Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
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- Sharkie
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Gut, dass es noch ideologisch vollends neutrale, stets seriöse und kritische Kontrollinstanzen wie Twitter oder das 4players-Forum gibt, die wissenschaftliche Stümper, Fördergeldschnorrer und Social Justice-Fanatiker zuverlässig entlarven und somit dem Gemeinwohl einen größeren Dienst erweisen, als es jeder noch so ehrliche Wissenschaftler jemals könnte.
- A_R_F
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
@billy coen 80
Danke für den Hinweis, werde ich in Zukunft berücksichtigen.
Bezüglich Mario und Peach: Klar ist das Sexistisch so wie du das schon genau beschrieben hast, aber niemand von Nintendo hatte üble Machenschaften im Sinne wegen der Story.
@Lord Hesketh-Fortescue
Auf deinen Text werde ich erst gar nicht eingehen, du hast so einiges was ich geschrieben habe gar nicht verstanden. Und um dir alles zu erklären fehlt mir die Zeit und vor allem fehlen mir dazu die Nerven. Wenn du zu faul bist um den Link anzuklicken und dessen Inhalt zu lesen kann ich dir auch nicht helfen.
@Scorcher24
Danke für den Link, das alles klingt für immer mehr danach als wollte der Urheber wieder mal Öl ins (Gaming) Feuer schütten. (by the way: brennt Holz?
)
Danke für den Hinweis, werde ich in Zukunft berücksichtigen.
Bezüglich Mario und Peach: Klar ist das Sexistisch so wie du das schon genau beschrieben hast, aber niemand von Nintendo hatte üble Machenschaften im Sinne wegen der Story.
@Lord Hesketh-Fortescue
@Scorcher24
Danke für den Link, das alles klingt für immer mehr danach als wollte der Urheber wieder mal Öl ins (Gaming) Feuer schütten. (by the way: brennt Holz?
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Aha. Ja schade Mensch, hab ich aber auch wieder Pech gehabt.Brian Pepperz hat geschrieben:@Lord Hesketh-Fortescue
Auf deinen Text werde ich erst gar nicht eingehen, du hast so einiges was ich geschrieben habe gar nicht verstanden. Und um dir alles zu erklären fehlt mir die Zeit und vor allem fehlen mir dazu die Nerven. Wenn du zu faul bist um den Link anzuklicken und dessen Inhalt zu lesen kann ich dir auch nicht helfen.
Davon ab: Ich bezog mich nicht auf den verlinkten Text, der im Übrigen grausam schlecht argumentiert ist und in seinem seltsamen Kapitalismusbekenntnis-Fazit mit einer ziemlich perversen Implikation über den Sinn und Zweck von Feminismus aufwartet (nämlich ideologisch legitimierte Zensur und autokratieähnliche Freiheitsbeschneidung), sondern auf dein argumentatives Schreckgespenst von einer (angeblichen) Spaltung unter den Spielern. Nur darauf.
- A_R_F
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Du wirst immer witziger, tritt doch mal auf RTL auf.Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: [...]Davon ab: Ich bezog mich nicht auf den verlinkten Text, der im Übrigen grausam schlecht argumentiert ist und in seinem seltsamen Kapitalismusbekenntnis-Fazit mit einer ziemlich perversen Implikation über den Sinn und Zweck von Feminismus aufwartet (nämlich ideologisch legitimierte Zensur und autokratieähnliche Freiheitsbeschneidung), sondern auf dein argumentatives Schreckgespenst von einer (angeblichen) Spaltung unter den Spielern. Nur darauf.
Davon ab hast du weder meinen Text noch den Text im Link verstanden wie es scheint wenn du eine "ziemlich perversen Implikation über den Sinn und Zweck von Feminismus" da raus liest.
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Wie erklärst du es dir denn, dass der Autor am Ende wieder heilfroh über den guten alten Kapitalismus ist, in dem nämlich zum Glück jeder spielen darf, was er spielen will. Nachdem er zunächst damit eingestiegen ist, wie der Kapitalismus nach der Kritischen Theorie als „maskuliner Torwächter“, also restriktiv und machterhaltend, dargestellt wird. Nachdem er danach aber ausgiebigst über Löschung von feminismuskritischen Tweets und Accounts, willkürliche Zensur von „Hate-Speech“ und "ideologische Gleichschatung“ ehemals kritischer Medien referiert hat.Brian Pepperz hat geschrieben:Du wirst immer witziger, tritt doch mal auf RTL auf.Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben: [...]Davon ab: Ich bezog mich nicht auf den verlinkten Text, der im Übrigen grausam schlecht argumentiert ist und in seinem seltsamen Kapitalismusbekenntnis-Fazit mit einer ziemlich perversen Implikation über den Sinn und Zweck von Feminismus aufwartet (nämlich ideologisch legitimierte Zensur und autokratieähnliche Freiheitsbeschneidung), sondern auf dein argumentatives Schreckgespenst von einer (angeblichen) Spaltung unter den Spielern. Nur darauf.![]()
Davon ab hast du weder meinen Text noch den Text im Link verstanden wie es scheint wenn du eine "ziemlich perversen Implikation über den Sinn und Zweck von Feminismus" da raus liest.
Was zum Henker soll ein Hinweis wie: „...ein System, in dem erwachsene Menschen die Spiele spielen können, die sie spielen möchten“ an dieser Stelle, wenn nicht um zu suggerieren, dass diese Freiheiten in Gefahr seien und dass es in einem vorgestellten Ideal-System nach Dogma der Femi-Lobby eben anders wäre? Das heißt doch wohl, SO restriktiv und machterhaltend wie die Torwächter-Vorstellungen der Feministen kann der Kapitalismus seiner Meinung nach wohl niemals sein, so dass er sich in Anbetracht eines noch größeren Übels im Fazit für das kleinere entscheidet.
Und ja, das so gegeneinander auszuspielen, ist pervers. Aber belassen wir es for god's sake dabei, es ist schlimm genug, dass ich mir diesen Schrott-Artikel nun tatsächlich durchlesen musste. Tsycho-Hyäne (oder wie das heißt), muss man wirklich drauf aufpassen in diesen Foren-Gefilden.
- Temeter
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Wenn es Probleme gibt, dann ist es eher, wie Panikmache von Teilen des Spielejournalismus und manchmal sogar der Mainstreampresse aufgebauscht wird. Muss man sich ja nur diese Studie anschauen, die gleich mal zu etwas hoch stylisiert wurde, was sie nicht einmal sein wollte. Selbst die bereits arg fragwürdige Schlussfolgerung der Macher wurde von der Huffington Post verfälscht.
Und mit sowas hält man tatsächlich Frauen davon ab, in der Spielebranche einzusteigen. Diese heraufbeschworenen Horrorstories helfen niemanden, und der einzig relevante Teil ist wohl, dass sie die bestehenden Verhältnisse schützen.
Ansonsten interessiert sich weder die zusammenhangslose 'Spielerschaft' im großen, noch die Gesellschaft an sich natürlich kein bischen für ein bischen nicht gerade erstklassige Sozialkritik und was einige Medien daraus machen.
Und mit sowas hält man tatsächlich Frauen davon ab, in der Spielebranche einzusteigen. Diese heraufbeschworenen Horrorstories helfen niemanden, und der einzig relevante Teil ist wohl, dass sie die bestehenden Verhältnisse schützen.
Ansonsten interessiert sich weder die zusammenhangslose 'Spielerschaft' im großen, noch die Gesellschaft an sich natürlich kein bischen für ein bischen nicht gerade erstklassige Sozialkritik und was einige Medien daraus machen.
- A_R_F
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Der Autor hat in den Kommentaren das schon beantwortet.Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Wie erklärst du es dir denn, dass der Autor am Ende wieder heilfroh über den guten alten Kapitalismus ist, in dem nämlich zum Glück jeder spielen darf, was er spielen will. Nachdem er zunächst damit eingestiegen ist, wie der Kapitalismus nach der Kritischen Theorie als „maskuliner Torwächter“, also restriktiv und machterhaltend, dargestellt wird. [...] Was zum Henker soll ein Hinweis wie: „...ein System, in dem erwachsene Menschen die Spiele spielen können, die sie spielen möchten“ an dieser Stelle, wenn nicht um zu suggerieren, dass diese Freiheiten in Gefahr seien und dass es in einem vorgestellten Ideal-System nach Dogma der Femi-Lobby eben anders wäre? Das heißt doch wohl, SO restriktiv und machterhaltend wie die Torwächter-Vorstellungen der Feministen kann der Kapitalismus seiner Meinung nach wohl niemals sein, so dass er sich in Anbetracht eines noch größeren Übels im Fazit für das kleinere entscheidet.
Da ich Gnädig bin Zitiere ich ihm mal damit du nicht noch mehr von diesem "Schrott-Artikel" lesen musst. :wink:
Der Zusammenhang zur Kritischen Theorie + Marxismus zu den gender-feministischen Kultur-Kritikern, ergibt sich daraus, dass ich mir angeschaut habe, was da so gelehrt wird, nachdem mir mehrere Menschen in den Universitäten dieser Republik (vor allem in Göttingen) ihr Leid geklagt haben. Schaut auf die Seminare, schaut auf die Veröffentlichungen. Ich denke mir das nicht aus. So viel Fantasie besitze ich nicht
So wie du beschreibst könnte man doch der Auffassung sein, dass das erstunken und erlogen ist trotz gute Quellen, die seine Behauptungen stützen. :wink:Nachdem er danach aber ausgiebigst über Löschung von Feminismus kritischen Tweets und Accounts, willkürliche Zensur von „Hate-Speech“ und "ideologische Gleichschaltung“ ehemals kritischer Medien referiert hat.
Mal ganz nebenbei finde ich es interessant, dass du dich so auf ein Nebenthema "Kapitalismus und dessen Deutung im Feminismus" stürzt und dem eigentlichen Inhalt des Artikels nur mit "Schrott-Artikel" und "Feminismus kritischen Tweets und Accounts, willkürliche Zensur von „Hate-Speech“ und "ideologische Gleichschaltung“ ehemals kritischer Medien referiert hat" erwähnst. Wenn das alles ist was du bezüglich des Artikels zu bemängeln hast muss ich sagen scheint der Autor ziemlich ins Schwarze getroffen zu haben.
- 3nfant 7errible
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Sharkie hat geschrieben: Das mit dem Beißreflex kommt ja nun, auch wenn man über meine polemische Wortwahl gerne streiten kann, nicht von ungefähr. Dass hier teils grob überzogene (z.B. Dein NS-Vergleich) Schmähkritik betrieben wurde, sieht ja wohl ein Blinder. Das Wort "Gutmenschenideologie" (diesmal, wie es sein sollte, in Anführungszeichen) ist hier wortwörtlich nicht gefallen, der Diskurs aus dem es stammt wird aber wiedereinmal reichlich bedient; darüber hinaus ist es wohl ebenfalls kaum zu leugnen, dass diese Denunziation in ähnlich gelagerten Threads ständig fällt. Diesbezüglich brauchen wir uns denke ich nichts vorzumachen.
Ach, die polemische Formulierung ist mir wurscht. Viel interessanter finde ich wie einseitig du es betrachtest. ZB muss man sich erst seitenlang durch penetranteste Diffamierung kämpfen ("hoffentlich brennt nicht bald wieder ein Asylantenheim ab"), bevor man zu der Stelle kommt an der ich mir als neugieriger Naseweis gesagt habe: "Ach kuck ma... so viel geworfene braune Kacka aufm Boden. Wirfste mal zurück, ma kucken was passiert"
Und Denunziation so einseitig (siehe oben) zu beklagen, hat auch schon was.
Ob dieses diffuse nun irgendwo dazugehört, oder nicht... es ist jedenfalls ein häufig wiederkehrendes Element, erkennbar an diesem unbestimmt vagen "die" oder "denen" wie in "die ziehen doch die Fäden". Wenn man dann fragt.. "ok, wer eigentlich?" Dann kommen die meisten schon ins Stottern, oder es wird direkt absurd.Sharkie hat geschrieben: Was unsaubere Arbeit angeht: Natürlich ist die Kritik unsauberer Arbeit keine Verschwörungstheorie. Die Unterstellung, die Arbeit sei aus ideologischen Gründen unsauber ausgefallen oder sogar durch die Studienurheber bewusst manipulativ verzerrt worden - das ist eine (meinetwegen milde) Form von Verschwörungstheorie. Eine solche definiert sich nicht darüber, ob der wie auch immer geartete "Gegner" diffus oder offensichtlich ist, sondern darüber, dass diesem "Gegner" der ideologisch motivierte Versuch einer unlauteren Einflussnahme unterstellt wird, als deren Opfer man sich geriert. Klappt auch ganz ohne Echsenmenschen.
Aber wenn du schon so peinlich genau sein willst, dann kannst du diesen platten Vorwurf eigentlich gleich und für alle künftigen Threads in die Tonne kloppen. Denn allein eine Intention zu vermuten ist nicht schon verschwörungstheoretisch, oder so gut wie alle Menschen wären Verschwörungstheoretiker.... oder es wären alle Verschwörer, je nachdem wie man es betrachtet.
Darüberhinaus hast du doch selbst ein gutes Beispiel geliefert. Du wolltest ja "kein Applaus aus der falschen Ecke". Was lässt dich glauben, dass andere Menschen da anders ticken würden? Selbst wenn du es anders halten würdest, wäre es immer noch naiv und würde für wenig Lebenserfahrung sprechen, immer nur von allerbesten Absichten auszugehen. Was du im Übrigen ja selbst gar nicht konsequent tust. Siehe deinen ironischen Unterton hier: Gut, dass es noch ideologisch vollends neutrale, stets seriöse und kritische Kontrollinstanzen wie Twitter oder das 4players-Forum gibt
Ach tatsächlich? Vielleicht haben diejenigen, die sowas kritisieren auch nur handwerkliche und interpretatorische Fehler gemacht. Sind dabei auch nur übers Ziel hinausgeschossen? Und jetzt schau dir mal an wie "unaufgeregt" und "nicht personenbezogen" du darauf reagiert hast:Sharkie hat geschrieben: Also ich für meinen Teil unterstelle sicher keine ideologische Agenda, wenn lediglich handwerkliche und interpretatorische Mängel vorliegen. Auch "sachliche Inkompetenz" empfinde ich aufgrund der klar persönlichen Stoßrichtung jener Formulierung als arg denunziatorisch und damit unangebracht. Ich für meinen Teil würde einfach bei einem unaufgeregten "Das Fazit der Studie ist Mist" (oder präziser: "Es suggeriert argumentativ nicht hinreichend abgesicherte psychologische Kausalitäten") bleiben. Das reicht vollkommen aus, ist sach- und nicht personenbezogen, tut somit garantiert niemandem Unrecht und schont nebenbei noch meine Nerven.
"Angesichts der Anzahl von Diskutanten, die hinter jedem ungelegenen Studienergebnis gleich die große Anti-Gamer-Verschwörung seitens Lügenpresse und agendagetriebener Pseudowissenschaftler wittern..."
Wie noch viel "unaufgeregter" andere darauf reagiert haben, darüber müssen wir wohl nicht mehr sprechen
Ich hatte dir die Wahl über 2 Optionen angeboten. 2 Optionen, über die es erlaubt ist nachzudenken und die weit weg von jeglicher Verschwörungserotik sind.Sharkie hat geschrieben: Wenn Du aber unbedingt über etwaige dubiose Beweggründe der Studienautoren spekulieren möchtest, dann erlaube mir bitte die Fragen: Was konkret bezwecken diese manipulativen Wissenschaftler denn Deiner Meinung nach damit? Was genau sind ihre Ziele und warum verfolgen sie diese? Und nicht zu vergessen: Woher weißt Du das?
Aber um deine Fragen mal mässig kryptisch (passend zur Uhrzeit) zu beantworten: Ich vermute mal, dass die meisten Strassenfeger ihren Job deshalb machen, um Geld zu verdienen, und nicht weil sie mehr oder minder fanatische Umweltschützer sind.
- Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Na, aus den Finger gesaugt hat er sich das wohl nicht, aber er zerrt es mit seinen Bezugnahmen auf Marxismus und Kapitalismus doch auf eine völlig hirnrissige Ebene. Natürlich haben die Gender- und Cultural-Studies-Leute marxistische Theorien im Hörsaal kennengelernt, wo soll das denn ein großes Geheimnis sein? Hast du dir mal was von Stuart Hall durchgelesen, quasi einem Godfather der Cultural Studies, der Kerl war offen marxistisch wie Hulle. So what? Sind/Waren so gut wie alle seiner Kollegen ebenfalls. Als wenn die Account-Löschungen bei Twitter damit was zu tun haben, als wenn Verwarnungen von Mods in Foren oder miese Medienberichterstattung gleichsam nun ein Versagen des kapitalistischen Gegenentwurfs und eine Anbahnung kommunistischer Unterdrückungsinstrumente wären. Nach dem Motto: Ha!, schau mal, diese linken Traumtänzer sind auch nix besser! Zensur, Meinungsunterdrückung, Sprachpolizei, Manipulation, können die auch alle. Ja ach nee. You don’t say. Aber vielleicht hat das ja herzlich wenig mit den Theorien zu tun, mit denen die Damen und Herren anno dazumal an der Uni gearbeitet haben? Natürlich wollen die was aktiv verändern und verfolgen Ziele, wollen Einfluss auf den Diskurs nehmen. Normal. Aber in der Machart des Textes geht das hier sehr schnell wieder in so eine blödsinnige Academic-Brainwash-Verschwörungsecke, und genau in diese Richtung will der Text den Leser imho auch pushen.Brian Pepperz hat geschrieben:Der Zusammenhang zur Kritischen Theorie + Marxismus zu den gender-feministischen Kultur-Kritikern, ergibt sich daraus, dass ich mir angeschaut habe, was da so gelehrt wird, nachdem mir mehrere Menschen in den Universitäten dieser Republik (vor allem in Göttingen) ihr Leid geklagt haben. Schaut auf die Seminare, schaut auf die Veröffentlichungen. Ich denke mir das nicht aus. So viel Fantasie besitze ich nicht
Nachdem er danach aber ausgiebigst über Löschung von feminismuskritischen Tweets und Accounts, willkürliche Zensur von „Hate-Speech“ und "ideologische Gleichschaltung“ ehemals kritischer Medien referiert hat.
So wie du beschreibst könnte man doch der Auffassung sein, dass das erstunken und erlogen ist trotz gute Quellen, die seine Behauptungen stützen. :wink:
Aber schön, dass ausgerechnet das Bullshit-Sammelbecken #Gamergate den Autoren in so heilsamer Weise wieder von wirrem linken Gedankengut geläutert und wieder in den vertrauten Schoß des Kapitalismus zurückgeführt hat. Da weiß man wenigstens noch, wer unterdrückt!
- A_R_F
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Interessant wie du dich so dermaßen auf ein Detail im Text konzentrierst der nicht das Thema des Artikels ist, sondern nur als Einleitung und als Schlussakt gedacht ist.Na, aus den Finger gesaugt hat er sich das wohl nicht, aber er zerrt es mit seinen Bezugnahmen auf Marxismus und Kapitalismus doch auf eine völlig hirnrissige Ebene. Natürlich haben die Gender- und Cultural-Studies-Leute marxistische Theorien im Hörsaal kennengelernt, wo soll das denn ein großes Geheimnis sein? Hast du dir mal was von Stuart Hall durchgelesen, quasi einem Godfather der Cultural Studies, der Kerl war offen marxistisch wie Hulle. So what? Sind/Waren so gut wie alle seiner Kollegen ebenfalls. Als wenn die Account-Löschungen bei Twitter damit was zu tun haben, als wenn Verwarnungen von Mods in Foren oder miese Medienberichterstattung gleichsam nun ein Versagen des kapitalistischen Gegenentwurfs und eine Anbahnung kommunistischer Unterdrückungsinstrumente wären. Nach dem Motto: Ha!, schau mal, diese linken Traumtänzer sind auch nix besser! Zensur, Meinungsunterdrückung, Sprachpolizei, Manipulation, können die auch alle. Ja ach nee. You don’t say. Aber vielleicht hat das ja herzlich wenig mit den Theorien zu tun, mit denen die Damen und Herren anno dazumal an der Uni gearbeitet haben? Natürlich wollen die was aktiv verändern und verfolgen Ziele, wollen Einfluss auf den Diskurs nehmen. Normal
Vor allem ist es sehr witzig von dir wie du diesen Teil des Textes überinterpretierst, ist das nicht normalerweise die Haupt Disziplin der VT´ler?
Siehe oben, wenn man deinen Text so liest könnte man meinen mit Alex Jones zu quatschen.Aber in der Machart des Textes geht das hier sehr schnell wieder in so eine blödsinnige Academic-Brainwash-Verschwörungsecke, und genau in diese Richtung will der Text den Leser imho auch pushen
Der meint auch in einem Augenzwinkern von George Bush die bestätigung von 9/11 zu sehen.
FemFreq, TFYC (The Fine Young Capitalists) und andere Organisationen, die mit Anita oder zumindest entfernt was mit ihr zu tun haben sind auch ganz gute Bullshit-Sammelbecken, zudem ziemlich Kriminell unterwegs (FoldableHuman - Kinderporno verteiler, srhbutts - Pädophile & Ben Kuchera - Rassismus). :wink:Aber schön, dass ausgerechnet das Bullshit-Sammelbecken #Gamergate den Autoren in so heilsamer Weise wieder von wirrem linken Gedankengut geläutert und wieder in den vertrauten Schoß des Kapitalismus zurückgeführt hat. Da weiß man wenigstens noch, wer unterdrückt!
- mr archer
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Also, pardon, aber an den Schluss eines streitbaren Kommentars schreibe ich das, was ich minimal als Botschaft beim Leser verankert wissen möchte. Marginal ist nun beim Textaufbau echt was anderes.Brian Pepperz hat geschrieben:
Interessant wie du dich so dermaßen auf ein Detail im Text konzentrierst der nicht das Thema des Artikels ist, sondern nur als Einleitung und als Schlussakt gedacht ist.
Im übrigen ist der Artikel für mich mehr ein Jammerbeitrag über den Niedergang bzw. die Zerdröselung der Piraten-Partei als irgendwas sonst. #Gamergate dient dafür nur als Popanz.
- A_R_F
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Chapeau, Archer. 
Aber das ist dann ein Fauxpas vom Journalist, der Hauptteil des Textes bleibt davon unbeeindruckt.
Der Teil bezüglicher der Piratenpartei ist eher marginal, der Anteil bezüglich Anita, GamerGate und Co. finde ich ist mehr als Dominant im Text vertreten.
Aber das ist dann ein Fauxpas vom Journalist, der Hauptteil des Textes bleibt davon unbeeindruckt.
Der Teil bezüglicher der Piratenpartei ist eher marginal, der Anteil bezüglich Anita, GamerGate und Co. finde ich ist mehr als Dominant im Text vertreten.
