The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

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JackyRocks
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von JackyRocks »

Caparino hat geschrieben:Naja aber es muss zum Chrakter passen und ein Witcher ist nunmal nicht ein ansässiger Bauer welcher sein Feld bestellt und Sonntags in die Dorfkirche geht. Zumal Witcher ja ein notwendiges "Übel" sind eigentlich nicht gern gesehen.
Und wer sagt, dass er das wird? Die Weingüter in Toussaint werden von Leibeigenen und Arbeitern bestellt, nicht vom Eigentümer selber, mal ganz davon abgesehen, dass du das Einkommen eines Weinguts in Toussaint, der besten Weinregion der Witcherwelt nicht mit der eigenen Scholle eines kleinen Bauern vergleichen kannst. auch nicht vom Ansehen.

Mag sein, dass der Witcher ein notwendiges Übel für den durchschnittlichen Bauern ist, lustiger Weise haben die meisten hochwohlgeborenen Herrschaften keine Probleme mit Geralt zu verkehren. Geralt hat für Foltest Adda's Fluch behoben und war mehrere Monate sein persönlicher Leibwächter, Geralt ist eng befreundet mit Crach en Craite, Hjalmar en Craite und Cerys en Craite, Geralt ist ein enger Freund des neuen Regierungsrats von Temeria, Geralt war mit Calenthe von Cintra bekannt und vertraut, genau wie mit ihrer Tochter Parvetta und deren Witwer Duny bzw. Emhyr var Emrys. Nebenbei ist Geralt auch noch Ritter von Rivia und zwar mit Allem drum und dran, ernannt von Königin Meve von Lyrien und er ist ein persönlicher Freund/Bekannter von Anna Henrietta der Herzögin von Toussaint sowie potentiell der Ziehvater der neuen Kaiserin von Nilfgaard. Ich weiß nicht wieso die Leute immer davon ausgehen, dass Geralt für jeden ein Aussätziger ist, nur weil die Bauern auf ihn spucken. Ob er will oder nicht ist Geralt extrem vernetzt und bekannt sowohl unter Adligen (nicht zu vergessen ist Dandelion auch adlig), Zwergen (Yarpen Zigren, Zoltan Chivai, Vimme Vivaldi), Magiern (Triss Merigold, Keira Metz, Fringilla Vigo, Margarita Losantille, Yenner of Vengerberg, Philippa Eilhart), Gelehrten (Dandelion, Shani, Stammelford etc.), Elfen (Iorveth, Toruviel, Filavandrel), Dryaden (Eithné), Drachen (Villentretenmerth, Saesenthessis) und einer ganzen Reihe Dorfvorsteher, Kräuterfrauen, Heilern, Priestern und Priesterinnen. Nebenbei sind Dandelions Baladen in der Witcher Welt so etwas wie die Hits der Beatles, jeder hat mindestens eine gehört, wenn nicht sogar alle und jeder der sie gehört hat weiß wer Geralt von Rivia ist.

Vielleicht wäre es auch sinnvoll sich von der Idee zu verabschieden, dass Geralt ewig weiter auf den Weg des Witchers Bock hat. In jedem Buch, in jedem Spiel sagt er oft genug, dass es ihn ankotzt von Leuten betrogen zu werden, sich von Monster zu Monster zu hangeln, draußen zu schlafen, schlechtes Essen zu sich zu nehmen und schales Bier zu trinken und dann irgendwie genug Geld zu machen um irgendwo überwintern zu können. Geralt geht das genau so gegen den Strich wie Lambert und Eskel. Vor Allem Eskel und Geralt haben nach gut 80-100 Jahren als Witcher mehr als genug davon und das klingt immer wieder durch. Wenn man das Ende des Hauptspiels in Betracht zieht wird das noch deutlicher entweder setzt man sich zur Ruhe und fasst sein Schwer nie wieder an oder man setzt sich zur Ruhe und geht gefühlt einmal im halben Jahr aus Gaudi auf Monsterjagd. Insofern macht es storytechnisch sowohl was die Bücher als auch die Spiele angeht absoluten Sinn und noch mehr so, wenn man in Betracht zieht, wo das Weingut ist, was so ein Weingut in Toussaint abwirft und dass ihn das mit einem Schlag auf die Stufe eines Adligen hebt, zumindest in Toussaint.
AlastorD
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von AlastorD »

Seinen Ruhestand am Ende der Romane hat er ja nur wegen der wilden Jagd abgebrochen.