Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Start, die unterschätzte Popularität und viele andere Fehler zurück

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Sir Richfield
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Sir Richfield »

capeta hat geschrieben:[..]
Deine Emotionen in allen Ehren, aber:
Keiner von uns ist Zielgruppe von dem, was Herr Pachter sagt.

Die News über Aussagen von ihm darfst du als interessant werten, an schlechten Tagen kannst du dir Gedanken über die... Gedankenwelt derer machen, die dir Unterhaltung verkaufen wollen.

Aber echte Berührungspunkte haben Pachter und du nicht.
JCD
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von JCD »

Sir Richfield hat geschrieben:
JCD hat geschrieben:echt? warum nicht 6,665 mio oder 6,656 mio? :lol:
oder um es abzurunden und wirklich ernst zu meinen 6,5? :roll:
Echt jetzt? Oder verstehe ich deinen Humor nicht?
na das kann ich dir nicht beantworte.

wie kommt man auf die zahl 6,666 millionen bei einer schätzung? :D
WizKid77
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von WizKid77 »

Ich finde Diablo 3 immer noch nur durchschnittlich trotz Addon. Es hat für mich einfach das langweiligste Waffensystem das es bei H&S gibt. Im Grunde genommen ist es immer die gleiche Waffe mit unterschiedlichen Skins. Weiterhin ist es eines dieser H&S wo der Schwierigkeitsgrad weniger von den eigenen Fähigkeiten des Spielers abhängen, sondern eher von der eigenen Ausrüstung die man trägt.
Schade das die Entwickler von Path of Exile oder Grim Dawn nicht so viel Budget für ihre Spiele haben, wenn die Grafik bei beiden Titel besser wäre und man mehr mediale Aufmerksamkeit den Spielen schenken würde, wär der künstliche Glanz von Diablo 3 schnell verpufft.
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SethSteiner
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von SethSteiner »

Die Grafik ist doch sogar besser, zumindest bei Path of Exile. Das sieht man doch schon im Charakterwahlmenü, das nicht nur genauso stylish aufgemacht ist wie damals bei Diablo, sondern auch keine derart Kantigen Figuren mit derart verwaschenen Texturen wie Diablo 3 zeigt. Diablo 3 ist technisch, vielleicht nicht bei Physik und Effekten von gestern aber bei Texturen, Details und Polygonen mit Sicherheit.

Ansonsten ist es gerade bei der Zeit, die man für die Entwicklung gebraucht hat ein echtes Unding, wie schlecht der Monsterkampf war. Letztendlich spielt nicht nur Ausrüstung, sondern auch bloßes Glück eine Rolle, weil man den Monstern ja gerade später (also später im Spielverlauf) eine ganze Reihe von Fähigkeiten verlieh, die stellenweise einfach unmöglich zu überwinden waren. Irgendeine Art von Taktik oder Ausgleich war da ausgeschlossen, dazu natürlich noch der Cooldown des Tranks und die Orbs, die man erst Mal erreichen musste. Das Spiel war und ist immer noch einfach unfair.
Hafas
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Hafas »

JCD hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:
JCD hat geschrieben:echt? warum nicht 6,665 mio oder 6,656 mio? :lol:
oder um es abzurunden und wirklich ernst zu meinen 6,5? :roll:
Echt jetzt? Oder verstehe ich deinen Humor nicht?
na das kann ich dir nicht beantworte.

wie kommt man auf die zahl 6,666 millionen bei einer schätzung? :D
So krumm ist die Zahl ja nicht. Welche magische Formel die auch immer für die Schätzung genommen haben, die sind scheinbar auf 2/3 von 10 Millionen gekommen. Klar ausgeschrieben sieht das behämmert aus, aber vll. wollten die wegen lauter 6en nicht runden, wegen 666 = Teufel = Diablo.
Oder die Rechnung ging auf etwa 7 Millionen und wollten wegen der obigen Andeutung was cooleres daraus machen.
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Sir Richfield
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Sir Richfield »

JCD hat geschrieben:wie kommt man auf die zahl 6,666 millionen bei einer schätzung? :D
Ist heute nicht mein Tag... Wenn man von Paragon 380 und ner "fertigen" DH kommt, ist bei Null (Komplett Null! As in: Andere Platform) anfangen mit 'ner Barb echt ein wenig... es zehrt an den Nerven, sagen wir es so.

Also, dir ist nicht klar, wie man bei einem Spiel wie DIABLO auf 6,666 Mio kommt?

@Wizkid:
Klar ist Diablo 3 das durchschnittlichste H&S.
Dieses bestimmte Genre IST Diablo.

Dass die Ausrüstung der Waffe nicht mehr in dem Maße das Spiel bestimmt wie bei D2, das ist richtig.
Aber die Ausrüstung bestimmt die Art zu spielen sehr. Je nach Set oder Legendary sind andere Builds möglich (Lies: Sinnvoll).

Dass es aber weniger auf den Skill als auf Ausrüstung ankommt: Äh, ja? Das ist der Witz an diesem Genre?
Das habe ich bei meinem Ausflug nach PoE auch nicht anders erlebt.
Grim Dawn wird von den TQ Machern gebaut, nutzt die TQ Engine und sieht bisher aus wie TQ. Ich habe Zweifel, dass sich das Gameplay enorm von TQ unterscheiden wird und da war auch die Ausrüstung und die Skillung wichtig.
Den einzigen "Skill", den man bei einem Diabloesquen H&S braucht ist die Geschwindigkeit, in der du Skills auslösen oder Heiltränke schlucken kannst.
Und Geduld. Aber das ist eher ein Softskill. ;)
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Sir Richfield
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Sir Richfield »

SethSteiner hat geschrieben:Letztendlich spielt nicht nur Ausrüstung, sondern auch bloßes Glück eine Rolle, weil man den Monstern ja gerade später (also später im Spielverlauf) eine ganze Reihe von Fähigkeiten verlieh, die stellenweise einfach unmöglich zu überwinden waren. Irgendeine Art von Taktik oder Ausgleich war da ausgeschlossen, dazu natürlich noch der Cooldown des Tranks und die Orbs, die man erst Mal erreichen musste. Das Spiel war und ist immer noch einfach unfair.
Joah, Extra Strong, Lightning Enchanted...
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Oh, wait, falsches Spiel, ;)
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Xris
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Xris »

Tja hätte alles nicht sein müssen ohne always on DRM. Denn ich gehe jede Wette ein das mindestens der Hälfte der Spieler es zunächst gereicht hätte einfach nur den SP spielen zu können.

Naja und auch ohne Auktionshaus ist D3 kein gutes HnS. Skillsystem und die zwei schlauchigen Kapitel 3 und 4. Für mich war da schon nach 2 Wochen Spielzeit die Luft raus.

EDIT:
Was mir da noch einfällt: Man hat ja schon im vorraus die VKZ gewaltig gepusht in dem man D3 quasie kostenlos nem WoW Jahres Abo beigelegt hat. Kein Wunder, da haben vermutlich schon die zahlreichen WoW Kiddies alleine die Server gesprengt.
WizKid77
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von WizKid77 »

Noch mal zur Ausrüstung. Ich mein, es ist Jacke wie Hose ob man eine Axt, ein Dolch oder einen Zweihänder trägt. Jede Waffe hat die gleiche Reichweite, die gleiche Schlagfrequenz etc. es ist also eine reine Texture mit zugewiesenen Sonderfähigkeiten.

Grim Dawn hat jetzt schon deutliche Unterschiede zu Titan Quest. Bei GD erkundet man die Welt. Es gibt Geheimgänge, es gibt Quests die man erst mal entdecken muss. Bei den Kämpfen kann man sich klug positionieren um beispielsweise zu verhindern das man umzingelt wird oder man halt nur wenige Gegner auf einmal hat oder man nimmt hinter Wänden Deckung vor Beschuss etc.
Die Kämpfe sind jedenfalls sehr spannend und fordernd.

Der Glücksfaktor bei den Kämpfen von D3 ging mir auch auf die Nerven. Ich finde, da taugt noch nicht mal die Ausrede mit dem Betatest was. Denn die haben schon genügend Daten mit Diablo 1+2 gesammelt.
Immerhin muss man positiv anerkennen, daß Blizzard bereit ist, gravierende Änderungen vorzunehmen, wie beispielsweise das entfernen des AH. Wie viele Publisher haben die Eier das zu tun?
Ärgerlich finde ich aber, daß sie weiterhin zu faul sind, die Gamepadsteuerung von der Konsole einzubauen. Die fand ich nämlich wirklich gut und wertete das Spielgefühl deutlich auf.
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Sarkasmus
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Sarkasmus »

SethSteiner hat geschrieben:Letztendlich spielt nicht nur Ausrüstung, sondern auch bloßes Glück eine Rolle, weil man den Monstern ja gerade später (also später im Spielverlauf) eine ganze Reihe von Fähigkeiten verlieh, die stellenweise einfach unmöglich zu überwinden waren.
Also wie bei jedem anderen Action RPG/ H&S :?: :!:
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Sir Richfield
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Sir Richfield »

WizKid77 hat geschrieben:Ärgerlich finde ich aber, daß sie weiterhin zu faul sind, die Gamepadsteuerung von der Konsole einzubauen. Die fand ich nämlich wirklich gut und wertete das Spielgefühl deutlich auf.
Die hat aber auch ihre Nachteile. Diablo ist nicht so wirklich 100% Gamepadtauglich.

Und bevor du versuchst, mir erklären zu wollen, warum es doch besser ist: Bevor ich vor kurzem eingeknickt bin und meine Prinzipien gebrochen habe, habe ich RoS auf PS3 gespielt...
Ich bin mir der Unterschiede bewußt, bei mir haben beide Eingabemöglichkeiten Vor- und Nachteile.

Davon abgesehen, wer nicht mal Chiltara oder das Chatfenster richtig patchen will, wer soll dann mal eben die komplette PC UI umbauen?
Denn mit dieser kannst du das Gamepad mal schlicht vergessen.
Sarkasmus hat geschrieben:Also wie bei jedem anderen Action RPG/ H&S :?: :!:
Quatsch! Wieso sollte das bei einem Genre normal sein, das sich aus Nethack/Rogue entwickelt hat?
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JCD
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von JCD »

Sir Richfield hat geschrieben:
JCD hat geschrieben:wie kommt man auf die zahl 6,666 millionen bei einer schätzung? :D
Also, dir ist nicht klar, wie man bei einem Spiel wie DIABLO auf 6,666 Mio kommt?
wenn es ein gag ist, dann kann ich mir es vorstellen. ansonsten, ganz kurios so.

- wir gehen davon aus, das wir 6 1/2 millionen einheiten im ersten jahr verkaufen.
- wir gehen davon aus, das wir 7 millionen einheiten im ersten jahr verkaufen.
oder
- wir gehen davon aus, das wir 6 millionen einheiten im ersten jahr verkaufen.

letztendlich auch so interessant, wie ne gepresste krümelkacke.
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LouisLoiselle
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von LouisLoiselle »

Wenn beim vierten Teil alles besser gemacht wird, er auch etwas düsterer und dreckiger wird, sei ihnen nochmal verziehen.
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Nesta92
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Nesta92 »

Zum Release war Diablo 3 wirklich nicht gut. Der Loot war quasi nicht vorhanden und dadurch habe ich es nicht wirklich lang gespielt. Habe aber mir die UE für PS4 geholt und da hatte ich richtig viel Spaß. Die harsche Kritik scheint das Spiel in die richtige Richtung gebracht zu haben.
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Enthroned
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Re: Diablo 3: Game Director blickt auf den verunglückten Sta

Beitrag von Enthroned »

Zum D3 Release haben sich das Spiel einige madiger geredet als es war und Diablo 2 rosiger. Wie quasi immer bei vielen der neuen Spiele großer Puplisher.
Viel mehr gibt's da einfach nicht zu sagen. Ich finde zwar auch, dass RoS aus D2 ein wesentlich schöneres Spiel gemacht hat, ähnlich wie LoD in D2, doch mir hat auch Version 1.0 sehr gut gefallen und ich hatte mit dem Schwierigkeitsgrad kein Problem.

Das man sich über diesen Kanal bei der Masse entschuldigt, ist doch reines Marketing. Sie müssen sich für garnichts entschuldigen. Blizzard wollte einen neuen Weg gehen, der wurde von der breiten Masse abgelehnt. Aber wofür entschuldigen? Für Innovation, neue Ideen, neue Wege oder schlicht eigene Wege? Wo kommen wir denn da hin.
Als Händler ist die erste goldene Regel, dem Kunden das Gefühl geben König zu sein. Das kommt nicht von ungefähr. VIele Menschen lieben es den Ton anzugeben, dominant zu sein, die Zügel in der Hand zu haben. Also gibst du dich als Verkäufer unterwürfig, gibst dem Kunden Macht und das Gefühl, dass er selbst entscheiden würde.
Einige Spieler wollen große Puplisher am Boden winselnd, um Entschuldigung flehend sehen. Und wie in diesem Fall, kann man dieses Spiel ruhig mal mit einem Augenzwinkern mitspielen.
SethSteiner hat geschrieben: Ansonsten ist es gerade bei der Zeit, die man für die Entwicklung gebraucht hat ein echtes Unding, wie schlecht der Monsterkampf war. Letztendlich spielt nicht nur Ausrüstung, sondern auch bloßes Glück eine Rolle, weil man den Monstern ja gerade später (also später im Spielverlauf) eine ganze Reihe von Fähigkeiten verlieh, die stellenweise einfach unmöglich zu überwinden waren. Irgendeine Art von Taktik oder Ausgleich war da ausgeschlossen, dazu natürlich noch der Cooldown des Tranks und die Orbs, die man erst Mal erreichen musste. Das Spiel war und ist immer noch einfach unfair.
Weniger Schaden, mehr Zähigkeit. Was glaubst du wie Leute im Hardcore Modus spielen? Es ist vollkommen egal, welche Knüppel dir das Spiel versucht, zwischen die Beine zu werfen. Entscheidend ist, dass du im Vorfeld alles dafür getan hast, darauf vorbereitet zu sein. Wer mit einem frischen 70er Charakter meint Qual VI zu spielen, wird genauso scheitern wie jemand, der die schwierigste Stufe in 1.0 ohne genug Resistenzen, Leben pro Treffer und Vitalität meistern wollte. Mein Kampf gegen Diablo vor dem ersten Patch dauerte knapp 20 Minuten mit meinem Monk, aber ich hab's geschafft, weil mein Charakter mit Defensiven Werten zugepumpt war. Ab dem Punkt verbessert man sich punktuell in Richtung Schaden um das optimale Gleichgewicht zu finden.
Genau das ist heute auch der Sinn von Diablo 3. Man setzt sich sein eigenes Ziel und versucht es zu erreichen. Ob das Spiel dabei gemein und unfair ist, ist für mich dabei absolut zweitrangig.