Zumal es vor Allem bei digitalen Gütern abseits der anfallenden Mehrwertsteuer keine regional abhängigen Kostenfaktoren gibt (keine verschiedenen Versandkosten, Löhne oder Versorgungsketten). Es dient eben einzig und allein der Profitmaximierung.Exedus hat geschrieben:Das Firmen immer von der Globalisierung Profitieren dürfen während man dem Kunden den Stinkefinger Zeigt.Ich verstehe nicht so ganz wo das Problem liegt.
GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
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- Asturaetus
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
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Captain Obvious
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Wirtschaftlich kann ich es schon verstehen. Steam hat immer mehr Indies und auch viele ältere Spiele werden da inzwischen veröffentlicht. Da stellte sich halt die Frage, ob man weiter eine Nische bedient, oder eine Art Steam, nur generell DRM-frei wird. Und da hat man wohl DRM-frei als den wichtigeren USP eingeschätzt.
- greenelve
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Ja eben, warum hat sich damals niemand über Witcher 2 aufgeregt? Das kam als aktuelles Spiel in den Katalog.StandAloneComplex hat geschrieben:Aber genauso wie jedes Jahr tausende neue Spiele erscheinen, rücken welche nach, die zu "Oldies" werden. Der Kundenverlust dürfte sich da in Grenzen halten. Ein "Witcher 2" von 2011 z.B. im Portfolio zu haben ist doch okay. Es müssen ja nicht nur die ganz alten Spiele sein. Aber wenn man zu sehr auch auf neue Spiele setzt, verliert man ein Alleinstellungsmerkmal, dazu jetzt zusätzlich ein 2. Alleinstellungsmerkmal durch die Preisangleichung und geht schlimmstenfalls gegen die Konkurrenz von Steam unter. Bleibt nur noch DRM Freiheit. Bis jetzt...greenelve hat geschrieben:
@ StandAloneComplex:
Irgendwann können keine alten Spiele mehr hinzugefügt werden bzw. solche, die sich gut verkaufen. Und dann ist der Markt gesättigt. Diejenigen, die Monkey Island und Co. kaufen wollen, besitzen es...und GoG verliert Kundschaft... Daher die Zuwendung zu aktuellen Spielen, um einen ständigen Zuwachs des Portfolios zu gewährleisten.
This.Pyoro-2 hat geschrieben: wat? Jedes Jahr werden neue Spiele 10 Jahre alt. Und 15. Und 20. ^^
Laut News wird es den Nachfolger, Witcher 3, nur aufrund der Änderungen im Preissystem auf GoG geben.
Oder geht nur um die Preise selber, da Spiele auf GoG damit in Deutschland teurer werden und ob Klassik oder Aktuell ist dabei völlig egal?
- knusperzwieback
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Schade. Werde ich mir in Zukunft halt zweimal überlegen ob ich dort ein Spiel kaufe. "Früher" war da auch oft mal ein Spontankauf drin, jetzt eher nicht mehr. 
- Temeter
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Wenn regionale Preise fair wären, könnte man die Entscheidung ja akzeptieren. Sprich, wenn man also die Mehrwertsteuer sauber draufrechnen würde
Allerdings konnte man vor kurzem erst wieder bei Humble Bundle sehen, wie dieses Preissystem fürgewöhnlich umgesetzt wird. Selbst Indies wie Starbow wechselten von 15$ plötzlich zu 14€, was knapp 30% Aufpreis entspricht. Viele andere Spiele, darunter auch von Publishern veröffentlichte europäische Titel wie die Special Edition von Crusader Kings, haben direkt $=€ gerechnet, was wiederum 35+% teurer ist. Die Mehrwertsteuer für Europäer ist in Deutschland aber nur ~14% höher als die amerikanische.
So wie es momentan aussieht, bekommt man bei GoG immer noch mehr Gegenwert als bei Steam.
Dennoch finde ich es schon witzig, dass der Punkt Fair Prices mit Extra Bonus Goodies ersetzt wurde. Die Spontankaufe fallen damit schonmal weg.
Thanks GoG
Allerdings konnte man vor kurzem erst wieder bei Humble Bundle sehen, wie dieses Preissystem fürgewöhnlich umgesetzt wird. Selbst Indies wie Starbow wechselten von 15$ plötzlich zu 14€, was knapp 30% Aufpreis entspricht. Viele andere Spiele, darunter auch von Publishern veröffentlichte europäische Titel wie die Special Edition von Crusader Kings, haben direkt $=€ gerechnet, was wiederum 35+% teurer ist. Die Mehrwertsteuer für Europäer ist in Deutschland aber nur ~14% höher als die amerikanische.
So wie es momentan aussieht, bekommt man bei GoG immer noch mehr Gegenwert als bei Steam.
Dennoch finde ich es schon witzig, dass der Punkt Fair Prices mit Extra Bonus Goodies ersetzt wurde. Die Spontankaufe fallen damit schonmal weg.
Thanks GoG
Zuletzt geändert von Temeter am 28.02.2014 13:08, insgesamt 1-mal geändert.
- LP 90
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
greenelve hat geschrieben:Ja eben, warum hat sich damals niemand über Witcher 2 aufgeregt? Das kam als aktuelles Spiel in den Katalog.StandAloneComplex hat geschrieben:Aber genauso wie jedes Jahr tausende neue Spiele erscheinen, rücken welche nach, die zu "Oldies" werden. Der Kundenverlust dürfte sich da in Grenzen halten. Ein "Witcher 2" von 2011 z.B. im Portfolio zu haben ist doch okay. Es müssen ja nicht nur die ganz alten Spiele sein. Aber wenn man zu sehr auch auf neue Spiele setzt, verliert man ein Alleinstellungsmerkmal, dazu jetzt zusätzlich ein 2. Alleinstellungsmerkmal durch die Preisangleichung und geht schlimmstenfalls gegen die Konkurrenz von Steam unter. Bleibt nur noch DRM Freiheit. Bis jetzt...greenelve hat geschrieben:
@ StandAloneComplex:
Irgendwann können keine alten Spiele mehr hinzugefügt werden bzw. solche, die sich gut verkaufen. Und dann ist der Markt gesättigt. Diejenigen, die Monkey Island und Co. kaufen wollen, besitzen es...und GoG verliert Kundschaft... Daher die Zuwendung zu aktuellen Spielen, um einen ständigen Zuwachs des Portfolios zu gewährleisten.
This.Pyoro-2 hat geschrieben: wat? Jedes Jahr werden neue Spiele 10 Jahre alt. Und 15. Und 20. ^^
Laut News wird es den Nachfolger, Witcher 3, nur aufrund der Änderungen im Preissystem auf GoG geben.
Oder geht nur um die Preise selber, da Spiele auf GoG damit in Deutschland teurer werden und ob Klassik oder Aktuell ist dabei völlig egal?
Das du jetzt mit Witcher 2 argumentierst zeigt doch wie absurd diese Aktion bei den vertretenen Werten eigentlich ist.
CD Projekt Red ist doch immer so ein Verfechter von "No-DRM" gewesen, wieso also so ne Rumzickerei das Spiel auf die EIGENE DRM-freie Plattform zu bringen. Also wennse schon nicht mehr an ihre eigenen Kernwerte glauben und ihr eigenes Prestigeobjekt nur unter Vorbehalt veröffentlichen, dann ist das ne sehr schwache oder traurige Begründung, vor allem wenn man den eigenen Glauben an die Anfangsideen sieht. Und wer weiss, vielleicht fällt ja auch bald DRM-frei.
Die sind halt total vor den Großen Publishern eingeknickt und, wahrscheinlich war die Aktion mit Fallout ein Warnschuss von Bethesda und jetzt denken die sich, "Oh, so ganz klappt das ohne die doch nicht"
Sogar Steam musste da die Tage Konzessionen machen.
Und ja, die Menschen regen sich auf weil die Spiele teurer werden. So muss man als Spieler in der Eurozone wieder sagen man wird übern Tisch gezogen, verglichen mit den USA. Da wird man trotz ähnlicher Kaufkraf um meistens bis zu 25% mehr latzen. Die bei GOG sagen zwar, das ganze würde dem Wechselkurs entsprechen d angepasst, aber um malein Argument aus dem GOG-Forum zu nehmen (von jemanden aus Ungarn): Wer sagt dir das der Wechselkurs nicht komplett verändert? Siehe Eurokriese. Ungarn kann davon ein Lied singen.
Ach ja und noch eins: Wennse hier schon Unterschede machen, wie lange noch bis Regionenspezifische Versionen rauskommen a lá Stick of Truth?
- StandAloneComplex
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Ich war auch schon damals bei Witcher 2 skeptisch, da ich finde, dass je mehr sich GOG zu einem Release- und Preorder-Verkäufer entwickelt, ein Unterschied zu Steam immer geringer wird. Natürlich geht es mir dann auch um die neue Preispolitik, da diese ja hauptsächlich in Verbindung zu den in der News erwähnten Releaseversionen (wie Witcher 3) steht. Warum nicht bei einem Witcher 3 zwei Jahre nach Release abwarten und dann vielleicht in einer speziellen DRM freien GotY-GOG Version ins Portfolio aufnehmen?greenelve hat geschrieben: Ja eben, warum hat sich damals niemand über Witcher 2 aufgeregt? Das kam als aktuelles Spiel in den Katalog.
Laut News wird es den Nachfolger, Witcher 3, nur aufrund der Änderungen im Preissystem auf GoG geben.
Oder geht nur um die Preise selber, da Spiele auf GoG damit in Deutschland teurer werden und ob Klassik oder Aktuell ist dabei völlig egal?
Wie schon geschrieben, ich halte es ihnen nicht vor, nach Wachstum zu streben. Aber auf Kosten von Alleinstellungsmerkmalen und zu viel Angleichung finde ich es problematisch. Das kann nach hinten losgehen.
Vielleicht sehe ich das ja auch zu kritisch und GOG wird die erste ernstzunehmende Konkurrenz für Steam.
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EinfachNurIch
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Was ein Bohei. Ich kann es verstehen warum die Preise teilweise unterschiedlich sind und solange das nicht ausartet ist es mir egal. Die meisten vergessen einfach die unterschiedlichen Lohngefüge die ja auch eine Rolle spielen und wenn mir ein Spiel halt taugt und der Preis für mich in Ordnung ist, dann kaufe ich das Teil halt, wenn nicht dann nicht. Alleine der Verzicht auf DRM ist mir die Sache wert. Ich könnte inzwischen wohl Shadow Run Return auf deutsch spielen wenn ich Steam akzeptieren würde, was ich nicht tue. Werde ich halt auf meinen GOG-Key warten falls ich den noch erhalten sollte, was ich doch hoffe.
- TheSoulcollector
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Wieso spielt das Lohngefüge denn eine Rolle beim Online-Vertrieb? Das Spiel ist fertig entwickelt und produziert. Warum werden die Kosten unter den Kunden unterschiedlich verteilt? Warum muss man eine digitale Ware in den USA billiger anbieten als in UK und noch wieder anders in Australien oder Deutschland?EinfachNurIch hat geschrieben:Was ein Bohei. Ich kann es verstehen warum die Preise teilweise unterschiedlich sind und solange das nicht ausartet ist es mir egal. Die meisten vergessen einfach die unterschiedlichen Lohngefüge die ja auch eine Rolle spielen...
- Temeter
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Mit Löhnen hat das nichts zu tun, es ist bereits völlig absurd, höhere Preise von Deutschen als von Amerikanern zu verlangen, ganz zu schweigen von Griechenland und Spanien mit ihren maroden Wirtschaften. Die regionale Preisgebung basiert hauptsächlich darauf, dass man mit der Ignoranz seit deren Einführung durchgekommen ist.EinfachNurIch hat geschrieben:Was ein Bohei. Ich kann es verstehen warum die Preise teilweise unterschiedlich sind und solange das nicht ausartet ist es mir egal. Die meisten vergessen einfach die unterschiedlichen Lohngefüge die ja auch eine Rolle spielen.
- Pyoro-2
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Weil mein bei der Budgetierung der Produktion natürlich eingeberechnet hat, dass man in Europa mehr Kohle pro verkauftem Spiel macht.TheSoulcollector hat geschrieben:Wieso spielt das Lohngefüge denn eine Rolle beim Online-Vertrieb? Das Spiel ist fertig entwickelt und produziert.
Na, ist natürlich alles bullshit. Abzocke, sonst nix.
- King Rosi
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
nichts für ungut, aber sie müssen auch zusehen, dass sie wirtschaftlich bleiben. was hätte es denen gebracht, wenn sie alles so lassen wie jetzt, es gog dafür aber 2 jahre später nicht mehr gäbe?Temeter hat geschrieben:Thanks GoG
ich meine, das womit die meisten leute hier probleme haben bezieht sich ja in erster linie nur auf neue titel. die 9,99$ titel (und darum wird es den meisten gog nutzern gehen, ob klassiker oder indie), kosten dann hier 7,49€. das ist in meinen augen fair. zwar zahlen wir dann immernoch etwas drauf, aber das sind eben halt die steuern.
- DasGraueAuge
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Ich glaube nicht , dass ausgerechnet eine solche Aktion gog.com retten wird. Was viele hier und offensichtlich die Macher um gog.com nicht verstehen: ich kann mir keinen Kundenstamm um eine bestimmte Philosophie herum aufbauen und wenn dann nicht die Fabelzahlen der Konkurrenz beim Umsatz eingefahren werden, alles über den Haufen schmeißen.King Rosi hat geschrieben:nichts für ungut, aber sie müssen auch zusehen, dass sie wirtschaftlich bleiben. was hätte es denen gebracht, wenn sie alles so lassen wie jetzt, es gog dafür aber 2 jahre später nicht mehr gäbe?
- Temeter
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Das verstehe ich ja. 9,99$ würden mit 19% Mwst sogar 8,60€ rechtfertigen. Wäre ich komplett zufrieden, so sieht für alle Parteien die fairste Preisgebung aus. Allerdings geben die Publisher für gewöhnlich einen Dreck darauf, und setzen regionale Preise entweder gleich $=€, oder zumindest unverhältnismäßig hoch. Indies nehmen sich da oft auch nicht viel.King Rosi hat geschrieben:nichts für ungut, aber sie müssen auch zusehen, dass sie wirtschaftlich bleiben. was hätte es denen gebracht, wenn sie alles so lassen wie jetzt, es gog dafür aber 2 jahre später nicht mehr gäbe?Temeter hat geschrieben:Thanks GoG
ich meine, das womit die meisten leute hier probleme haben bezieht sich ja in erster linie nur auf neue titel. die 9,99$ titel (und darum wird es den meisten gog nutzern gehen, ob klassiker oder indie), kosten dann hier 7,49€. das ist in meinen augen fair. zwar zahlen wir dann immernoch etwas drauf, aber das sind eben halt die steuern.
Im Grunde verstehe ich schon, dass GoG vermutlich nicht darum kommt. Und ich freue mich darüber, wenn sie eine digitale Alternative ggü. Steam aufbauen, bei der man mehr als nur bessere Leihspiele bekommt. Deswegen werde ich den Laden auch immer bevorzugen, weil man einfach mehr Gegenwert für sein Geld bekommt.
- Wulgaru
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Re: GOG.com: Erklärung für das geänderte Preissystem
Was für ein lustiger Thread...Leute kauft doch einfach nicht mehr Gog und gut is...ist nicht so das jemand euer Haus angezündet hat. 
