Ich würde ja eher die Spieleentwickler fragen, warum sie ihre Spiele so brutal wie möglich machen müssen. Bis zu einem gewissen Grad an Brutalität fühlt sich die USK ja nicht gestört. Die Frage, die ich mir dann stelle, welche Daseinsberechtigung solche Spiele an sich stellen. In diesen Fällen werden Gewalt doch wirklich nur als "Aufgeilmittel" benutzt, um eine möglichst breite Käuferschicht zu erreichen. In den meisten Fällen hat dieser hohe Grad an Gewalt, wo sich die USK dran gestört fühlt, weder einen spielerischen, geschweige denn einen stilistischen Mehrwehrt für den Normalspieler.Erynhir hat geschrieben:Was an diesem ganzen sogenannten "Jugendschutz" so stört, ist dass es halt teilweise Titel gibt die gar keine Zeichnung erhalten, bzw. wo sie verweigert wird. Wie kann sowas sein? Solange keine strafrechtlichen Sachen enthalten sind spricht doch nichts dagegen ein Spiel ungeschnitten mit der Kennzeichnung "USK 18" freizugeben. Ja ja, ich weiß dass das nicht letzten Endes die USK an sich entscheidet, sondern irgendwelche "staatlichen Vertreter".
God of War 3 ist mit eines der brutalsten Spiele überhaupt. Aber dort dient die Gewalt in aller erster Linie der stilistischen Untermalung von Kratos Wut gegen die Götter und das kommt auch in jeder einzelnen Sekunde, wenn man dann einen Gott regelrecht maltritiert, zur Geltung. Bei Gears of War 2 ist der hohe Grad aber einfach nur Nutzlos und erfüllt überhaupt keinen Zweck, neben dem Werbezweck. Aber man hat weder spielerisch, geschweige denn stilistisch was von der Gewalt in Gears of War 2.
