Was mich wirklich daran stört ist die unglaublich schlechte Informationspolitik seitens Sony. Wenn besagte sensible Daten schon vor fast einer Woche abgerufen wurden und erst Gestern offiziell (was wiededrum auch ein Witz ist, nichtmal eine Mail bekommen zu haben, sondern alles über den Blog erfahren zu müssen) bekannt gegeben wurde, dass dies wirklich der Fall war, dann hatten auch die Hacke diese Woche um die Daten effektiv zu ihrem Zweck nutzen zu können.
Wer weiß denn schon so genau ob es denn wirklich noch was bringt jetzt seine ganzen Passwörter für sämtliche Accounts zu ändern, wenn doch schon seit einer Woche darauf hätte ungehindert zugegriffen werden können?
Das nicht gleich am selben Tag oder sogar am nächsten gesagt werden kann welches Ausmaß diese Attacke hatte, verstehe ich ja noch. Aber hätte man nicht spätestens am zweiten Tag nach der Attacke präventive Maßnahmen ergreifen können und wenigstens eine Warnung aussprechen, welche Daten bzw. Bereiche des PSN betroffen waren?
Somit hätte jeder selbst entscheiden können ob er seine persönlichen Profile bzw. anderweitige Accounts neu arrangiert.
Man muss natürlich dazu sagen, das jeder Nutzer in gewisser Weise selbst Schuld an der mehr oder weniger aufwändigen und nervigen Neuverteilung seiner Passwörter hat. Schließlich sollte jedem Internetnutzer bekannt sein, dass er ein hohes Risiko eingeht, ein und dasselbe Passwort für mehrere Onlineangebote zu nutzen.
Ich persönliche bin auch gespannt wie weite Kreise diese Sache noch ziehen wird und in wiefern Sony seine eventuell getätigten Fehler eingesteht und bereit ist Entschädigungen zu leisten.