Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Hier mal ein recht interessantes Zitat aus einer Review zu Beyond good and evil von Mark Bradshaw (http://nitrobeard.com/news/2012/8/21/to ... vil-1.html). Besonders der letzte Absatz ist interessant, weil er ebenfalls das Damsel in Distress - Thema aufgreift:


"There is something else Beyond Good and Evil is still remarkable for, something that absolutely should not be remarkable in the eight years since BG&E’s release: Jade. A confident, brave,, charming main character who also happens to be a pretty lady.

As I mentioned above, Jade is judged by her fellow Hillians based entirely upon her skill and her uncommon bravery, not on how strange it is to be a woman who is skilled and brave. No mention is made on how well she fills out a pair of jeans. She is not a quest to save her boyfriend, nor is she Secretly Lesbian. At no point does any part of her jiggle.

If Jade were developed by a typical Japanese studio, there would be pantyshots and fanservice. If made by most American companies, the camera would focus lovingly on her ass. If produced by Warner Interactive, there would have been attempts to get her butt and her boobs in the same frame whenever possible. If developed by Bioware, she would have an implausibly large chest that would make it difficult for her to see her own feet, much less clamber about in air ducts. And in any of these cases, wherever she went in the game world she would be judged on being a woman.

It is sad that Jade is still rare in that regard, and indicative of how much progress we still have to make. Jade is not a frail princess in constant need of rescue, nor does she need a man's approval to validate her existence-- in fact she's usually taking orders from her newspaper editor, aforementioned cat-lady Mei, or from the Governess of the Hillys. Nor did lead designer Michel Ancel commit Joss Whedon's most annoying bad habit in making the female lead the most competent (or indeed only competent) character in the world. She is merely the bravest person in the world. And that is what makes Jade one of the best video game protagonists of all time."
Zuletzt geändert von mr archer am 09.03.2013 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
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WeAllLoVeChaos
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von WeAllLoVeChaos »

Kumbao hat geschrieben:
brent hat geschrieben:
Kumbao hat geschrieben:
Fair und mit Respekt.

Was hier wieder rumgeheult wird, bloß weil eine Frau es sich gewagt hat, mal ein Video zu einem Videospielthema zu machen ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten und erinnert mich irgendwie an die extrem peinliche Zeit, als die Männer rumgeheult haben, weil eine Frau Fußballspiele kommentierte. Heutzutage wird das als völlig normal angesehen. Und was sagt uns das? Das solch eine intolerante Haltung, die manch einer hier an den Tag legt, morgen von der Allgemeinheit als peinliches Relikt angesehen wird.
Wenn die was erreichen will, soll sie sich mal da betätigen, wo ein Problem existiert. Videospiele sind Ansammlungen von Stereotypen in alle Richtungen, was sie damit erreicht, ist dass sich Frauen dafür schämen dürfen, Spiele zu spielen, weil irgend eine behämmerte Tante es für nötig befunden hat, stellvertretend für absurde Lächerlichkeit in einem Geschlechterkrampf zu sorgen, der gerade an dieser Stelle keinen Schauplatz hat.
Viel einfacher aber: sie lässt sich ihr Hobby von verblödeten White Knights finanzieren und lacht sich was. Ein Hoch auf diese gestelzte Verdummung, die irgendwer Toleranz genannt hat. Ein Hoch auf diese Gleichberechtigung, die man durch Sonderbehandlung erreichen will. Knüller, die Kiste. Wirklich ein Knüller. So dermaßen an jedem Sinn oder Ziel vorbei. Gleichheit und Gleichbehandlung erreicht man nicht, indem man sich auf ein Podest stellt und vor sich hin postuliert, während man das angeprangerte System zu seinem Vorteil nutzt.
Du verstehst das Problem nicht. Ihre Meinung ist ihre Meinung. Und sie hat auch das Recht diese zu äußern (so sehr Dich das zu ärgern scheint). Was aber hier abgeht spottet jeder Beschreibung. Ihr versucht ihr im Grunde zu verbieten, ihre Meinung zu äußern. Dazu wird hier noch mit Gift und Galle rumgespuckt (Dein Beitrag ist da ein sehr schönes/trauriges Beispiel). Diese Reaktionen sind absolut unwürdig und beweisen eigentlich bloß, wie laut getroffene Köter bellen (oder eher winseln) können.

Ich glaube, hier will niemand ihre Meinungsfreiheit einschränken. Sie kann ihre Meinung gerne äußern, auch über diese Plattform. Aber die Art und Weise, auf welch undifferenzierte Art sie das macht, missfällt hier absolut. Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

WeAllLoVeChaos hat geschrieben: Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
Gut. Dann nenne doch bitte mal drei Gegenbeispiele aus den 1980er Jahren vom Konsolenmarkt (um den es im ersten Video hauptsächlich geht), die ihre Sicht widerlegen.
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Kumbao
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Kumbao »

mr archer hat geschrieben:
WeAllLoVeChaos hat geschrieben: Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
Gut. Dann nenne doch bitte mal drei Gegenbeispiele aus den 1980er Jahren vom Konsolenmarkt (um den es im ersten Video hauptsächlich geht), die ihre Sicht widerlegen.
Leisure Suit Larry Laffer, Prince of Persia und Donkey Kong ... oh, moment ...
Randall Flagg
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Randall Flagg »

Kumbao hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:
WeAllLoVeChaos hat geschrieben: Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
Gut. Dann nenne doch bitte mal drei Gegenbeispiele aus den 1980er Jahren vom Konsolenmarkt (um den es im ersten Video hauptsächlich geht), die ihre Sicht widerlegen.
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Gianna Sisters?
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

mr archer hat geschrieben:
neo6238 hat geschrieben:z.B. Beyond Good & Evil, mal gucken ob sie auch auf wie ich finde positive Beispiele eingeht, ist leider gnadenlos gefloppt. Vielleicht... weil Männer nicht angesprochen wurden? Und Frauen auch nicht?!
Wie bereits vor einigen Posts geschrieben - Beyond good and evil hatte gerade unter Spielerinnen wohl viele Fans. Was auch klar sein dürfte, da Jade eben nicht in die üblichen Schemata passt, die natürlich auch (eigentlich sogar gerade) Lara ziemlich genau erfüllt. Finanziell erfolgreich war der Titel deswegen leider noch immer nicht. Aber das war System Shock 2 ja auch nicht.

Ich mach mich mal auf die Suche nach einem Artikel dazu.
Ich bin Kerl und mag das Spiel trotzdem!

http://www.godheval.com/black-white-and ... deo-games/

Jade ist sicher etwas "normaler" proportioniert als Lara Croft, aber Jade läuft dafür auch bauchfrei rum. Und sieht auch gut aus!
Für mich sind beides starke Frauen!! Und haben auch beide durchaus Potential zum Sexsymbol. Tomb Raider hat halt einen ganz anderen Erfolg gehabt => Filme => allgemeine Medienpräsenz.

Ich kannte die dort abgebildeten Konzeptzeichnungen und wollte eingentlich darlegen, dass sie auch eher mehr sexy gemacht wurde! Naja bauchfrei war sie wohl schon immer!!
Aber so richtig interessant fand ich die dort gemachte Beobachtung, dass sie weniger "black" gemacht wurde. Und ich würde sagen eher Richtung asiatisch, vielleicht aber auch wirklich nur Richtung "allgemein", nicht-stereotyp!!

Deinen noch zitierten Test. Finde ich hundert mal besser. Vielleicht einfach, weil der Tenor nicht "alles scheiße und schlecht" ist, sondern: hier, schaut mal, das ist ein besonders tolles (Bei-)Spiel, davon sollte es mehr geben!!

EdEdison:
Sie soll mal blank ziehen!
Also bitte... :roll:
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben:
WeAllLoVeChaos hat geschrieben: Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
Gut. Dann nenne doch bitte mal drei Gegenbeispiele aus den 1980er Jahren vom Konsolenmarkt (um den es im ersten Video hauptsächlich geht), die ihre Sicht widerlegen.
Stellt sich da nicht eher die Frage, ob sie nicht genug archaisches Material aus der heutigen Zeit findet, oder ob sie einfach bloß nichts zu sagen hat? Wenn sie über 30 Jahre altes Zeug an den Haaren ins Bild zerren muss, um ihre Aussagen zu untermauern, hat sie offensichtlich ein Problem, ihrem drittklassigen Vlog irgendwelche Substanz zu liefern. Man sehe sich nochmal das Gears of War-Bild an. Der Mann, ein stereotyper Koloss, die Frau dagegen schlachtet untypisch irgend so ein Vieh ab - soll ich jetzt 150k kickstartern, um mich zu beschweren, dass der Mann nicht um Hilfe ruft und sich dabei die Bluse aufknöpft?
mr archer hat geschrieben:
brent hat geschrieben: Sie legt für ihre Meinungsäußerung aber eine Rechnung von 6000$ vor, und statt sich sowas über Spenden einzutreiben (PayPal und so, gibts schon ewig) muss das auch noch gekickstartert werden. Als würde ich mein Mittagessen kickstartern.
Gut, jetzt sind wir an dem Punkt wo es beginn, lächerlich zu werden. Klar, Kickstarter hat mit Spendenbasis natürlich gar nix zu tun.
KS ist ne Investitionsplattform. Es heißt Crowdfunding, nicht Crowddonation.
Zuletzt geändert von brent am 09.03.2013 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

mr archer hat geschrieben:
WeAllLoVeChaos hat geschrieben: Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
Gut. Dann nenne doch bitte mal drei Gegenbeispiele aus den 1980er Jahren vom Konsolenmarkt (um den es im ersten Video hauptsächlich geht), die ihre Sicht widerlegen.
"Metroid", 1986 ?! Wurde hier auch schon hundert Mal genannt.

Hey, ich hab 3!!
http://www.t-online.de/spiele/id_495850 ... osmos.html

"Laura Bow", 1989 und das genannte "Giana Sisters", 1987

... hier geht es echt viel zu schnell!! :(
Zuletzt geändert von johndoe1527797 am 09.03.2013 12:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Kumbao
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Kumbao »

neo6238 hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:
WeAllLoVeChaos hat geschrieben: Sie benennt in diesem Video nur Beispiele, die ihre Meinung stützen und lässt Gegenargumente außer Acht. Damit versucht sie die Meinung ihrer Zuschauer in eine Richtung zu lenken, was sehr stark an Blätter wie die Bild Zeitung erinnert. Ich mag so was nicht.
Gut. Dann nenne doch bitte mal drei Gegenbeispiele aus den 1980er Jahren vom Konsolenmarkt (um den es im ersten Video hauptsächlich geht), die ihre Sicht widerlegen.
"Metroid" 1986 ?! Wurde hier auch schon hundert Mal genannt.
Das ist EIN Titel. Wieviele Titel, in dem Frauen die "damsel in distress" sind gibt es? das man in hundert Mal nennen musste glaube ich gern. Gibt ja sonst keinen anderen Titel den man einwerfen könnte.
johndoe820476
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe820476 »

Kumbao hat geschrieben:
VitaminDark hat geschrieben:Wenn etwas ewig vorgestrig ist, ist es dieses einschläfernde Video dieser Madame, welche versucht einen Wind um Nichts zu machen.^^
Nein, den Wind macht ihr. Sie hat bloß ein Video zu einem Thema gemacht, dass sie selbst interessant findet. Das ganze Geheule geht ja nicht von ihr aus.
So ist es! Es ist einfach nur bemerkenswert, wie die Leute bei diesem Thema Gegenposition beziehen (müssen).

Ich habe mich gefragt warum, und bin erstens zu dem Schluss gekommen, dass dieses Thema niemandem weh tut. Wenn man(n) ehrlich ist, könnte man beim Thema Gender auch eine a)neutrale oder b)zustimmende Position vertreten. Gerade weil es sich um bloße Meinung handelt, ist man sehr leicht in der Lage, auch mal die Gegenposition zu vertreten. Man muss das mal selbst testen: Man nehme die Meinung der Youtube-Dame an und mache sie stark. Wenn man das ganz ehrlich mit sich tut, sieht man, glaube ich, dass die Position um die es hier geht ziemlich relativ ist und es gute Gründe geben kann sie zu vertreten.
Man muss jedoch feststellen, dass sich die Leute auf eine Art und Weise gegen diese Frau solidarisieren und voll Inbrunst eine Meinung äußeren, die teilweise stark unter der Gürtellinie ist und nur wenig mit Toleranz und Empathie zu tun hat.

Sie gehen also überhaupt nicht fair mit diesem Thema um. Ich denke, dass die Entscheidung, welche Postion man bezieht, schon in dem Moment fällt, in dem der Begriff 'Gender' ins Bewusstsein tritt. Es geht hier ja um die zwei größten Gruppen innerhalb der Menschheit: Mann und Frau. Man(n) kann sich sicher sein, dass man mit der Meinung 'Anti-Gender' in ein Lager fällt, in dem man viele Gleichgesinnte findet. Und darüber muss man nicht so lange nachdenken, wie über die Gerechtfertigtkeit einer Meinung.

Aber nicht nur findet man diese Gleichgesinnten innerhalb des eigenen Geschlechts. Man findet sie auch innerhalb der Gesellschaft als solche. Denn diese ist von Konventionen bestimmt, die sie, gemäß dem Fall es herrscht sozialer Frieden, zu verteidigen sucht. Sie ist gewissermaßen konservativ. Änderungen des gesellschaftlichen Konsens, schleichen sich erst langsam ein.

Ich behaupte also, dass hier Meinungen vertreten werden, die ohne große Überlegungen geäußert werden. Damit meine ich nicht, dass man sich keine Zeit nimmt Argumente für und wider das Thema Gender zu finden, sondern, dass man sich grundlos (mehr oder weniger) solidarisiert. Denn der wahre Grund hier eine Meinung zu beziehen, ist nicht vordergründig eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern die Tendenz sich leicht sozial verorten zu können. Man bildet 'Meinungskreise' in denen man sich findet und mit denen man sich identifiziert. Und diese fallen bei diesem Thema, wie oben angedeutet, stark zu Gunsten der Anti-Gender Haltung aus. Und da man das weiß, lässt man sich gerne in diesen Kreis fallen.
Zuletzt geändert von johndoe820476 am 09.03.2013 12:04, insgesamt 3-mal geändert.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

brent hat geschrieben: Stellt sich da nicht eher die Frage, ob sie nicht genug archaisches Material aus der heutigen Zeit findet, oder ob sie einfach bloß nichts zu sagen hat? Wenn sie über 30 Jahre altes Zeug an den Haaren ins Bild zerren muss, um ihre Aussagen zu untermauern, hat sie offensichtlich ein Problem, ihrem drittklassigen Vlog irgendwelche Substanz zu liefern.
Mir stellt sich eher die Frage, ob die Leute heute eigentlich noch konzentriert 20 Minuten jemandem zuhören können. Das Video ist der 1. Teil zu dem Thema. Am Ende stellt sie sogar selbst die Frage, wie es denn in den letzten zehn Jahren zu dem Punkt aussieht.
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Kumbao
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Kumbao »

brent hat geschrieben:Gut, jetzt sind wir an dem Punkt wo es beginn, lächerlich zu werden. Klar, Kickstarter hat mit Spendenbasis natürlich gar nix zu tun.
KS ist ne Investitionsplattform. Es heißt Crowdfunding, nicht Crowddonation.[/quote]

Das ist vollkommen lächerliche Haarspalterei. Jemand stellt ein Projekt vor und jeder kann völlig frei entscheiden, ob er demjenigen etwas Geld zukommen lässt, oder nicht. Das hat übrigens auch noch den Vorteil, dass wen das Projekt nicht zustande kommt, die Spender ihr Geld zurückbekommen. Aber ich wette das ist auch unfair, gell?
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|Chris|
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von |Chris| »

Das Video selbst finde ich eher mäßig. Überraschen tun mich nur viele der Kommentare hier im Forum.

Besonders die, welche in einem Satz feststellen das man bereits Gleichberechtigung erreicht hätte und im nächsten darum herumdrucksen das es ja schon richtig wäre das Männer den Helden spielen weil sie ja das stärkere Geschlecht seien.

Way to go.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

brent hat geschrieben: KS ist ne Investitionsplattform. Es heißt Crowdfunding, nicht Crowddonation.
Bei der man bei nicht erreichen des Ziels sein Geld zurück bekommt. Im Grunde geht das also noch eine Stufe weiter als Spenden. Denn eine Spende ist weg, wenn ich sie getätigt habe. Dann im gleichen Atemzug noch Paypal zu zitieren, wo das Geld wirklich weg wäre, ist wirklich großes Kino.
Zuletzt geändert von mr archer am 09.03.2013 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben:
brent hat geschrieben: Stellt sich da nicht eher die Frage, ob sie nicht genug archaisches Material aus der heutigen Zeit findet, oder ob sie einfach bloß nichts zu sagen hat? Wenn sie über 30 Jahre altes Zeug an den Haaren ins Bild zerren muss, um ihre Aussagen zu untermauern, hat sie offensichtlich ein Problem, ihrem drittklassigen Vlog irgendwelche Substanz zu liefern.
Mir stellt sich eher die Frage, ob die Leute heute eigentlich noch konzentriert 20 Minuten jemandem zuhören können. Das Video ist der 1. Teil zu dem Thema. Am Ende stellt sie sogar selbst die Frage, wie es denn in den letzten zehn Jahren zu dem Punkt aussieht.
Wozu dann ein Video produzieren, das nur tausendmal durchgekaute Allgemeinplätze in quasi unvorhandener Recherchearbeit wiederkäut?
Achja, ich vergaß, für das Geld war sie sich dann nicht zu schade.