Asturaetus hat geschrieben:Nanimonai hat geschrieben:Asturaetus hat geschrieben:
Der Zusammenhang Kopieren --> Schaden; kein Kopieren-->kein Schaden kann durchaus hinterfragt werden
Hinterfrage ihn. Belege es.
Das Hinterfragen haben hier doch schon einige Kollegen übernommen und zwar an diversen Punkten der Aussage. Ob Kopieren ein Schaden für das Unternehmen darstellt, ob das Unterlassen des Kopierens auch zu einem Schaden für die Unternehmen führt, ob die Unterbindung des Verhaltens zu weiteren Schäden führt.
Von anderen Belege zu Verlangen, aber selber die Forderung aufstellen an eine Aussage zu 'glauben' ist einfach. Ich gebe zu ich kann es nicht belegen, dazu fehlen mir die Mittel um entsprechende Versuche aufzustellen - ich kann nur vermuten. Ebenso wie die Unternehmen die Schäden nicht belegen können und nur vermuten, das sie existieren.
Das unterscheidet uns. Denn ich kann es belegen. Eindeutig und unwiderruflich.
Ein Freund von mir hat mir von Dear Esther vorgeschwärmt.
Ich wußte nicht so recht, was ich davon halten soll und wollte es eigentlich nicht kaufen.
Es gab sehr schnelle und einfache Möglichkeiten, an eine nicht gekaufte Version zu kommen.
Das habe ich genutzt.
Hätte ich diese Möglichkeit nicht gehabt, hätte ich es gekauft, denn neugierig war ich schon.
Ich habe es gesaugt, gespielt und wieder vergessen.
Ohne die Möglichkeit der Schwarzkopie hätte ich es gekauft.
Dem Entwickler sind dadurch ca. 10,- € Einnahme entgangen.
Ich habe also einen Schaden von ca. 10,- € verursacht.
Kopieren ---> Schaden.
Eindeutig belegt.
Selbst wenn ich der einzige Mensch bin, der das gemacht hat, ist es unbestreitbar, dass meine Schwarzkopie gleich einer entgangenen Einnahme war. Das ist Fakt. Und da diese Bedingung zutrifft, kann nicht gleichzeitig die andere Bedingung auch zutreffen, es schliesst sich kausal aus.
Das hier ist ja keine Schrödinger-Welt, in der Kopien gleichzeitig Schaden und keinen Schaden verursachen.