Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
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- Schnurx
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Das ist doch schon wieder eine völlige Bullshit-"Studie".
Männliche Shooter-Spieler bekommen ebenfalls mehr negative Kommentare von schlecht spielenden Männern, als von deren besseren Geschlechtsgenossen.
Bei WoT sinds ja auch die größten Pflaumen, die am lautesten "Noob" plärren.
Das liegt auch nur bedingt an Hackordnungen und dergleichem Klischeescheiß, sondern vor allem dran, das schlechte Spieler das Ganze aufgrund mangelnder Kompetenz meist nicht mal einschätzen können.
Männliche Shooter-Spieler bekommen ebenfalls mehr negative Kommentare von schlecht spielenden Männern, als von deren besseren Geschlechtsgenossen.
Bei WoT sinds ja auch die größten Pflaumen, die am lautesten "Noob" plärren.
Das liegt auch nur bedingt an Hackordnungen und dergleichem Klischeescheiß, sondern vor allem dran, das schlechte Spieler das Ganze aufgrund mangelnder Kompetenz meist nicht mal einschätzen können.
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Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Das ist schon wieder ein Bullshit-Kommentar, weil er nicht versteht, wie der Zusammenhang konstruiert und operationalisiert wurde. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist signifikant, der von Männern untereinander nicht, auch wenn männliche Spieler ebenfalls mehr negative Kommentare bekommen.
Über mir wurde ja eine Analyse der Studie verlinkt, in der nachgewiesen werden soll, warum diese von schlechter Qualität ist. Gemessen an dem, was man im Studium lernt, ist sie es tatsächlich - wie lustigerweise ca. 90% aller Studien (den Effekt kennen sicherlich viele; während des Studiums noch rigoros die Standards gelernt, schlechte Studien diskutiert und auseinandergenommen und dann in der Forschungspraxis überrascht, wie lasch damit tatsächlich umgegangen wird, wie viele Kompromisse man machen muss etc.), also gemessen an der Anzahl aller existierenden Studien ist sie völliger Durchschnitt. Man muss bei einer so verdinglichten Forschungspraxis eben auf Meta-Analysen und systematic reviews hoffen, bevor man halbwegs belastbare Aussagen bekommt.
Der Autor der o.g. Analyse wirft den Studienautoren vor, nicht anzugeben, warum sie gerade diese Statistik zur Berechnung genutzt haben (das macht übrigens auch kaum jemand, das kann man machen, wenn es unorthodox erscheint, ansonsten hebt sich das nicht negativ ab) und Poisson- und Binominalverteilung unterstellen. Danach versucht er sich an der Berechnung einer linearen Regression, unterstellt vorher Normalverteilung, da kommt dann nichts bei rum. Hätte er vorher gerechnet, ob man diese auch unterstellen darf, hätte er entdeckt, dass keine Normalverteilung angelegt werden kann. Damit hätte der Artikelautor seine Antwort, warum die o.g. Verteilungen genutzt wurden - weil kein Normalversteilungsniveau unterstellt werden konnte. Aber das schließt es aus seinen Tests nicht, sondern er schließt daraus, was seine These belegen soll: Wenn's zu Gaming kommt schlampt die Wissenschaft, weil sie von Interesse anstatt der Suche nach Wahrheit getrieben sei... so eine naive Behauptung kann man auch nur aufstellen, wenn man Gamer ist.
Lustigerweise wirft hier niemand den Autoren der Studie vor, wie albern die Begründung in der Diskussion erscheint (Evolution und so...), sondern Stochern in der Methodik herum, von der sie nichts verstehen.
Über mir wurde ja eine Analyse der Studie verlinkt, in der nachgewiesen werden soll, warum diese von schlechter Qualität ist. Gemessen an dem, was man im Studium lernt, ist sie es tatsächlich - wie lustigerweise ca. 90% aller Studien (den Effekt kennen sicherlich viele; während des Studiums noch rigoros die Standards gelernt, schlechte Studien diskutiert und auseinandergenommen und dann in der Forschungspraxis überrascht, wie lasch damit tatsächlich umgegangen wird, wie viele Kompromisse man machen muss etc.), also gemessen an der Anzahl aller existierenden Studien ist sie völliger Durchschnitt. Man muss bei einer so verdinglichten Forschungspraxis eben auf Meta-Analysen und systematic reviews hoffen, bevor man halbwegs belastbare Aussagen bekommt.
Der Autor der o.g. Analyse wirft den Studienautoren vor, nicht anzugeben, warum sie gerade diese Statistik zur Berechnung genutzt haben (das macht übrigens auch kaum jemand, das kann man machen, wenn es unorthodox erscheint, ansonsten hebt sich das nicht negativ ab) und Poisson- und Binominalverteilung unterstellen. Danach versucht er sich an der Berechnung einer linearen Regression, unterstellt vorher Normalverteilung, da kommt dann nichts bei rum. Hätte er vorher gerechnet, ob man diese auch unterstellen darf, hätte er entdeckt, dass keine Normalverteilung angelegt werden kann. Damit hätte der Artikelautor seine Antwort, warum die o.g. Verteilungen genutzt wurden - weil kein Normalversteilungsniveau unterstellt werden konnte. Aber das schließt es aus seinen Tests nicht, sondern er schließt daraus, was seine These belegen soll: Wenn's zu Gaming kommt schlampt die Wissenschaft, weil sie von Interesse anstatt der Suche nach Wahrheit getrieben sei... so eine naive Behauptung kann man auch nur aufstellen, wenn man Gamer ist.
Lustigerweise wirft hier niemand den Autoren der Studie vor, wie albern die Begründung in der Diskussion erscheint (Evolution und so...), sondern Stochern in der Methodik herum, von der sie nichts verstehen.
- Vaedian
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Bei Huffington Post hab ich aufgehört zu lesen.
Warum zitiert ihr nicht gleich die BILD?
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- Sharkie
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Dass die Begründung albern ist, stimmt - wie es meistens der Fall ist, wenn Evolution zur Erklärung komplexer, tagesaktueller sozialer Phänomene bemüht wird. Hier kommt zudem noch eine großzügige Kelle Küchenpsychologie hinzu, da mit (zumindest in diesem Abstract) ziemlich dürftiger Begründung solche Dinge wie Hierarchiekämpfe, Statusdenken und Sexualverhalten bzw. Fortpflanzungstrieb als Erklärungsmodelle für das Studienergebnis herangezogen, bzw. einfach vorausgesetzt werden.Abe81 hat geschrieben:Wenn's zu Gaming kommt schlampt die Wissenschaft, weil sie von Interesse anstatt der Suche nach Wahrheit getrieben sei... so eine naive Behauptung kann man auch nur aufstellen, wenn man Gamer ist.
Lustigerweise wirft hier niemand den Autoren der Studie vor, wie albern die Begründung in der Diskussion erscheint (Evolution und so...), sondern Stochern in der Methodik herum, von der sie nichts verstehen.
Der Studie ist also weniger ihre Methodik anzukreiden, als vielmehr ihr arg spekulativer und auf den Leser "lenkend" wirkender Umgang mit den eigenen Ergebnissen, bzw. dass die Studienautoren es anscheinend nicht für nötig erachten, ihre eigene Interpretation jener Ergebnisse hinreichend vom rein deskriptiven Kern zu trennen.
Ich hatte mir auch überlegt, ob ich diesen Mangel, der mir beim Lesen der News bereits sauer aufgestoßen ist, hier öffentlich kritisiere. Angesichts der Anzahl von Diskutanten, die hinter jedem ungelegenen Studienergebnis gleich die große Anti-Gamer-Verschwörung seitens Lügenpresse und agendagetriebener Pseudowissenschaftler wittern, habe ich mich dann aber dagegen entschieden. Wer hat schon Lust auf Applaus aus der falschen Ecke?
- Imperator Palpatine
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Aber ist es nicht weitaus trauiger und bezeichnender für eine, nun nennen wir es Diskusssion, wenn man eine Meinung und/oder Einwände nicht äußert nur weil man Angst hat vor Applaus " aus der falschen Ecke " ?Sharkie hat geschrieben: Dass die Begründung albern ist, stimmt - wie es meistens der Fall ist, wenn Evolution zur Erklärung komplexer, tagesaktueller sozialer Phänomene bemüht wird. Hier kommt zudem noch eine großzügige Kelle Küchenpsychologie hinzu, da mit (zumindest in diesem Abstract) ziemlich dürftiger Begründung solche Dinge wie Hierarchiekämpfe, Statusdenken und Sexualverhalten bzw. Fortpflanzungstrieb als Erklärungsmodelle für das Studienergebnis herangezogen, bzw. einfach vorausgesetzt werden.
Der Studie ist also weniger ihre Methodik anzukreiden, als vielmehr ihr arg spekulativer und auf den Leser "lenkend" wirkender Umgang mit den eigenen Ergebnissen, bzw. dass die Studienautoren es anscheinend nicht für nötig erachten, ihre eigene Interpretation jener Ergebnisse hinreichend vom rein deskriptiven Kern zu trennen.
Ich hatte mir auch überlegt, ob ich diesen Mangel, der mir beim Lesen der News bereits sauer aufgestoßen ist, hier öffentlich kritisiere. Angesichts der Anzahl von Diskutanten, die hinter jedem ungelegenen Studienergebnis gleich die große Anti-Gamer-Verschwörung seitens Lügenpresse und agendagetriebener Pseudowissenschaftler wittern, habe ich mich dann aber dagegen entschieden. Wer hat schon Lust auf Applaus aus der falschen Ecke?
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Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Satisfaktionsfähige Disktutanten sind wirklich eine aussterbende Gattung. Umso besser, dass du nun etwas geschrieben hast, so sehen die Mengenverhältnisse nicht mehr ganz so düster aus - man hätte vorher ja meinen können, die Pfeifen seien hier ganz unter sich...Sharkie hat geschrieben:Ich hatte mir auch überlegt, ob ich diesen Mangel, der mir beim Lesen der News bereits sauer aufgestoßen ist, hier öffentlich kritisiere. Angesichts der Anzahl von Diskutanten, die hinter jedem ungelegenen Studienergebnis gleich die große Anti-Gamer-Verschwörung seitens Lügenpresse und agendagetriebener Pseudowissenschaftler wittern, habe ich mich dann aber dagegen entschieden. Wer hat schon Lust auf Applaus aus der falschen Ecke?
Nein, die Gefahr besteht, durch sachliche Einwände den hier in den Kommentaren veröffentlichten Schrott auch noch als diskutabel zu adeln. Wenn hinter diesen vorgebrachten Einwänden nicht der Wunsch nach sachlicher Diskussion steht, sondern nur der Wille, sein Weltbild nicht ins Wanken geraten zu lassen und sich die wissenschaftskritischen Einlassungen nicht so sehr vom Stammtisch unterscheiden, ist es wirklich keine gute Voraussetzung, hier überhaupt ein Wort zu verlieren. Schade eigentlich, weil man an dieser Studie wirklich diskutieren könnte, warum sie der Sexismusforschung keinen Dienst erweist...Imperator Palpatine hat geschrieben:Aber ist es nicht weitaus trauiger und bezeichnender für eine, nun nennen wir es Diskusssion, wenn man eine Meinung und/oder Einwände nicht äußert nur weil man Angst hat vor Applaus " aus der falschen Ecke " ?
Du z.B. gehst auch mit keinen Wort auf die sachlichen Einwände, die ich gegen die oben verlinkte Replik geäußert habe, ein, sondern monierst nur, dass die fiesen Kritiker nicht mit euch Schmuddelkindern spielen wollen. Nur schreien hilft eben nicht, gehört zu werden, weil es nicht die Lautstärke ist, die unter Erwachsenen Gehör verschafft (z.B. könnte man sich ein wenig zügeln, was NS-Vergleiche angeht bzw. das am Mitdiskutanten mal als - im naivsten Sinne - infaltil ankreiden und nicht einfach so darüber hinwegsehen, weil es ja der Argumentationsgenosse ist, der sowas geäußert hat).
Dann lieber seine Einwände nicht äußern, als den Kommentarspalten-Fußsoldaten des Ressentiments hier auch nur eine Patrone Munition zu überlassen...
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AtzenMiro
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Schön, dass ihr euch beide gegenseitig die Eichel geleckt habt (habe ich überhaupt kein Problem damit), aber nun wieder husch husch in eure exklusiven pseudo-elitäre Wasserblase für Möchtegern-Intelletkuelle.
Boah, wie ich solche Menschen abgrundtief hasse. Wenn ihr hier nicht mit diskutieren wollt, weil euch das Niveau nicht angemessen genug ist, dann behaltet doch eure geistigen Ergüsse für euch. So begebt ihr euch nur auf das selbe Flamer-Level, ironischerweise hält ihr euch dabei nur für was Besonderes. Kleiner Hinweis: seid ihr nicht. Wenn ich schon lese: "die Pfeifen seien hier ganz unter sich", das kann nur von Menschen kommen, die in ihrem Leben permanent von anderen auf die Fresse bekommen und sich wundern, warum denn das nur, sie seien ja immerhin eine Bereicherung für die Menschheit. Typisches Sheldon-Syndrom, einfach nur peinlich solche Leute.
Boah, wie ich solche Menschen abgrundtief hasse. Wenn ihr hier nicht mit diskutieren wollt, weil euch das Niveau nicht angemessen genug ist, dann behaltet doch eure geistigen Ergüsse für euch. So begebt ihr euch nur auf das selbe Flamer-Level, ironischerweise hält ihr euch dabei nur für was Besonderes. Kleiner Hinweis: seid ihr nicht. Wenn ich schon lese: "die Pfeifen seien hier ganz unter sich", das kann nur von Menschen kommen, die in ihrem Leben permanent von anderen auf die Fresse bekommen und sich wundern, warum denn das nur, sie seien ja immerhin eine Bereicherung für die Menschheit. Typisches Sheldon-Syndrom, einfach nur peinlich solche Leute.
- Imperator Palpatine
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Vorsicht, so schnell schiessen die Preußen auch wieder nicht....Abe81 hat geschrieben: Du z.B. gehst auch mit keinen Wort auf die sachlichen Einwände, die ich gegen die oben verlinkte Replik geäußert habe, ein, sondern monierst nur, dass die fiesen Kritiker nicht mit euch Schmuddelkindern spielen wollen. Nur schreien hilft eben nicht, gehört zu werden, weil es nicht die Lautstärke ist, die unter Erwachsenen Gehör verschafft (z.B. könnte man sich ein wenig zügeln, was NS-Vergleiche angeht bzw. das am Mitdiskutanten mal als - im naivsten Sinne - infaltil ankreiden und nicht einfach so darüber hinwegsehen, weil es ja der Argumentationsgenosse ist, der sowas geäußert hat).
Dann lieber seine Einwände nicht äußern, als den Kommentarspalten-Fußsoldaten des Ressentiments hier auch nur eine Patrone Munition zu überlassen...
Wenn du den Thread aufmerksam verfolgt hast wirst du mit Sicherheit festgestellt haben dass ich von einem kurzen Kommentar abgesehen mich diesbezüglich hier nicht geäussert habe.
Denn für mich war die Diskussion spätestens nach der Vierten Seite in einer derart absurden Richtung bis hin zu Musikgeschmack abgedriftet dass sie mich de facto fast gar nicht interessiert hat.
Dementsprechend stösst mir die Bezeichnung " ihr Schmuddelkinder " noch ein wenig mehr sauer auf als ohnehin schon.
Wie ich bereits " Fürst der Schatten " einmal in einem anderen Zusammenhang deutlich schrieb bin ich - nun ja - " ich " und nicht " ihr " oder gar " wir ". Ansonsten äussere ich mich mit Zustimmung oder Ablehnung zu Aussagen von Usern direkt. Ich würde dich aufgrund dessen darum bitten in Zukunft von virtueller Sippenhaft abzusehen.
Dementsprechend hast du in meinem zweiter Kommentar auch anscheinend mehr gesehen und analysiert als ich auch nur ansatzweise beabsichtigt oder inhaltlich geschrieben hatte.
Zudem unterscheidet sich dieses Verhalten und Einstellung in keinster Weise von jenen die auch du - wenn auch gleich mit unter Umständen weitaus elaborierter Sprache - kritisierst.
- Sharkie
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Prinzipiell ist das richtig - selbstverständlich wäre es wünschenswert, dass Einwände auch authentisch geäußert werden. Es ist mir auch durchaus klar, dass ich mir damit, dass ich zuegebe, dies bewusst nicht getan zu haben, eine Blöße gebe.Imperator Palpatine hat geschrieben: Aber ist es nicht weitaus trauiger und bezeichnender für eine, nun nennen wir es Diskusssion, wenn man eine Meinung und/oder Einwände nicht äußert nur weil man Angst hat vor Applaus " aus der falschen Ecke " ?
Es sei Dir jedoch versichert, dass dies weniger aus "taktischen Erwägungen", als aus einfacher Ermüdung heraus geschah: Ich habe nun schon viele dieser Sexismusdebatten hier im Forum mitgemacht (teils auch mit glühendem Eifer) und empfinde sie mittlerweile zunehmend als anstrengend. Dies ist vor allem durch all die anhaltenden Denunziationsversuche und Pöbeleien seitens derer bedingt, die sich durch ein einfaches Studienergebnis (warum auch immer, möchte diesbezüglich im Gegensatz zu den Studienautoren nicht psychologisieren) bereits auf den Schlips getreten fühlen. Es geht mir nicht darum, dass ich denen inhaltliche Argumente vorenthalten möchte, sondern darum, dass ich nicht hinterher alles richtigstellen und mich ständig distanzieren möchte, wenn ein solches Argument von einem der üblichen Pöbler aufgegriffen und genutzt wird, um irgendwelche verqueren Verschwörungstheorien oder sogar Hetzereien damit zu unterfüttern.
Das ist also primär Bequemlichkeit meinerseits, und ich bitte ausdrücklich darum, diese nicht mit Elitarismus zu verwechseln (letzteres auch @AtzenMiro).
Zuletzt geändert von Sharkie am 29.07.2015 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
- Imperator Palpatine
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Sharkie hat geschrieben:Prinzipiell ist das richtig - selbstverständlich wäre es wünschenswert, dass Einwände auch authentisch geäußert werden. Es ist mir auch durchaus klar, dass ich mir damit, dass ich zuegebe, dies bewusst nicht getan zu haben, eine Blöße gebe.Imperator Palpatine hat geschrieben: Aber ist es nicht weitaus trauiger und bezeichnender für eine, nun nennen wir es Diskusssion, wenn man eine Meinung und/oder Einwände nicht äußert nur weil man Angst hat vor Applaus " aus der falschen Ecke " ?
Es sei Dir jedoch versichert, dass dies weniger aus "taktischen Erwägungen", als aus einfacher Ermüdung heraus geschah: Ich habe nun schon viele dieser Sexismusdebatten hier im Forum mitgemacht (teils auch mit glühendem Eifer) und empfinde sie mittlerweile zunehmend als anstrengend. Dies ist vor allem durch all die anhaltenden Denunziationsversuche und Pöbeleien seitens derer bedingt, die sich durch ein einfaches Studienergebnis (warum auch immer, möchte diesbezüglich im Gegensatz zu den Studienautoren nicht psychologisieren) bereits auf den Schlips getreten fühlen. Es geht mir nicht darum, dass ich denen inhaltliche Argumente vorenthalten möchte, sondern darum, dass ich nicht als hinterher alles richtigstellen und mich ständig distanzieren möchte, wenn ein solches Argument von einem der üblichen Pöbler aufgegriffen und genutzt wird, um irgendwelche verqueren Verschwörungstheorien oder sogar Hetzereien damit zu unterfüttern.
Das ist also primär Bequemlichkeit meinerseits, und ich bitte ausdrücklich darum, diese nicht mit Elitarismus zu verwechseln (letzteres auch @AtzenMiro).
Ja das kann ich nachvollziehen, empfinde es aber bisweilen als traurig denn meiner Meinung nach sind gerade solche Diskussionen am ergiebigsten, auch wenn beide " Diskussionspartner " am Ende bei ihrer Meinung beharren aber zumindest die Argumente des jeweils anderen berücksichtigt haben.
Inwieweit sie diese gewichten und dadurch ihre eigene Meinung verändern ist natürlich etwas anderes.
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AtzenMiro
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Deine Meinung in allen Ehren, die sei dir gegönnt und sie ist nachvollziehbar. Wenn du es dann aber noch den anderen "Diskussions-Teilnehmern" unter die Nase reiben muss, wird es als pseudo-elitäres Gehabe wahrgenommen. Wenn du keine Lust auf die Diskussion hast, weil du der überdrüssig bist, warum schreibst du dann doch was? Du widersprichst dir also in dem Moment selber. Dazu hast du nun eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Themas und deiner Bereitschaft zur Diskussions vom Zaun gebrochen, um deine Meinung über die Diskussions-Teilnehmer nur noch mehr den Leuten unter die Nase zu reiben. Und dann willst du mir erklären, es hat nichts mit Pseudo-Elitarsismus zu tun?Sharkie hat geschrieben:Imperator Palpatine hat geschrieben: Das ist also primär Bequemlichkeit meinerseits, und ich bitte ausdrücklich darum, diese nicht mit Elitarismus zu verwechseln (letzteres auch @AtzenMiro).
- mr archer
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Das Grundproblem all dieser "Studien-Threads" ist doch, dass man eigentlich zunächst einen Einstiegskurs in Statistik und Quantitativer Forschung vorwegschalten müsste. Wie entsteht eine repräsentative Stichprobe? Was sind forschungsleitende Variablen und wie werden sie generiert? Was bedeutet Validität? Wo endet die Aussagekraft solcher Studien? Ist auch nicht so, dass das hier nicht immer wieder versucht wird - nur werden solche Erklärungen sofort weggerülpst, wenn sie den Eindruck erwecken, an der Fragestellung und der Methodik könnte doch irgendetwas dran sein. Denn das darf ja unter keinen Umständen so sein.
Was anderes als antiintellektuell fällt mir da leider nicht zu ein, sorry. Ich halte es unterdessen für relativ sinnlos, hier solcherlei Dinge zu veröffentlichen. Wobei die Kritik sich auch an die Wissenschaftlerteams richtet, die auf Medienecho geil sind und dabei gern auch mal in den Aussagen plakativer werden, als es ihre Ergebnisse hergeben. Allerdings darf man sich auch fragen, wie viel davon "lost in translation" seitens der Redakteure anzulasten ist.
Was anderes als antiintellektuell fällt mir da leider nicht zu ein, sorry. Ich halte es unterdessen für relativ sinnlos, hier solcherlei Dinge zu veröffentlichen. Wobei die Kritik sich auch an die Wissenschaftlerteams richtet, die auf Medienecho geil sind und dabei gern auch mal in den Aussagen plakativer werden, als es ihre Ergebnisse hergeben. Allerdings darf man sich auch fragen, wie viel davon "lost in translation" seitens der Redakteure anzulasten ist.
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Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Ich habe ja nicht nur diesen Thread aufmerksam verfolgt, sondern diverse Threads zu genau diesem Thema. Da bekommt man dann einen ungefähren Eindruck von dem Klima, das bei solchen Themen herrscht. Zu dem übrigens auch du in anderen Threads beigetragen hast.Imperator Palpatine hat geschrieben:
Wenn du den Thread aufmerksam verfolgt hast wirst du mit Sicherheit festgestellt haben dass ich von einem kurzen Kommentar abgesehen mich diesbezüglich hier nicht geäussert habe.
[...]
Dementsprechend stösst mir die Bezeichnung " ihr Schmuddelkinder " noch ein wenig mehr sauer auf als ohnehin schon.
[...]
Ich würde dich aufgrund dessen darum bitten in Zukunft von virtueller Sippenhaft abzusehen.
Dementsprechend hast du in meinem zweiter Kommentar auch anscheinend mehr gesehen und analysiert als ich auch nur ansatzweise beabsichtigt oder inhaltlich geschrieben hatte.
Zudem bezieht sich die Bezeichnung "Schmuddelkinder" auf das Geheule einer weißmännlichen Opferstatusschnorrerei - es bezieht sich also auf das Selbstbild, das hier die 'armen', 'unterdrückten' "Gamer" von sich zeichnen. Man inszeniert sich selbst als von der Gesellschaft als Schmuddelkind gebrandmarkt. Man wähnt sich von einer bösen, feministischen Verschwörung verfolgt, die einem die prächtigen Videospiele klauen will.
Wenn du nicht in die Sippenhaftung (nicht Sippenhaft - du gehst ja nicht in den Knast dafür...) einbezogen werden möchtest, darfst du bestimmte Widerlichkeiten nicht unwidersprochen stehen lassen, bevor du gegen andere argumentierst. Wer sich nicht gegen solch reaktionären Müll ausspricht, aber sich dennoch an der Diskussion beteiligt, wird in Sippenhaftung genommen. So einfach ist das.
Ja, das Niveau ist tatsächlich nicht angemessen genug, wo Leute meinen, es sei eine beleidigende Denunziation, Arroganz mit Homosexualität zu assoziieren - und das unter pejoraiven Vorzeichen (sich gegenseitig die Eichel lecken und so...). Ebenso ist das Niveau nicht angemessen, wo man meint, die von ihm abgelehnte Gesinnung auf Teufel komm' raus mit dem NS vergleichen zu müssen und sowas bleibt dann unwidersprochen. Das ist tatsächlich alles jenseits des Diskutablen... Was für eine Sorte Selbstgewissheit gehört dazu, lobend die eigene Beschränktheit zu erwähnen und das als akzeptable Meinung adeln zu wollen. Und was für eine Sorte von Schafsgeduld mir abverlangt wird, auf solchen Müll auch noch sachlich zu antworten. Oi vey...Wenn ihr hier nicht mit diskutieren wollt, weil euch das Niveau nicht angemessen genug ist
Zuletzt geändert von Abe81 am 29.07.2015 18:32, insgesamt 4-mal geändert.
- FuerstderSchatten
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Ich will hier nicht Atzenmirror mit seinen sexuell aufgeladenen Methaphern, obwohl Metaphern sind das wohl nicht, Sprachbilder ohne tieferen Sinn und nur um möglichst Aufmerksamkeit durch die großen Jungs zu erhaschen (ihr dürft euch geehrt fühlen) trifft es wohl eher, aufwerten, aber ich habe auch nicht ganz verstanden, was ihr meintet, was soll das Problem an der Rezeption der Studie durch die Wissenschaftler sein?
Wenn ihr mir einen gefallen tun könntet, wäre das ganze schön anschaulich zu schreiben, mit vielen Beispielen. ^^
Ne würd mir jetzt echt helfen.
Wenn ihr mir einen gefallen tun könntet, wäre das ganze schön anschaulich zu schreiben, mit vielen Beispielen. ^^
Ne würd mir jetzt echt helfen.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 29.07.2015 18:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Abe81
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Re: Sexismus-Studie: Schwach spielende Männer neigen zu aggressiven Kommentaren gegenüber Mitspielerinnen
Zu gutem Journalismus gehört ja eigentlich das Bewusstsein darüber, dass man Vermittlungsinstanz zwischen Forschung und Gesellschaft ist. D.h. m.E. liegt die Bringschuld durchaus bei der Redaktion, die diese News veröffentlicht.mr archer hat geschrieben:Das Grundproblem all dieser "Studien-Threads" ist doch, dass man eigentlich zunächst einen Einstiegskurs in Statistik und Quantitativer Forschung vorwegschalten müsste. [...] Wo endet die Aussagekraft solcher Studien?
Nicht dass das was an den reaktionären und infantilen Ausfällen ändern würde, die sich hier bei solchen Themen tummeln... nur ist es eben nicht die Schuld der Diskutanten, keine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu haben, weil ja eben der Artikelautor der Newsmeldung dafür sorgen sollte, dass diese mit einer vernünftigen und für fast alle nachvollziehbaren Übersetzung und Interpretation der Studie gefüllt ist.
