KONNAITN hat geschrieben:
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Man soll einfach endlich mal anfangen, die vollen 100% der Skala auszuschöpfen, konsequent dabei bleiben und auch Jahre später noch zu vergebenen Wertungen stehen.
Zwei Dinge:
1. Der Spielmarkt hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Vor allem zwei Aspekte haben sich hervorgehoben. Kopierschutz/Onlineaktivierung und etwas vorher das, ich nenn es mal, "Bugproblem".
Auf das letztere, das Bugproblem", gehe ich mal kurz ein: Ein Spiel wie Stalker Clear Sky stand da im Regal und war total verbuggt. Was tun? Wie als Tester darauf reagieren? Das waren neue Situationen. Da gab es noch keine Konsequenz, weil die Problemlage neu war.
Ich fand Stalker Clear Sky Hammer, habe es aber auch erst letztes Jahr, also 2 Jahre nach Realease und mit unzähligen Patches gespielt (Kaufpreis 4,95€ bei Steam). Aber soll ich den Redakteuren einen Vorwurf machen, die mich bei Realease davor warnen wollten?
Deine geforderte Konsequenz hat jahrelang bestanden. Dann kamen die Bugs!
2. Es gibt doch hervorragende Bewertungschemata, die sich an Schulnoten orientieren. Warum daran runschrauben?
Die besten 5%(Note 1), 95%
die folgenden 10%(Note2), 85%
15%(Note 3) 70%
20% (Note 4) 50%
25% (Note 5) 25 %
<25% Note 6
Das ist leicht zu merken. Wobei ich an folgendes leicht abgewandeltes System gewohnt war:
Note 1 min 93%
Note 2 min 82%
Note 3 min 67%
Note 4 min 50%
Note 5 min 26%
Note 6 <26%
Ein Punktesystem wie im Abi wäre auch möglich. Es gibt halt schon vieles, was sich absolut als etabliert und alltagstauglich bewährt hat. Warum das Rad neu erfinden?