OnLive: Ist wohl pleite
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Randall Flagg
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Vernon
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Mich würde wirklich mal die Grösse und Benutzungsgrad deiner Spielesammlung interessieren.Kajetan hat geschrieben:Für populäre MP-Spiele gibt es entsprechende Private Server und FreeshardsFori hat geschrieben:Das trifft ja beinahe für jedes Spiel zu. Abgesehen von reinen Multiplayer Spielen. ^^
Ich selber habe nun etwa 75 Spiele in meiner Steambibliothek, davon einiges an Indies. Ich hatte irgendwann mal auf Digital umgestellt, weil ich die Spieleboxen in der Wohnung leid war.
Die Chance, dass ich viele der 75 Spiele nochmals ausbuddle, liegt nicht sonderlich hoch. Gestern kaufte (verzeih: "abonnierte") ich Darksiders 2, welches mir zur Zeit gut gefällt. Lass es mich eine Woche oder so unterhalten.
Mein Punkt ist: selbst wenn Steam morgen pleite gehen würde und der Offline-Modus nicht klappen sollte, juckte mich dieses nicht sonderlich, da es im Netz mittlerweile so viele Möglichkeiten gibt, auch auf legale Weise günstig an Spiele zu kommen.
Daher verstehe ich diese "Cloudgaming ist das Absolut Böse"-Argumentation nicht ganz.
- Master Chief 1978
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Mit anderen Worten wär es dir egal das du wenn du eines von deinen 75 Spielen dann doch mal wieder Spielen möchtest und Steam nicht mehr ist nochmal dafür Zahlst? Mann du bist der Perfekte Kunde!Vernon hat geschrieben:Mich würde wirklich mal die Grösse und Benutzungsgrad deiner Spielesammlung interessieren.Kajetan hat geschrieben:Für populäre MP-Spiele gibt es entsprechende Private Server und FreeshardsFori hat geschrieben:Das trifft ja beinahe für jedes Spiel zu. Abgesehen von reinen Multiplayer Spielen. ^^
Ich selber habe nun etwa 75 Spiele in meiner Steambibliothek, davon einiges an Indies. Ich hatte irgendwann mal auf Digital umgestellt, weil ich die Spieleboxen in der Wohnung leid war.
Die Chance, dass ich viele der 75 Spiele nochmals ausbuddle, liegt nicht sonderlich hoch. Gestern kaufte (verzeih: "abonnierte") ich Darksiders 2, welches mir zur Zeit gut gefällt. Lass es mich eine Woche oder so unterhalten.
Mein Punkt ist: selbst wenn Steam morgen pleite gehen würde und der Offline-Modus nicht klappen sollte, juckte mich dieses nicht sonderlich, da es im Netz mittlerweile so viele Möglichkeiten gibt, auch auf legale Weise günstig an Spiele zu kommen.
Daher verstehe ich diese "Cloudgaming ist das Absolut Böse"-Argumentation nicht ganz.
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NodBruderschaft
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Ich halte Cloud-Gaming definitiv für die Zukunft, ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt. Ich wundere mich allerdings über manche Argumente, die von der Contra-Seite genannt werden.
Wer könnte etwas gegen Cloud-Gaming haben? Doch wohl nur Hardcore-Gamer, die im Zweifel bereit sind, sehr viel Geld in physische bzw. lokale installierbare Games zu stecken und die seit Jahren in ihre Hardware investiert haben. Ich behaupte auch einfach mal, dass dies entweder Nostalgiker sind oder aber Leute, die deutlich jünger als 25 sind. Insofern wächst aus Sicht der Cloud-Anbieter die technikaffine Zielgruppe gerade enorm!
Meine Beobachtung im sozialen Umfeld ist nämlich folgende: Wenn Ausbildung und Beruf sowie Sozialleben an Wichtigkeit gewinnen (so ab ca. 20), rücken Games in den Hintergrund und man hat gar nicht mehr die Zeit, epische Games nächtelang durchzuzocken oder noch einmal zu zocken oder Multiplayer zu zocken. Die Leute haben in dem Alter begriffen, dass Gaming nicht alles ist und stehen eher auf Casual-Gaming für kleine Spaß-Oasen im Alltag.
Hinzu kommt eine stärkere Liquidität. Früher waren für mich (Alter heute: 25) 5 Euro viel Geld. Heute verdiene ich ein Vielfaches pro Stunde. Es interessiert mich einfach nicht mehr. Das einzig Wichtige ist, dass die Kosten unter Kontrolle bleiben und alles superbequem und einfach ist. Spiele installieren - bist du wahnsinnig? Möglicherweise klappt es nicht und ich habe Zeit verschwendet. Ne sorry, alles muss perfekt laufen, wir leben im 21. Jahrhundert.
Hinzu kommt, dass ich keine Lust mehr habe, viel Zeit ins Gaming zu stecken. Wozu? Direkt-persönliches Sozialleben und Beruf gehen vor, die Interessenlage hat sich im Vergleich zu meinen Teenager-Jahren extrem verschoben. Ich zahle halt fürs Zocken pro Monat oder was weiß ich.
Dritter Punkt: Hardware. Ich habe seit 2010 keinen Desktop, Laptop, Smartphone oder was weiß ich gekauft und werde auch im kommenden Jahr genau null Euro für jegliche Hardware ausgeben. Den industriell künstlich angeheizten Hardware-Wettlauf tue ich mir nicht mehr an, sorry liebe Industrie. Ich will bisschen zocken, und keine neuen Rechner kaufen (wozu denn?).
Cloud-Gaming ist insofern sogar gut für die Nachhhaltigkeit der Hardware. Denn dem Planeten tut dieser irrsinnige Welcher-Rechner-ist-schneller-Wettlauf auch nicht gut. Der Rechner von meinem Vater läuft übrigens seit 2004 problemlos....
In diesem Sinne: Ich kanns mir leisten und bin weder Hardware- noch Software-Fetischist. Cloudgaming willkommen! Netzausbau natürlich vorausgesetzt.
Wer könnte etwas gegen Cloud-Gaming haben? Doch wohl nur Hardcore-Gamer, die im Zweifel bereit sind, sehr viel Geld in physische bzw. lokale installierbare Games zu stecken und die seit Jahren in ihre Hardware investiert haben. Ich behaupte auch einfach mal, dass dies entweder Nostalgiker sind oder aber Leute, die deutlich jünger als 25 sind. Insofern wächst aus Sicht der Cloud-Anbieter die technikaffine Zielgruppe gerade enorm!
Meine Beobachtung im sozialen Umfeld ist nämlich folgende: Wenn Ausbildung und Beruf sowie Sozialleben an Wichtigkeit gewinnen (so ab ca. 20), rücken Games in den Hintergrund und man hat gar nicht mehr die Zeit, epische Games nächtelang durchzuzocken oder noch einmal zu zocken oder Multiplayer zu zocken. Die Leute haben in dem Alter begriffen, dass Gaming nicht alles ist und stehen eher auf Casual-Gaming für kleine Spaß-Oasen im Alltag.
Hinzu kommt eine stärkere Liquidität. Früher waren für mich (Alter heute: 25) 5 Euro viel Geld. Heute verdiene ich ein Vielfaches pro Stunde. Es interessiert mich einfach nicht mehr. Das einzig Wichtige ist, dass die Kosten unter Kontrolle bleiben und alles superbequem und einfach ist. Spiele installieren - bist du wahnsinnig? Möglicherweise klappt es nicht und ich habe Zeit verschwendet. Ne sorry, alles muss perfekt laufen, wir leben im 21. Jahrhundert.
Hinzu kommt, dass ich keine Lust mehr habe, viel Zeit ins Gaming zu stecken. Wozu? Direkt-persönliches Sozialleben und Beruf gehen vor, die Interessenlage hat sich im Vergleich zu meinen Teenager-Jahren extrem verschoben. Ich zahle halt fürs Zocken pro Monat oder was weiß ich.
Dritter Punkt: Hardware. Ich habe seit 2010 keinen Desktop, Laptop, Smartphone oder was weiß ich gekauft und werde auch im kommenden Jahr genau null Euro für jegliche Hardware ausgeben. Den industriell künstlich angeheizten Hardware-Wettlauf tue ich mir nicht mehr an, sorry liebe Industrie. Ich will bisschen zocken, und keine neuen Rechner kaufen (wozu denn?).
Cloud-Gaming ist insofern sogar gut für die Nachhhaltigkeit der Hardware. Denn dem Planeten tut dieser irrsinnige Welcher-Rechner-ist-schneller-Wettlauf auch nicht gut. Der Rechner von meinem Vater läuft übrigens seit 2004 problemlos....
In diesem Sinne: Ich kanns mir leisten und bin weder Hardware- noch Software-Fetischist. Cloudgaming willkommen! Netzausbau natürlich vorausgesetzt.
- Blackvoodoo29
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Hoffe die sind wirklich pleite. Und hoffentlich gehen auch alle anderen die solche Dienste anbieten oder anbieten wollen pleite.
DAS ist nicht die Zukunft des Spielen.
DAS ist nicht die Zukunft des Spielen.
- Kajetan
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Spiele sind mein Hobby, nicht nur netter Zeitvertreib, ich bin Sammler. Manche Spiele habe ich nur, um die Sammlung bestimmter Serien/Genres/Lizenzen komplett zu haben. Der Punkt ist aber: Ich kann JEDES dieser Spiele zocken wann und wie ich möchte. Ich brauche dazu kein Internet, keinen Provider, keine Aktivierungs-Server. Die Spiele, die ich sammle, verschwinden nicht im Nichts, wenn ein Anbieter pleite geht oder ein Spiel aus wirtschaftlichen Gründen abgeschaltet wird. Ich sammle Kultur und nicht temporär existierende Geschäftsmodelle.Vernon hat geschrieben:Mich würde wirklich mal die Grösse und Benutzungsgrad deiner Spielesammlung interessieren.
Wenn Dir das nicht wichtig ist, weil Du in Spielen nur einen kurzfristigen Zeitvertreib siehst, mei, dann ist das eben so.
Dann verstehst Du sie eben nicht ganz.Daher verstehe ich diese "Cloudgaming ist das Absolut Böse"-Argumentation nicht ganz.
Ich persönlich habe keine Lust bei der Ausübung meines Hobbys abhängig von Dritten zu sein. Ich sehe darin keinen Vorteil für mich als Kunden, nur Nachteile. Ich will das nicht und versuche solche Angebote möglichst zu meiden oder im Falle von Steam mit Hilfe von Cracks auszuhebeln.
- Exedus
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Beim Cloud gaming besitzt man sein gekauftes Spiel nicht und wenn dann jetzt eine Firma wie zb Onlive Pleite geht hat man keine Möglichkeit mehr auf seine Spiele zuzugreifen. Und du fragst dich ernsthaft warum Leute mit sowas nicht einverstanden sind?Wer könnte etwas gegen Cloud-Gaming haben?
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marschmeyer
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Cloud Gaming mag mal nützlich sein, aber idR doch nur wenn man mehrere Rechner o.Ä. hat und sich das hin und her synchronisieren sparen will, oder sowieso die wenigsten Spiele durch- oder wiederspielt.
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f1f2f3
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Genau so sehe ich das auch. Aber manch Spieler mag das unter dem Eindruck der Werbekampagnen und der unkritischen Spielepresse anders sehen, dass muss man akzeptieren. Und wenn sie bei Steam mehr Geld für weniger Ware bezahlen möchten, ist ihnen das auch unbenommen. Von mir aus sollen sie auch all ihre Daten in einer Cloud speichern, solange sie sich hinterher nicht beschweren, wenn die Daten weg oder in unbefugte Hände gefallen sind. Der entscheidende Faktor ist aber, dass all diese Dinge optional sein sollten. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er das braucht oder nicht. Jedoch wissen die Unternehmen wohl ganz genau, dass selbst Steam sich wohl kaum durchgesetzt hätte, wenn man es den Leuten nicht aufgezwungen hätte. Wobei die letztendliche Verantwortung natürlich bei den Konsumenten liegt, denn man könnte ja auch mal auf den Kauf verzichten. Hoffen wir, dass dies beim Cloud-Gaming geschieht, so dass es sich nicht durchsetzen wird.Kajetan hat geschrieben: Ich persönlich habe keine Lust bei der Ausübung meines Hobbys abhängig von Dritten zu sein. Ich sehe darin keinen Vorteil für mich als Kunden, nur Nachteile.
- Wigggenz
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Gut, dass du weißt, dass es keine Hardcore-Gamer über 25 gibt. Und dass jeder ein gleich ausgeprägtes Sozialleben hat und Gaming für jeden genau gleich in der Wichtigkeit abnimmt.NodBruderschaft hat geschrieben:Wer könnte etwas gegen Cloud-Gaming haben? Doch wohl nur Hardcore-Gamer, die im Zweifel bereit sind, sehr viel Geld in physische bzw. lokale installierbare Games zu stecken und die seit Jahren in ihre Hardware investiert haben. Ich behaupte auch einfach mal, dass dies entweder Nostalgiker sind oder aber Leute, die deutlich jünger als 25 sind. Insofern wächst aus Sicht der Cloud-Anbieter die technikaffine Zielgruppe gerade enorm!
Manche Leute haben neben Gaming noch viele andere Hobbys, manche weniger, manche gar keine. Manche Leute legen sich mit der Zeit neben Gaming noch andere Hobbys zu, manche nicht, manche geben sogar noch welche auf.
Manche Leute haben sehr zeitintensive Berufe, manche nicht. Manche haben ein sehr ausgeprägtes Sozialleben, manch einer weniger. Und dann gibt es auch noch welche, deren Freunde ebenso Gamer sind.
Und so kommt es, dass manch einer noch gerne Retail-Versionen im Regal stehen hat, und nicht Spiele nur mieten möchte.
Warum man gegen Cloud Gaming sein sollte?
Ganz abgesehen davon, dass man fürs annehmbare Streamen eine schnelle Internetverbindung braucht (bis vor ein paar Wochen wäre dies für mich unmöglich gewesen, lebe ländlich), wird Cloud Gaming bei zu positiver Resonanz die Softwareinstallation verdrängen, sodass man irgendwann keine Wahl mehr hat. Wenn zu wenig Leute sich in Verzicht üben und den Publishern unverschämte Maßnahmen durchgehen lassen, wird so etwas zur Regel. Deshalb konnte Blizzard auch mit seinem always-on-DRM für D3 durchkommen. Leute mit unzuverlässiger Internetverbindung schauen da in die Röhre.
Außerdem wüsste ich nicht, wie Mods mit der Cloud funktionieren sollten, auf Mods und eigene Maps müsste also auch verzichtet werden.
- sourcOr
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Ja und? Im Gegensatz zu einem Spieleabo bedeutet das nen feuchten. Mit dem Kleingedruckten kannste dir den Hintern abwischen, alle Spiele einzubüßen, weil du Onlive und co. nichts mehr zahlst, ist viel realer. Oder zumindest war es das.mueranda hat geschrieben:(...)
Es ist ja nicht so, als ob Cloud Gaming uns unser Gaming kaputt machen würde, immerhin hat selbst der Digitalvertrieb den Retailhandel nicht abgelöst und CDs werden die Majors auch noch in 10 Jahren verkaufen, trotz mp3 und Streaming. Ha! Ich schätze die Leute werden auch keine Lust haben, komplett aufs Spiele-Streamen umzusteigen, immerhin kannste deine Games so nicht mehr raubkopieren und wo kämen wir da bloß hin?
- schefei
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst, aber es gibt Leute die Spiele und Computer als Hobby ansehen. Die einen kleben sich Plastikteile an ihre Autos, die anderen geben hunderte Euros für Angelausrüstung aus und wieder andere saufen sich jedes Wochenende die Birne weg.NodBruderschaft hat geschrieben:Wer könnte etwas gegen Cloud-Gaming haben? Doch wohl nur Hardcore-Gamer, die im Zweifel bereit sind, sehr viel Geld in physische bzw. lokale installierbare Games zu stecken und die seit Jahren in ihre Hardware investiert haben. Ich behaupte auch einfach mal, dass dies entweder Nostalgiker sind oder aber Leute, die deutlich jünger als 25 sind. Insofern wächst aus Sicht der Cloud-Anbieter die technikaffine Zielgruppe gerade enorm!
Soll doch jeder machen was er will, aber wenn mir jemand mein Hobby kaputtmacht werd ich sauer.
Ich kann nicht behaupten das bei mir jede Nacht was los ist, da scheinst du mehr Glück zu haben.Meine Beobachtung im sozialen Umfeld ist nämlich folgende: Wenn Ausbildung und Beruf sowie Sozialleben an Wichtigkeit gewinnen (so ab ca. 20), rücken Games in den Hintergrund und man hat gar nicht mehr die Zeit, epische Games nächtelang durchzuzocken oder noch einmal zu zocken oder Multiplayer zu zocken. Die Leute haben in dem Alter begriffen, dass Gaming nicht alles ist und stehen eher auf Casual-Gaming für kleine Spaß-Oasen im Alltag.
Denn ich denke auch wenn man 25 ist kann man mal ne Nacht durchspielen.
Und ich dachte immer die Generation Smartphone hat erst in den mittleren bis späten Neunzigern das Licht der Welt erblickt, aber wenn du wirklich 25 bist würde sich unsere Weltanschauung ja von Grund auf ändern.Hinzu kommt eine stärkere Liquidität. Früher waren für mich (Alter heute: 25) 5 Euro viel Geld. Heute verdiene ich ein Vielfaches pro Stunde. Es interessiert mich einfach nicht mehr. Das einzig Wichtige ist, dass die Kosten unter Kontrolle bleiben und alles superbequem und einfach ist. Spiele installieren - bist du wahnsinnig? Möglicherweise klappt es nicht und ich habe Zeit verschwendet. Ne sorry, alles muss perfekt laufen, wir leben im 21. Jahrhundert.
Scheißegal wieviel es kostet, hauptsache One-Click.. tut mir Leid ich meinte natürlich
One-Touch Unterhaltung ohne zu viel Anstrengung, dass ist die Zukunft.
Wenn du dich ehrlich fragst wozu du spielen solltest bist und warst du nie ein Gamer.Hinzu kommt, dass ich keine Lust mehr habe, viel Zeit ins Gaming zu stecken. Wozu? Direkt-persönliches Sozialleben und Beruf gehen vor, die Interessenlage hat sich im Vergleich zu meinen Teenager-Jahren extrem verschoben. Ich zahle halt fürs Zocken pro Monat oder was weiß ich.
Der vermutlich einzige Grund warum du gespielt hast war weil andere auch gespielt haben und du mitreden konntest. Dann würde ich mich allerdings auch fragen wozu.
Wir haben jetzt August 2012, sich 1,6 Jahre keine neue Harware zu kaufen finde ich jetzt nicht sonderlich herausragend.Dritter Punkt: Hardware. Ich habe seit 2010 keinen Desktop, Laptop, Smartphone oder was weiß ich gekauft und werde auch im kommenden Jahr genau null Euro für jegliche Hardware ausgeben. Den industriell künstlich angeheizten Hardware-Wettlauf tue ich mir nicht mehr an, sorry liebe Industrie. Ich will bisschen zocken, und keine neuen Rechner kaufen (wozu denn?).
Und du denkst die Server Farmen die für Cloudgaming gebraucht werden müssen nicht angeschafft und stetig aufgerüstet werden? Noch dazu müssen die Hallen wo die stehen klimatisiert werden, aber das schadet dem Planeten ja nicht.Cloud-Gaming ist insofern sogar gut für die Nachhhaltigkeit der Hardware. Denn dem Planeten tut dieser irrsinnige Welcher-Rechner-ist-schneller-Wettlauf auch nicht gut. Der Rechner von meinem Vater läuft übrigens seit 2004 problemlos....
Ich könnte es mir wahrscheinlich auch Leisten, will es aber nicht und der Netztausbau bei uns ist ein Witz (gerademal 2000er).In diesem Sinne: Ich kanns mir leisten und bin weder Hardware- noch Software-Fetischist. Cloudgaming willkommen! Netzausbau natürlich vorausgesetzt.
In diesem Sinne: Scheiß auf Cloudgaming
-
[Shadow_Man]
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- Registriert: 11.12.2009 03:17
- Persönliche Nachricht:
Re: OnLive: Ist wohl pleite
Also ich kaufe mir da lieber alle 4 Jahre einen Rechner, hab die Spiele in meinem Regal, auf meiner Festplatte und kann sie so lange spielen, wie ICH will.
Bei Cloudgaming bist du doch abhängig vom Anbieter wie ein Drogensüchtiger von seinem Dealer.
Du kannst nicht spielen:
- wenn Wartungsarbeiten sind
- wenn Server überlastet sind
- wenn deine Internetverbindung zu schwach ist.
- wenn du aus irgendeinem Grund keine Internetverbindung hast. Das kann immer mal passieren, Umzug, Router geht kaputt zum Beispiel.
Weitere Nachteile:
- keine Verpackung mehr für Spielesammler.
- kein Offline-Spiel mehr möglich
- keine individuellen Anpassungsmöglichkeiten mehr. In irgendeiner config am PC rumwurschteln, um die Grafik zu verbessern oder die Leistung zu erhöhen, ist nicht mehr möglich, da keine Dateien mehr auf der Festplatte.
- Nie mehr Mods!: Modifikationen wie bei Skyrim gehören damit zur Geschichte. Das ist beim Cloudgaming nicht möglich. Dann wird es wohl nie wieder Mods geben.
- was wiederum bedeutet, dass man Inhalte nur durch kostenpflichtige Extras bekommt
- Laggs im Singleplayer. Selbst mit dem dicksten PC kann es laggen wie Sau, wenn die Verbindung schlecht ist. Riesennachteil bei Shootern zum Beispiel.
Und der Allerallergrößste Nachteil:
Du kannst überhaupt nicht beeinflussen, was mit deinen Spielen passiert. Die Kontrolle darüber hat nur der Anbieter. Wenn er ein Spiel einstellt, weil es sich nicht mehr lohnt, ist es nicht mehr spielbar. Wenn gar der ganze Dienst eingestellt wird, sind ALLE Spiele weg. Keine Chance mehr diese zu nutzen.
Darüber sollte jetzt jeder selbst mal richtig Nachdenken und schauen, ob er so ein Spielen wirklich möchte.
Für mich persönlich ist sowas ein Alptraum und würde es nur noch solches Spielen geben, dann würde ich wohl aufhören. Ich liebe es zu spielen, aber nicht so. Ich mach mich nicht zu einer Marionette irgendeiner Firma.
Bei Cloudgaming bist du doch abhängig vom Anbieter wie ein Drogensüchtiger von seinem Dealer.
Du kannst nicht spielen:
- wenn Wartungsarbeiten sind
- wenn Server überlastet sind
- wenn deine Internetverbindung zu schwach ist.
- wenn du aus irgendeinem Grund keine Internetverbindung hast. Das kann immer mal passieren, Umzug, Router geht kaputt zum Beispiel.
Weitere Nachteile:
- keine Verpackung mehr für Spielesammler.
- kein Offline-Spiel mehr möglich
- keine individuellen Anpassungsmöglichkeiten mehr. In irgendeiner config am PC rumwurschteln, um die Grafik zu verbessern oder die Leistung zu erhöhen, ist nicht mehr möglich, da keine Dateien mehr auf der Festplatte.
- Nie mehr Mods!: Modifikationen wie bei Skyrim gehören damit zur Geschichte. Das ist beim Cloudgaming nicht möglich. Dann wird es wohl nie wieder Mods geben.
- was wiederum bedeutet, dass man Inhalte nur durch kostenpflichtige Extras bekommt
- Laggs im Singleplayer. Selbst mit dem dicksten PC kann es laggen wie Sau, wenn die Verbindung schlecht ist. Riesennachteil bei Shootern zum Beispiel.
Und der Allerallergrößste Nachteil:
Du kannst überhaupt nicht beeinflussen, was mit deinen Spielen passiert. Die Kontrolle darüber hat nur der Anbieter. Wenn er ein Spiel einstellt, weil es sich nicht mehr lohnt, ist es nicht mehr spielbar. Wenn gar der ganze Dienst eingestellt wird, sind ALLE Spiele weg. Keine Chance mehr diese zu nutzen.
Darüber sollte jetzt jeder selbst mal richtig Nachdenken und schauen, ob er so ein Spielen wirklich möchte.
Für mich persönlich ist sowas ein Alptraum und würde es nur noch solches Spielen geben, dann würde ich wohl aufhören. Ich liebe es zu spielen, aber nicht so. Ich mach mich nicht zu einer Marionette irgendeiner Firma.
- mr archer
- Beiträge: 10329
- Registriert: 07.08.2007 10:17
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Schön gesagt, alter Mann. Gruß und Danke.Kajetan hat geschrieben: Spiele sind mein Hobby, nicht nur netter Zeitvertreib, ich bin Sammler. Manche Spiele habe ich nur, um die Sammlung bestimmter Serien/Genres/Lizenzen komplett zu haben. Der Punkt ist aber: Ich kann JEDES dieser Spiele zocken wann und wie ich möchte. Ich brauche dazu kein Internet, keinen Provider, keine Aktivierungs-Server. Die Spiele, die ich sammle, verschwinden nicht im Nichts, wenn ein Anbieter pleite geht oder ein Spiel aus wirtschaftlichen Gründen abgeschaltet wird. Ich sammle Kultur und nicht temporär existierende Geschäftsmodelle.
- Chibiterasu
- Beiträge: 28966
- Registriert: 20.08.2009 20:37
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Re: OnLive: Ist wohl pleite
Ich bin ja auch so ein Sammler (wie mir auch ein schneller Blick auf mein Regal zeigt). Trotzdem sehe ich die Sache eigentlich von Woche zu Woche entspannter an.mr archer hat geschrieben:Schön gesagt, alter Mann. Gruß und Danke.Kajetan hat geschrieben: Spiele sind mein Hobby, nicht nur netter Zeitvertreib, ich bin Sammler. Manche Spiele habe ich nur, um die Sammlung bestimmter Serien/Genres/Lizenzen komplett zu haben. Der Punkt ist aber: Ich kann JEDES dieser Spiele zocken wann und wie ich möchte. Ich brauche dazu kein Internet, keinen Provider, keine Aktivierungs-Server. Die Spiele, die ich sammle, verschwinden nicht im Nichts, wenn ein Anbieter pleite geht oder ein Spiel aus wirtschaftlichen Gründen abgeschaltet wird. Ich sammle Kultur und nicht temporär existierende Geschäftsmodelle.
Ich denke, diese Streaming-Geschichte kann sich so entwickeln wie es beim Fernsehen läuft. Es gibt dort die Leute die sich spontan mal nen Film ansehen oder sich einfach etwas durch das Nachmittagsprogramm berieseln lassen wollen.
Und dann gibt es die Enthusiasten, die früher VHS, danach DVDs und jetzt eben Blu-Ray gekauft und gesammelt haben.
Die in das Hobby einfach gerne mehr investieren wollen.
Und die wird es schon noch eine ganze Weile geben, denke ich.
Bei mir ist es mittlerweile so ne Mischform.
Interessiert mich ein Titel nur beiläufig kaufe ich ihn auf Steam zu Deal-Zeiten. Einmal zocken und wenn es doch sehr sehr gut war, kaufe ich mir die DVD auch gerne noch nach. Könnte mir auch vorstellen Titel für noch weniger Geld eben mal per Stream anzutesten (als guter Ersatz für Videotheken).
Die Must-Haves kaufe ich sowieso für's Regal.
