Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven Darstellung von weiblichen Charakteren in Superbrothers: Sword & Sworcery

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LastSplash
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von LastSplash »

so viel geballter Schmarrn auf einen Haufen, alle Achtung.
Selbst angebliche "Gender Professorinnen" sprechen bei Ihrer pseudo-Wissenschaft von reinen Glaubensfragen.

http://www.cicero.de/salon/gender-studi ... haft/57240

http://www.zeit.de/2014/10/interview-ma ... ettansicht

Versuche Inhalte oder wissenschaftliche Methodiken offenzulegen werden sogar gerichtlich boykottiert, man kann sich tatsächlich sehr viel selbst einreden.
Vieles erinnert zudem stark an die Funktionen von Universitäten zu DDR-Zeiten
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Imperator Palpatine
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Imperator Palpatine »

LastSplash hat geschrieben:so viel geballter Schmarrn auf einen Haufen, alle Achtung.
Selbst angebliche "Gender Professorinnen" sprechen bei Ihrer pseudo-Wissenschaft von reinen Glaubensfragen.

http://www.cicero.de/salon/gender-studi ... haft/57240

http://www.zeit.de/2014/10/interview-ma ... ettansicht

Versuche Inhalte oder wissenschaftliche Methodiken offenzulegen werden sogar gerichtlich boykottiert, man kann sich tatsächlich sehr viel selbst einreden.
Vieles erinnert zudem stark an die Funktionen von Universitäten zu DDR-Zeiten
Vielen Dank für die Links insbesondere das Zeitinterview ist sehr aufschlussreich:

Zitat:

" ZEIT: Liegt es auch am Siegeszug der Gendertheorie, die ja grundsätzlich Geschlecht als nichts Festgelegtes, sondern als etwas sozial Aufgezwungenes betrachtet? Glauben Sie an diese Theorie?

Lücke: Ja, ich glaube daran. Und das ist auch wirklich eine Glaubensfrage. Wissenschaft setzt immer Prämissen, und die Prämisse der Genderwissenschaft, dass Geschlecht immer etwas sozial Konstruiertes ist, hat den großen Vorzug, sehr viel erklären zu können, vor allem den Umstand, dass sexuelle Identität auch außerhalb der Fortpflanzung so wirksam und folgenreich ist. Und dass wir die Biologie dazu benutzen, Sexualität zu definieren, aber diese Biologie ihrerseits sozial konstruiert ist – just zu diesem Zweck.

ZEIT: Ist nicht ein Hauch Irrsinn dabei? Gewiss ist die spezielle Ausformung, das spezielle Erscheinungsbild von Geschlecht sozial und historisch bedingt – aber kann das auch schon für die bloß biologische Beschreibung gelten? Taugt die Gendertheorie zur Kritik einer Naturwissenschaft?

Lücke: Ja – denn die Biologie hat auch ihre vorwissenschaftliche Arbeitshypothese: nämlich immer etwas eindeutig bestimmen zu wollen.

ZEIT: Es gibt aber eine Gefahr in dieser Art Wissenschaftskritik: dass am Ende keine Wissenschaft mehr bleibt. Wenn jeder Standpunkt als parteilich gilt, nämlich als bloß für ein bestimmtes Interesse konstruiert, gibt es keinen Austausch von unverdächtigen Argumenten mehr – über die Partei der Biologen, der Männer, Frauen und so weiter hinweg. Es wiederholt sich dann das erkenntnistheoretische Debakel der Marxisten, die am Ende selbst physikalische Erkenntnisse für bürgerlich und damit wertlos erachteten. "


Glaube. Glaube an eine Ideologie. Das ist es. Eine Ideologie deren Nutzen für die Gesellschaft mehr als Zweifelhaft ist.
Wenn von heute auf morgen sämtliche Gender Studies an den Universitäten der Welt abgeschafft würden, hätte es für den zukünftigen, positiven Verlauf der Menschheit keinerlei Auswirkungen.
Es ist eine Narretei einer Wohlstandgesellschafts in der jene zumeist - weissen- bösen Männer soviel Wohlstand, Technologie und Freizeit erwirtschaftet und erfunden haben dass komplette Gruppierungen jenem Glauben folgen können.
Und als grössten Feind eben jene ausgemacht haben durch sie überhaupt erst diese Möglichkeiten besitzen.
billy coen 80
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von billy coen 80 »

Grubster hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben: Sorry, aber deine ganzen Ausführungen sind derart einseitig, hängen so massiv in binären Denkmustern fest, dass es echt schwerfällt, das Ernst zu nehmen.
Hey, in dem Satz hörst du dich genau wie dein Klischee vom 'Femi- / Gendersektor' an, dass du hier versuchst zu zementieren! :roll:
Kein wirklich gelungener Konter; wirkt etwas unpassend konstruiert.

Ich versuche hier mitnichten ein Klischee zu zementieren. Ich verwies lediglich auf vorhandene Auswüchse dieser Ideologie, welche Plor stets negiert oder gar verniedlicht. Und mit den binären Denkmustern meinte ich dieses ständige Grabenkampfgewäsch. Ständig diese kruden Beschreibungen vom Verhalten "der Anderen", wo eben auch sehr unklar ist, wer denn diese anderen sein sollen. Alle die nicht so massiv fasziniert sind vom Gender Mainstreaming? Das wäre dann eine recht eindeutige Mehrheit der Bevölkerung. Und die sind also alle viel dogmatischer und irrationaler, weil... ja weil hier und da irgend nen Depp irgend eine Steinzeitgrütze von sich gibt. Aber die Kastrations- und Männer-Wegsperr-Fraktion soll natürlich kein Maßstab für seine Sinnesgenossen sein. Find ich ja auch OK; sind sie in der Regel auch nicht, aber diese Fairness sollte auch anders herum gelten.

Um so leicht bedenkliche Auswüchse zu finden, muss man noch nicht einmal weit schauen. Auch hier im Forum verwendete einer von Plors ideologischen Brüdern schon mehrmals den Begriff der "gesellschaftlichen Konditionierung". Ich finde, wenn jemand ernsthaft im Zusammenhang mit seiner persönlichen Weltanschauung mit derlei Begriffen um sich wirft, dann hat das schon ein Geschmäckle...
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Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Wulgaru »

billy coen 80 hat geschrieben:
Grubster hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben: Sorry, aber deine ganzen Ausführungen sind derart einseitig, hängen so massiv in binären Denkmustern fest, dass es echt schwerfällt, das Ernst zu nehmen.
Hey, in dem Satz hörst du dich genau wie dein Klischee vom 'Femi- / Gendersektor' an, dass du hier versuchst zu zementieren! :roll:
Kein wirklich gelungener Konter; wirkt etwas unpassend konstruiert.

Ich versuche hier mitnichten ein Klischee zu zementieren. Ich verwies lediglich auf vorhandene Auswüchse dieser Ideologie, welche Plor stets negiert oder gar verniedlicht. Und mit den binären Denkmustern meinte ich dieses ständige Grabenkampfgewäsch. Ständig diese kruden Beschreibungen vom Verhalten "der Anderen", wo eben auch sehr unklar ist, wer denn diese anderen sein sollen. Alle die nicht so massiv fasziniert sind vom Gender Mainstreaming? Das wäre dann eine recht eindeutige Mehrheit der Bevölkerung. Und die sind also alle viel dogmatischer und irrationaler, weil... ja weil hier und da irgend nen Depp irgend eine Steinzeitgrütze von sich gibt. Aber die Kastrations- und Männer-Wegsperr-Fraktion soll natürlich kein Maßstab für seine Sinnesgenossen sein. Find ich ja auch OK; sind sie in der Regel auch nicht, aber diese Fairness sollte auch anders herum gelten.

Um so leicht bedenkliche Auswüchse zu finden, muss man noch nicht einmal weit schauen. Auch hier im Forum verwendete einer von Plors ideologischen Brüdern schon mehrmals den Begriff der "gesellschaftlichen Konditionierung". Ich finde, wenn jemand ernsthaft im Zusammenhang mit seiner persönlichen Weltanschauung mit derlei Begriffen um sich wirft, dann hat das schon ein Geschmäckle...
Ich habe das zuvor schon mal kurz angesprochen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum du dich da so auf diese spezielle Wissenschaft stürzt. Sogenannte Neoliberale Wirtschaftspolitik wird in den Fächern BWL/VWL gelehrt und auch wenn ich gar nicht abstreiten will, das deren innere Logik dabei vorhanden ist, ist diese Art der Wirtschaftspolitik bzw. des wirtschaftlichen denkens die Studenten seit 30-40 Jahren aufnehmen und in den Beruf tragen und für diskutabel dutzende und hunderte Probleme in unserer Gesellschaft und global verantwortlich ist.

Kann man natürlich absolut anders sehen, ich wollte es nur mal als Beispiel nehmen das diese angeblich den Genderwissenschaften eigene Voreingenommenheit nicht exklusiv ist und man seine Weltsicht nicht so krass aufteilen sollte. Auch der Bwler glaubt das was er lernt als einen das logischste zu erkennen was es nur geben kann.
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Imperator Palpatine
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Imperator Palpatine »

Wulgaru hat geschrieben:
Ich habe das zuvor schon mal kurz angesprochen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum du dich da so auf diese spezielle Wissenschaft stürzt. Sogenannte Neoliberale Wirtschaftspolitik wird in den Fächern BWL/VWL gelehrt und auch wenn ich gar nicht abstreiten will, das deren innere Logik dabei vorhanden ist, ist diese Art der Wirtschaftspolitik bzw. des wirtschaftlichen denkens die Studenten seit 30-40 Jahren aufnehmen und in den Beruf tragen und für diskutabel dutzende und hunderte Probleme in unserer Gesellschaft und global verantwortlich ist.

Kann man natürlich absolut anders sehen, ich wollte es nur mal als Beispiel nehmen das diese angeblich den Genderwissenschaften eigene Voreingenommenheit nicht exklusiv ist und man seine Weltsicht nicht so krass aufteilen sollte. Auch der Bwler glaubt das was er lernt als einen das logischste zu erkennen was es nur geben kann.
Es geht hier nicht um das Selbstbewusstsein der jeweiligen Wissenschaftszweige und ihrer Anhänger.
Sondern um überprüfbare, logische Kriterien für den Sinn und Zweck der Gender Studies und der enstprechenden Publikationen. Und ihren Nutzen für die Gesellschaft als ganzes. Insbesondere da es sich um steuerfinanzierte Bereiche handelt.

Der Unterschied ist auch dass jenes " BWLer Wissen " durch die Realität immer wieder auf dem Prüfstand steht/ kritisiert wird und einen reellen Bezug zu einer der Säulen unserer Gesellschaft hat, der Wirtschaft.

Bei Gender Studies handelt es sich zumeist um ein unwissenschaftliches Glaubenskonstrukt deren Anhänger jegliche Kritik als Ketzerei betrachten.
Eine Luxuswissenschaft für Personen die staatliche Stellen brauchen und aufblähen weil sie in der freien Wirtschaft nicht die geringste Verwendung finden würden.

Zudem ist mir kein wirtschaftwissenschaftlicher Dozent/ Lehrstuhl oder " Anhänger " bekannt der/die derart schrill , extrem und kritikabschmetternd der Gesellschaft sein Gedankenkonstrukt aufoktroieren möchte(n).
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Wulgaru
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Wulgaru »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
Ich habe das zuvor schon mal kurz angesprochen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum du dich da so auf diese spezielle Wissenschaft stürzt. Sogenannte Neoliberale Wirtschaftspolitik wird in den Fächern BWL/VWL gelehrt und auch wenn ich gar nicht abstreiten will, das deren innere Logik dabei vorhanden ist, ist diese Art der Wirtschaftspolitik bzw. des wirtschaftlichen denkens die Studenten seit 30-40 Jahren aufnehmen und in den Beruf tragen und für diskutabel dutzende und hunderte Probleme in unserer Gesellschaft und global verantwortlich ist.

Kann man natürlich absolut anders sehen, ich wollte es nur mal als Beispiel nehmen das diese angeblich den Genderwissenschaften eigene Voreingenommenheit nicht exklusiv ist und man seine Weltsicht nicht so krass aufteilen sollte. Auch der Bwler glaubt das was er lernt als einen das logischste zu erkennen was es nur geben kann.
Es geht hier nicht um das Selbstbewusstsein der jeweiligen Wissenschaftszweige und ihrer Anhänger.
Sondern um überprüfbare, logische Kriterien für den Sinn und Zweck der Gender Studies und der enstprechenden Publikationen. Und ihren Nutzen für die Gesellschaft als ganzes. Insbesondere da es sich um steuerfinanzierte Bereiche handelt.

Der Unterschied ist auch dass jenes " BWLer Wissen " durch die Realität immer wieder auf dem Prüfstand steht/ kritisiert wird und einen reellen Bezug zu einer der Säulen unserer Gesellschaft hat, der Wirtschaft.

Bei Gender Studies handelt es sich zumeist um ein unwissenschaftliches Glaubenskonstrukt deren Anhänger jegliche Kritik als Ketzerei betrachten.
Eine Luxuswissenschaft für Personen die staatliche Stellen brauchen und aufblähen weil sie in der freien Wirtschaft nicht die geringste Verwendung finden würden.
Ich bin sehr froh das an den Universitäten nicht nur Sachen erforscht werden die auf ihre wirtschaftliche Nutzbarkeit getestet werden müssen, da zählen nicht nur Gender Studies zu sondern auch Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Philosophie und im Grunde auch große Teile der Sprachwissenschaften außerhalb des Lehramtes. Der Irrglaube das die gute Forschung immer Geld bringen muss, ist annäherend im Libertarian-Territorium.

Mir ist klar das wir die Welt da sicherlich anders sehen und du deine Meinung über Gender Studies vermutlich auch über ein paar der genannten Beispiele zum Ausdruck bringen könntest, aber das kann man zum Glück auch ein bisschen objektiver sehen. Weiterhin kann man es zum Glück auch anders sehen das Forschung = Profit heißt. Ein paar gute Ideen sollen ja in den letzten 200 Jahren entstanden sein ohne so zu denken. Gleichberechtigung zum Beispiel....das hatte irgendwie was mit einer Studentenbewegung zu tun oder vielleicht auch früher und nur vereinzelt mit studierten Frauen die plötzlich Flausen im Kopf hatten, wer weiß das schon. :wink:
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Imperator Palpatine
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Imperator Palpatine »

Wulgaru hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
Ich habe das zuvor schon mal kurz angesprochen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum du dich da so auf diese spezielle Wissenschaft stürzt. Sogenannte Neoliberale Wirtschaftspolitik wird in den Fächern BWL/VWL gelehrt und auch wenn ich gar nicht abstreiten will, das deren innere Logik dabei vorhanden ist, ist diese Art der Wirtschaftspolitik bzw. des wirtschaftlichen denkens die Studenten seit 30-40 Jahren aufnehmen und in den Beruf tragen und für diskutabel dutzende und hunderte Probleme in unserer Gesellschaft und global verantwortlich ist.

Kann man natürlich absolut anders sehen, ich wollte es nur mal als Beispiel nehmen das diese angeblich den Genderwissenschaften eigene Voreingenommenheit nicht exklusiv ist und man seine Weltsicht nicht so krass aufteilen sollte. Auch der Bwler glaubt das was er lernt als einen das logischste zu erkennen was es nur geben kann.
Es geht hier nicht um das Selbstbewusstsein der jeweiligen Wissenschaftszweige und ihrer Anhänger.
Sondern um überprüfbare, logische Kriterien für den Sinn und Zweck der Gender Studies und der enstprechenden Publikationen. Und ihren Nutzen für die Gesellschaft als ganzes. Insbesondere da es sich um steuerfinanzierte Bereiche handelt.

Der Unterschied ist auch dass jenes " BWLer Wissen " durch die Realität immer wieder auf dem Prüfstand steht/ kritisiert wird und einen reellen Bezug zu einer der Säulen unserer Gesellschaft hat, der Wirtschaft.

Bei Gender Studies handelt es sich zumeist um ein unwissenschaftliches Glaubenskonstrukt deren Anhänger jegliche Kritik als Ketzerei betrachten.
Eine Luxuswissenschaft für Personen die staatliche Stellen brauchen und aufblähen weil sie in der freien Wirtschaft nicht die geringste Verwendung finden würden.
Ich bin sehr froh das an den Universitäten nicht nur Sachen erforscht werden die auf ihre wirtschaftliche Nutzbarkeit getestet werden müssen, da zählen nicht nur Gender Studies zu sondern auch Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Philosophie und im Grunde auch große Teile der Sprachwissenschaften außerhalb des Lehramtes. Der Irrglaube das die gute Forschung immer Geld bringen muss, ist annäherend im Libertarian-Territorium.

Mir ist klar das wir die Welt da sicherlich anders sehen und du deine Meinung über Gender Studies vermutlich auch über ein paar der genannten Beispiele zum Ausdruck bringen könntest, aber das kann man zum Glück auch ein bisschen objektiver sehen. Weiterhin kann man es zum Glück auch anders sehen das Forschung = Profit heißt. Ein paar gute Ideen sollen ja in den letzten 200 Jahren entstanden sein ohne so zu denken. Gleichberechtigung zum Beispiel....das hatte irgendwie was mit einer Studentenbewegung zu tun oder vielleicht auch früher und nur vereinzelt mit studierten Frauen die plötzlich Flausen im Kopf hatten, wer weiß das schon. :wink:
Es geht mir nicht um Forschung = Profit. Bereiche wie Geschichte, Philosophie und andere haben zu Recht ihren Platz an unseren Universitäten und sollen weiterhin gefördert werden.

Aber ihr ( nichtmonetärer ) Nutzen oder sagen wir besser Sinn und Zweck für die Gesellschaft, ihre Rolle, ist unbestreitbar.
Wo ist dies für Gender Studies ausser als ABM Massnahme für Kreise denen wissenschaftlichkeit und kritisches Denken nicht unbedingt nahe liegen ?

Und ich sehe es als einen grossen Unterschied ob es darum geht der einen Hälfte einer Gesellschafte jene Recht zuzusprechen die auch die andere Hälfte besitzt.

Oder ob man nicht überprüfbare Kritieren heranzieht und Fakten ignoriert um sich einen Sonderstatus zu leisten und Probleme die im mikroskopischen bereich liegen ( Transgender " know my pronouns ! " ) auf die komplette Gesellschaft umzuwälzen. Und zwar im Zweifelsfall per Gesetz.
Von einer generellen Vergiftung des Miteinander ganz abgesehen wie man im Moment insbesondere an Nordamerikanischen Universitäten ( " Rape Culture " ) sehen kann.

Ich bleibe dabei: In westlichen Gesellschaften handelt es sich dabei um zu spät geborene die künstliche Probleme erschaffen müssen oder minimale aufbauschen um ihr Glaubenskonstrukt aber noch direkter um ihr Einkommen zu sichern.
So als wenn die Bundesregierung nach dem Vorfall mit " Problembär " Bruno tausende neue Stellen zur Bärenabwehr geschaffen hätte.

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johndoe527990
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von johndoe527990 »

Wulgaru hat geschrieben: Ich bin sehr froh das an den Universitäten nicht nur Sachen erforscht werden die auf ihre wirtschaftliche Nutzbarkeit getestet werden müssen, da zählen nicht nur Gender Studies zu sondern auch Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Philosophie und im Grunde auch große Teile der Sprachwissenschaften außerhalb des Lehramtes. Der Irrglaube das die gute Forschung immer Geld bringen muss, ist annäherend im Libertarian-Territorium.

Mir ist klar das wir die Welt da sicherlich anders sehen und du deine Meinung über Gender Studies vermutlich auch über ein paar der genannten Beispiele zum Ausdruck bringen könntest, aber das kann man zum Glück auch ein bisschen objektiver sehen. Weiterhin kann man es zum Glück auch anders sehen das Forschung = Profit heißt. Ein paar gute Ideen sollen ja in den letzten 200 Jahren entstanden sein ohne so zu denken. Gleichberechtigung zum Beispiel....das hatte irgendwie was mit einer Studentenbewegung zu tun oder vielleicht auch früher und nur vereinzelt mit studierten Frauen die plötzlich Flausen im Kopf hatten, wer weiß das schon. :wink:
Wulgaru ... ich teile deine Meinung, dass es diese Fächer und Gebiete unbedingt geben muss.
Das Problem ist nur, dass aus dieser Forschung oft nur Quick-Wins umgesetzt werden. In dem Gender Zusammenhang z.B. Symbole und Texte geschlechtsneutral erneuern etc ... Und wer die deutsche Bürokratie kennt, weiß was solche lapidaren Sachen kosten.
Der einfache Angestellte sieht nicht die Forschungsergebnisse, sondern nur die Ergebnisse, die real angewendet werden. Er sieht aber seine abgehenden Steuern auf dem Lohnzettel.

Die Politik versagt hier meines Erachtens und das wird dann auf andere projeziert.
LastSplash
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von LastSplash »

Wulgaru hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
Ich habe das zuvor schon mal kurz angesprochen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum du dich da so auf diese spezielle Wissenschaft stürzt. Sogenannte Neoliberale Wirtschaftspolitik wird in den Fächern BWL/VWL gelehrt und auch wenn ich gar nicht abstreiten will, das deren innere Logik dabei vorhanden ist, ist diese Art der Wirtschaftspolitik bzw. des wirtschaftlichen denkens die Studenten seit 30-40 Jahren aufnehmen und in den Beruf tragen und für diskutabel dutzende und hunderte Probleme in unserer Gesellschaft und global verantwortlich ist.

Kann man natürlich absolut anders sehen, ich wollte es nur mal als Beispiel nehmen das diese angeblich den Genderwissenschaften eigene Voreingenommenheit nicht exklusiv ist und man seine Weltsicht nicht so krass aufteilen sollte. Auch der Bwler glaubt das was er lernt als einen das logischste zu erkennen was es nur geben kann.
Es geht hier nicht um das Selbstbewusstsein der jeweiligen Wissenschaftszweige und ihrer Anhänger.
Sondern um überprüfbare, logische Kriterien für den Sinn und Zweck der Gender Studies und der enstprechenden Publikationen. Und ihren Nutzen für die Gesellschaft als ganzes. Insbesondere da es sich um steuerfinanzierte Bereiche handelt.

Der Unterschied ist auch dass jenes " BWLer Wissen " durch die Realität immer wieder auf dem Prüfstand steht/ kritisiert wird und einen reellen Bezug zu einer der Säulen unserer Gesellschaft hat, der Wirtschaft.

Bei Gender Studies handelt es sich zumeist um ein unwissenschaftliches Glaubenskonstrukt deren Anhänger jegliche Kritik als Ketzerei betrachten.
Eine Luxuswissenschaft für Personen die staatliche Stellen brauchen und aufblähen weil sie in der freien Wirtschaft nicht die geringste Verwendung finden würden.
Ich bin sehr froh das an den Universitäten nicht nur Sachen erforscht werden die auf ihre wirtschaftliche Nutzbarkeit getestet werden müssen, da zählen nicht nur Gender Studies zu sondern auch Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Philosophie und im Grunde auch große Teile der Sprachwissenschaften außerhalb des Lehramtes. Der Irrglaube das die gute Forschung immer Geld bringen muss, ist annäherend im Libertarian-Territorium.

Mir ist klar das wir die Welt da sicherlich anders sehen und du deine Meinung über Gender Studies vermutlich auch über ein paar der genannten Beispiele zum Ausdruck bringen könntest, aber das kann man zum Glück auch ein bisschen objektiver sehen. Weiterhin kann man es zum Glück auch anders sehen das Forschung = Profit heißt. Ein paar gute Ideen sollen ja in den letzten 200 Jahren entstanden sein ohne so zu denken. Gleichberechtigung zum Beispiel....das hatte irgendwie was mit einer Studentenbewegung zu tun oder vielleicht auch früher und nur vereinzelt mit studierten Frauen die plötzlich Flausen im Kopf hatten, wer weiß das schon. :wink:
Richtig, bekanntlicherweise haben hauptsächlich männl. Studenten auf die Fresse bekommen, oder?
Und irgendwie auch zu dumm das Gleichberechtigung heute durch fast schon abstrakt lächerliche Frauenquoten (das Opfergeschlecht bekommt aber auch nix selbst auf die Reihe) mal eben und gegen unsere Verfassung abgeschafft wurde. Art. 3 sagt dir was? Aber klar das Patriarchat, gell.

Urteile wie diese hier sind Fremdschämen auf allerhöchsten Niveau:

http://mobil.derstandard.at/20000074006 ... ngskonform
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Imperator Palpatine
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Imperator Palpatine »

LastSplash hat geschrieben:
Richtig, bekanntlicherweise haben hauptsächlich männl. Studenten auf die Fresse bekommen, oder?
Und irgendwie auch zu dumm das Gleichberechtigung heute durch fast schon abstrakt lächerliche Frauenquoten (das Opfergeschlecht bekommt aber auch nix selbst auf die Reihe) mal eben und gegen unsere Verfassung abgeschafft wurde. Art. 3 sagt dir was? Aber klar das Patriarchat, gell.

Urteile wie diese hier sind Fremdschämen auf allerhöchsten Niveau:

http://mobil.derstandard.at/20000074006 ... ngskonform
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Dieselben Personen die behaupten zwischen Männer und Frauen gebe es keine biologischen Unterschiede ( und im Bereich der Intelligenz ist dies auch absolut zutreffend ) setzen sich für Quoten ein bei denen Frauen mit weniger Leistung ! aka Punkte das selbe Ziel erreichen wie die Männer.
Unglaublich !
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Happyflow »

Jetzt sind die Videos ja wirklich absolut sinnfrei. Wie soll ich mir bitte dazu einen runterholen? :Weiß:
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Wulgaru »

douggy hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: Ich bin sehr froh das an den Universitäten nicht nur Sachen erforscht werden die auf ihre wirtschaftliche Nutzbarkeit getestet werden müssen, da zählen nicht nur Gender Studies zu sondern auch Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Philosophie und im Grunde auch große Teile der Sprachwissenschaften außerhalb des Lehramtes. Der Irrglaube das die gute Forschung immer Geld bringen muss, ist annäherend im Libertarian-Territorium.

Mir ist klar das wir die Welt da sicherlich anders sehen und du deine Meinung über Gender Studies vermutlich auch über ein paar der genannten Beispiele zum Ausdruck bringen könntest, aber das kann man zum Glück auch ein bisschen objektiver sehen. Weiterhin kann man es zum Glück auch anders sehen das Forschung = Profit heißt. Ein paar gute Ideen sollen ja in den letzten 200 Jahren entstanden sein ohne so zu denken. Gleichberechtigung zum Beispiel....das hatte irgendwie was mit einer Studentenbewegung zu tun oder vielleicht auch früher und nur vereinzelt mit studierten Frauen die plötzlich Flausen im Kopf hatten, wer weiß das schon. :wink:
Wulgaru ... ich teile deine Meinung, dass es diese Fächer und Gebiete unbedingt geben muss.
Das Problem ist nur, dass aus dieser Forschung oft nur Quick-Wins umgesetzt werden. In dem Gender Zusammenhang z.B. Symbole und Texte geschlechtsneutral erneuern etc ... Und wer die deutsche Bürokratie kennt, weiß was solche lapidaren Sachen kosten.
Der einfache Angestellte sieht nicht die Forschungsergebnisse, sondern nur die Ergebnisse, die real angewendet werden. Er sieht aber seine abgehenden Steuern auf dem Lohnzettel.

Die Politik versagt hier meines Erachtens und das wird dann auf andere projeziert.
Halte ich auch für relativen Unsinn dein Beispiel, aber man sollte auch nicht so tun als wenn Feminismusforschung, Gendermainstreaming oder wie sich der jeweilige Studiengang an den vielen Universitäten nennt, immer so ablaufen würde. Ich weiß das es gut in ein Weltbild passt und man sich noch mehr drüber lustig machen kann, aber wer wirklich glaubt das jeder einzelne Studiengang so weltfremd ablaufen würde, macht sich meiner Meinung nach schon etwas vor. Da wird es sicherlich sehr wunderliche Professoren geben, da bin ich mir sicher, denn die gibt es in allen Fächern

Wenn man länger als 5 Minuten darüber nachdenkt sollte einem glaube ich auch klar sein bzw. wenn man weiß wie soziologische oder politikwissenschaftliche Studiengänge aufgebaut sind, was einen da so alles erwarten kann. Ich will den Schwachsinn auch gar nicht leugnen, nur das reduzieren darauf.

@Imperator
Nur mal so als Nachfrage...bist du einer dieser Leute die Transgender für eine "Lifestyle-Choice" halten?
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Imperator Palpatine
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Imperator Palpatine »

Wulgaru hat geschrieben: @Imperator
Nur mal so als Nachfrage...bist du einer dieser Leute die Transgender für eine "Lifestyle-Choice" halten?
Ich weiss nicht wer " diese (sic) Leute " sind aber ich bin jemand der der Meinung ist das die Probleme von Personen die ca. 0, 3 % der Bevölkerung ausmachen nicht der Maßstab für den Rest der Bevölkerung sind. Punkt. Irgendwo ist nun einmal eine Grenze erreicht.
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von Wulgaru »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: @Imperator
Nur mal so als Nachfrage...bist du einer dieser Leute die Transgender für eine "Lifestyle-Choice" halten?
Ich weiss nicht wer " diese (sic) Leute " sind aber ich bin jemand der der Meinung ist das die Probleme von Personen die ca. 0, 3 % der Bevölkerung ausmachen nicht der Maßstab für den Rest der Bevölkerung sind. Punkt. Irgendwo ist nun einmal eine Grenze erreicht.
Ich weiß zwar nicht welche Grenze erreicht ist wenn sich Leute wie auch immer nennen, aber deine Bedenken werden schon ihre Richtigkeit haben. :wink:
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Re: Tropes vs. Women - Anita Sarkeesian über die positiven D

Beitrag von LastSplash »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
LastSplash hat geschrieben:
Richtig, bekanntlicherweise haben hauptsächlich männl. Studenten auf die Fresse bekommen, oder?
Und irgendwie auch zu dumm das Gleichberechtigung heute durch fast schon abstrakt lächerliche Frauenquoten (das Opfergeschlecht bekommt aber auch nix selbst auf die Reihe) mal eben und gegen unsere Verfassung abgeschafft wurde. Art. 3 sagt dir was? Aber klar das Patriarchat, gell.

Urteile wie diese hier sind Fremdschämen auf allerhöchsten Niveau:

http://mobil.derstandard.at/20000074006 ... ngskonform
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Dieselben Personen die behaupten zwischen Männer und Frauen gebe es keine biologischen Unterschiede ( und im Bereich der Intelligenz ist dies auch absolut zutreffend ) setzen sich für Quoten ein bei denen Frauen mit weniger Leistung ! aka Punkte das selbe Ziel erreichen wie die Männer.
Unglaublich !
Das komplette Konstrukt "Genderismus-Feminismus" ist ausschließlich und auf einer schier unglaublichen Doppelmoral aufgebaut, alles was jemals erreicht wurde wird heute mit Füssen getreten.
Staatlicher! Sexismus par excellence, Beispiele dafür gibt es mittlerweile genügend.