GDC 2011: »Kopieren ist kein Diebstahl«

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Termix
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Beitrag von Termix »

Thjan hat geschrieben:Warum hat fast jede DVD einen nicht skipbaren Anti Piracy Trailer (oder sogar zwei!) obwohl ich die verdammte DVD gekauft habe? Kopierer haben den nervigen Teil all dieser Maßnahmen nicht ...

Ohne Witz, ich habe hunderte Blu-rays und 1000+ originale DVDs und fast überall muss ich mir nervige Werbung angucken (Trailer), die ich zwar überspringen kann, aber dann kommen meist noch 30 Sek Hinweise "nicht kopieren" "die Meinungen in Interviews" blabla, die man nicht überspringen kann und dann noch die Ladezeit bei Blu-rays von ~30 Sek und das wird von Jahr zu Jahr mehr..... Hatte mir schon überlegt, ob ich meine LieblingsDVDs nicht einfach ohne den Mist noch einmal brenne, wenn man das wenigstens dürfte....
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muskeljesus
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Beitrag von muskeljesus »

Termix hat geschrieben:
Thjan hat geschrieben:Warum hat fast jede DVD einen nicht skipbaren Anti Piracy Trailer (oder sogar zwei!) obwohl ich die verdammte DVD gekauft habe? Kopierer haben den nervigen Teil all dieser Maßnahmen nicht ...

Ohne Witz, ich habe hunderte Blu-rays und 1000+ originale DVDs und fast überall muss ich mir nervige Werbung angucken (Trailer), die ich zwar überspringen kann, aber dann kommen meist noch 30 Sek Hinweise "nicht kopieren" "die Meinungen in Interviews" blabla, die man nicht überspringen kann und dann noch die Ladezeit bei Blu-rays von ~30 Sek und das wird von Jahr zu Jahr mehr..... Hatte mir schon überlegt, ob ich meine LieblingsDVDs nicht einfach ohne den Mist noch einmal brenne, wenn man das wenigstens dürfte....
Habe kürzlich einen Film gesehen, vor dem statt dem typischen "Raubkopierer sind Nazihassverbrecher" der Slogan "Danke, dass sie sich für das Original entschieden haben." zu hören war. Da ist mir doch kurz das Herz aufgegangen, muss ich zugeben. "Kundenwertschätzung seitens der Industrie? No fucking way", war bis zu diesem Tag meine Denkweise. Aber ich wurde, wenn auch in einem seeeeehr kleinen Rahmen ,eines besseren belehrt.
dcc
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Beitrag von dcc »

Sehe ich ähnlich. Eine Kopie bedeutet nur, dass man zwar Interesse am Spiel hat, es aber nicht interessant genug ist, um es zu kaufen.

Man denkt immer in Prioritäten, kaufe ich A oder B? Entscheidet man sich für A, so würde man sich auch nicht für B entscheiden, wenn es keine Möglichkeit der Kopie gäbe. Ein Kopierschutz ist und bleibt kein PRO Argument, was mich von der Entscheidung A abbringen würde.

Dies gilt auch für Leute die genug Geld haben, da bei denen der Zeitfaktor erst recht eine Rolle spielt. Es würde ihnen nichts bringen B zu kaufen, auch wenn sie es könnten - sie hätten keine Zeit es zu zocken.

Die Industrie betrachtet die Spiele als ein schwarzes Loch, wo immer mehr rein passt, ohne dass eine Sättigung eintritt. Dies ist einfach unlogisch, dämlich und falsch. Jemand der mit 1000 Kopien erwischt wird, ist ein Schwerverbrecher, ihm wird einfach mal eine Summe von 50.000 € als Schadenssumme vorgeworfen, obwohl er selbst nur 3 Spiele davon gezockt hat. 997 dieser Spiele sind Abbilder, die niemandem geschadet oder genutzt haben - sie sind Schall und Rauch.

Jeder download wird einfach mal gutmütig als verpasster Gewinn angesehen, was mich an die DDR und SED Methoden erinnert.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Nanimonai hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:
Mir fällt dann immer schwer zu sehen, wo der wirkliche Schaden der Kopien ist.
Den siehst du dann, wenn du versuchst, dir ein Original zu installieren.
Der Schaden liegt direkt vor deiner Nase, bei dir! Das das keiner einsehen will...
Stimmt... DANN hat der Publisher einen Schaden, nämlich einen Rufschaden, der dazu führt, dass ich seine Produkte nicht weiter erwerben werde.
Gruß an Ubisoft in dieser Beziehung.

Aber so ins Detail gehen sollte die Aussage gar nicht.
Ich bin halt nur einer, der sich wundert, warum die Kopien permanent als der Untergang einer in den letzten Jahren wie blöd wachsenden Industrie gesehen werden.
Und selbst *wenn* die daran plattgehen - Der Nachfolger, Indiespiele, ist schon beim "Fertig" und wartet nur noch auf das "LOS!".
Matt.s_hit_you
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Beitrag von Matt.s_hit_you »

Eine Raubkopie ist ein Diebstahl geistigen Eigentums. Sollte gerade in der aktuellen Plagiatsaffaire in D jedem klar geworden sein. Wenn ich ein Buch verfasse und es wird ohne meine Genehmigung kopiert, habe ich damit auch ein großes Problem. Ähnlich geht es jedem Software-Hersteller, der viel Zeit, Mühe und Geld in ein Projekt gesteckt hat. DLC und Online Funktionen hin oder her - das spielt in dem Fall keine Rolle.
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

dcc hat geschrieben:
Die Industrie betrachtet die Spiele als ein schwarzes Loch, wo immer mehr rein passt, ohne dass eine Sättigung eintritt. Dies ist einfach unlogisch, dämlich und falsch. Jemand der mit 1000 Kopien erwischt wird, ist ein Schwerverbrecher, ihm wird einfach mal eine Summe von 50.000 € als Schadenssumme vorgeworfen, obwohl er selbst nur 3 Spiele davon gezockt hat. 997 dieser Spiele sind Abbilder, die niemandem geschadet oder genutzt haben - sie sind Schall und Rauch.

Jeder download wird einfach mal gutmütig als verpasster Gewinn angesehen, was mich an die DDR und SED Methoden erinnert.
Soll man ihn nur für die drei Spiele bestrafen, die er gespielt hat oder wie habe ich das zu verstehen?

Wenn Schwarzkopierer sich das "Recht" rausnehmen, über geistiges Eigentum Anderer frei zu verfügen und ggf. in Umlauf zu bringen, warum sollte sich dann die Industrie nicht auch das "Recht" rausnehmen zu sagen, dass jede einzelne Kopie eine entgangene Einnahme ist?
Ist beides "falsch".
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danke15jahre4p
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Beitrag von danke15jahre4p »

Matt.s_hit_you hat geschrieben:Eine Raubkopie ist ein Diebstahl geistigen Eigentums. Sollte gerade in der aktuellen Plagiatsaffaire in D jedem klar geworden sein. Wenn ich ein Buch verfasse und es wird ohne meine Genehmigung kopiert, habe ich damit auch ein großes Problem. Ähnlich geht es jedem Software-Hersteller, der viel Zeit, Mühe und Geld in ein Projekt gesteckt hat. DLC und Online Funktionen hin oder her - das spielt in dem Fall keine Rolle.
leider von vorne bis hintern komplett verfehlt, aber echt alles!

gratulation!

greetingz
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Sir Richfield hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:
Mir fällt dann immer schwer zu sehen, wo der wirkliche Schaden der Kopien ist.
Den siehst du dann, wenn du versuchst, dir ein Original zu installieren.
Der Schaden liegt direkt vor deiner Nase, bei dir! Das das keiner einsehen will...
Stimmt... DANN hat der Publisher einen Schaden, nämlich einen Rufschaden, der dazu führt, dass ich seine Produkte nicht weiter erwerben werde.
Gruß an Ubisoft in dieser Beziehung.

Aber so ins Detail gehen sollte die Aussage gar nicht.
Ich bin halt nur einer, der sich wundert, warum die Kopien permanent als der Untergang einer in den letzten Jahren wie blöd wachsenden Industrie gesehen werden.
Und selbst *wenn* die daran plattgehen - Der Nachfolger, Indiespiele, ist schon beim "Fertig" und wartet nur noch auf das "LOS!".
Ich wiederhole mich nochmal:

Seht endlich ein, dass Schwarzkopierer euch, uns, den Spielern im Endeffekt deutlich mehr Schaden zufügen als der Industrie.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

@ duncat

es gibt sie aber, frag mal bei Kanzleien nach! Ich weiß es, bin aber zu faul dir jetzt ne Quelle zu suchen. Ansonsten waren die 1000€ streitwert bei torrents zu sehen.

zum Rest
10min google is auch Zeit und verifiziert einen scheiss
Es ging um kostenlose Angebote
Es ist nicht immer bei 5 Hostern alles online
und jdownloader mag meinen Router nicht.

Aber darum gehts auch gar nicht.
Raubkopien können am Anfang helfen um eine Franchise bekannt zu machen und drm kann Käufer abschrecken. Da sind wir uns wohl einig. Auf der anderen Seite kauft sich jemand nach dem Saug der Kopie das Spiel fast niemand mehr. Ob der Nutzen also den Schaden aufwiegt ist sicher von Produkt zu Produkt anders. Empirisch belegt ist nichts. ich Wette aber, dass die kopien CoD eher schaden (jeder kennt es und viele wollen es spielen, selbst wenn sie es öffentlich wie modern Talking behandeln) und helfen Games wie peggle, welche damit erst richtig viel Reichweite bekommen und auf XBLA, Steam, iOS usw. Dann ihr Geld verdienen.
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FreshG
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Beitrag von FreshG »

interessante ansicht
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Tabeekam
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Beitrag von Tabeekam »

Einige finden Raubkopien also total okay? Weil es kein Diebstahl ist? Weil es ja nicht bedeutet, dass ein Raubkopierer das Spiel auch gekauft hätte? Wie geht diese Rechnung auf, wenn einfach jeder Raubkopieren würde? "Hätte sich ja eh keiner das Spiel gekauft?" :D

Wenn es also 100 Euro kostet, dass jemand mein Auto wäscht aber ich ihm den Putzlappen und Seife zur freien Verfügung stell... Dann wäre es also auch völlig in Ordnung, wenn ich ihm nach vollrichteter Tat nicht bezahl? Verlust hat er ja keinen gemacht und ob ich mein Auto auch hätte waschen lassen wenn ich jemals vorgehabt hätte die 100 Euro zuzahlen? Natürlich nicht, was denkt der denn! Nagut, mein Auto ist nun zwar sauber, aber das bedeutet ja nichts...
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danke15jahre4p
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Beitrag von danke15jahre4p »

Nanimonai hat geschrieben:Ich wiederhole mich nochmal:

Seht endlich ein, dass Schwarzkopierer euch, uns, den Spielern im Endeffekt deutlich mehr Schaden zufügen als der Industrie.
alles klar, "wir" sehen es ein, die industrie sieht es ein, die publisher sehen es ein, der 14 jährige raubkopierer sieht es ein!

toll, und jetzt?

soll ich auf die raubkopierer schimpfen und DRM maßnahmen begrüßen die NICHTS bingen außer den gebrauchtspiele- und videothekenmarkt kaputt machen?

wem ist damit geholfen? sagi mir bitte, wem?

wann seht "ihr" es denn endlich ein, dass es scheissegal wer welchen schaden, in egal welcher höhe, imaginär oder auch nicht, verursacht?

entscheident ist, dass wenn die industrie am produkt mehr verdienen will, muss sie auf den käufer zu gehen, NICHT auf den nichtkäufer!

man, ist das so schwer?

greetingz
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Brakiri
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Beitrag von Brakiri »

Nanimonai hat geschrieben:
Wie ich vorhin schon mal erwähnt habe: Wie soll denn dieser Mehrwert aussehen, der einen jetzigen Schwarzkopierer davon überzeugt, das Spiel zu kaufen?
Geld ausgeben wollen die ja scheinbar für ihr Hobby nicht, jedenfalls ist dies immer das Argument.

Also was soll es sein?

Ein tolles Cover und eine Stoffkarte? (Das wird wohl niemanden überzeugen)

Nur noch 10-20 Euro für das Spiel? (Dann gingen zwangsläufig die Entwicklungskosten runter. Spiele sind nicht teurer geworden in den letzten Jahrzehnten. Abgesehen davon, wäre das für viele immer noch zu viel und zu umständlich)

Ingame-Boni für Käufer? Hat man ja gesehen, wie das mit "Erstkäufer-DLC" und Preseller-Bonus bei Dragon Age o.ä. funktioniert. Gab es alles zum Release im Netz.

Wie soll denn das tolle Modell aussehen, das einen Schwarzkopierer zum Käufer macht?
Zunächst muss man das Original so einfach und barrierefrei machen, so dass es der Kopie nicht nachsteht. Downloaden ala Steam, kein Kopierschutz, Wiederverkauf einfach möglich usw.
Das nächste ist der Preis. Wenn man Online-Plattformen benutzt, dann sind die Kosten für Vertrieb, Verpackungen usw. wesentlich geringer.
Es ist nicht einzusehen, warum mich das Spiel auf Steam genausoviel kosten soll wie im Handel. Also: Preis runter!

Die nächsten Sachen sind z.b. Alterschecks, so das man auf Downloadplattformen ungekürzte Versionen bekommen kann, vorzugsweise multilingual, falls man lieber die englischen Originalstimmen haben möchte.
Hinzu käme wie bei Magicka eine enge Betreuung durch den Entwickler, und ein Vertrieb von DLC die angemessen bepreist sind. 3h Spielerweitung für 15€ ist einfach eine Frechheit.

Eine weitere Sache wäre gleichzeitiger Release überall. Es gibt sicher viele Leute die sich deshalb eine Kopie ziehen, weil sie keine 2 Monate auf ihren Release warten wollen. Siehe z.B. Two Worlds 2 EU/USA.

An diesen Beispielen sieht man, dass der Mehrwert nicht aus materiellen Dreingaben kommen muss, sondern aus Zusatzleistungen, angemessene Preise, gute Betreuung usw. kommen kann.

Man sieht doch diese künstlichen Barrieren auch überall in der Filmbranche. Region-Codes auf DVDs, unterschiedliche Releasetermine usw.
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Tabeekam
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Beitrag von Tabeekam »

leifman hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Ich wiederhole mich nochmal:

Seht endlich ein, dass Schwarzkopierer euch, uns, den Spielern im Endeffekt deutlich mehr Schaden zufügen als der Industrie.
alles klar, "wir" sehen es ein, die industrie sieht es ein, die publisher sehen es ein, der 14 jährige raubkopierer sieht es ein!

toll, und jetzt?

soll ich auf die raubkopierer schimpfen und DRM maßnahmen begrüßen die NICHTS bingen außer den gebrauchtspiele- und videothekenmarkt kaputt machen?

wem ist damit geholfen? sagi mir bitte, wem?

wann seht "ihr" es denn endlich ein, dass es scheissegal wer welchen schaden, in egal welcher höhe, imaginär oder auch nicht, verursacht?

entscheident ist, dass wenn die industrie am produkt mehr verdienen will, muss sie auf den käufer zu gehen, NICHT auf den nichtkäufer!

man, ist das so schwer?

greetingz
Und Raubkopien machen den Gebrauchtspiele- und Videothekenmarkt nicht kaputt?

Edit: Stimmt, dass hatte ich ja vergessen. Raubkopie bedeutet ja auch nicht, dass man sich das Spiel als Gebraucht überhaupt gekauft hätte, daher kein Verlust für Gameshops :lol:

Edit2: Wie sieht es da überhaupt mit Windows aus? Wenn es nicht Raubkopierbar wäre und die ganzen Leute die es schwarz haben, es für Geld ja eh nicht gekauft hätten: Dann würden alle Linux benutzen oder wie darf ich mir das vorstellen?
Zuletzt geändert von Tabeekam am 04.03.2011 14:17, insgesamt 2-mal geändert.
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

leifman hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Ich wiederhole mich nochmal:

Seht endlich ein, dass Schwarzkopierer euch, uns, den Spielern im Endeffekt deutlich mehr Schaden zufügen als der Industrie.
alles klar, "wir" sehen es ein, die industrie sieht es ein, die publisher sehen es ein, der 14 jährige raubkopierer sieht es ein!

toll, und jetzt?

soll ich auf die raubkopierer schimpfen und DRM maßnahmen begrüßen die NICHTS bingen außer den gebrauchtspiele- und videothekenmarkt kaputt machen?

wem ist damit geholfen? sagi mir bitte, wem?

wann seht "ihr" es denn endlich ein, dass es scheissegal wer welchen schaden, in egal welcher höhe, imaginär oder auch nicht, verursacht?

entscheident ist, dass wenn die industrie am produkt mehr verdienen will, muss sie auf den käufer zu gehen, NICHT auf den nichtkäufer!

man, ist das so schwer?

greetingz
Wenn jeder Schwarzkopierer es unterlassen würde, gäbe es keine Schwarzkopien mehr.

Und dann hat die Spieleindustrie keinerlei Argumente mehr für Kopierschutzmechanismen, DRM u.ä.

Wenn sie es dennoch tun, kaufen wir nicht... irgendwann hören die dann schon auf damit.

Willst du es einfach nicht einsehen, dass Schwarzkopierer der Industrie sämtliche Argumente liefern, um alle Maßnahmen zu aktivieren, die sie gerade machen? Selbst wenn das Ziel in keinster Weise ist, die Software wirklich sicher zu machen, sondern ausschliesslich den Zweitverwertermarkt zu zerstören, dann liefert jeder einzelne Schwarzkopierer genau die Rechtfertigung dafür.
Hört das auf, gibt es kein Argument mehr für die Industrie und sie wird es einstellen müssen.

Und dann nochmal die Frage, die ich hier schon oft gestellt und nie beantwortet bekommen habe:

Wie soll das grandiose Modell aussehen, dass den Schwarzkopierer zum Käufer macht?