Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

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Veldrin
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Veldrin »

Eisenherz hat geschrieben:Nen legalen Key für DA:I gibts auf diversen Plattformen ab knapp 30€. So gesehen braucht man nicht mal lange warten, wenn man es relativ billig möchte. In einem halben Jahr dann sicherlich auch schon ab 20€ verfügbar. Mit tun immer die Konsoleros leid, die sich sowas für fast 70 Taler kaufen müssen. :Häschen:
Hinzu kommtem ne etwas schlechtere Grafik und Mods oder Fanpatches installieren ist umständlich oder gar nicht erst möglich.
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Eisenherz
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Eisenherz »

Da fällt mir immer Aliens:CM ein, wofür die Konsoleros ordentlich geblecht haben. Dafür bekamen sie eine beschissene Grafik, keine Mods und Matschtexturen. Am PC wurde das Spiel zumindest optisch mit SweetFX auf Vordermann gebracht, DirectX10 wurde eingeschaltet und es gab ein offizielles High Res-Pack. Und was hab ich dafür gelatzt? 5€ im Steam-Sale, als das Spiel knapp ein halbes Jahr alt war. Da käme ich mir als Konsolero ein wenig ... verkaspert vor.
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JunkieXXL
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von JunkieXXL »

Selbst 5 Euro sind zu viel für Aliens: Colonial Marines. Das Spiel ist Crap.

Alien: Isolation, das rockt!
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Hattori-Sensei
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Hattori-Sensei »

Omg wie Leute hier schon denken man könnte andere "niedermachen", weil die mehr Geld ausgeben =.=
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Eisenherz
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Eisenherz »

JunkieXXL hat geschrieben:Selbst 5 Euro sind zu viel für Aliens: Colonial Marines. Das Spiel ist Crap.
Nicht komplett. 1-2 Level in Headleys Hope waren echt atmosphärisch, da man mit Mods auch den typischen Blaufilter hatte. Aber der ganze Rest war halt wirklich Mist. Na ja, 5€ war es wert, aber keine 70, die die armen Konsoleros gezahlt haben.
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James Dean
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von James Dean »

Veldrin hat geschrieben:
Eisenherz hat geschrieben:Nen legalen Key für DA:I gibts auf diversen Plattformen ab knapp 30€. So gesehen braucht man nicht mal lange warten, wenn man es relativ billig möchte. In einem halben Jahr dann sicherlich auch schon ab 20€ verfügbar. Mit tun immer die Konsoleros leid, die sich sowas für fast 70 Taler kaufen müssen. :Häschen:
Hinzu kommtem ne etwas schlechtere Grafik und Mods oder Fanpatches installieren ist umständlich oder gar nicht erst möglich.
Mods und Fanpatches wird's auch auf dem PC nicht geben. Frostbite 3.
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Brakiri
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Brakiri »

JunkieXXL hat geschrieben:Brakiri

Also ich gehöre zu den tendenziell anspruchsloseren oder tendenziell unerfahreneren RPG-Spielern. Das gebe ich ehrlich zu. Und aus meiner Sicht, und ich repräsentiere als tendenziell anspruchsloserer oder tendenziell unerfahrener RPG-Spieler wohl den Mainstream, ist Dragon Age: Inquisition ein netter Snack. Divinity: Original Sin hat mich mit den undynamischen rundenbasierten Kämpfen, der nur teilweise vorhandenen Vertonung und der isometrischen Perspektive eher abgeschreckt. Als jemand der Divinity 2: Ego Draconis und Divinity 2 – Flames of Vengeance mit Begeisterung spielte, hab ich den Wechsel bei Divinity: Original Sin hin zum Old-School-RPG eher wien Schlag in die Fresse erlebt, konnte mich aber natürlich für Leute wie dich freuen, die endlich mal ein "gutes altes" RPG bekamen. Was ich sagen will ist: Bioware ist zwar nicht so gut wie Bethesda, CD Projekt und Obsidian, aber sie schaffen es, den Mainstream mit soliden Spielen zu bedienen und mehr wollen sie ja auch eigentlich nicht und wir erwarten auch nicht mehr von ihnen. Wer Old-School-RPG's spielen will, spielt halt Wasteland 2 oder Divinity: Original Sin oder er wartet halt auf The Wichter 3 oder TES 6, also auf Spiele die sowohl den Mainstream als auch "alte Hasen" befriedigen. Auf jeden Fall finde ich es falsch, auf Dragon Age herumzuhacken. Jeder weiß, was er von den unter EA arbeitenden Bioware-Studios zu erwarten hat: Solide Kost, die er entweder überspringen oder konsumieren kann.
Jo sage ich ja.
Solide Kost..das DAO und DA2 schlechte RPGs sind, habe ich ja nie gesagt.
Ich erwarte etwas anderes von RPGs als DA mir bietet.

Solange es RPGs neben dem Mainstream gibt, wie D:OS, Wasteland 2, Pillars of Eternity, Tides of N. usw. beschwere ich mich nicht. :)
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Brakiri
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Brakiri »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Nichts gegen dich Bakiri, aber du hältst ja auch Shadowrun Returns für besser als DAO und DA2. Und das hat nun wirklich keine Chance gegen die beiden, nicht annähernd bei der Inszenierung, bei weitem nicht von der Story, auch nicht vom Gameplay und noch nicht mal vom Charaktersystem her. Selbst der DAO Plot für sich alleine gesehen ist wesentlich interessanter als diese Melange aus zu kurzer Krimi und B Movie Trash, die einen Shadowrun Returns seviert.

Zu Wasteland 2 halte ich vorerst meinen Mund, da ich es zwar schon auf meinen Account habe, aber noch nicht angefangen.

@ Junkie XXL

Für mich sind die Elder Scrolls das Synonym für New School RPGs, wenn man das denn so nennen mag. Für anständige alte Hasen, die schon die Nordlande durchstreiften und unter der dunkelen Sonne schwitzten ist TES mit Sicherheit keine Oldschool Alternative zu Dragon Age. Eher umgekehrt. Aber ich bin wohl der letzte Mohikaner.
Ich mag Shadowrun, aber das hat mehrere Gründe. Ich spiele das nämlich ab und zu auch P&P und habe daher eine ganze andere "Verbindung" zum Setting und zum Regelwerk.
Ob es "besser" als DA ist, darüber kann man sicher streiten, aber das Kampfsystem funktioniert, und ödet nicht an und man bekommt eben mehr als nur Gekloppe und Gelaber. Es gibt viele Möglichkeiten, verschiedenste Skills einzusetzen, und so Dinge auf eine andere Weise zu lösen. Es gibt häufig in SR und SR:Dragonfall die Möglichkeit durch Skills und Gesprächsoptionen Kämpfe zu umgehen, sie zu provozieren und andere Teilabschnitte anders zu bewältigen.
Das bietet z.B. DA nur sehr eingeschränkt.
Ich sage es gerne nochmal: Wem kloppen und labern in einem RPG als Gameplay reichen, ok, mir reicht es nicht. Ich möchte nebenher auch andere Dinge tun können und vorallem auch Dinge anders tun können.

Wenn ich sage "besser" bdeutet das nur, dass es mir mehr Spass gemacht hat.
DA:O kann noch so schön glänzen, wenn mich alle Komponenten ausser einige nette Gespräche anöden, ist es für mich nicht spielenswert. Es gibt wenig RPGs die ich nicht zuende gespielt habe in den letzten 20 Jahren. DA:O gehört dazu (DA2 übrigends nicht).

Das mit Elder Scrolls siehst du glaube ich, nicht aus dem korrekten Blickwinkel.
Das RPG-Genre entstammt unter anderem dem Wunsch, Pen&Paper auf den Rechner zu bekommen. Der Unterschied zwischen CRPGs und P&P besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil darin, dass man in P&P quasi ALLES machen kann. Aber das lässt sich in einem CRPG nicht abbilden.
Je breiter das Gameplay und die Möglichkeiten in einem CRPG werden, desto näher gelangt das zumindest an die P&P-Facette, dass man alles tun kann. TES ist noch weit davon entfernt, aber sobald man in der Lage ist, eine wirklich gute Geschichte zu erzählen, UND umzusetzen, dass alles was der "Held" tut SPÜRBARE Auswirkungen auf die Welt hat, dann gelangt man langsam in die Richtung in die es gehen sollte.
Hätte Skyrim qualitativ die Nebenplots von Oblivion gehabt und eine grandiose Weltgeschichte plus stärkere Auswirkungen auf die Welt je nach Entscheidung Imperium/Rebellen, dann wäre Skyrim ein viel besseres Spiel geworden.

Dann fehlt nur noch der Mehrspielermodus und ein Holodeck ;)
chrische5
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von chrische5 »

hallo

was sind denn legale und seriöse keyhändler? ich lande eigentlich immer auf gefühlten warezseiten.

danke
chrische
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Eisenherz
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Eisenherz »

Zum Beispiel "https://www.kinguin.com.de/". Hab dort schon mehrfach Keys gekauft und es lief immer problemlos. Die bieten auch Paypal als Zahlungsmittel an, wo man ja sowieso dann abgesichert ist.
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Sindri
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Sindri »

chrische5 hat geschrieben:hallo

was sind denn legale und seriöse keyhändler? ich lande eigentlich immer auf gefühlten warezseiten.

danke
chrische
Ich kaufe gerne bei G2Play ein.

edit: Kann es sein, daß G2Play und Kinguin zum selben Unternehmen angehören? Die Homepages sind ja mal sowas von fast identisch:D
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Eisenherz
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Eisenherz »

Möglich. Aber solange es seriös ist, machts ja nichts. Hauptsache, es funktioniert. :biggrin:
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Sindri
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Sindri »

Das ist richtig. Funzt wunderbar und man hat den key, nach Bezahlung, meistens innerhalb von ca. 15min.
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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

Brakiri hat geschrieben: Ich mag Shadowrun, aber das hat mehrere Gründe. Ich spiele das nämlich ab und zu auch P&P und habe daher eine ganze andere "Verbindung" zum Setting und zum Regelwerk.
Ob es "besser" als DA ist, darüber kann man sicher streiten, aber das Kampfsystem funktioniert, und ödet nicht an und man bekommt eben mehr als nur Gekloppe und Gelaber. Es gibt viele Möglichkeiten, verschiedenste Skills einzusetzen, und so Dinge auf eine andere Weise zu lösen. Es gibt häufig in SR und SR:Dragonfall die Möglichkeit durch Skills und Gesprächsoptionen Kämpfe zu umgehen, sie zu provozieren und andere Teilabschnitte anders zu bewältigen.
Das bietet z.B. DA nur sehr eingeschränkt.
Ich sage es gerne nochmal: Wem kloppen und labern in einem RPG als Gameplay reichen, ok, mir reicht es nicht. Ich möchte nebenher auch andere Dinge tun können und vorallem auch Dinge anders tun können.

Wenn ich sage "besser" bdeutet das nur, dass es mir mehr Spass gemacht hat.
DA:O kann noch so schön glänzen, wenn mich alle Komponenten ausser einige nette Gespräche anöden, ist es für mich nicht spielenswert. Es gibt wenig RPGs die ich nicht zuende gespielt habe in den letzten 20 Jahren. DA:O gehört dazu (DA2 übrigends nicht).

Das mit Elder Scrolls siehst du glaube ich, nicht aus dem korrekten Blickwinkel.
Das RPG-Genre entstammt unter anderem dem Wunsch, Pen&Paper auf den Rechner zu bekommen. Der Unterschied zwischen CRPGs und P&P besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil darin, dass man in P&P quasi ALLES machen kann. Aber das lässt sich in einem CRPG nicht abbilden.
Je breiter das Gameplay und die Möglichkeiten in einem CRPG werden, desto näher gelangt das zumindest an die P&P-Facette, dass man alles tun kann. TES ist noch weit davon entfernt, aber sobald man in der Lage ist, eine wirklich gute Geschichte zu erzählen, UND umzusetzen, dass alles was der "Held" tut SPÜRBARE Auswirkungen auf die Welt hat, dann gelangt man langsam in die Richtung in die es gehen sollte.
Hätte Skyrim qualitativ die Nebenplots von Oblivion gehabt und eine grandiose Weltgeschichte plus stärkere Auswirkungen auf die Welt je nach Entscheidung Imperium/Rebellen, dann wäre Skyrim ein viel besseres Spiel geworden.

Dann fehlt nur noch der Mehrspielermodus und ein Holodeck ;)
Ich habe Shadowrun auch als P&P gespielt. Als 14 Jähriger empfand ich das auch dank des mal etwas anderen Szenario als richtig gut. Sonst kannte ich nur Fantasy P&P, außer Star Wars. Heute mag ich dieses Gemisch aus Scifi, Fantasy und Real World nicht mehr besonders. Zu abstrus.

Wenn ein Spiel gut macht, das man Kämpfe umgehen kann, dann müsste ja Deus Ex Human Revolution Gott sein, du kannst nämlich alle Kämpfe außer den Bosskämpfen umgehen. Das ist bei Shadowrun aber nicht möglich, ständig gibt es dort zu fighten. Und ich finde die Kämpfe, die ja nichts anderes als ein schlechteres XCom Gameplay sind, alles andere als schön.

Zu TES: Ich finde nicht das man in P&P alles machen kann. Denn immer wenn man den Vorgaben vom Dungeon Master abweicht, kommt Murks dabei raus. Manchmal zwingt der DM einen sogar dazu, ein Rätsel exakt so zu lösen wie er es möchte, weil er sich damit ja auch im Vorfeld Mühe gegeben hat. So ist z.B. auf einmal ein Schloss mit herkömmlichen Mitteln nicht zu knacken und man muss das Rätsel mit der Truhe lösen, wo der Schlüssel drin ist. Kennt doch jeder. Auch so ist Abweichen von dem was der DM will zumeist eine Garantie dafür, dass dabei entweder Scheiße bei rum kommt, oder aber der DM ist so schlau und führt einen mit einer Finte trotzdem an sein gewünschtes Ziel. Z.B. man redet zwar nicht mit dem Auftraggeber in der Kneipe, dafür wird man aber draußen bewusstlos geschlagen, dann verschleppt und in irgendeinen Unterschlupf zwingt einen der Auftraggeber doch den Auftrag auf. Kennt auch jeder denke ich mal.

P&P sind noch linearer als die linearsten CRPGs, es gibt ja meistens noch nicht mal Nebenaufgaben.
Ich war auch schon selber DM und zwar ein schlechter, weil ich tatsächlich nie besonders vorbereitet war, sondern einfach nur versucht habe zu improvisieren. Aus unserer Gruppe war ich damit der schlechteste DM. Der beste war der DM, der sich akribisch mit hunderten von Zetteln, genau seine Geschichte überlegt hat.

Achso, eine Sache noch: Die Nebenaufgaben von Oblivion fand ich furchtbar. ^^
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Brakiri
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Brakiri »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Wenn ein Spiel gut macht, das man Kämpfe umgehen kann, dann müsste ja Deus Ex Human Revolution Gott sein, du kannst nämlich alle Kämpfe außer den Bosskämpfen umgehen. Das ist bei Shadowrun aber nicht möglich, ständig gibt es dort zu fighten. Und ich finde die Kämpfe, die ja nichts anderes als ein schlechteres XCom Gameplay sind, alles andere als schön.
In SR und vorallem SR:Dragonfall kann man eine Menge Kämpfe umgehen.
Nicht alle, aber einige.
Das Kampfsystem könnte besser sein, aber es ist mMn nicht schlecht. Zumindest macht es Spass, was die Kämpfe in DA nicht machen, zumindest mir nicht, denn es ist einfach nur untaktisches RT-Chaos.
Zu TES: Ich finde nicht das man in P&P alles machen kann. Denn immer wenn man den Vorgaben vom Dungeon Master abweicht, kommt Murks dabei raus. Manchmal zwingt der DM einen sogar dazu, ein Rätsel exakt so zu lösen wie er es möchte, weil er sich damit ja auch im Vorfeld Mühe gegeben hat. So ist z.B. auf einmal ein Schloss mit herkömmlichen Mitteln nicht zu knacken und man muss das Rätsel mit der Truhe lösen, wo der Schlüssel drin ist. Kennt doch jeder. Auch so ist Abweichen von dem was der DM will zumeist eine Garantie dafür, dass dabei entweder Scheiße bei rum kommt, oder aber der DM ist so schlau und führt einen mit einer Finte trotzdem an sein gewünschtes Ziel. Z.B. man redet zwar nicht mit dem Auftraggeber in der Kneipe, dafür wird man aber draußen bewusstlos geschlagen, dann verschleppt und in irgendeinen Unterschlupf zwingt einen der Auftraggeber doch den Auftrag auf. Kennt auch jeder denke ich mal.

P&P sind noch linearer als die linearsten CRPGs, es gibt ja meistens noch nicht mal Nebenaufgaben.
Ich war auch schon selber DM und zwar ein schlechter, weil ich tatsächlich nie besonders vorbereitet war, sondern einfach nur versucht habe zu improvisieren. Aus unserer Gruppe war ich damit der schlechteste DM. Der beste war der DM, der sich akribisch mit hunderten von Zetteln, genau seine Geschichte überlegt hat.
Sorry, aber entweder hast du nicht wirklich Ahnung von P&P oder du spielst mit den falschen Leuten.
Sogar in Kaufabenteuern machen die Leute regelmässig andere Dinge und da kommt extrem selten "Murks" bei raus. Ich leite auch selber und finde es toll, wenn die Leute vom Pfad abweichen, denn da kommen die grössten Abenteuer bei raus, die auch oft mich selber überraschen.

Ich spiele nun regelmässig seit 20 Jahren mit den verschiedensten Gruppen und bisher waren die "freieren" Nicht-Kaufkampagnen der viel grössere Spass als irgendwelche Kaufabenteuer, wo es in der Tat oft recht railroady zugehen KANN. Auch eine Frage des SLs. In den freien Kampagnen kann man sich toll entfalten, die Welt formen und die meisten SLs konnten toll improvisieren und haben die Welt realistisch reagieren lassen. Nicht immer so wie wir das wollten, aber in 99% der Fälle nachvollziehbar.

Das du die Nebenaufgaben in Oblivion so schlecht findest, kann ich leider persönlich nicht nachvollziehen. Die Stories der Gilden, des Vampire-Grafen, der Deadric Princes die von brutal bis Schabernack gingen, waren im Vergleich zu Skyrim und auch teilweise Morrowind spannend und gemessen am "TES-Level" ordentlich erzählt.

Aber mit TES kannst du ja eh nichts anfangen. ;)