Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

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greenelve
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von greenelve »

Sevulon hat geschrieben:Wo wirst du denn auf einer Konsole ausspioniert? Bei einem PC kann ich es ja noch verstehen, wo man auch seine ganzen privaten Dokumente, Mails, Chatgespräche etc. speichert, aber auf einer Konsole? Wovor hast du da Angst? Das jemand erfährt, welche Spiele du spielst? Das wird doch durch dein Profil längst erfasst - genau wie alles andere auch. Wenn ich deinen PSN-Namen oder den xbox-Live-Namen kenne, kann ich Online schauen was du alles wie lange gespielt hast.
Durch die fest installierte, ständig laufende Kamera natürlich. Wie will ich jetzt noch sorgenfrei mit einer Banane auf dem Kopf die Arme nach oben werfen und schreiend im Kreis durch die Wohnung laufen?

Prickelnd find ich die Vorstellung aber auch nicht, ständig On zu sein und das alles mögliche übermittelt wird. Bei Spielerdaten führt dies zumeist zu falschen Rückschlüssen bei den Firmen und sie verschlimmbessern die Nachfolger dann...
Nanimonai
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Nanimonai »

Wigggenz hat geschrieben: Er hat NICHT das Recht, sein Produkt so zu "schützen", dass legale Erwerber es unter Umständen nicht nutzen können.
Doch, hat er.
Natürlich möchte er das nicht, weil ihm zufriedene Kunden wohl lieber sind, aber grundsätzlich hat er das Recht dazu. Er hat nur eine Hinweispflicht, mehr nicht.

Und so kann es dann passieren, dass sich jemand in ländlichen Gebieten ein Spiel kauft, dass eine Internetverbindung benötigt und der Käufer das Spiel nicht nutzen kann, weil er gar kein Internet hat.
Ebenso kann es passieren, dass bestimmte Systemkonfigurationen einfach nicht mit dem ein oder anderen Spiel laufen wollen oder das bestimmte installierte Programme nicht mit dem Kopierschutz harmonieren.
Kennst Du jemanden, der zu Zeiten des Starforce Kopierschutzes bei gleichzeitig installierten Deamon Tools sich mal erfolgreich an einen Hersteller gewendet hat, so dass dieser sein Produkt derart anpassen musste, dass es mit Daemon Tools läuft?
Als Kunde kann man sich zwar an den Hersteller wenden und auf dessen Kulanz hoffen, aber einen rechtlichen Anspruch auf Nachbesserung hat man nicht (außer in bestimmten Ausnahmefällen, wenn Server von Onlinespielen die Grätsche machen o.ä.).
Nanimonai
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Nanimonai »

BattleIsle hat geschrieben:Ein wesentliches Merkmal der digitalen Industrie war schon immer die leichte Kopierbarkeit. Nicht schön, aber nicht zu ändern. Wer damit nicht umgehen kann sollte der Branche einfach fernbleiben.
Das gilt für Firmen ebenso wie für Kunden.
Bleib den Spielen einfach fern, wenn Du nicht damit umgehen kannst, dass bestimmte Kopierschutzmechanismen Dein Spielvergnügen einschränken können.

Es gibt nur drei Arten, wie man vernünftig damit umgehen kann:

1. Nimm es hin wie es ist und hör auf zu jammern.
2. Informiere den Verbraucherschutz und versuche, rechtliche Schritte einzuleiten.
3. Halte Dich fern und hör auf zu jammern.

Alle drei Methoden werden eine wahrscheinlich positive Reaktion in der Industrie auslösen.

Die dämlichste Herangehensweise ist aber die, die scheinbar von den meisten gewählt wird:

Erst jegliche Form von DRM lauthals verfluchen.
Dann die Software entweder schwarzkopieren oder doch kaufen.
Danach weiter fluchen.

Was ist der Lerneffekt der Industrie?
1. Zu viele Schwarzkopien = "Wir müssen härtere DRM Maßnahmen durchsetzen".
2. Gute Verkäufe = "Alles gut, wir müssen uns nicht anpassen."

Wenn Du also wirklich etwas gegen diese Umstände unternehmen willst, triff die Industrie an der einzigen Stelle, wo es ihr weh tut: Am Portemonnaie.
Totaler Verzicht, sonst ändert sich nichts.
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danke15jahre4p
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von danke15jahre4p »

Nanimonai hat geschrieben:
Spoiler
Show
BattleIsle hat geschrieben:Ein wesentliches Merkmal der digitalen Industrie war schon immer die leichte Kopierbarkeit. Nicht schön, aber nicht zu ändern. Wer damit nicht umgehen kann sollte der Branche einfach fernbleiben.
Das gilt für Firmen ebenso wie für Kunden.
Bleib den Spielen einfach fern, wenn Du nicht damit umgehen kannst, dass bestimmte Kopierschutzmechanismen Dein Spielvergnügen einschränken können.

Es gibt nur drei Arten, wie man vernünftig damit umgehen kann:

1. Nimm es hin wie es ist und hör auf zu jammern.
2. Informiere den Verbraucherschutz und versuche, rechtliche Schritte einzuleiten.
3. Halte Dich fern und hör auf zu jammern.

Alle drei Methoden werden eine wahrscheinlich positive Reaktion in der Industrie auslösen.

Die dämlichste Herangehensweise ist aber die, die scheinbar von den meisten gewählt wird:

Erst jegliche Form von DRM lauthals verfluchen.
Dann die Software entweder schwarzkopieren oder doch kaufen.
Danach weiter fluchen.

Was ist der Lerneffekt der Industrie?
1. Zu viele Schwarzkopien = "Wir müssen härtere DRM Maßnahmen durchsetzen".
2. Gute Verkäufe = "Alles gut, wir müssen uns nicht anpassen."
Wenn Du also wirklich etwas gegen diese Umstände unternehmen willst, triff die Industrie an der einzigen Stelle, wo es ihr weh tut: Am Portemonnaie.
Totaler Verzicht, sonst ändert sich nichts.
schwierig, die industrie muss um absätze zu generieren bedarf wecken, zwangsläufig tut sie es auch dort wo kein kaufpotential vorhanden ist!

demnach ist es fast heuchlerisch im kapitalismus, dort wo der kunde zur eigendefinition über gebrauchsgüter regelrecht erzogen wird, mit moral zu kommen!

natürlich wäre ein markt mit reiner absoluten werbeunbeeinflussten selbstbestimmung im sinne der moral ein ultimum, nur dann würde der markt wahrscheinlich in der jetzigen form nicht funktionieren!

der begriff wegwerfgesellschaft kommt nicht von ungefähr!

natürlich ist es wichtig durch einen nichtkauf ein zeichen zu setzen, natürlich ist es aber genauso wichtig, dort wo sich menschen zusammenfinden und sich unterhalten, für aufklärungsarbeit zu sorgen, und wenn es nur rumnörgeln über kopierschutz ist!

nörgelt aber kauft nicht, das ist mein ansatz!

greetingz
Zuletzt geändert von danke15jahre4p am 26.02.2013 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe981765
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von johndoe981765 »

Nanimonai hat geschrieben:
BattleIsle hat geschrieben:Ein wesentliches Merkmal der digitalen Industrie war schon immer die leichte Kopierbarkeit. Nicht schön, aber nicht zu ändern. Wer damit nicht umgehen kann sollte der Branche einfach fernbleiben.
...
schön das du nur den dir passenden Teil zitiert hast :hammer:
Nanimonai
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Nanimonai »

BattleIsle hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
BattleIsle hat geschrieben:Ein wesentliches Merkmal der digitalen Industrie war schon immer die leichte Kopierbarkeit. Nicht schön, aber nicht zu ändern. Wer damit nicht umgehen kann sollte der Branche einfach fernbleiben.
...
schön das du nur den dir passenden Teil zitiert hast :hammer:
Immerhin gehe ich auf das ein, was Du schreibst. Das kann ich von Dir nicht behaupten.

Aber wie Du willst:
Ein wesentliches Merkmal der digitalen Industrie war schon immer die leichte Kopierbarkeit. Nicht schön, aber nicht zu ändern. Wer damit nicht umgehen kann sollte der Branche einfach fernbleiben. Es gibt Firmen die haben das kapiert. Die versuchen Kaufanreize (Support, Inhalte, Gimmicks...) für das zahlungsbereite Klientel zu schaffen. Andere verschwenden Unsummen ins Marketing, Gängelsoftware, Kopierschutz + diverse Hürden fürs zahlungswillige Volk.

Muß halt jeder für sich entscheiden, was er bereit ist für ein Luxusgut mitzumachen.
Das gilt für Firmen ebenso wie für Kunden.
Bleib den Spielen einfach fern, wenn Du nicht damit umgehen kannst, dass bestimmte Kopierschutzmechanismen Dein Spielvergnügen einschränken können.

Es gibt nur drei Arten, wie man vernünftig damit umgehen kann:

1. Nimm es hin wie es ist und hör auf zu jammern.
2. Informiere den Verbraucherschutz und versuche, rechtliche Schritte einzuleiten.
3. Halte Dich fern und hör auf zu jammern.

Alle drei Methoden werden eine wahrscheinlich positive Reaktion in der Industrie auslösen.

Die dämlichste Herangehensweise ist aber die, die scheinbar von den meisten gewählt wird:

Erst jegliche Form von DRM lauthals verfluchen.
Dann die Software entweder schwarzkopieren oder doch kaufen.
Danach weiter fluchen.

Was ist der Lerneffekt der Industrie?
1. Zu viele Schwarzkopien = "Wir müssen härtere DRM Maßnahmen durchsetzen".
2. Gute Verkäufe = "Alles gut, wir müssen uns nicht anpassen."

Wenn Du also wirklich etwas gegen diese Umstände unternehmen willst, triff die Industrie an der einzigen Stelle, wo es ihr weh tut: Am Portemonnaie.
Totaler Verzicht, sonst ändert sich nichts.
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Sir Richfield
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Sir Richfield »

Nanimonai hat geschrieben:Mir ist nicht ganz klar, warum Du Dich an dieser Zusatzinformation so störst.
Der Zusatz "ehrlich" beschreibt doch nur das, was ich vorhin schon geschrieben hab.
Ich habe mir das geflügelte Wort des "ehrlichen Kunden/Käufers" auch nicht ausgedacht, es schwirrt schon seit Jahren umher. Beschreibt aber im Wesentlichen, was damit gemeint ist.
Pass auf, nochmal:
Der Kunde ist per Definition ehrlich - er gibt dem Anbieter Geld für die Ware. (Den theoretischen Ansatz, den Händler zu bescheissen habe ich zur Kenntnis genommen!).

Wenn wir nun einen ehrlichen Kunden erfinden, haben wir damit automatisch auch den unehrlichen Kunden geschaffen, denn den muss es ja geben, will der ehrliche Kunde sich von irgendwas absetzen.
Mit den unehrlichen Kunden sind die Raubmordkopierterroristen gemeint.

Mit der Bezeichnung "Kunde" werten wir die Nutzer unlizensierter Kopien allerdings auf, zu einer Art von Kunde.
Der Downloader ist aber eben KEIN Kunde, weil er dem Publisher kein Geld für die Nutzung der Lizenz zukommen läßt.

Als Kunde würde ich mich fragen, warum ich auf einmal noch extra "ehrlich" sein soll. Was war ich denn bisher? Muss ich jetzt noch was extra tun, um "ehrlich" zu werden? Alle DLC kaufen oder so?

Sprache ist gerade in solchen Dingen wichtig. Weshalb ja immer von der Raubkopie gesprochen wird, wobei es diese nur sehr eingeschränkt geben kann. (Dafür müsste ich einen Raub kopieren. Raub ist Diebstahl mit Gewalteinwirkung. Raub ist strafrechtlich relevant, eine Urheberrechtsverletzung, besonders im nichtkommerziellen Rahmen eher nicht.)

Interessant finde ich ja auch, dass alle, aber auch ALLE immer in der dritten Person vom betroffenen Kunden sprechen. Wieso betrifft es keinen persönlich?
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von DextersKomplize »

BattleIsle hat geschrieben:Ein wesentliches Merkmal der digitalen Industrie war schon immer die leichte Kopierbarkeit. Nicht schön, aber nicht zu ändern. Wer damit nicht umgehen kann sollte der Branche einfach fernbleiben. Es gibt Firmen die haben das kapiert. Die versuchen Kaufanreize (Support, Inhalte, Gimmicks...) für das zahlungsbereite Klientel zu schaffen. Andere verschwenden Unsummen ins Marketing, Gängelsoftware, Kopierschutz + diverse Hürden fürs zahlungswillige Volk.

Muß halt jeder für sich entscheiden, was er bereit ist für ein Luxusgut mitzumachen.
Wenn du wüsstest wie nervötend es auf der PS3 ist digitalen Kram zu aktivieren und zu zocken, würdest du das nicht sagen. Zumindest manche Games, das ist heute schon nicht sooo einfach und hat ewig gedauert bis das mal reibungslos lief. Stichwort .rap/.edat Dateien, die seperat aktiviert und kopiert werden müssen, mit einem weiteren Proggi aktiviert, dazu ist es bei jedem Game individuell wie man es macht ... -> nicht einfach.
Ist auf jeden Fall wesentlich komplizierter als ne Disc abzuspielen ^^

Ich bezweifle das bei der PS4 die Scene direkt so durchstarten wird ... Sony wird sich schon was einfallen lassen, so wie bei der PS3. Auch wenn ich den Sinn nicht so ganz verstehe ... aber nun gut.

Dieses Ladezeitending halte ich übrigens nicht für das größte Problem. Da wird man früher oder später rausfinden wie Sony misst und dann wird entsprechend drauf geachtet wenn was "illegal" im Netz landet ...
Mal davon ab das sowieso niemand BR Discs brennt ... :lol:
Wenn kütt dat alles vonner HDD ^^
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TDG
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von TDG »

Hi

wie schafft man es eigentlich, eine BlueRayDisc zu verkratzen? Das ist mir bisher noch nicht gelungen.
Ich bin wirklich tollpatschig und meine Mutter ging früher auch nicht gerade zimperlich mit BlueRays um, die im Zimmer lagen.
Ich mache mir in die Richtung also weniger Gedanken.

Die Idee an sich gefällt mir dennoch nicht.
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DextersKomplize
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von DextersKomplize »

TDG hat geschrieben:Hi

wie schafft man es eigentlich, eine BlueRayDisc zu verkratzen? Das ist mir bisher noch nicht gelungen.
Ich bin wirklich tollpatschig und meine Mutter ging früher auch nicht gerade zimperlich mit BlueRays um, die im Zimmer lagen.
Ich mache mir in die Richtung also weniger Gedanken.

Die Idee an sich gefällt mir dennoch nicht.
meld dich mal bei Lovefilm von Amazon an, dann wirst du sehen wie man Discs zerkratzen kann ^^
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Pyoro-2 »

TDG hat geschrieben:wie schafft man es eigentlich, eine BlueRayDisc zu verkratzen?
Einfach zocken? ^^
Fifa 10 :ugly:
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TDG
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von TDG »

Hi.

Wieso muss soll ich mich da anmelden? Seh ich dann Bilder von zerkratzten BlueRays......? ;)
Im Vergleich zu PS1 und PS2 CD/DVD´s ist es wirklich schwierig, einen Kratzer in die BlueRays zu machen.
Aber wir reden ja auch von Spielen und nicht Filmen.
Wer von ausgeliehen Spielen/Filmen erwartet, dass die Discs im optimalen Zustand sind..... :D
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EvilReaper
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von EvilReaper »

Ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung hier nicht. Im Gegensatz zu einer Gebrauchtspiel-Sperre, Accountbindung oder Ähnlichem sehe ich hier nichts, womit ich als ehrlicher Kunde eingeschränkt werden würde, vorausgesetzt natürlich das System funktioniert fehlerfrei. Mal abgehesen davon gibt es etwas ähnliches schon seit der PS1, wo auch schon erkannt wurde ob es sich um eine orginale Disk handelt oder um eine Fälschung. Dieses Patent ist für mich nur eine Erweiterung des genannten, schon lange existierenden Mechanismus, und eigentlich eine gute Sache.
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Temeter 
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Temeter  »

TDG hat geschrieben:Hi.

Wieso muss soll ich mich da anmelden? Seh ich dann Bilder von zerkratzten BlueRays......? ;)
Im Vergleich zu PS1 und PS2 CD/DVD´s ist es wirklich schwierig, einen Kratzer in die BlueRays zu machen.
Aber wir reden ja auch von Spielen und nicht Filmen.
Wer von ausgeliehen Spielen/Filmen erwartet, dass die Discs im optimalen Zustand sind..... :D
Blurays haben auch eine spezielle Beschichtung, die gegen Kratzer schützen soll. Brauchen sie auch, weil die Datenschicht wäre ansonsten sehr viel empfindlicher als beispielsweise bei der DVD. Erfahrungsberichte sind eher rar, Blurays sind eben noch nicht die Massenware wie seine Vorgänger.
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Hardtarget
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Hardtarget »

also den ansatz das der kopierschutz auf die datenträger verlagert wird ist doch eigentlich nur zu begrüßen !!!! zweifelsfrei besser wie der dauer-onlinekram meiner meinung nach!
zu den zerkratzen discs : wenn die blu rays so zerkratzt sind das die ps4 den "code" nicht mehr abgleichen kann, sollte man sich doch mal fragen ob sie überhaupt noch abspielbar wäre und nicht einfach komplett "kaputt" ist :mrgreen: . hat auch außerdem niemand gesagt das sony die teile nicht kostenfrei austauscht falls das mal der fall sein sollte. nintendo zb tauscht heutzutage immernoch die baterien in snes modulen kostenfrei aus. :Daumenlinks:
das die laufwerke mit der zeit langsamer werden dürfte auch kein problem sein, da die blu rays bis zu 6x gelesen werden können und der "code" sicherlich geheim zwischen 1-6x liegen wird. aber das ist alles noch zukunftsmusik.