen die Meisten schlauerweise die VR Brille ab und gönnen ihrem Körper eine Ruhepause, die teilweise auch bis zum nächsten Tag am Anfang dauern kann, heißt kein VR mehr an dem Tag. ;)
Bei den mir bekannten Symptomen hieß das immer: Nix mehr an dem Tag. :(
Aber ich will mein spezifisches Problem nicht allgemeingültig machen.
Richtig, wenn man aber rechtzeitig das VR Headset abnimmt und täglich nur etwas VR nutzt, gewöhnt man sich mit der Zeit recht gut dran und es werden automatisch immer längere VR Spielzeiten. ;)
Falls das nicht so rüberkommt: Grundsätzlich freue ich mich, dass der aktuelle Ansatz der VR deutlich ... ich sag mal "marktreifer" aussieht als die paar Male davor.
Wobei das ja mit fortschreitender Technik auch ein wenig erwartbar ist.
Ich sehe da auch für mich selbst sehr viel Potential in der Unterhaltung, und nicht nur wegen irgendwelchem POV Schmuddelkram. ;).

Aber wenn man *jetzt* auf den Markt geht und sagt "Wir haben die Motion Sickness besiegt", oder "Ach, da gewöhnt man sich dran, stell dich nicht so an" und dann stimmt beides irgendwie nicht, dann sehe ich die Technik wieder 20 Jahre im Giftschrank verschwinden.
VR ist nun mal eine komplett andere Erfahrung, kann man mit nichts bisherigem vergleichen und das bringt nun mal den Kopf bei Manchen mehr bei Manchen weniger durcheinander. Viele neigen nur dazu darin gleich eine inkompatibilität zu sehen, weil sie mal wieder ihrem Körper zumuten als dieser bereit dafür ist. Man muss sich einfach Zeit lassen, das ist immer so, wenn etwas bei einem selbst nicht von Anfang an gut klappt. Nimm Egoshooter spielen, auch da ist man nur wirklich sehr gut darin, wenn man es sich antrainiert. Hinkt zwar etwas, aber auch hier geht es darum den Kopf darauf einzustellen.
Ich weiß z. B., dass es mir passieren kann, dass die Technik nichts für mich ist oder halt nur in homöopathischen Dosen genießbar ist. Ich bin darauf quasi vorbereitet und würde das dann zwar bedauern, mich dann aber für die anderen freuen.
Aber "der Kunde" muss noch lange nicht so denken.

(Wobei - Nintendo hat die ganzen eingeworfenen Fernseher ja auch überlebt. ;) )
Tja, wie oben gesagt, dann ist der Kunde einfach selbst schuld, wenn er wieder mal einen auf Stur macht und nicht einsehen will, das es eine Eingewöhnungszeit braucht, die man nicht pauschal festlegen kann.
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WEGWEISER
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Re: Oculus Rift: Übelkeit ist laut Carmack

Beitrag von WEGWEISER »

Mein aktueller Stand: Vielen Dank an alle User (insbesndere Sir Richfield) für 4 Seiten guter Unterhaltung :lol:

Hatte leider noch nicht das Vergnügen OR zu testen, aber durch meinen Jahrgang (´81) habe ich schon manchen VR Zug vorbeifahren sehen. Auch ich hoffe das dieser aktuelle Zug nun endlich mal halten wird um
viele User mitzunehmen. Wie mein Körper reagieren wird, hoffentlich akzeptabel, und im Zweifel muss ich mich eben auch mit kurzen Spiel-Dosierungen begnügen. Aber hierwurden ja bereits interessante Alternativen aufgezeigt :roll: