Activision-Manager erhalten Millionen

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TNT.sf
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Beitrag von TNT.sf »

andere leute müssten wohl mehrere zehntausend stunden arbeiten in der woche, um im selben zeitraum das geld zu bekommen was kotick verdient hat, selbst bei gleicher ausbildung.

aber irgendwie entspricht es doch unserer natur, das wir so handeln. die leute die sich übermässig über sowas beschweren sind entweder selbst unfähig das system so ausnutzen um selber soviel geld zu verdienen oder sie sind dummschwätzer.
ich möchte nicht wissen wieviele dummschwätzer von einst irgendwann mal in einem vorstand gelandet sind um ja alles besser zu machen und sind dann genauso geendet, fahren dicke limos, haben riesen häuser und baden in ihren millionen.
ich kenne bisher eigentlich keine ausnahmen, also darf ich davon ausgehen, das alle menschen so sind :)


LawrenceXXX hat geschrieben: Und dann sollten wir alle nicht vergessen: Dank Activision gibt es so geile Spiele wie Call of Duty 4 oder Guitar Hero.
du magst zwar ahnung von wirtschaft haben, aber nicht von spielen.
call of duty ist ein synonym für den absturz von anspruchsvollen spielen und guitar heros wiederrum eins für den aufstieg der casual games. schlechtere beispiele hättest du ja garnicht nennen können.

warum sollte ich denen also danken? die haben die spiele doch nur rausgebracht um damit geld zu verdienen, nicht um mich glücklich zu machen.
meistens verdient man halt nur dann sehr viel geld, wenn man es den idioten aus der tasche zieht.

naja gut, ein paar gute spiele hat activision ja schon rausgebracht, wie z.b. die total war reihe, aber diese spielerische qualität habe ich bestimmt nicht dieser genannten person zu verdanken, sondern eher der, die sich das ausgedacht hat.
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step2ice
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Beitrag von step2ice »

Also wenn hier schon auf ökonomischer Basis über Marktwirtschaft diskutiert wird, sollte man den Begriff Ökonomie auch mal überdenken.

Ökonomie bedeutet in westlich orientierten Systemen schlicht und ergreifend Gewinnmaximierung.
Und nicht unbedingt nachhaltige, vernünftige Wirtschaft.
Und die Maximierung des Gewinnes bzw. des Kapitals kommt eben in erster Linie der Führungsebene zugute.

Hier gibt es keine Definition von sinnvoll, zu hoch, oder zu niedrig.
Was da ist wird abgegriffen und nicht gerecht verteilt.

Das soll in erster linie als Ansporn gelten.
Allerdings hat mir bisher noch niemand erklären können, wo der Ansporn zwischen 10.000 € und 10.000.000 Millionen € liegt.

Ein Manager bekommt bereits ein anständiges Basisgehalt.
Somit sind die Provisionen in Millionenhöhe ein ziemlich armes Argument wenn es um den Ansporn geht.

Im Klartext hat dieser Mensch genauso seine Arbeit zu verrichten wie jeder andere auch.
Seine Verantwortung bzw. Können (soweit vorhanden) spiegelt sich
bereits in der monatlichen Entlohnung wieder.

Die Millionen werden, wie auch in dem Text von 4p gut beschrieben, oft als Schweigegeld, oder Verzuckerung einer Fusion genutzt.
Untergraben also das moralische bzw. ethnische Denken das man von Managern eigentlich verlangen muss.

Es gibt Manager die sich auch von zehn Millionen nicht beeindrucken lassen und moralisch sowie wirtschaftlich (auf lange Sicht) richtig entscheiden.

Auch wenn sich die millionenschwere Entscheidung eines Managers als richtig erweist, darf diese nicht als Ganzes bei dem Entscheidungsträger ankommen.

Wenn ein Manager als solcher das einmal erkennt, hat er ware größe erreicht und erhält meinen ganzen Respekt.

Leider findet man soetwas unter den vermeintlich ach so gebildeten und schwer schuftenden Krawattenträgern selten.
Und auch hier wieder, nicht nur der Faktor Bildung, sondern Talent und Zeitinvestition sind entscheidend. Wie in all den anderen Berufen auch.
Die Leistungsbelohnung wird aber mit Millionenbeträgen ad absurdum geführt.
Und genau das stößt jedem vernünftig denkenden Menschen auf.
Oder anders gesagt, die aktuelle Marktwirtschaft entzieht sich jeder gesellschaftlich nachvollziehbaren Bewertung und Wertung.
nurderhsv
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Beitrag von nurderhsv »

step2ice hat geschrieben:Also wenn hier schon auf ökonomischer Basis über Marktwirtschaft diskutiert wird, sollte man den Begriff Ökonomie auch mal überdenken.

Ökonomie bedeutet in westlich orientierten Systemen schlicht und ergreifend Gewinnmaximierung.
Und nicht unbedingt nachhaltige, vernünftige Wirtschaft.
Und die Maximierung des Gewinnes bzw. des Kapitals kommt eben in erster Linie der Führungsebene zugute.

Hier gibt es keine Definition von sinnvoll, zu hoch, oder zu niedrig.
Was da ist wird abgegriffen und nicht gerecht verteilt.

Das soll in erster linie als Ansporn gelten.
Allerdings hat mir bisher noch niemand erklären können, wo der Ansporn zwischen 10.000 € und 10.000.000 Millionen € liegt.

Ein Manager bekommt bereits ein anständiges Basisgehalt.
Somit sind die Provisionen in Millionenhöhe ein ziemlich armes Argument wenn es um den Ansporn geht.

Im Klartext hat dieser Mensch genauso seine Arbeit zu verrichten wie jeder andere auch.
Seine Verantwortung bzw. Können (soweit vorhanden) spiegelt sich
bereits in der monatlichen Entlohnung wieder.

Die Millionen werden, wie auch in dem Text von 4p gut beschrieben, oft als Schweigegeld, oder Verzuckerung einer Fusion genutzt.
Untergraben also das moralische bzw. ethnische Denken das man von Managern eigentlich verlangen muss.

Es gibt Manager die sich auch von zehn Millionen nicht beeindrucken lassen und moralisch sowie wirtschaftlich (auf lange Sicht) richtig entscheiden.

Auch wenn sich die millionenschwere Entscheidung eines Managers als richtig erweist, darf diese nicht als Ganzes bei dem Entscheidungsträger ankommen.

Wenn ein Manager als solcher das einmal erkennt, hat er ware größe erreicht und erhält meinen ganzen Respekt.

Leider findet man soetwas unter den vermeintlich ach so gebildeten und schwer schuftenden Krawattenträgern selten.
Und auch hier wieder, nicht nur der Faktor Bildung, sondern Talent und Zeitinvestition sind entscheidend. Wie in all den anderen Berufen auch.
Die Leistungsbelohnung wird aber mit Millionenbeträgen ad absurdum geführt.
Und genau das stößt jedem vernünftig denkenden Menschen auf.
Oder anders gesagt, die aktuelle Marktwirtschaft entzieht sich jeder gesellschaftlich nachvollziehbaren Bewertung und Wertung.
um vielleicht noch einmal zurück zu der eigentlichen aussage dieser meldung zu kommen: herr kotick hat damals SEIN EIGENES geld, risiko, zeit und manpower in eine bankrotte firma (activision) gesteckt, und zwar mit der vision, aus diesem haufen zerbrochener träume etwas großes aufzubauen. und deswegen stehen ihm auch die millionen zu, die er jetzt bekommt.

ich gratuliere herrn kotick für sein vorzügliches kaufmännisches und unternehmerisches geschick in den letzten jahren und bin der meinung, dass sich seine arbeit für ihn zurecht derart auszahlen sollte. wenn ich heute auf eigenes risiko so einen kaputten haufen affenkot wie atari aufkaufen würde und in 10 jahren wäre das ein gesunder konzern mit milliardenumsatz, dann würde ich mich definitiv NICHT schlecht fühlen, wenn ich davon bitte auch einiges an millionen abbekomme, wenn der laden teilweise oder ganz verkauft wird.

oder hat irgendwer probleme damit, dass die gründer von guten ideen a la facebook, google oder youtube heute bereits nach ein paar jahren milliardäre werden? oder solche gestalten wie 50cent oder bushido millionäre? sind DAS helden? da hat herr kotick seine millionen sicher härter und ehrlicher verdient...
Gast
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Beitrag von Gast »

andere leute müssten wohl mehrere zehntausend stunden arbeiten in der woche, um im selben zeitraum das geld zu bekommen was kotick verdient hat, selbst bei gleicher ausbildung.
Zumal das auch erst um 4000 n.Chr. möglich wäre. :mrgreen:

Was ich eigentlich zu kritisieren habe, sind weniger die monatlichen Löhne, als vielmehr die superdicken Abfindungssummen. Wie zum Beispiel der ehemalige Mannesmannvorstand, der sein Unternehmen mit seiner undurchdachten und grenzdebilen Führung in den Ruin gebracht hat, aber trotzdem 30 Millionen erhielt.
Dabei hätte ich ihm nur einen Zehner in die Hand gedrückt; der rapide gefielene Aktienkurs von Mannesmann damals bestätigt wohl meine Einstellung.
Zinss
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Beitrag von Zinss »

glaueb es sind sich alle einig das dinge wie leute entlassen und dann mega abfindungen bekommen nicht sein dürfen.keine frage.aber einen höchstlohn festzulegen wie einige linke politiker fordern ist gleichschaltung und entspricht nicht den gesetzen der freien marktwirtschaft.managerflucht ins ausland wäre die folge...wie heute schon bei ärzten zu beobachten..wer legt denn das gehalt dann fest?die politik???wieviel sit die arbeit wert?die gleiche diskussion wie beim mindestlohn
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4P|Bodo
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Ehrlich verdient?

Beitrag von 4P|Bodo »

nurderhsv hat geschrieben:
step2ice hat geschrieben:Also wenn hier schon auf ökonomischer Basis über Marktwirtschaft diskutiert wird, sollte man den Begriff Ökonomie auch mal überdenken.

Ökonomie bedeutet in westlich orientierten Systemen schlicht und ergreifend Gewinnmaximierung.
Und nicht unbedingt nachhaltige, vernünftige Wirtschaft.
Und die Maximierung des Gewinnes bzw. des Kapitals kommt eben in erster Linie der Führungsebene zugute.

Hier gibt es keine Definition von sinnvoll, zu hoch, oder zu niedrig.
Was da ist wird abgegriffen und nicht gerecht verteilt.

Das soll in erster linie als Ansporn gelten.
Allerdings hat mir bisher noch niemand erklären können, wo der Ansporn zwischen 10.000 € und 10.000.000 Millionen € liegt.

Ein Manager bekommt bereits ein anständiges Basisgehalt.
Somit sind die Provisionen in Millionenhöhe ein ziemlich armes Argument wenn es um den Ansporn geht.

Im Klartext hat dieser Mensch genauso seine Arbeit zu verrichten wie jeder andere auch.
Seine Verantwortung bzw. Können (soweit vorhanden) spiegelt sich
bereits in der monatlichen Entlohnung wieder.

Die Millionen werden, wie auch in dem Text von 4p gut beschrieben, oft als Schweigegeld, oder Verzuckerung einer Fusion genutzt.
Untergraben also das moralische bzw. ethnische Denken das man von Managern eigentlich verlangen muss.

Es gibt Manager die sich auch von zehn Millionen nicht beeindrucken lassen und moralisch sowie wirtschaftlich (auf lange Sicht) richtig entscheiden.

Auch wenn sich die millionenschwere Entscheidung eines Managers als richtig erweist, darf diese nicht als Ganzes bei dem Entscheidungsträger ankommen.

Wenn ein Manager als solcher das einmal erkennt, hat er ware größe erreicht und erhält meinen ganzen Respekt.

Leider findet man soetwas unter den vermeintlich ach so gebildeten und schwer schuftenden Krawattenträgern selten.
Und auch hier wieder, nicht nur der Faktor Bildung, sondern Talent und Zeitinvestition sind entscheidend. Wie in all den anderen Berufen auch.
Die Leistungsbelohnung wird aber mit Millionenbeträgen ad absurdum geführt.
Und genau das stößt jedem vernünftig denkenden Menschen auf.
Oder anders gesagt, die aktuelle Marktwirtschaft entzieht sich jeder gesellschaftlich nachvollziehbaren Bewertung und Wertung.
um vielleicht noch einmal zurück zu der eigentlichen aussage dieser meldung zu kommen: herr kotick hat damals SEIN EIGENES geld, risiko, zeit und manpower in eine bankrotte firma (activision) gesteckt, und zwar mit der vision, aus diesem haufen zerbrochener träume etwas großes aufzubauen. und deswegen stehen ihm auch die millionen zu, die er jetzt bekommt.

ich gratuliere herrn kotick für sein vorzügliches kaufmännisches und unternehmerisches geschick in den letzten jahren und bin der meinung, dass sich seine arbeit für ihn zurecht derart auszahlen sollte. wenn ich heute auf eigenes risiko so einen kaputten haufen affenkot wie atari aufkaufen würde und in 10 jahren wäre das ein gesunder konzern mit milliardenumsatz, dann würde ich mich definitiv NICHT schlecht fühlen, wenn ich davon bitte auch einiges an millionen abbekomme, wenn der laden teilweise oder ganz verkauft wird.

oder hat irgendwer probleme damit, dass die gründer von guten ideen a la facebook, google oder youtube heute bereits nach ein paar jahren milliardäre werden? oder solche gestalten wie 50cent oder bushido millionäre? sind DAS helden? da hat herr kotick seine millionen sicher härter und ehrlicher verdient...
Hi murderhsv,

du meinst also wirklich, dass Kotick seine 120 Mio. Dollar, die er laut Wikipedia besitzt (http://en.wikipedia.org/wiki/Bobby_Kotick), ehrlich verdient hat. Ich denke, dass dies angesichts der Summe schon gar nicht mehr möglich ist. Ab einer gewissen Summe liegt die Annahme nahe, dass man ein paar Leute über Ohr hauen muss, um sie zu erreichen. Mit ehrlicher Arbeit allein sind Mio. in der Regel nicht zu verdienen.

Bobby Kotick zählt übrigens zu den "40 Reichsten unter 40" der USA und hat die 20 Mio. wahrlich nicht mehr zusätzlich nötig. Aber eine alte Weisheit besagt ja: Geld geht eben immer zu Geld. Als Mutter Theresa der Gamebranche geht er jedenfalls nicht durch.;-)

Gruß,
4P|Bodo
Zinss
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Registriert: 10.11.2005 09:31
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Re: Ehrlich verdient?

Beitrag von Zinss »

4P|Bodo hat geschrieben:
nurderhsv hat geschrieben:
step2ice hat geschrieben:Also wenn hier schon auf ökonomischer Basis über Marktwirtschaft diskutiert wird, sollte man den Begriff Ökonomie auch mal überdenken.

Ökonomie bedeutet in westlich orientierten Systemen schlicht und ergreifend Gewinnmaximierung.
Und nicht unbedingt nachhaltige, vernünftige Wirtschaft.
Und die Maximierung des Gewinnes bzw. des Kapitals kommt eben in erster Linie der Führungsebene zugute.

Hier gibt es keine Definition von sinnvoll, zu hoch, oder zu niedrig.
Was da ist wird abgegriffen und nicht gerecht verteilt.

Das soll in erster linie als Ansporn gelten.
Allerdings hat mir bisher noch niemand erklären können, wo der Ansporn zwischen 10.000 € und 10.000.000 Millionen € liegt.

Ein Manager bekommt bereits ein anständiges Basisgehalt.
Somit sind die Provisionen in Millionenhöhe ein ziemlich armes Argument wenn es um den Ansporn geht.

Im Klartext hat dieser Mensch genauso seine Arbeit zu verrichten wie jeder andere auch.
Seine Verantwortung bzw. Können (soweit vorhanden) spiegelt sich
bereits in der monatlichen Entlohnung wieder.

Die Millionen werden, wie auch in dem Text von 4p gut beschrieben, oft als Schweigegeld, oder Verzuckerung einer Fusion genutzt.
Untergraben also das moralische bzw. ethnische Denken das man von Managern eigentlich verlangen muss.

Es gibt Manager die sich auch von zehn Millionen nicht beeindrucken lassen und moralisch sowie wirtschaftlich (auf lange Sicht) richtig entscheiden.

Auch wenn sich die millionenschwere Entscheidung eines Managers als richtig erweist, darf diese nicht als Ganzes bei dem Entscheidungsträger ankommen.

Wenn ein Manager als solcher das einmal erkennt, hat er ware größe erreicht und erhält meinen ganzen Respekt.

Leider findet man soetwas unter den vermeintlich ach so gebildeten und schwer schuftenden Krawattenträgern selten.
Und auch hier wieder, nicht nur der Faktor Bildung, sondern Talent und Zeitinvestition sind entscheidend. Wie in all den anderen Berufen auch.
Die Leistungsbelohnung wird aber mit Millionenbeträgen ad absurdum geführt.
Und genau das stößt jedem vernünftig denkenden Menschen auf.
Oder anders gesagt, die aktuelle Marktwirtschaft entzieht sich jeder gesellschaftlich nachvollziehbaren Bewertung und Wertung.
um vielleicht noch einmal zurück zu der eigentlichen aussage dieser meldung zu kommen: herr kotick hat damals SEIN EIGENES geld, risiko, zeit und manpower in eine bankrotte firma (activision) gesteckt, und zwar mit der vision, aus diesem haufen zerbrochener träume etwas großes aufzubauen. und deswegen stehen ihm auch die millionen zu, die er jetzt bekommt.

ich gratuliere herrn kotick für sein vorzügliches kaufmännisches und unternehmerisches geschick in den letzten jahren und bin der meinung, dass sich seine arbeit für ihn zurecht derart auszahlen sollte. wenn ich heute auf eigenes risiko so einen kaputten haufen affenkot wie atari aufkaufen würde und in 10 jahren wäre das ein gesunder konzern mit milliardenumsatz, dann würde ich mich definitiv NICHT schlecht fühlen, wenn ich davon bitte auch einiges an millionen abbekomme, wenn der laden teilweise oder ganz verkauft wird.

oder hat irgendwer probleme damit, dass die gründer von guten ideen a la facebook, google oder youtube heute bereits nach ein paar jahren milliardäre werden? oder solche gestalten wie 50cent oder bushido millionäre? sind DAS helden? da hat herr kotick seine millionen sicher härter und ehrlicher verdient...
Hi murderhsv,

du meinst also wirklich, dass Kotick seine 120 Mio. Dollar, die er laut Wikipedia besitzt (http://en.wikipedia.org/wiki/Bobby_Kotick), ehrlich verdient hat. Ich denke, dass dies angesichts der Summe schon gar nicht mehr möglich ist. Ab einer gewissen Summe liegt die Annahme nahe, dass man ein paar Leute über Ohr hauen muss, um sie zu erreichen. Mit ehrlicher Arbeit allein sind Mio. in der Regel nicht zu verdienen.

Bobby Kotick zählt übrigens zu den "40 Reichsten unter 40" der USA und hat die 20 Mio. wahrlich nicht mehr zusätzlich nötig. Aber eine alte Weisheit besagt ja: Geld geht eben immer zu Geld. Als Mutter Theresa der Gamebranche geht er jedenfalls nicht durch.;-)

Gruß,
4P|Bodo
jo bodo..aber warum schießt man sich immer auf die paar wenigen % der manager ein die solche summen verdienen?!!das sind die wenigsten.in deutschland werden "normale" manager aufgrund dieser pauschalisierungsdiskussion schon krumm angeschaut.solche debatten gibts nur in deutschland.man könnte "übers ohr hauen" auch als "besser sein" oder intelligenter handeln" titulieren..sicher gibts hier schwarze schafe.diese müßen erkannt und in die schranken verwiesen werden...
Arkune
Beiträge: 10699
Registriert: 24.09.2002 17:58
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Beitrag von Arkune »

TNT.sf hat geschrieben: du magst zwar ahnung von wirtschaft haben, aber nicht von spielen.
call of duty ist ein synonym für den absturz von anspruchsvollen spielen und guitar heros wiederrum eins für den aufstieg der casual games. schlechtere beispiele hättest du ja garnicht nennen können.
Und du offensichtlich nicht von beidem...
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Kajetan
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Registriert: 13.04.2004 10:26
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Beitrag von Kajetan »

LordsAvatar hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: Also hör bitte auf, diese erbärmliche Lüge von "Man muss sich nur anstrengen" zu erzählen.
Du pauschalisierst mit deiner Aussage genauso, wie in der Phrase, über die du dich so aufregst. Natürlich gibts es Menschen, die aufgrund welchen Merkmals auch immer benachteiligt sind. Aber es gibt auch viele Menschen, die mehr in ihrem Arbeitsalltag erreichen könnten, wenn sie - wie von dir zitiert - sich eben mehr anstrengen würden.
Nein, hier mißverstehst Du mich. Diese Geschwafel von "Man muss sich nur anstrengen" wird in der Regel nur dann verwendet, wenn man von dem Umstand ablenken will, dass Reichtum oftmals nur durch Lug und Betrug zustandekommt. Oder wenn man nicht wahrhaben will, dass Reichtum meist nur durch Lug und Betrug zustandekommt.

Mit "ehrlicher Arbeit", wie dieser Spruch nämlich suggeriert, KANSST DU NICHT REICH WERDEN. Du kannst damit allenfalls sorgenfrei leben, etwas Wohlstand erreichen. Aber reich? Entweder, ich bin Spitzensportler oder Popstar oder ich habe auf dem Weg nach oben mit Ellbogen und unsauberen Mitteln alle Konkurrenten ausgeschaltet.

Nein, ich neide dem Activision-Chef oder anderen Top-Managern und Spitzenverdienern ihren Reichtum nicht. Wieso auch? Warum sollte ich das?

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass "Man muss sich nur anstrengen" im Zusammenhang mit den hier im Thread diskutierten Summen dummes Gewäsch ist. Mehr nicht.
nurderhsv
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Re: Ehrlich verdient?

Beitrag von nurderhsv »

4P|Bodo hat geschrieben:[
du meinst also wirklich, dass Kotick seine 120 Mio. Dollar, die er laut Wikipedia besitzt (http://en.wikipedia.org/wiki/Bobby_Kotick), ehrlich verdient hat. Ich denke, dass dies angesichts der Summe schon gar nicht mehr möglich ist. Ab einer gewissen Summe liegt die Annahme nahe, dass man ein paar Leute über Ohr hauen muss, um sie zu erreichen. Mit ehrlicher Arbeit allein sind Mio. in der Regel nicht zu verdienen.

Gruß,
4P|Bodo
Huuuuih, jetzt wird das Parkett aber glatt... das klingt ja fast so wie "es gibt keinen Polen mit einem legal gekauften Autoradio" oder "alle Blondinen sind dumm". Bobo, leg Dich noch mal hin, war wohl nicht Dein Tag, auch wenn Missgunst sicher nicht Deine Absicht war... =P
nurderhsv
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Registriert: 19.10.2007 02:05
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Beitrag von nurderhsv »

Kajetan hat geschrieben:
LordsAvatar hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: Also hör bitte auf, diese erbärmliche Lüge von "Man muss sich nur anstrengen" zu erzählen.
Du pauschalisierst mit deiner Aussage genauso, wie in der Phrase, über die du dich so aufregst. Natürlich gibts es Menschen, die aufgrund welchen Merkmals auch immer benachteiligt sind. Aber es gibt auch viele Menschen, die mehr in ihrem Arbeitsalltag erreichen könnten, wenn sie - wie von dir zitiert - sich eben mehr anstrengen würden.
Nein, hier mißverstehst Du mich. Diese Geschwafel von "Man muss sich nur anstrengen" wird in der Regel nur dann verwendet, wenn man von dem Umstand ablenken will, dass Reichtum oftmals nur durch Lug und Betrug zustandekommt. Oder wenn man nicht wahrhaben will, dass Reichtum meist nur durch Lug und Betrug zustandekommt.

Mit "ehrlicher Arbeit", wie dieser Spruch nämlich suggeriert, KANSST DU NICHT REICH WERDEN. Du kannst damit allenfalls sorgenfrei leben, etwas Wohlstand erreichen. Aber reich? Entweder, ich bin Spitzensportler oder Popstar oder ich habe auf dem Weg nach oben mit Ellbogen und unsauberen Mitteln alle Konkurrenten ausgeschaltet.

Nein, ich neide dem Activision-Chef oder anderen Top-Managern und Spitzenverdienern ihren Reichtum nicht. Wieso auch? Warum sollte ich das?

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass "Man muss sich nur anstrengen" im Zusammenhang mit den hier im Thread diskutierten Summen dummes Gewäsch ist. Mehr nicht.
Du musst nicht auf Dinge hinweisen, die niemand behauptet hat. Danke und gute Nacht.
Koenny
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Registriert: 12.10.2002 13:47
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Beitrag von Koenny »

Ohje hat diese typische deutsche Neid/Heul-Diskussion nun auch 4players erreicht. Wieso muss eigentlich gerade jeder auf diesen Zug aufspringen und vorallem: Gibt es Freibier dort hinten an der Endstation Links oder doch wieder nur das Gefühl, wenn alle so wenig bekommen wie ich, dann fühl ich mich wesentlich besser?
Unerträglich :?

LordsAvatar hat geschrieben:
Ilove7 hat geschrieben:Das sind ja peanuts, wenn man an den porsche vorstand denkt, der bekommt 60 millionen im jahr!:
Falsch, 112,7 Mio, siehe z.B. hier oder FAZ vom vorletzten Sonntag.
Dann google mal nach, was der gemeine Porsche Zustand seinen Mitarbeitern 2007 für Sonderzulagen gezahlt hat. Da fällts wohl ziemlich noch glaubwürdig weiter rumzuheulen ;)