Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technische Probleme, erster Patch, Statement und mehr

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Christoph W.
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Re: Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technis

Beitrag von Christoph W. »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
Da hätten sie die Zeit nicht nur in das Marketing über den Vporbestellerbonus verlieren dürfen und das Spiel nicht zu früh rausbringen. Zurzeit ist es eine Vorbesteller-Strafe.
Naja verdientermaßen sollte man sagen. Wer vorbestellt, und nicht weiß was da auf einen zukommt oder nicht bereit ist vom Schlimmsten auszugehen, der ist einfach nur selbst Schuld...
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3nfant 7errible
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Re: Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technis

Beitrag von 3nfant 7errible »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
samezon hat geschrieben:Nahrungsknappheit, Rebellion, Seuche und vorbei. Mich hat das ja schon an Rome 1 genervt aber beim zweiten Teil wächst das ganze echt übern Kopf. Will ich was für die Nahrung tun und leg Felder an dann löse ich damit eine Rebellion aus...
Kämen wir mal zu deinem verstecktem hauptkritikpunkt. Nämlich das diese ganze städtewirtschaft einer Reihe die sich als "total war" bezeichnet, einfach nicht gelegen kommt. So ist man mit sachen abgelenkt, die mehr oder weniger langweilig sind und auf ein absolutes Minimum reduziert werden sollten. Etwas was mir da noch nie sonderlich gefallen hat.

das ist imo eine der wenigen Sachen, die gut sind im Spiel. Das Städtemanagement ist nicht wirklich aufwendig und wenn man die Gebäudeketten und ihre Boni, Mali erstmal draufhat, kann man den Ausbau sehr gut planen, da die Unzufriedenheit diesmal sogar leichter durchschaubar ist. In den alten Teilen ist die Unzufriedenheit einfach kontinuierlich angestiegen, und das einzige was man dagegen tun konnte, war in jede Stadt die gleichen Gebäude zu bauen, jedesmal die Steuerstufe anzupassen oder grosse Garnisonen in den Städten zu belassen. Das war alles eine reine Fleissarbeit und zu simpel gehalten.

Hatte mich am WE doch mal dazu durchgerungen ein bisschen zu spielen, und mir ist aufgefallen, dass es auf der Kampagnenkarte durchaus sehr gute Ansätze gibt. Leider werden die aber von den technischen Unzulänglichkeiten, von anderen schlechten Design-Entscheidungen und den arcadigen Schlachten überschattet. Und der Politik-Screen ist einfach furchtbar. Ein riesiger Rückschritt gegenüber Empire und Shogun2, und einen richtigen Familienbaum gibt es auch nicht mehr.
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Christoph W.
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Re: Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technis

Beitrag von Christoph W. »

Weiß gar nicht was die Leute immer mit dem Familienbaum haben. Ich hab da niemals reingeguckt. Klar, das ist vielleicht ganz nett nach 150 Runden mal zu schauen was man schon an einer Historie von Persönlichkeiten hat, aber für mich immer uninteressant weil ich eine Fraktion, und keine einzelnen Staatsmänner oder Generäle spiele. Abgesehen davon waren Generäle und Fraktionsanführer in TW schon immer austauschbar generisch gewesen. Selbst in Shogun 2 waren die großen Bekannten auch nur "normale" Generäle.

Die Interaktionsmechanismen sind eben immer die gleichen. Stört mich auch ehrlich gesagt kaum, da hat Rome 2 wesentlich größere Baustellen...
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technis

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Scipione hat geschrieben:
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
samezon hat geschrieben:Nahrungsknappheit, Rebellion, Seuche und vorbei. Mich hat das ja schon an Rome 1 genervt aber beim zweiten Teil wächst das ganze echt übern Kopf. Will ich was für die Nahrung tun und leg Felder an dann löse ich damit eine Rebellion aus...
Kämen wir mal zu deinem verstecktem hauptkritikpunkt. Nämlich das diese ganze städtewirtschaft einer Reihe die sich als "total war" bezeichnet, einfach nicht gelegen kommt. So ist man mit sachen abgelenkt, die mehr oder weniger langweilig sind und auf ein absolutes Minimum reduziert werden sollten. Etwas was mir da noch nie sonderlich gefallen hat.


das ist imo eine der wenigen Sachen, die gut sind im Spiel. Das Städtemanagement ist nicht wirklich aufwendig und wenn man die Gebäudeketten und ihre Boni, Mali erstmal draufhat, kann man den Ausbau sehr gut planen, da die Unzufriedenheit diesmal sogar leichter durchschaubar ist. In den alten Teilen ist die Unzufriedenheit einfach kontinuierlich angestiegen, und das einzige was man dagegen tun konnte, war in jede Stadt die gleichen Gebäude zu bauen, jedesmal die Steuerstufe anzupassen oder grosse Garnisonen in den Städten zu belassen. Das war alles eine reine Fleissarbeit und zu simpel gehalten.

Hatte mich am WE doch mal dazu durchgerungen ein bisschen zu spielen, und mir ist aufgefallen, dass es auf der Kampagnenkarte durchaus sehr gute Ansätze gibt. Leider werden die aber von den technischen Unzulänglichkeiten, von anderen schlechten Design-Entscheidungen und den arcadigen Schlachten überschattet. Und der Politik-Screen ist einfach furchtbar. Ein riesiger Rückschritt gegenüber Empire und Shogun2, und einen richtigen Familienbaum gibt es auch nicht mehr.
Ich finde so wie es in Mount & Blade gelöst wurde, ist es am besten.
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3nfant 7errible
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Re: Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technis

Beitrag von 3nfant 7errible »

Christoph W. hat geschrieben:Weiß gar nicht was die Leute immer mit dem Familienbaum haben. Ich hab da niemals reingeguckt. Klar, das ist vielleicht ganz nett nach 150 Runden mal zu schauen was man schon an einer Historie von Persönlichkeiten hat, aber für mich immer uninteressant weil ich eine Fraktion, und keine einzelnen Staatsmänner oder Generäle spiele. Abgesehen davon waren Generäle und Fraktionsanführer in TW schon immer austauschbar generisch gewesen. Selbst in Shogun 2 waren die großen Bekannten auch nur "normale" Generäle.

Die Interaktionsmechanismen sind eben immer die gleichen. Stört mich auch ehrlich gesagt kaum, da hat Rome 2 wesentlich größere Baustellen...
Stimmt, es gibt grössere Baustellen. Und ich erwarte auch nichts wie in CK2, aber gerade weil CA im Vorfeld immer so angepriesen hat, stärker auf die "menschliche Seite" einzugehen, finde ich das schon ziemlich schade. Scheinbar bezog sich das aber nur auf die Einheitenreaktionen während der Kämpfe.


Und wie gesagt finde ich den ganzen Politik/Familien Tab als Rückschritt gegenüber den älteren Teilen. Die Generäle fand ich nicht so austauschbar wie du, erst jetzt sind sie es. Nichtmal der Fraktionsführer wird irgendwie gesondert gekennzeichnet oder bekommt so auffällige Charaktereigenschaften wie sonst, die dann auch teilweise vererbt wurden.

Die neuen Armee-Traditionen sind ne coole Sache, aber sie stehlen den Generälen ein bisschen die Show, genauso wie manche Agententypen einen noch grösseren Einfluss auf die Armee haben können als so mancher General.

Ich glaub das ganze ist einfach unfertig und war ursprünglich viel komplexer geplant. Wenn man schon diese ganze Dynastie Geschichte einbaut, dann muss das einfach tiefer und persönlicher gehen als so oberflächlich wie es jetzt ist.
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Christoph W.
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Re: Total War: Rome 2: Zwei Prozent der Käufer haben technis

Beitrag von Christoph W. »

Ja das stimmt. Die echte Spezialisierungsvielfat der Armeetraditionen ist zwar etwas eingeschränkt (Nichtsdestotrotz gibt es sie), aber ich baue beispielweise über 150 Runden durchaus so etwas wie eine emotionale Verbindung zu meiner "Teutoburgs Thunder" Kavalleriearmee auf oder meiner "Children of Germania" schweren Infanterietruppe, die schon quer durch Europa in jeder Region waren und die durch die Kämpfe mit allen möglichen Fraktionen zu echten Profiarmeen herangewachsen sind.

Aber genau das Element entfällt leider für Generäle. Sie sterben viel zu schnell, sind viel zu austauschbar. In Shogun 2 gab es für mich nur wenige Generäle, die irgendwie bedeutsam wirkten (Hab die Jungs auch immer gleich geupgradet), in Medieval 2 fand ich die Konstruktion der Generäle irgendwie am besten. Das Detail, das die Jungs sehr feindliche oder freundliche Sprüche draufhatten, je nachdem, ob sie grausam oder gerecht waren, fand ich z.B. klasse.

Zum Politsystem fällt mir leider auch nur unfertig ein. Man merkt dem ganzen wirklich ein großes Potential an. Hätte man die Generäle wesentlich charaktistischer gestaltet und das System der verschiedenen Senatsgruppen/Familien/Stände, samt Bürgerkrieg, indem glorreiche Generäle anderer Familie revoltieren, anständig ausgearbeitet, wäre das absolut grandios geworden. Leider ist das ganze am Ende willkürlich, größtenteils unbedeutend und frustrierend zufällig (wenn irgendwann plötzlich ohne Vorwarnung oder triftigen Grund ein Bürgerkrieg ausbricht und 12 Stacks professioneller Eliterebellen am Rand deiner Stadt spawnen haste nur noch Lust zu reseten....).