E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

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Krulemuk
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Krulemuk »

Chibiterasu hat geschrieben: 09.06.2018 09:45 Naja, kann ja schlicht und einfach sein, dass Breath of the Wild andere Aspekte so gut gemacht hat, dass für ihn 91% trotz der wieder relativ seichten Geschichte angebracht waren. Ging mir persönlich auch so.
Ich hab ihn tatsächlich nicht so verstanden, als dass er wirklich die Geschichte im Sinne der Narrativen gemeint hat, sondern den Begriff "Geschichten" eher als Platzhalter für "Sachen", "Dinge", und "Spiele" verwendet hat- gerade weil er ja Metroid Prime 4 erwähnt. MP4 wird sein Hauptaugenmerk ja wahrscheinlich auch nicht auf das Erzählerische legen, trotzdem hat Jörg wohl einfach Bock drauf...

Ich habe ihn also so verstanden: "Mich hat Nintendo persönlich auch noch nicht abgeholt als Zocker. Ich warte auf Metroid Prime, da bin Ich sehr gespannt drauf, das könnte mich abholen, weil Ich eben... vielleicht weil Ich schon auf die 45 zugehe und zu oft die [Dinge] gezockt habe, die Nintendo jetzt zum 26 mal anbietet."

Wenn er tatsächlich nur das Erzählerische gemeint haben sollte, wäre die Aussage m.E. in Ordnung..
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zmonx
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von zmonx »

Also über ein neues Halo würde ich mich riesig freuen :)

Gespannt bin ich aber auch auf "Devil May Cry: Phantom Souls", von den Machern von Dragons Dogma! Das könnte noch ne richtige Überraschung werden...
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Chibiterasu
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Chibiterasu »

Krulemuk hat geschrieben: 09.06.2018 10:39
Chibiterasu hat geschrieben: 09.06.2018 09:45 Naja, kann ja schlicht und einfach sein, dass Breath of the Wild andere Aspekte so gut gemacht hat, dass für ihn 91% trotz der wieder relativ seichten Geschichte angebracht waren. Ging mir persönlich auch so.
Ich hab ihn tatsächlich nicht so verstanden, als dass er wirklich die Geschichte im Sinne der Narrativen gemeint hat, sondern den Begriff "Geschichten" eher als Platzhalter für "Sachen", "Dinge", und "Spiele" verwendet hat- gerade weil er ja Metroid Prime 4 erwähnt. MP4 wird sein Hauptaugenmerk ja wahrscheinlich auch nicht auf das Erzählerische legen, trotzdem hat Jörg wohl einfach Bock drauf...

Ich habe ihn also so verstanden: "Mich hat Nintendo persönlich auch noch nicht abgeholt als Zocker. Ich warte auf Metroid Prime, da bin Ich sehr gespannt drauf, das könnte mich abholen, weil Ich eben... vielleicht weil Ich schon auf die 45 zugehe und zu oft die [Dinge] gezockt habe, die Nintendo jetzt zum 26 mal anbietet."

Wenn er tatsächlich nur das Erzählerische gemeint haben sollte, wäre die Aussage m.E. in Ordnung..
Ok ja, kann man auch so verstehen - ich hab's nur auf die Narrative bezogen.
Und ja, Metroid Prime liefert da eigentlich auch nicht viel mehr als BotW.
Da läuft halt viel über Environmental Storytelling und vielleicht wieder die Scan-Infos.
Kolelaser
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Kolelaser »

Halo :D Seit Bungie sich nicht mehr drum kümmert ist die Serie doch der letzte Trash geworden Halo 4 , die Collection und 5 sind absolute Katastrophen und gehören und dürfen auf keine "Worse Game of ..." fehlen in dem Jahr von ihren Release. Einfach ein Trauerspiel was MS da veranstaltet mit ihren Amateur Entwicklern. Selbe gilt auch für Gears of War. Zwei Serien in wenigen Jahren in den Boden gehauen weil die kreativen Köpfe / Studios keine lust mehr auf die MS Melk Maschinerie ohne Kreativität haben und sowohl Epic als auch Bungie geht es blendet.
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Raskir
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Raskir »

Kannachu hat geschrieben: 09.06.2018 04:26
Raskir hat geschrieben: 09.06.2018 03:49 Die Switch holt ihn nicht ab hat er gesagt. Und für Zelda braucht er keine Switch ;)
"Mich hat Nintendo persönlich auch noch nicht abgeholt als Zocker. Ich warte auf Metroid Prime, da bin Ich sehr gespannt drauf, das könnte mich abholen, weil Ich eben... vielleicht weil Ich schon auf die 45 zugehe und zu oft die Geschichten gezockt habe, die Nintendo jetzt zum 26 mal anbietet."

Er sprach von Nintendo und BotW war/ist ein Systemseller für die Switch, welches auch noch für die Switch verschoben wurde. Er hat es dazu auch noch für die Switch getestet und von den JoyCons abgeraten. Ich meine... klar, kann man auf der WiiU spielen, aber wenn ihn das zu dem Zeitpunkt des Tests nicht abgeholt hat, dann versteh Ich es nicht. Ist aber auch egal.
Ich denke das nimmst du zu wörtlich von ihm. Sie haben ja vorher 2 Minuten lang explizit von der Switch geredet. Ich bin ziemlich sicher, dass als Jörg sagte, Nintendo habe ihn nicht abgeolt, er das auf die Switch bezog. Zumal er sich da schon zum Release genauso geäußert hat, dass die Switch ihm noch null Mehrwert bietet, da auch gerade Zelda auf der U spielbar ist.

Denke echt du nimmst das zu wörtlich :)

Dennoch kann ich deine Aussage schon verstehen, denn am Ende ist es eh egal ob Nintendos Spiele nur auf der Switch oder eben auch auf der U laufen. Solange sie abliefern, passt es ja. Und sie haben geliefert. Und sie werden noch liefern. :)

Ich persönlich werde mir auf jeden Fall Nintendo, Ubi und MS anschauen. Passen alle von der Zeit und bei MS wird sicherlich CP2047 gezeigt. Das möchte ich live sehen. Sony würde ich sehr gerne sehen, aber 3 uhr ist halt 3 uhr. Mal schauen
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Jörg Luibl
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Jörg Luibl »

Raskir sieht das schon richtig; hab ich ja im März 2017 im Kommentar erläutert, warum mich Switch als System nicht begeistern kann - und daran hat sich nichts geändert. Siehe hier: http://www.4players.de/4players.php/kom ... danke.html

Natürlich ist Zelda klasse, aber ein einsamer Fixstern. Zumal es ja nicht stimmt, dass nur Nintendo für reines "Gameplay" oder "Arcade-Spaß" steht. Sie machen das teilweise immer noch klasse, siehe Mario, weil sie als kreativer Pionier des Spieldesigns einige Zeichen gesetzt haben, die bis heute nachwirken - auch der GameCube war für mich neben Dreamcast lange Zeit mein Lieblingssystem. Meine Kinder sind quasi mit Nintendo aufgewachsen. Aber ich bekomme auf PC und PlayStation 4 heutzutage noch mehr Vielfalt. Ich komme ja aus der Spielautomaten-Zeit und genieße pure Hand-Auge-Koordination in Nex Machina ebenso wie Plattformer à la Salt and Sanctuary. Ich könnte zig Titel aufzählen, die mich ohne Story und Erzählansatz außerhalb von Nintendos Universen rein mechanisch ansprechen. Ich brauche dafür keine Switch.

Aber Leute, da wird man ja analysiert als wäre ein Bekenntnis zur Switch irgendwie so politisch relevant wie das Bekenntnis zum Grundgesetz.;) Ich freue mich über den Erfolg von Nintendo, denn gerade diese klar definierte, weil klar unterschiedliche Konkurrenz ist für die Spielebranche wichtig - auch als Gegenpol gegenüber dem ganzen Ultra-4K-Teraflop-mich-weg-Ansatz.

Und wenn ich die Wahl hätte zwischen einer geschenkten Xbox One X oder einer Switch, würde ich Letztere nehmen. Obwohl ich auch einen Toaster kaufen würde, wenn Metroid Prime 4 dafür angekündigt wäre.
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Alter Sack
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Alter Sack »

Krulemuk hat geschrieben: 09.06.2018 09:12 Verstehe Jörg da auch nicht. Die ganze Aussage ist meines Erachtens ziemlich dämlich, aber seine Meinung sei ihm natürlich gegönnt. Die Runde war eh sehr Sony-affin. Ich spiele ja auch gerne mit meiner PS4, aber vielleicht liegt es an meinen 30 Jahren Videospielgeschichte, dass ich die meisten Konzepte auf der Playstation so schon mal in der Vergangenheit gespielt habe, sodass mich die PS4 Spiele zwar allesamt gut unterhalten, bisher aber noch nichts herausragendes dabei war, über das ich in 10 Jahren noch sprechen würde...
Genau das trifft aber doch wohl eher auf Nintendo zu. Hinzu kommt das Mario und Link so omnipräsent sind das ich z.B. schon eine Aversion gegen Mario entwickelt habe und mich das unter anderem vom Kauf eines Nintendo-Produkts abhält. Nach 35 Jahren Mario habe ich ein Gefühl entwickelt wie bei Angela Merkel oder Helmut Kohl bei ihren langen Amtszeiten.
Die Spiele sind mit Sicherheit qualitativ hochwertig aber mit wirklich neuen Ideen geht Nintendo bei ihrer Größe, was die Spiele angeht, doch relativ sparsam um.
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Krulemuk
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Krulemuk »

Alter Sack hat geschrieben: 09.06.2018 12:20 Genau das trifft aber doch wohl eher auf Nintendo zu. Hinzu kommt das Mario und Link so omnipräsent sind das ich z.B. schon eine Aversion gegen Mario entwickelt habe und mich das unter anderem vom Kauf eines Nintendo-Produkts abhält. Nach 35 Jahren Mario habe ich ein Gefühl entwickelt wie bei Angela Merkel oder Helmut Kohl.
Die Spiele sind mit Sicherheit qualitativ hochwertig aber mit wirklich neuen Ideen geht Nintendo bei ihrer Größe, was die Spiele angeht, doch relativ sparsam um.
Das sehe ich eben anders. Nintendo ist konservativ bei seinen Marken aber kreativ beim Spieldesign und bei den Mechaniken. Wenn ich ein Horizon, ein GoW oder ein TLoU spiele, werde ich zwar jedes Mal gut unterhalten, habe aber auch jedes Mal das Gefühl, ein solches Spiel vor Jahren schon einmal durchgespielt zu haben. Dieses Gefühl hatte ich bei BotW und anderen Ablegern (auch von Mario oder Zelda) einfach nicht, auch wenn sich Look & Feel für außenstehende kaum ändert.

Wie gesagt, ich mag meine PS4 und wenn ich ausschließlich eine Nintendo-Plattform hätte, würde mir definitiv etwas fehlen (vor allem quantitativ). Andersrum würde mir aber eben qualitativ etwas fehlen, wenn ich nur die durchweg hochwertigen, aber selten herausragenden Spiele der Playstation 4 - Ära zur Verfügung hätte. Das ist sicher Geschmackssache, aber ich persönlich kann in dieser Generation noch keine Pionierarbeit bezüglich Gamedesign oder Spielmechaniken ausmachen. Lediglich das Erzählerische erreicht durch Titel wie Hellblade, What Remains of Edith Finch oder meinetwegen auch durch die cineastischen Sony-AAAs ein neues Niveau. Für mich persönlich ist aber abseits des Narrativen immer noch Nintendo der Pionier, wenn es eben um Gamedesign und Spielmechaniken geht. Die Meinung, dass sie diesen Status seit den 90ern eingebüßt haben, kann ich eben nicht teilen. Es ist für alle nur deutlich schwerer geworden, auch für Nintendo. Zu erwarten, dass sie wie in den 90ern mit jedem ihrer Titel ein genredefinierendes Meisterwerk erschaffen ist nicht ganz fair, zumal man den gleichen Anspruch an andere Entwickler scheinbar nicht anlegt. Das Medium ist erwachsener geworden und so gibt es heute deutlich weniger Revolution.
Zuletzt geändert von Krulemuk am 09.06.2018 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Chibiterasu
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Chibiterasu »

Sehe ich auch so, auch wenn da bei Nintendo natürlich ebenfalls mehr kommen könnte.

Den Großteil an spielerischen Impulsen liefert nunmal sowieso schon eine ganze Weile die Modding und Indie-Szene.
Siehe Mobas, siehe Battle Royal, siehe diese Apokalypse-Survival Schwemme etc.

Nintendo macht da für einen Konsolenhersteller (die ja auch immer alle Fans mit ihren konservativen Wünschen beglücken müssen) noch verhältnismäßig viel in Sachen Gameplay-Variation.
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Hamurator
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Hamurator »

4P|T@xtchef hat geschrieben: 09.06.2018 12:16 Teraflop-mich-weg-Ansatz
Großartige Vokabel! :D
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Everything Burrito
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Everything Burrito »

zu viel ist schon bekannt und so viele fortsetzungen. dieses jahr bin ich so gar nicht interessiert.
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Alter Sack
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Alter Sack »

Krulemuk hat geschrieben: 09.06.2018 12:45
Alter Sack hat geschrieben: 09.06.2018 12:20 Genau das trifft aber doch wohl eher auf Nintendo zu. Hinzu kommt das Mario und Link so omnipräsent sind das ich z.B. schon eine Aversion gegen Mario entwickelt habe und mich das unter anderem vom Kauf eines Nintendo-Produkts abhält. Nach 35 Jahren Mario habe ich ein Gefühl entwickelt wie bei Angela Merkel oder Helmut Kohl.
Die Spiele sind mit Sicherheit qualitativ hochwertig aber mit wirklich neuen Ideen geht Nintendo bei ihrer Größe, was die Spiele angeht, doch relativ sparsam um.
Das sehe ich eben anders. Nintendo ist konservativ bei seinen Marken aber kreativ beim Spieldesign und bei den Mechaniken. Wenn ich ein Horizon, ein GoW oder ein TLoU spiele, werde ich zwar jedes Mal gut unterhalten, habe aber auch jedes Mal das Gefühl, ein solches Spiel vor Jahren schon einmal durchgespielt zu haben. Dieses Gefühl hatte ich bei BotW und anderen Ablegern (auch von Mario oder Zelda) einfach nicht, auch wenn sich Look & Feel für außenstehende kaum ändert.

Wie gesagt, ich mag meine PS4 und wenn ich ausschließlich eine Nintendo-Plattform hätte, würde mir definitiv etwas fehlen (vor allem quantitativ). Andersrum würde mir aber eben qualitativ etwas fehlen, wenn ich nur die durchweg hochwertigen, aber selten herausragenden Spiele der Playstation 4 - Ära zur Verfügung hätte. Das ist sicher Geschmackssache, aber ich persönlich kann in dieser Generation noch keine Pionierarbeit bezüglich Gamedesign oder Spielmechaniken ausmachen. Lediglich das Erzählerische erreicht durch Titel wie Hellblade, What Remains of Edith Finch oder meinetwegen auch durch die cineastischen Sony-AAAs ein neues Niveau. Für mich persönlich ist aber abseits des Narrativen immer noch Nintendo der Pionier, wenn es eben um Gamedesign und Spielmechaniken geht. Die Meinung, dass sie diesen Status seit den 90ern eingebüßt haben, kann ich eben nicht teilen. Es ist für alle nur deutlich schwerer geworden, auch für Nintendo. Zu erwarten, dass sie wie in den 90ern mit jedem ihrer Titel ein genredefinierendes Meisterwerk erschaffen ist nicht ganz fair, zumal man den gleichen Anspruch an andere Entwickler scheinbar nicht anlegt. Das Medium ist erwachsener geworden und so gibt es heute deutlich weniger Revolution.
Da gehen wir beide vollkommen auseinander. So innovativ oder risikofreudig sie bei der Hardwareproduktion sind umso konservativer sind sie in der Spieleproduktion. Das was du als kreativ im Spieldesign bezeichnest sind mehr so inhaltlich "leichte" Änderungen im Gameplay diverser Spiele aber keine innovativen Schübe für die Spielebranche.
Gerade wenn man die beiden großen japanischen Konzerne betrachtet kam doch von Sony in den letzten 20 Jahren wesentlich mehr als von Nintendo was die Entwicklung der Spielebranche angeht. Egal ob in der Entwicklung der Action-Adventure wie UC oder TloU oder der spielbaren Filme wie Heavy Rain etc. etc. oder Titel wie Shadow of the Colossus oder kleinere Titel wie Journey oder oder die Wiederbelebung mancher Genres wie unter Demons Souls (gut das war wohl mehr oder weniger Zufall) usw. usw.
Das muss einem ja nicht alles gefallen das sind aber Titel die maßgeblich Einfluss auf die Weiterentwicklung von Videospielen hatten. Das sehe ich bei Nintendo seid Ende der 90er nicht mehr. Alle 5 Jahre versuchen sie mal etwas bewegen sich dabei aber wenn es eben geht nicht aus ihrem Rahmen. Siehe Splatoon oder Labo. Da könnte deutlich mehr kommen.
Wie gesagt umso risikofreudiger sie bei der Hardware sind umso spießiger sind sie was die Software angeht. Macht aus ihrer Sicht auch Sinn da wohl ein Großteil der Menschen mit Nintendo genau das verbindet. Alle Spiele von Nintendo müssen sich innerhalb eines festen Rahmens bewegen.
Damit stelle ich die Pionierleistung oder hochwertigen Spiele von Nintendo nicht in Frage.
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Todesglubsch »

Alter Sack hat geschrieben: 09.06.2018 13:48 oder die Wiederbelebung mancher Genres wie unter Demons Souls (gut das war wohl mehr oder weniger Zufall) usw. usw.
Also das kannste wirklich nicht auf Sonys Flagge schreiben. Sie hatten so wenig Vertrauen in das Spiel, dass sie a) es nur in Japan rausbrachten und b) die westlichen Publishingrechte an eine Firma vergaben, die nur in den USA agierte.
Da würde ich schon eher Atlus loben, denn kA ob das Spiel den gleichen Trubel ausgelöst hätte, wenn es japan-exklusiv geblieben wäre.
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Chibiterasu
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von Chibiterasu »

@ Alter Sack:

Also in Sachen Inszenierung macht Sony ja kaum wer etwas vor - aber in Sachen Spieldesign kann man doch das meiste was sich so in den letzten 20 Jahren getan hat wirklich nicht Sony zuschreiben, sorry...

God of War (die alten) baut auf Devil May Cry auf,
Uncharted auf Resident Evil 4/die älteren Tomb Raider/Gears of War,
Horizon auf dem neuen Tomb Raider und x anderen Open World 3rd Person Action-Spielen,
Killzone sind schnöde Shooter,
Little Big Planet eben ein 2D Plattformer (nichtmal ein guter - dafür mit sehr potentem Editor),
Little Big Planet Karting ein Mario Kart Verschnitt (wirklich kein guter),
Playstation AllStars auf Smash (auch nicht richtig gut),
Until Dawn auf Telltale Spielen,
Knack, The Order 1886,...auch nichts neues (letzteres ja nur eine schöne Hülle von Spiel).

Also naja...

Wie gesagt, in Sachen Atmosphäre-Spiele top. Journey, Bound, die Team Ico Spiele, The Last of Us, teilweise die David Cage Spiele, usw. - alle sehr erwähnens- und erst recht spielenswert. Und die haben auch Einfluss auf die Art wie Geschichten in Spielen erzählt werden.
Das will ich nicht kleinreden.
Aber die wenigstens Gameplay-Elemente aus Sony Exklusiv-Spielen waren irgendwie bahnbrechend und sind in andere Spiele rübergeschwappt.

Ausgefallener war da vielleicht Gravity Rush (bleibt halt Nische) und Dreams sieht auch nach etwas sehr kreativen aus - aber wieviel das Einfluss haben wird, werden wir sehen.
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R_eQuiEm
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Re: E3 2018: 4Players-Talk: Was erwarten wir von der E3 2018?

Beitrag von R_eQuiEm »

Chibiterasu hat geschrieben: 09.06.2018 14:13 @ Alter Sack:

Also in Sachen Inszenierung macht Sony ja kaum wer etwas vor - aber in Sachen Spieldesign kann man doch das meiste was sich so in den letzten 20 Jahren getan hat wirklich nicht Sony zuschreiben, sorry...

God of War (die alten) baut auf Devil May Cry auf,
Uncharted auf Resident Evil 4/die älteren Tomb Raider/Gears of War,
Horizon auf dem neuen Tomb Raider und x anderen Open World 3rd Person Action-Spielen,
Killzone sind schnöde Shooter,
Little Big Planet eben ein 2D Plattformer (nichtmal ein guter - dafür mit sehr potentem Editor),
Little Big Planet Karting ein Mario Kart Verschnitt (wirklich kein guter),
Playstation AllStars auf Smash (auch nicht richtig gut),
Until Dawn auf Telltale Spielen,
Knack, The Order 1886,...auch nichts neues (letzteres ja nur eine schöne Hülle von Spiel).

Nur weil etwas auf etwas anderen aufbaut, nimmt es dem doch nicht deren Stellung und Relevanz. Deine Vergleiche sind für die Katz. Allein bei Beispiel 1 würde das jetzt was bedeuten? Das Devil May Cry das Erste und Innovativste war? Aber DMC baut doch auch wieder auf etwas auf. nene. Also man kann ja von Sony Spielen halten was man will, aber deren Spiele hatten in den letzten 15 Jahren einen immensen Impact auf die Branche. Und das völlig zu Recht.