Was ein Zufall das ich ihn schon auf der Ignoreliste habe.Sir Richfield hat geschrieben:Ich hätte da schlechte Neuigkeiten für dein Weltbild.gracjanski hat geschrieben:Wenn sich Leute über etwas langsame Geschwindigkeit beschweren, dann sind es wahrscheinlich Kiddies und deren Meinung ist mir ja so wichtig.
Aaaaber, ich beschwere mich ja auch nicht, ich spiele einfach PoE nicht mehr.
Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übertroffen
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- Stalkingwolf
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
naja, angesichts dessen wie pc jünger immer wieder damit prahlen wieviele spiele sie mit 3 € und weniger kaufen können, ist das für einen bankslot schon ganz schön happig. 
- Wurmjunge
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Kann ich nur so erwidern, es geht eben überhaupt nicht darum irgendwas umsonst haben zu wollen.Jarvius hat geschrieben:Fakt ist, dass du nicht lesen kannst......
Ich geb hiermit aber jetzt auf. Scheinbar ist es echt in Mode gekommen, dass man alles umsonst haben will.
Die Forcierungen des Geschäftsmodells sind mein Problem.
Um einen der allseits verständlichen und beliebten Autovergleiche zu benutzen: Ich schenke dir einen Ferrari, den ich aber auf 20km/h Höchstgeschwindigkeit gedrosselt habe, pro 10km/h mehr die ich dir freischalte möchte ich jetzt aber dreißigtausend Euro haben, wenn du das Schmuckstück also in seinem ganzen Potenzial nutzen möchtest, mußt du am Ende mehr zahlen, als wenn du dir gleich einen Neuen gekauft hättest - das ist Beschiss, vielleicht eine relativ milde Form, ändert aber nix am strengen Geruch. Klar kann man auch mit 20km/h bis nach Indien fahren, die Frage ist halt, ob in dem Falle ein Fahrrad nicht die bessere Alternative wäre.
-
Jarvius
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Das wäre ein Vergleich, der eher z.B. zum neuen Forza passt meiner Meinung nach. Wo man wirklich beschnitten ist und man die $-Zeichen links und rechts sieht für Sachen, die in den Vorgängerversionen enthalten waren.
Aber ich seh es hier nicht, wirklich nicht (vielleicht bin ich ja auch blind).
Ich ärger mich eher über das Geld, was ich für D3 ausgegeben habe, weil ich das Preis-Leistungsverhältnis von PoE wesentlich besser finde.
Ich könnte dich verstehen, wenn du den 1. Akt spielen kannst, für die restlichen Akte aber 5$ pro Akt bezahlen musst. Oder nach einer Stunde die Meldung kommst: "Du hast eine Stunde gespielt, für eine weitere Stunde überweise bitte 1$." Oder: "Um diese tolle Waffe, die du grade gelootet hast, benutzen zu können, brauchst du das Beginner-Paket." Sowas ist für mich Abzocke. Und wie gesagt, ich bin eigentlich komplett gegen F2P, weil nahezu alle Modelle dort wirklich dreiste Abzocke sind. Aber wieso wird sich über das Inventar beschwert? Ist das wirklich kleiner als das von D3? (Ich weiß es jetzt ehrlich gesagt nicht aus dem Kopf). Und braucht man wirklich so viele Charslots? Ich hatte die zuerst als Bankmules benutzt.
Was auch zu kurz kommt, sind die ganzen Leagues, Ladders, Events, usw.
Alle kann man spielen und daran teilnehmen - auch umsonst. Auch hier würde ich sagen, es wäre Abzocke, wenn man 1$ bezahlen müsste, um daran teilzunehmen. Aber so?
Aber ich seh schon, wir kommen hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner =)
Ich war ehrlich gesagt froh, dass ich so ein gutes Spiel umsonst spielen konnte und habe erst sehr spät dann die Entwickler unterstützt - aber weil ich es wollte, nicht weil ich es mußte.
Aber ich seh es hier nicht, wirklich nicht (vielleicht bin ich ja auch blind).
Ich ärger mich eher über das Geld, was ich für D3 ausgegeben habe, weil ich das Preis-Leistungsverhältnis von PoE wesentlich besser finde.
Ich könnte dich verstehen, wenn du den 1. Akt spielen kannst, für die restlichen Akte aber 5$ pro Akt bezahlen musst. Oder nach einer Stunde die Meldung kommst: "Du hast eine Stunde gespielt, für eine weitere Stunde überweise bitte 1$." Oder: "Um diese tolle Waffe, die du grade gelootet hast, benutzen zu können, brauchst du das Beginner-Paket." Sowas ist für mich Abzocke. Und wie gesagt, ich bin eigentlich komplett gegen F2P, weil nahezu alle Modelle dort wirklich dreiste Abzocke sind. Aber wieso wird sich über das Inventar beschwert? Ist das wirklich kleiner als das von D3? (Ich weiß es jetzt ehrlich gesagt nicht aus dem Kopf). Und braucht man wirklich so viele Charslots? Ich hatte die zuerst als Bankmules benutzt.
Was auch zu kurz kommt, sind die ganzen Leagues, Ladders, Events, usw.
Alle kann man spielen und daran teilnehmen - auch umsonst. Auch hier würde ich sagen, es wäre Abzocke, wenn man 1$ bezahlen müsste, um daran teilzunehmen. Aber so?
Aber ich seh schon, wir kommen hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner =)
Ich war ehrlich gesagt froh, dass ich so ein gutes Spiel umsonst spielen konnte und habe erst sehr spät dann die Entwickler unterstützt - aber weil ich es wollte, nicht weil ich es mußte.
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Teile ich. F2P ist grundsätzlich fragwürdig, denn a) artet es zu häufig in virtuelle Kaffeefahrten aus, b) wird mit diesen aufdringlichen Item-Kaufanreizen, die bewusst Konkurrenzdruck ausüben sollen, häufig ein spielerisches Ungleichgewicht (P2W) erzeugt, und c) steht im Zentrum immer das Geschäftsmodell, um das herum dann das eigentliche Spiel (sozusagen als reines Mittel zum Zweck) gepappt wird. Aus Sicht eines leidenschaftlichen Spielers also quasi der schlimmstmögliche Kulturverlust.Wurmjunge hat geschrieben:Was ich aber auf den Tod nicht ausstehen kann, sind widerlich unehrliche Verkaufsmaschen: Hier ich schenke dir was und dann stehe ich jede Woche bei dir auf der Matte und will Geld. Sowas lief früher unter "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" im ZDF.
Wurmjunge hat geschrieben:Daß mit Inventar(Stashtabs) und Charakterslots elementare Spielelemente von den Mikrotransaktionen betroffen sind, wird in Verbindung mit den hohen Preisen viele Spieler abschrecken. Und das ist eben schade, weil das Spiel selbst besseres verdient hätte - Fakt.
Teile ich nicht. Trotz der oben geäußerten Kritik muss man sagen, dass PoE für einen F2P-Titel verhältnismäßig fair ist. Eigentlich sogar beispielhaft für die Branche. Was soll denn mit dem Inventar sein? Sicher, in deinem Rucksack ist es arg begrenzt (was ich übrigens gut und realistisch finde), aber du hast 4 ziemlich große Tabs in deiner Truhe, die du von oben bis unten vollstopfen kannst. Weiter als bis zur zweiten Seite bin ich da auch nie vorgedrungen: Man verkauft ja auch gelegentlich mal was. Auch was die Charakterplätze angeht: Wer erstellt sich denn bitteschön mehr als 16 Charaktere? Habe ich zumindest in noch keinem Spiel jemals gemacht, auch nicht in Diablo oder diversen Klonen davon. Und wer trotzdem "mehr" möchte, kann sich dann eben immer noch was dazu kaufen. DAS ist aber meiner Meinung nach vollkommen fair und nicht der Grund, warum F2P so einen miserablen Ruf hat. Das sind dann wirklich reine Luxus- und Komfortkäufe.
Über P2W-Aspekte im Multiplayer kann ich nichts sagen, da ich PoE ausschließlich wie eine stinknormale Solo-Kampagne gespielt habe. Ich weiß nichtmal, was es da an MP-Features überhaupt gibt. Und bei mir zumindest hatte ich noch nie das Bedürfnis, mir Gedöns für Echtgeld zu kaufen, und einen aufploppenden Item-Nerv-Shop gibt es auch nicht. Wie gesagt, ich finde das ziemlich wegweisend: Solchen Modellen von F2P ist tatsächlich Erfolg zu wünschen, während man den Kaffeefahrt-Betreibern weiterhin getrost die Pest an den Hals wünschen darf. Und nein, eine Pflicht da deswegen supportmäßig Geld reinzubuttern, sei es irgendwie aus Fan-Moral oder "Zocker-Ehre" hergeleitet, kann ich nicht erkennen. Das muss nun wirklich jeder selbst entscheiden.
Zuletzt geändert von Lord Hesketh-Fortescue am 04.12.2013 13:36, insgesamt 2-mal geändert.
- DasGraueAuge
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Grundsätzlich richtig. Einzig dieses nervige Punktesystem beim Einkaufen stört mich hier. Man kennt das von Microsofts XBL (und da wurde es ja mittlerweile glücklicherweise abgeschafft). Das Stashtab kostet 30 Punkte, kaufen kann man aber minimal 50. So kostet das Tab dann eigentlich $5 und man hat sinnlos Punkte rumliegen. Unnötig.Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: Teile ich nicht. Trotz der oben geäußerten Kritik muss man sagen, dass PoE für einen F2P-Titel verhältnismäßig fair ist.
- Obstdieb
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Fakt ist, dass du alles andere als lesen kannst.Jarvius hat geschrieben:Fakt ist, dass du nicht lesen kannst.
Niemand redet vom Inventar. Es geht um die Kiste.Jarvius hat geschrieben: 1.) Inventar gibt es kein erweiterbares
Jarvius hat geschrieben: 2.) Es gibt 16 Charakterslots frei. Danach muss man erst nachkaufen. Wenn man Geldprobleme hat, aber mit 16 Slots nicht auskommt, hat man glaub ich ein anderes Problem.
Die Natur von Path of Exile setzt viele Charaktäre vorraus. Alleine die Tatsache, dass man mehrere Plätze für eine Klasse braucht auf Grund des nicht vorhandenen Passivenskillresets.
Dazu kommen Raceevents und das das Zentrale Gameplayelement, der Skillbaum, es ermöglicht jeden Charakter in jede Richtung zu entwickeln. Dein Argument funktioniert nicht.
Na super. Jetzt muss soll ich also das Design des Spiels völlig ignorieren. Natürlich sind Skills, die mehrfach vorhanden sind wichtig. Allein für verschiedene Builds bzw. andere Klasse. Ich entschuldige mich nicht, dass ich genau das mache, was das Spiel mir anbietet.Jarvius hat geschrieben: 3.) Man kommt auch gut ohne zusätzliche Bankslots aus, man muss nicht wie ein Messi jeden Kram horten.
Im Prinzip ist Path of Exile kein Free to Play Spiel, sondern eine Demo. Wenns dir gefällt, musste du allerdings was kaufen.
Zuletzt geändert von Obstdieb am 04.12.2013 13:38, insgesamt 2-mal geändert.
- Wurmjunge
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Man muß für jedes Event einen neuen Charakter erstellen .... klingelt da was? :wink:Jarvius hat geschrieben: Was auch zu kurz kommt, sind die ganzen Leagues, Ladders, Events, usw.
Alle kann man spielen und daran teilnehmen - auch umsonst. Auch hier würde ich sagen, es wäre Abzocke, wenn man 1$ bezahlen müsste, um daran teilzunehmen. Aber so?
Ich finde das Spiel toll und will es wie gesagt auch gar nicht umsonst haben, ich würde nur zu gern 30-40€ bezahlen und müßte mir dann keine Sorgen mehr um meinen Spielspaß machen. So habe ich immer das Gefühl, je besser mir das Spiel gefällt um so teurer wird der ganze Spaß. Sachen sammeln ist zentraler Spielinhalt, das Spiel legt es ja auch förmlich daruf an einen zu überschütten mit Gems, Currencyitems und Flasks. Die Items gibts alle geschenkt, aber wenn man sie behalten will muß man zahlen.Jarvius hat geschrieben: Aber ich seh schon, wir kommen hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner =)
Ich war ehrlich gesagt froh, dass ich so ein gutes Spiel umsonst spielen konnte und habe erst sehr spät dann die Entwickler unterstützt - aber weil ich es wollte, nicht weil ich es mußte.
Ich spiele jetzt seit ungefähr zwei Wochen: ein Stashtab ist komplett voll mit Gems, und doppelt sind da nur Supportgems, und anderthalb Stashtabs nur Orbs und Flaschen, ich mag mir das wirklich nicht ausmalen wie das nach einem Jahr aussehen mag. Wer das Spiel eben nur mal schnell durchspielen möchte, für den ist ja alles super, nem geschenkten Gaul schaut man nich ins Maul. Wenn man aber das spielerische Potenzial voll ausnutzen möchte, muß man auf Dauer wahrscheinlich tief in die Tasche greifen, und das bringt mich in ein ziemliches Dilemma.
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Jarvius
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Na, du hast doch am Anfang vom zu kleinen Inventar geredet. Was zu kleines Inventar und erweiterbare Bankslots miteinander zu tun haben, ist mir dann allerdings schleierhaft. Deswegen fragte ich ja auch nach erweiterbarem Inventar (Wie in der Art bei Titan Quest, wo man nachher mehr Inventarplatz bekam).Niemand redet vom Inventar. Es geht um die Kiste
Ohne jetzt wild rumquoten zu wollen: Warum behaltet ihr (Wurmjunge hat es ja auch geschrieben) denn nach jedem Race-Event die Chars? Wenn man natürlich alle Chars dann behält, ist es klar, dass man mit 16 Slots nicht auskommt. Allerdings käme man dann nach ner Zeit auch nicht mehr mit 100 Slots aus.
Trotzdem noch nen Quote:
Müssen immer noch nicht, außer du behältst wirklich jeden Char nach jedem Event. Ich spiel nur 2 Chars (Ich lösch die Chars nach den Events, hab also meist nur um die 4 Slots belegt) und mir reichen die anderen Slots als Bankmule vollkommen aus.Im Prinzip ist Path of Exile kein Free to Play Spiel, sondern eine Demo. Wenns dir gefällt, musste du allerdings was kaufen
Demo passt aber auch nicht, weil Demo eher zu dem passt, was ich weiter oben schrieb: 1 Akt gespielt, danach bezahlen oder halt zeitlich begrenzt. Hier kannst du komplett alles zocken, ohne was zu investieren.
Eine Frage an euch beide: Warum würdet ihr denn mehr als 30€ ausgeben als Vergleich jetzt zu D3? Und wieviel Charslots hat D3 eigentlich? (Ich weiß, Vergleich hinkt, weil D3 keine Events hat. Was ich PoE aber jetzt weniger als Nachteil anrechnen würde).
Da stimme ich dir 1000% zu! Mir geht es nur darum, dass ich halt nicht sehe, dass PoE Abzocke sein soll, sondern im Vergleich zu anderen Titeln faires F2P anbietet. Was vielleicht aber auch dann an der unterschiedlichen Spielweise liegen kann, weil ich mich eigentlich immer nur erstmal auf 2 Chars konzentriere und mir da (kostenlos) alles geboten wird, was ich brauche.[...]ich würde nur zu gern 30-40€ bezahlen und müßte mir dann keine Sorgen mehr um meinen Spielspaß machen.[...]
- Enthroned
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Nein, nein und nochmals nein. Ich teile deine Auffassung, dass nicht jedes f2p Spiel gut designt ist, aber dein Vergleich ist so einfach nicht wahr und unpassend. Wenn du schon den Vergleich zum Auto ziehst, dann musst du ihn auch richtig darstellen! Denn zum Beispiel ist ein Autokauf im Grunde nichts anderes als ein Produkt + DLC.Wurmjunge hat geschrieben:Kann ich nur so erwidern, es geht eben überhaupt nicht darum irgendwas umsonst haben zu wollen.Jarvius hat geschrieben:Fakt ist, dass du nicht lesen kannst......
Ich geb hiermit aber jetzt auf. Scheinbar ist es echt in Mode gekommen, dass man alles umsonst haben will.
Die Forcierungen des Geschäftsmodells sind mein Problem.
Um einen der allseits verständlichen und beliebten Autovergleiche zu benutzen: Ich schenke dir einen Ferrari, den ich aber auf 20km/h Höchstgeschwindigkeit gedrosselt habe, pro 10km/h mehr die ich dir freischalte möchte ich jetzt aber dreißigtausend Euro haben, wenn du das Schmuckstück also in seinem ganzen Potenzial nutzen möchtest, mußt du am Ende mehr zahlen, als wenn du dir gleich einen Neuen gekauft hättest - das ist Beschiss, vielleicht eine relativ milde Form, ändert aber nix am strengen Geruch. Klar kann man auch mit 20km/h bis nach Indien fahren, die Frage ist halt, ob in dem Falle ein Fahrrad nicht die bessere Alternative wäre.
Angenommen du möchtest von München nach Hamburg und du bekommst ein Auto geschenkt. In deinem Fall dürftest du fast nirgendwo fahren, denn im Stadtverkehr kannst du nicht dauerhaft mit 20 km/h fahren, wenn dort 50 km/h erlaubt sind. Deinen Weg nach Hamburg müsstest du früher oder später einfach abbrechen, da du sonst Ärger mit dem Gesetzt bekämest. Somit wärst du nahezu gezwungen dir DLCs bis minimal 80 km/h zu kaufen um auf die Autobahn zu dürfen, ansonsten wäre dein Auto für dein Ziel unbrauchbar.
Viel mehr verhält es sich so, dass du mit Path of Exile ein voll funktionstüchtiges Auto bekommst, aber ohne Klimaanlage, Airbags in den Seitentüren, Aschenbecher, Getränkehalter, Autoradio und so weiter. Dir wird schnell heiß? Du lässt dir eine Klimaanlage einbauen. Du legst wert auf erhöhte Sicherheit? Airbags müssen her. Du rauchst? Ein Aschenbecher ist Pflicht. Du wirst während der Fahrt immer durstig. Ein Getränkehalter wäre ideal. Du hörst gern Musik? Du kaufst dir ein Radio. Du möchtest mehr Platz in deiner Bank/Truhe? Du kaufst dir welchen.
Wenn du mit Path of Exile oder ähnlichen f2p Konzepten lediglich ans Ziel möchtest, dann bekommst du i.d.R. genau das. Legst du genauso wert auf Komfort, dann wird aus deinem 35.000€ Mercedes ganz schnell ein 45.0000 € Mercedes oder aus deinem geschenkten Mercedes ein 10.000 € Mercedes. Anschließend zu sagen, dass man sich den Mercedes dann auch hätte kaufen können, obwohl man 35.000 € geschenkt bekommen hat, ist dreist.
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Falagar
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Man sollte hierbei auch erwähnen, dass es sich hier bis auf eigentlich 2 Ausnahmen mit dem Stash und Charakterliste um rein kosmetische Themen handelt. Es ist für mich schon ein gewaltiger Unterschied ob ich mir irgendsowas wie 1000 Lebenspunkte kaufen kann, oder nur mit einem grün leuchtenden Schwert durch die Pampa laufe - das 2tere hat nämlich keinerlei spielerischen Vorteil....
- Wurmjunge
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Das Spiel ist ohne Zukauf eben nicht voll funktionstüchtig, auch wenn das hier noch so oft behauptet wird. Kann man gern auch anders sehen, aber zentrale Elemente wie Stauraum (nicht daß sich nochmal jemand am Begriff "Inventar" Korinthen abzusondern verpflichtet fühlt) und Charakterslots sind bei einem "GearGrindingGame", um beim Autovergleich zu bleiben, nun mal keine optionalen Features wie Radio oder Klimaanlage, sondern tatsächlich eher mit Bremse oder Sitz gleichzusetzen.
Mein Ferrari-Beispiel wird durch den Einwurf, daß auf deutschen Straßen ja eine Mindestgeschwindigkeit einzuhalten sei, doch gar nicht widerlegt, es zeigt höchstens, daß Auto/Spiele-Vergleiche immer auf dünnem Eis stehen. Die Items gibts gratis, den Lagerraum dafür muß man kaufen, eigentlich sagts doch alles aus - geschenkt ist was anderes. Und daß andere "Free2Play"-Spiele noch übler dran sind, macht das grundsätzliche Konzept auch nicht besser.
Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist nur in einem gewissen Rahmen umsonst und ich wills auch gar nicht umsonst haben, wäre also interessant wenn auch mal andere Argumente kämen als diese etwas paradoxe Kombination:
Sich über ein kostenloses Spiel beschweren - Dreistigkeit!
Ein Spiel tatsächlich kostenlos spielen wollen - noch viel größere Dreistigkeit!
Mein Ferrari-Beispiel wird durch den Einwurf, daß auf deutschen Straßen ja eine Mindestgeschwindigkeit einzuhalten sei, doch gar nicht widerlegt, es zeigt höchstens, daß Auto/Spiele-Vergleiche immer auf dünnem Eis stehen. Die Items gibts gratis, den Lagerraum dafür muß man kaufen, eigentlich sagts doch alles aus - geschenkt ist was anderes. Und daß andere "Free2Play"-Spiele noch übler dran sind, macht das grundsätzliche Konzept auch nicht besser.
Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist nur in einem gewissen Rahmen umsonst und ich wills auch gar nicht umsonst haben, wäre also interessant wenn auch mal andere Argumente kämen als diese etwas paradoxe Kombination:
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- 3nfant 7errible
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
also erstmal darf man grundsätzlich jeden scheiss kritisieren, egal ob f2p oder 50€ Spiel oder 5€ DLC. wär ja noch schöner...
ausserdem investiert man ja auch nicht nur Geld in ein Spiel, sondern auch Zeit
2. was ist denn wenn man sich am Release-Tag ein normales 50€ Spiel aus der Videothek ausleiht und mal eben am WE durchspielt? Oder ein Spiel von nem Freund ausleiht, oder etwas kauft und schnell wieder verkauft? Ist das auch alles geizig/Schmarotzertum, oder sogar schon Diebstahl?
nö, das ist alles legitim. Genauso wie ein Spiel, das als free to play Titel beworben wird, für.... ähm ja... umsonst zu spielen.
Ich kann ja verstehen, dass man sich für einen Titel, den man persönlich sehr mag mehr Unterstützung erhofft, aber dann sagt man das einmal und dann ist gut. Man muss aber nicht gleich anfangen, andere Leute zu beschimpfen
Wie auch immer, nachdem ich es mittlerweile selbst mal ausprobiert habe, bekommt PoE von mir einen Daumen nach oben, sowohl als Spiel als auch als f2p-Modell. Dennoch habe ich es vorerst wieder deinstalliert, aber das auch nur weil ich einfach nicht der grösste Fan dieses Genres bin und sowas nur alle Jubeljahre mal spielen kann. Letztes Jahr D3 gezockt, jetzt dauert es wieder ne Weile bis ich mal wieder Lust auf sowas hab
ausserdem investiert man ja auch nicht nur Geld in ein Spiel, sondern auch Zeit
2. was ist denn wenn man sich am Release-Tag ein normales 50€ Spiel aus der Videothek ausleiht und mal eben am WE durchspielt? Oder ein Spiel von nem Freund ausleiht, oder etwas kauft und schnell wieder verkauft? Ist das auch alles geizig/Schmarotzertum, oder sogar schon Diebstahl?
nö, das ist alles legitim. Genauso wie ein Spiel, das als free to play Titel beworben wird, für.... ähm ja... umsonst zu spielen.
Ich kann ja verstehen, dass man sich für einen Titel, den man persönlich sehr mag mehr Unterstützung erhofft, aber dann sagt man das einmal und dann ist gut. Man muss aber nicht gleich anfangen, andere Leute zu beschimpfen
Wie auch immer, nachdem ich es mittlerweile selbst mal ausprobiert habe, bekommt PoE von mir einen Daumen nach oben, sowohl als Spiel als auch als f2p-Modell. Dennoch habe ich es vorerst wieder deinstalliert, aber das auch nur weil ich einfach nicht der grösste Fan dieses Genres bin und sowas nur alle Jubeljahre mal spielen kann. Letztes Jahr D3 gezockt, jetzt dauert es wieder ne Weile bis ich mal wieder Lust auf sowas hab
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Ja, sowas ist natürlich quatsch. Siehe oben. Aber du musst dir auch schon gefallen lassen, dass du hier auf sehr hohem Niveau meckerst. Ich hasse zwar jegliche Autovergleiche, aber PoE entspräche da - wenn überhaupt - eher einem ab 230 abgeriegelten Ferrari, war für den dynamischen Sportschnösel ja ärgerlich genug sein kann, dem Golffahrer aber dennoch zum Fahrspaß vollauf genügen würde.Wurmjunge hat geschrieben:Sich über ein kostenloses Spiel beschweren - Dreistigkeit!
Ein Spiel tatsächlich kostenlos spielen wollen - noch viel größere Dreistigkeit!
Man muss sich auch klar machen, dass das Geschäftsmodell F2P keine Mutter-Teresa-Absichten verfolgt. Das ist ein knallhartes Geschäft. Ganz ohne latenten Kauf-Druck wird das nicht funktionieren, es gehört essenziell zum Wesen des Modells mit dazu. Die Frage ist nur, ob das verhältnismäßig plump und dreist erfolgt, oder subtil und so fair wie möglich. Und da macht PoE einfach einen vorbildlichen Job. Ich mag das etwas substanz- und besitzlose F2P-Feeling dennoch nicht und werde mir trotz meiner wirklich positiven Erfahrungen mit PoE weiterhin meine Spiele kaufen gehen - da bin ich einfach mehr der konservative Besitzer-Typ. PoE war als erstes von mir gezocktes F2P auch eher eine Art experimenteller Selbstversuch (man will sich ja auch "weiterbilden" und so...), und ich war doch angenehm überrascht. Hätte ich nicht gedacht. Latenter Druck für Vielspieler:ja (Stash, Charakterplätze); unfaire Abzocke: meilenweit entfernt. Das ist für F2p sicher ein Weg, der zukünftig gangbar ist und der die Spieler trotz Gewinnabsicht ernst nimmt und nicht nur als Melkvieh sieht.
- Enthroned
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Re: Path of Exile - Start hat Erwartungen der Entwickler übe
Per Definition des Wortes Dreist passt es aber nunmal ganz genau. Man könnte auch sagen "Gib jemandem einen Finger, will er später die ganze Hand" oder "Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul".Wurmjunge hat geschrieben:Das Spiel ist ohne Zukauf eben nicht voll funktionstüchtig, auch wenn das hier noch so oft behauptet wird. Kann man gern auch anders sehen, aber zentrale Elemente wie Stauraum (nicht daß sich nochmal jemand am Begriff "Inventar" Korinthen abzusondern verpflichtet fühlt) und Charakterslots sind bei einem "GearGrindingGame", um beim Autovergleich zu bleiben, nun mal keine optionalen Features wie Radio oder Klimaanlage, sondern tatsächlich eher mit Bremse oder Sitz gleichzusetzen.
Mein Ferrari-Beispiel wird durch den Einwurf, daß auf deutschen Straßen ja eine Mindestgeschwindigkeit einzuhalten sei, doch gar nicht widerlegt, es zeigt höchstens, daß Auto/Spiele-Vergleiche immer auf dünnem Eis stehen. Die Items gibts gratis, den Lagerraum dafür muß man kaufen, eigentlich sagts doch alles aus - geschenkt ist was anderes. Und daß andere "Free2Play"-Spiele noch übler dran sind, macht das grundsätzliche Konzept auch nicht besser.
Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist nur in einem gewissen Rahmen umsonst und ich wills auch gar nicht umsonst haben, wäre also interessant wenn auch mal andere Argumente kämen als diese etwas paradoxe Kombination:
Sich über ein kostenloses Spiel beschweren - Dreistigkeit!
Ein Spiel tatsächlich kostenlos spielen wollen - noch viel größere Dreistigkeit!
Wie du das fehlen von unendlich viele Charakterslots oder eine dir zu kleine Bank als fehlenden Spielinhalt, statt als fehlenden Komfort bezeichnest, ist zumindest mir ein Rätsel. Wenn du uns erzählen würdest, dass du bestimmte Inhalte nur spielen kannst wenn du zahlst, dann könnte man dir ja Recht geben, aber so? Fehlender Platz ist ein Komfortproblem. Beschwer dich mal gegenüber einem Obdachlosen, dass deine Wohnung ruhig ein paar m² mehr haben könnte.
Man konnte in WoW niemals unendlich viele Charaktere erstellen, niemals in Diablo 2 und niemals in irgendeinam Online-Spiel das ich kenne. Man konnte auch nie neue Charakterplätze dazukaufen und es hat "niemanden" gestört. Die Masse an Gegenständen bei Diablo 2 war sehr groß und man hatte pro Charakter eine Truhe mit sehr wenig Stauraum. In Diablo 3 hat man zwar eine drei mal größere Truhe, doch muss diese nun für den gesamten Account reichen. In WoW gibt es mittlerweile Tier 15 und der Platz in der Bank reiche niemals um alle PvP und PvE Sets darin unterzubringen.
Und deshalb funktioniert dein Autovergleich eben nicht. Du kannst PoE von anfang bis zum Ende spielen und zwar auf allen Schwierigkeitsgraden. Du kannst mit einem auf 20 km/h gedrosseltem Ferrari aber nicht auf deutschen Straßen fahren, was ihn für dich unbrauchbar macht. Ein voll funktionstüchtigen Ferrari hingegen kannst du auch ohne Komfort wie Klimaanlage, Getränkehalter usw. von a nach b bringen.
Das f2p nicht immer gut ist und auch PoE sicher hier und da Dinge anbietet die Spieler gern aus Komfort-Gründen besitzen würden ist doch klar. Ansonsten könnten Sie sich das ja auch gleich sparen. Es geht mir persönlich rein um die Argumentation bzgl. den Charakterplätzen und dem Platz in der Truhe.
