E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

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johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe711686 »

Akabei hat geschrieben: 29.08.2019 09:40
Ryan2k6 hat geschrieben: 29.08.2019 09:24
Akabei hat geschrieben: 29.08.2019 06:57
Staatlich finanziert? Hm, ich nicht.

Hier geht offenbar jeder von Profisport aus. Die existierenden Fördergelder fließen doch auch nicht in neues Connolly-Leder für die Sitze der VIP-Logen im Signal-Iduna Park, sondern in so etwas wie den Erhalt oder Bau eines Bolzplatzes. Wohin sollten denn solche Gelder beim e-Sport fließen?
In Konkurrenzfähige Hardware für jedes Kind. Der Bürger-PC (Und eine stabile Leitung für alle wäre auch nicht schlecht) :)
Aha, also geht es nicht darum, sich mit Sport gleich zu stellen, sondern besser zu stellen.

Ich musste jedenfalls meine Fußballschuhe, Tennisschläger, Rennräder und sonstigen Sachen immer selbst bezahlen. Mit ein wenig Glück hat sich eine Privatperson wie ein Handwerker erbarmt und Trikotsätze gespendet.

Meine Eltern können froh sein, dass ich als Kind nicht auf die Idee kam Kartrennen fahren zu wollen, dann hätte ein Elternteil nämlich noch einen Zweitjob annehmen müssen.
Deine Maus und Tastatur (dein Spielgerät) kaufst du auch weiter selbst. Aber die Grundlage um deinen Sport auszuüben (analog Sportplatz, Basketballkorb etc.) wird gestellt. Natürlich kein 3000€ high end PC.
johndoe1238056
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1238056 »

Ganz davon ab, dass ich den Unterschied zum Rennrad nicht ausmachen kann, viel Spaß beim Versuch das umsetzen zu wollen.

Es gibt bestimmt einen breiten gesellschaftlichen Konsens, dass ab sofort alle drei Jahre hunderttausende neue PCs aus öffentlichen Geldern gekauft werden, deren Wert für eben jene Gesellschaft gen Null tendiert.
yopparai
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von yopparai »

Akabei hat geschrieben: 29.08.2019 10:00 Es gibt bestimmt einen breiten gesellschaftlichen Konsens, dass ab sofort alle drei Jahre hunderttausende neue PCs aus öffentlichen Geldern gekauft werden, deren Wert für eben jene Gesellschaft gen Null tendiert.
Nvidia gefällt das :thumbsup:
johndoe711686
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe711686 »

Da gibt es ja ne Menge Möglichkeiten, von einem einmaligen Gutschein für die Grundausstattung mit anschließenden Upgrades in Eigenregie, bis zu einer reinen Förderung, nicht Kostenübernahme. Man bekommt also zum PC Kauf 500€ oder 30% dazu. Alle 5-10 Jahre reicht dann ja auch.

Der Sportplatz wird ja auch nicht alle 3 Jahre erneuert, aber wenn, dann deutlich teurer als ein paar PCs.

Denkbar wären auch Austattungen von Vereinshäusern wo dann der E-Sport eben betrieben wird. Also gar nicht bei dir zu Hause.

Dein Rennrad ist auch Sportgerät, also Maus und Tastatur und nicht die Rennstrecke, auf der du fährst, dafür gibt es spezielle Hallen. Wenn du nur auf der Straße fährst nutzt du eben die schon vorhandene Infrastruktur, so wie du zum zocken die vorhandenen Internetleitungen nutzt.
johndoe1238056
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1238056 »

Wieso ist denn ein PC (ein Gerät) Grundvoraussetzung und ein Rad nicht?

Fußball kann man meinetwegen auch nackt spielen, aber Radfahren ohne Rad wird ähnlich schwierig zu bewerkstelligen sein, wie Counterstrike ohne PC/Konsole spielen zu wollen.
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danke15jahre4p
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von danke15jahre4p »

Akabei hat geschrieben: 29.08.2019 10:00Es gibt bestimmt einen breiten gesellschaftlichen Konsens, dass ab sofort alle drei Jahre hunderttausende neue PCs aus öffentlichen Geldern gekauft werden, deren Wert für eben jene Gesellschaft gen Null tendiert.
die sportförderung schüttet doch eigentlich nur geld an top teams und nachwuchstalente aus, wieso sollte es beim esport anders sein?

greetingz
Liesel Weppen
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Liesel Weppen »

Akabei hat geschrieben: 28.08.2019 23:22 Mir ist zudem immer noch unklar, wie eine rechtliche Gleichstellung von e-Sport mit Sport dem gemeinen Counterstrike-Spieler weiterhelfen sollte.
Wenn e-Sport offiziell als Sport anerkennt wird, dann haben e-Sport-Vereine anspruch auf die (deutsche) Sportförderung, es fließen dann also Fördergelder.
Zudem kriegt ein Sportverein ohne Probleme die "Gemeinnützigkeit" anerkannt und muss dann keine Steuern auf Einnahmen z.B. vom Vereinssommerfest zahlen.

Kurzgesagt, wenn es als Sport anerkennt werden, kommen die Vereine leichter an Geld und haben weniger Ausgaben.

Wenn du mehr Geld hast, kannst du Vereinsequipment anschaffen. Z.B. Computer auf denen Leute spielen können, die selbst keinen (passenden) Computer haben, z.B. zur Nachwuchswerbung. Du kannst Trainingscamps veranstalten oder Mitglieder bei einer Teilnahme bezuschussen, Mitgliedern Zuschüsse für z.B. Fahrten/Reisen zu turnieren anbieten, etc.

Im Grunde ist die Frage nur: Will man eSport fördern?
Man geht hier nur den "Umweg"* über die Sportdefinition, denn wenn es als Sport anerkannt wird, dann HABEN die Vereine automatisch Anspruch auf Förderung, wie eben jeder andere Sportverein auch.

* Der "Umweg" ist wahrscheinlich kürzer, als eine separate neue Förderung ohne die schon existente Sportförderung durchzukriegen.
Fargard
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Fargard »

Liesel Weppen hat geschrieben: 29.08.2019 11:06
Akabei hat geschrieben: 28.08.2019 23:22 Mir ist zudem immer noch unklar, wie eine rechtliche Gleichstellung von e-Sport mit Sport dem gemeinen Counterstrike-Spieler weiterhelfen sollte.
[...]
Im Grunde ist die Frage nur: Will man eSport fördern?
Man geht hier nur den "Umweg"* über die Sportdefinition, denn wenn es als Sport anerkannt wird, dann HABEN die Vereine automatisch Anspruch auf Förderung, wie eben jeder andere Sportverein auch.

[...]
Ich will es aber nicht fördern, "die Industrie" verdient schon genug.

Kurze Ausführung dazu, da so als Einzeiler missverständlich, ich bemühe mal einen hinkenden Vergleich zum oft angesprochenen Fußball:

TuS Wanne-Eickel, Dassendorf, andere kleine "Dorfvereine" generieren sicher keine hohen Einnahmen, sind "für die Allgemeinheit" aber irgendwo "wichtig". Kenne einen ehrenamtlichen Vorsitzenden einer Tennisabteilung, der "reißt sich den Popo" auf für gutes Vereinsleben, man veranstaltet Sportfeste, Grillevents (für die Allgemeinheit) und bietet den Leuten eben die Möglichkeit, auf vernünftigen Plätzen Sport zu treiben. Gute Sache.
"Die Industrie" verdient hier zwar auch mit (Sportgerätehersteller, etc), aber das kann man trennen.

Beim e-Sport könnte(!) das vielleicht äähnlich laufen - wobei, ein Grillevent von SK in irgendeinen Dorf irgendwie (noch? befremdlich klingt, aber ich muss für "Disziplin X" zwingend beim Hersteller von Disziplin X kaufen, die Fördergelder gingen also zum Teil direkt an $Spielhersteller, finde ich doof, wenn mein Steuergeld an Herrn EA fließt (Beispiel).
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zmonx
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von zmonx »

Also halten wir fest, eSport-Finanzierungen unterstützt die falschen Unternehmen, würde komisch aussehen bei Vereinsfesten und tragen nix für die Allgemeinheit bei, weil nicht wichtig. Schön, dass man hier so eindeutig trennen kann.

Man könnte ja auch mal den Versuch starten einen Kompromiss einzureichen, der beide Welten vereint... Dann ist es doch Sport, weil man sich körperlich betätigt, oder?

Bild
Erklärung, die Spieler benutzen AR-Technik die das Spielfeld von oben zeigt.
Liesel Weppen
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Liesel Weppen »

Fargard hat geschrieben: 29.08.2019 11:28 Ich will es aber nicht fördern, "die Industrie" verdient schon genug.
Du setzt Vereine mit der Industrie gleich. Das ist aber nicht so.
Fargard hat geschrieben: 29.08.2019 11:28 Beim e-Sport könnte(!) das vielleicht äähnlich laufen - wobei, ein Grillevent von SK in irgendeinen Dorf irgendwie (noch? befremdlich klingt,
Ich verstehe schon gar nicht, wie man überhaupt auf die Idee kommt, dass das befremdlich klingen würde?
Warum?
Weil Videospieler in frischer Luft nicht überleben können, von Sonnenlicht sofort Verbrennungen kriegen und vom Gebrüll der Vögel ertauben?

Wenn ich die Leute nicht kennen würde, könnte ich dir auf einem Grillfest nichtmal sagen, ob das jetzt vom Fussball- oder vom Schützenverein ist, denn das Grillfest ist komplett unabhängig von der jeweiligen Sportart. Die wird da idR nicht ausgeübt, es ist einfach nur ein Grillfest.
Fargard hat geschrieben: 29.08.2019 11:28 aber ich muss für "Disziplin X" zwingend beim Hersteller von Disziplin X kaufen, die Fördergelder gingen also zum Teil direkt an $Spielhersteller, finde ich doof, wenn mein Steuergeld an Herrn EA fließt (Beispiel).
Richtig ist, das du für Disziplin X zwingend Lizenzen beim Hersteller von Spiel X kaufen musst.
Der Hersteller kriegt aber nicht direkt Fördergelder vom Staat, sondern die Fördergelder gehen an Vereine. Und die Vereine leben auch nicht ausschließlich von diesen Fördergeldern. Da kommen noch Mitgliedgebühren, Spenden und z.B. Einnahmen von jenem befremdlichen Grillfest dazu. Und für was die Vereine das Geld das ihnen zur Verfügung steht ausgeben, entscheiden die wiederrum selber.
Und wenn der Verein jetzt seiner A-Mannschaft aus 4 Leuten die Flixbustickets von Hintertupfing nach Berlin bezahlt, damit sie dort im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft in Dota mitspielen können, wieviel von DEINEM Steuergeld ist dann jetzt genau an Valve gegangen?

Und so ganz nebenbei, wenn ich mir aussuchen könnte, wofür meine Steuergelder genau ausgegeben werden, dann würde die Welt vermutlich ganz anders aussehen?

Da du ja so extrem gegen die "Industrie" bist, gehe ich davon aus, dass du dir keine Fussballtickets oder sowas wie Sky-Bundesliga kaufst, denn das würde dann schon fast Richtung Schizophrenie tendieren.
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Ultimatix
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Ultimatix »

Was ist eigentlich mit so Spielen wie Beat Saber? Auch kein Sport? :ugly:
Liesel Weppen
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Liesel Weppen »

ronny_83 hat geschrieben: 29.08.2019 13:16 Man sollte allerdings auch im Hinterkopf behalten, dass Lizenzvergaben oft auch ne tierische Abzocke sind gegenüber den Betreibern und Konsumenten. Das ist ja in der Software-, Film- und Musikindustrie auch so. Wenn es sich dahin entwickelt, dass die Spieleindustrie mit "Sport"-Lizenzen Geld verdienen kann, kostet das Spiel vielleicht nicht 50€, sondern die "Pro"-Version davon 150€ pro Lizenz.
Die meisten E-Sport-Spiele die ich so kenne, kosten aktuell eher 5€ (CS:Go) oder sind gar F2P (Dota)... Was wird sonst noch so im e-Sport gespielt? StarCraft 2, ist iirc mittlerweile auch F2P.
Ah. PUBG ist mit 30€ schon eines der teuren.

Selbst wenn so eine Lizenz 150€ kosten sollte, was hast du für deine Fussballschuhe bezahlt? Oder deinen Tischtennisschläger? Ich war mal im Schützenverein, habe zunächst mit Vereinsgewehren geschossen, wollte aber irgendwann mein eigenes. Hat damals schlappe 1500€ gekostet.... gebraucht.
Aber die Lizenzen sind ja soooo teuer und absolut unbezahlbar, und vorallem muss man die ja pro Spielminute bezahlen. Wäre ja nicht so das man diese ruinösen 5-30€ nicht nur ein einziges Mal bezahlen müsste.
Und ich würde sogar wetten, dass z.B. Valve diverse Lizenzen für sowas sogar verschenken würde, weil noch bessere Werbung als ein e-Sports-Turnier können die gar nicht kriegen, schon gar nicht für geschenkt.
ronny_83 hat geschrieben: 29.08.2019 13:16 Einfach nur, weil man nicht mehr in den eigenen 4 Wänden spielt, sondern das als öffentlicher Vertrieb ausgelegt ist. Dann müssen vielleicht doch ein Großteil der Fördermittel aufgebracht werden, um überhaupt die nötige Anzahl an Lizenzen zu besorgen. Ist ja nicht so, dass deine Fußballschuhe teurer werden, wenn du statt auf dem Bolzplatz im Stadion trainierst.
Deine Fussballschuhe werden dadurch nicht teuer, aber die Ticketpreise für Zuschauer zum Beispiel. Zumal für die Übertragung der Veranstalter zahlen muss, nicht der Spieler. Oder verdienen professionelle Spieler weniger, wenn das Spiel live im TV übertragen wird? Doch wohl eher das Gegenteil, oder?
johndoe1238056
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von johndoe1238056 »

Zack, da sind wir wieder bei Profis. Die Fußball-Bundesligisten erhalten übrigens keine Fördergelder. Das sind allesamt vom Stammverein ausgegliederte Kommanditgesellschaften und AGs oder sie gehören gleich komplett einem Konzern.

Auf Amateur-Niveau frage ich mich, wo die ganzen Klubs und Vereine, die als Sportverein anerkannt werden wollen, sich denn im Moment so verstecken. Es wird ja niemand daran gehindert hier und heute einen CSGo-Club Süderbrarup zu gründen, ich sehe aber nichts dergleichen. Das Ganze ist doch eine Pseudo-Diskussion, da spätestens seit dem Ende der LAN-Parties obsolet.

Damals hätte eine Diskussion über das zur Verfügung stellen von Räumlichkeiten vielleicht noch Sinn gemacht, wenn die Typen, mit denen man zusammen spielt, hunderte Kilometer oder gar über Ländergrenzen hinweg getrennt wohnen, ist sie allerdings ziemlich witzlos. Wenn man sich dann einmal im Jahr zum Grillen treffen will, nur zu. Mit öffentlichen Geldern dafür würde ich aber nicht rechnen.
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Hokurn
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von Hokurn »

Ryan2k6 hat geschrieben: 29.08.2019 09:53 Deine Maus und Tastatur (dein Spielgerät) kaufst du auch weiter selbst. Aber die Grundlage um deinen Sport auszuüben (analog Sportplatz, Basketballkorb etc.) wird gestellt. Natürlich kein 3000€ high end PC.
Ganz ehrlich... der PC wird niemals als Grundlage behandelt werden...
Da passt die Trennung zur Maus/Tastatur auch nicht. Vllt bekommen wir in DE besseres und erschwingliches Netz in deinem Szenario...
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zmonx
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Re: E-Sport ist "kein Sport im Sinne des geltenden Rechts"

Beitrag von zmonx »

ronny_83 hat geschrieben: 29.08.2019 13:16 Man sollte vorab auch prüfen, ob die sogenannten Vereine, die sich im Falle einer Sportauslegung gründen würden, auch den Aspekt der gesellschaftlichen Ausübung berücksichtigen. Bei normalen Sportarten in Vereinen ist nicht nur der Sport selbst wichtig, sondern auch das gemeinsame Verbringen von Freizeit. Wenn bei eSports alle nur Zuhause hocken vorm TV, dann gewinnt man da gar nichts meiner Meinung nach, sondern bezahlt mit Steuergeldern auch noch das, was sowieso schon jeder macht.
Ein klassisches Vorurteil. Unterstützung und Sponsoring könnte sich auch so auswirken...

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Das "Pantheon" in Malaysia... So eine "Turnhalle" würde mich doch glatt vom TV zu Hause weglocken können.