Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von regionalen Preisunterschieden
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- SethSteiner
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Ein rein deutscher Region Lock wäre wohl kaum legal, schließlich gibt es den auch nicht für bspw. Frankreich, wo die Spielindustrie deutlich stärker ist. Auch die Filmindustrie hat ihre Region Locks schließlich nur auf kontinentaler Ebene.
@Smer-Gol
DRM basiert nicht auf Software Piraterie, sondern auch Kontrollwahn. Software-Piraterie hat schließlich nie aufgehört, dass es trotzdem DRM gibt, liegt also an Interessen in anderer Hinsicht. Man merkt es ja auch an den Konsolen, wo die Industrie kann, wird das Verhalten der Kunden überwacht. Da der PC eine offene, große Plattform ist, gibt es dort auch verschiedene DRM Systeme, wohingegen man das bei Konsolen gar nicht braucht, weil dort alles auf eine Plattform gebündelt ist. Und man sollte nie vergessen, die Musikindustrie hat DRM abgeschafft, in Anbetracht von Spotify, Amazon, iTunes und Co., sind solche Gängelungen reine Geldverschwendung. So wie auch die meisten Steamspiele keinen nennenswerten Schutz besitzen, die Plattform übernimmt schon alle Wünsche welche die Industrie hat.
@Smer-Gol
DRM basiert nicht auf Software Piraterie, sondern auch Kontrollwahn. Software-Piraterie hat schließlich nie aufgehört, dass es trotzdem DRM gibt, liegt also an Interessen in anderer Hinsicht. Man merkt es ja auch an den Konsolen, wo die Industrie kann, wird das Verhalten der Kunden überwacht. Da der PC eine offene, große Plattform ist, gibt es dort auch verschiedene DRM Systeme, wohingegen man das bei Konsolen gar nicht braucht, weil dort alles auf eine Plattform gebündelt ist. Und man sollte nie vergessen, die Musikindustrie hat DRM abgeschafft, in Anbetracht von Spotify, Amazon, iTunes und Co., sind solche Gängelungen reine Geldverschwendung. So wie auch die meisten Steamspiele keinen nennenswerten Schutz besitzen, die Plattform übernimmt schon alle Wünsche welche die Industrie hat.
- Ash2X
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Schön das es immer wieder Leute gibt die die regionalen Preisunterschiede ausnutzen,damit es irgendwann überall teurer gemacht wird und sich die Landsleute die Spiele einfach nicht mehr leisten können.
Wenn die dann noch mit geklauten Daten bezahlt wurden juckt das auch kaum noch.Hauptsache billig.
Nicht falsch verstehen: Ich freu mich auch wenn ich mal das eine oder andere Spiel günstig bekomme und ich hab auch nicht den Berg Kohle gebunkert.Die Keystores sind aber genau was sder Herr Hartsmann sagt und ich bin der festen Überzeugung das sie uns allen mehr Schaden werden als den meisten Menschen bewusst ist.
Ich würde mich nicht wundern wenn in Zukunft die Publisher genauer nachschauen welche Keys sich auf ihre Server einloggen - das man dann jegliche Inhalte nur noch Online zur Verfügung hat versteht sich von selbst.Wer dachte jetzt wäre es mit Steam,Origin,Ubisoft Club & Co schon schlimm und nervig genug wird sich noch wundern.Das ist noch garnichts.
Das bei dem PC nicht halt gemacht wird versteht sich auch von selbst.
Wenn die dann noch mit geklauten Daten bezahlt wurden juckt das auch kaum noch.Hauptsache billig.
Nicht falsch verstehen: Ich freu mich auch wenn ich mal das eine oder andere Spiel günstig bekomme und ich hab auch nicht den Berg Kohle gebunkert.Die Keystores sind aber genau was sder Herr Hartsmann sagt und ich bin der festen Überzeugung das sie uns allen mehr Schaden werden als den meisten Menschen bewusst ist.
Ich würde mich nicht wundern wenn in Zukunft die Publisher genauer nachschauen welche Keys sich auf ihre Server einloggen - das man dann jegliche Inhalte nur noch Online zur Verfügung hat versteht sich von selbst.Wer dachte jetzt wäre es mit Steam,Origin,Ubisoft Club & Co schon schlimm und nervig genug wird sich noch wundern.Das ist noch garnichts.
Das bei dem PC nicht halt gemacht wird versteht sich auch von selbst.
- Todesglubsch
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Hatten wir schonmal. War nicht so lustig. Mittlerweile ist die Branche aber zu verzweigt und gefestigt, als dass das nochmal passieren könnte.Onekles hat geschrieben: Zuletz noch: Ich fände es gar nicht weiter schlimm, wenn die Branche mal so richtig den Bach runtergehen würde. Das würde dem Medium an sich sogar gut tun.
Wird doch auf Steam immer mal wieder gemacht, wenn die Publisher meinen, sie müssten das tun um dem deutschen Jugendschutz Folge zu leisten. Z.b. bei der ungeschnittenen Defiance-Edition von Sleeping Dogs.SethSteiner hat geschrieben:Ein rein deutscher Region Lock wäre wohl kaum legal, schließlich gibt es den auch nicht für bspw. Frankreich, wo die Spielindustrie deutlich stärker ist. Auch die Filmindustrie hat ihre Region Locks schließlich nur auf kontinentaler Ebene.
Ich behaupte: Sie tun das bereits.Ash2X hat geschrieben: Ich würde mich nicht wundern wenn in Zukunft die Publisher genauer nachschauen welche Keys sich auf ihre Server einloggen
Aber entweder, ist das Problem nicht so groß wie Hartsman behauptet - oder die Kosten das und den folgenden Shitstorm einzudämmen sind höher, als es die paar PC-Verkäufe wert wären.
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Dieser Crash hat den Grundstein für einen der größten Industriezweige der Unterhaltungsindustrie gelegt. Ich sage nur E.T. um mal ein Beispiel zu geben wie "gesund" und "notwendig" dieser Crash war. Was vermisst du denn seit 1983?Todesglubsch hat geschrieben:Hatten wir schonmal. War nicht so lustig. Mittlerweile ist die Branche aber zu verzweigt und gefestigt, als dass das nochmal passieren könnte.Onekles hat geschrieben: Zuletz noch: Ich fände es gar nicht weiter schlimm, wenn die Branche mal so richtig den Bach runtergehen würde. Das würde dem Medium an sich sogar gut tun.
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THD04
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Schon interessant das solche Industrie-Fuzzies immer der Meinung sind das Globalisierung IMMER den Firmen helfen soll aber NIE den Kunden. Währungs- und Regionsvorteile dürfen nur die Firmen nutzen... aber der Kunde soll bitteschön in seinem Dorf sitzen bleiben, die teuren Preise zahlen und die Klappe halten. Das der überhaupt Raum und Reichweite für seinen Gehirnfurz bekommt ist schon zuviel...
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Ein edelstein-besetztes Schwert, einen goldenen Stein der Weisen und ich glaube einen Goldgral.The13thMachine hat geschrieben: Was vermisst du denn seit 1983?
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Ich habe mit den Preisen überhaupt kein Problem. Wenn ein Titel mir den vollen Preis wert ist gibt es Kohle und wenn nicht dann eben nicht. Ich verzichte sogar liebend gerne auf eine Vielzahl hochpolierter Durchschnittstitel. Auf den Rest deiner Aussagen kann Ich nicht wirklich eingehen, da ich mich nicht angsprochen fühle.Balmung hat geschrieben:Na wenn das so ist dann kann man ja als Spieler super auf diese Spiele auch völlig verzichten und es gibt null Grund sich über die Preise aufzuregen.The13thMachine hat geschrieben:So wie Ich das sehe, darf die Videospiele-Industrie ruhig mal wieder auf dem Boden der Tatsachen aufschlagen, dann würde sich meine Steam Wunschliste auch wieder mal füllen. AAA ist doch großteils nur noch oberflächlicher unnützer Dreck.
Die Wahrheit ist wohl eher das man die Spiele schlechter redet als sie eigentlich sind, damit man einen Grund hat nicht so viel zu zahlen.
Ich gebe zwar auch weniger für AAA aus als früher, aber das liegt primär daran das Indies inzwischen auch genug gute Spiele hervor bringen und ich sowieso niemals alles spielen könnte, was mich reizt. Zumal ein Großteil davon Genres angehört, in denen man eh schon sehr viel Zeit investiert. XD
In Geld schwimme ich ganz sicher auch nicht, wenn nötig wird halt auch einfach mal auf ein Spiel gespart. Lieber sorum als völlig dem Geiz ist geil Prinzip zu verfallen, aus dem man so leicht eh nicht mehr raus kommt, wenn man mal dort reingefallen ist. Manche stecken besonders tief drin und erwarten wohl, dass Entwickler draufzahlen sollen, nur damit sie als Spieler möglichst billig davon kommen. Manche sehen sowieso nichts mehr in ihrem Hasswahn gegen die Spiele Entwickler.
P.S. warum ich so viel gegen die Spieler wettere? Weil es Kinderleicht ist in einem Forum voller Spieler gegen die Firmen zu wettern und die eigenen Fehler komplett zu ignorieren.
Das ist die Essenz des ganzen Themas. Wenn der Preis in relation zum Produkt steht, wird er auch bezahlt. Das kann wiederum von Person zu Person sehr individuell sein. Die Preisspanne ist für Hersteller und Kunden eine Bereicherung, denn sonst würden zum vollen Preis nur die kaufen, die sich auch wirklich für den Titel interessieren oder ihn sich leisten können. Wenn die Hersteller das so haben wollen, liebend gerne. Im Endeffekt würden Sie sich dadurch nur selbst zu einer besseren Qualität zwingen.
Zweifellos kann man die Regeln des Marktes und das Preisgefüge ausnutzen. Das wird auch munter gemacht, aber würde dies in eine Richtung massiv überwiegen, würde die Gegenseite des Marktes auch dementsprechend reagieren. Markt hat kein Gewissen, nur Regeln. Das "Gewissen" müssen hier in Deutschland jeder einzelne Kunde, der Staat in form von Gesetzen und auch jedes einzelne Unternehmen in Form einer Firmenphilosophie selbst haben.
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Aber alle Indianer Jones Titel sind doch bei Gog zu haben?Todesglubsch hat geschrieben:Ein edelstein-besetztes Schwert, einen goldenen Stein der Weisen und ich glaube einen Goldgral.The13thMachine hat geschrieben: Was vermisst du denn seit 1983?
- Todesglubsch
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
http://assets.atlasobscura.com/article_ ... /image.jpgThe13thMachine hat geschrieben: Aber alle Indianer Jones Titel sind doch bei Gog zu haben?:wink:
War ein Atari-Spiel bei dem man tatsächlich die oben genannten Preise gewinnen konnte. Die Auslosung für Preis 3 bis 5 fanden jedoch nie statt, weil Videogame-Crash, Pleite usw. Das Schwert hängt jetzt angeblich in dem Haus von dem, der Atari gekauft hat.
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Geil!Todesglubsch hat geschrieben:http://assets.atlasobscura.com/article_ ... /image.jpgThe13thMachine hat geschrieben: Aber alle Indianer Jones Titel sind doch bei Gog zu haben?:wink:
War ein Atari-Spiel bei dem man tatsächlich die oben genannten Preise gewinnen konnte. Die Auslosung für Preis 3 bis 5 fanden jedoch nie statt, weil Videogame-Crash, Pleite usw. Das Schwert hängt jetzt angeblich in dem Haus von dem, der Atari gekauft hat.
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Botholsa
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Ich will hier ja jetzt nicht unbedingt das Arschloch raushängen lassen, aber ich zahle erst wieder entsprechende Preise wenn große internationale Konzerne auch ihre ''angemessenen'' Steuersätze zahlen
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unknown_18
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Und exakt so mache ich es auch, wenn man das Geld nicht hat muss man halt im Jahr halt mal auf das ein oder andere Spiel verzichten können. Aber dann regen sich Manche lieber über teure Preise auf, nur weil sie das Geld nicht so locker sitzen haben, aber dennoch möglichst viel mitnehmen wollen.The13thMachine hat geschrieben:Ich habe mit den Preisen überhaupt kein Problem. Wenn ein Titel mir den vollen Preis wert ist gibt es Kohle und wenn nicht dann eben nicht. Ich verzichte sogar liebend gerne auf eine Vielzahl hochpolierter Durchschnittstitel.
Und genau das zweifle ich an, viele gucken immer das billig wie nur möglich ran zu kommen um im Jahr ein paar Spiele mehr kaufen zu können. Ob der lokale original Preis nun in Relation zum Produkt stand spielt da überhaupt keine Rolle, nur Geld sparen um noch mehr konsumieren zu können.Wenn der Preis in relation zum Produkt steht, wird er auch bezahlt.
Was vor allem bei Online Titeln eher ein Vorteil und kein Nachteil wäre. Sorry, bei so etwas kommt mir als ehemaliger MMORPG Fan direkt immer das Genre in den Sinn.Die Preisspanne ist für Hersteller und Kunden eine Bereicherung, denn sonst würden zum vollen Preis nur die kaufen, die sich auch wirklich für den Titel interessieren oder ihn sich leisten können.
Eben, hätte ich null dagegen. Für bessere Qualität würde ich sogar noch mehr als den normalen Preis zahlen, aber dann wäre das Preis Gejammer noch größer.Wenn die Hersteller das so haben wollen, liebend gerne. Im Endeffekt würden Sie sich dadurch nur selbst zu einer besseren Qualität zwingen.
Eben, und bei dem Punkt schenken sich weder Unternehmen noch Kunden besonders viel. Die Kunden kriegen von den Firmen lediglich das was sie verdient haben und umgekehrt.Zweifellos kann man die Regeln des Marktes und das Preisgefüge ausnutzen. Das wird auch munter gemacht, aber würde dies in eine Richtung massiv überwiegen, würde die Gegenseite des Marktes auch dementsprechend reagieren. Markt hat kein Gewissen, nur Regeln. Das "Gewissen" müssen hier in Deutschland jeder einzelne Kunde, der Staat in form von Gesetzen und auch jedes einzelne Unternehmen in Form einer Firmenphilosophie selbst haben.
- HeLL-YeAh
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Hab mir da letztens erst ein Brettspiel gekauft. Betrug sag ich , konnte nichtmal die Anleitung entziffern. Bisher haben wir hier nur alle Papptoken rausgebrochen und die Figuren angemalt ... jetzt staubt das Ding ein. Regio Lock für Brettspiele oder ich bin raus !
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Baazin
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Also ist es doch eines der Grundpfeiler unseres Kapitalismus Sachen woanders billiger zu kaufen und hier teurer zu verkaufen. Das wird seit Jahrhunderten von Händlern so gemacht. Das es weder unmoralisch und schon gar nicht gesetzwidrig.
Der Spielindustrie geht es gut mmn zu gut. Ist es ein riesen Markt und die Puplisher dürfen sich fast alles erlauben und werden vom Gesetzgeber kaum in die Pflicht genommen. Halbfertige Spiele, falsche Versprechungen oder Preisabsprachen hier alles kein Problem. In anderen Branchen greift der Gesetztgeber bei sowas ein. Das Rückgaberecht sowie, das man was besitzt was man kauft oder das weiterverkaufsrecht werden umgangen ohne das hier jemand für den Verbraucher einspringt.
Früher als kleines Kind bin ich mit meinen Spiel in einen laden gegangen habe zwischen 3-5 Mark gezahlt und das Spiel gegen ein andere gebrauchtes getauscht, heute nicht mehr möglich. Später waren die lukrativen Steamsales die es so nicht mehr gibt. Die Spielepreise sinken nämlich in ihren Grundpreis nicht mehr, so das ein Steam Sale von 50% oft nicht mal mehr den normalen Preisverfall eines Spieles von früher Wegmacht.
Ja, die Spiele sind heute sogar etwas Billiger und die Produktionskosten sind um einiges höher. Dem steht aber endgegen das der Datenträger nur noch ein Bruchteil dessen kostet was er früher Kostete, man bei der Verpackung und Anleitung enorm spart und man eine viel größere Reichweite hat.
Durch Download Titel umgeht man diese Kosten sogar gänzlich und durch eigene Shops umgeht man auch den Zwischenhändler.
Die Spieleindustrie versucht hier gerade alles um ein Preisdiktat durch zu setzten. Mit Accountbindung sind sie hier schon sehr weit. Den Gebrauchtmarkt, der durchaus ein wichtiger Regulator ist in unserem Kapitalismus und den Verbrauchern etwas macht gibt würde ausgehöhlt. Jetzt versucht man die Keyhändler zu Brandmarkten um uns den Kunden noch mehr macht zu nehmen. Sie nehmen uns nach und nach die Werkzeuge um regulierend beim Preis eingreifen zu können bis wir nur noch endscheiden können das Hobby auf zu geben oder den Preis einfach zu aktzeptieren.
Auch wen ich früh aufgehört habe Spiele illegal zu beziehen (zu C64 Zeiten war es Gang und gebe und es gab hier kein unrechtbewusstein) sehe ich hier allerdings einen der wenigen verbliebenen druck mittel gegenüber der Industrie.
Die Angriffe gegen die Key seller die immer mehr und Stärker sind zeugen von der Arroganz der Industrie gegenüber den Kunden und zeigt deutlich wie verwöhnt sie aktuell sind.
Der Spielindustrie geht es gut mmn zu gut. Ist es ein riesen Markt und die Puplisher dürfen sich fast alles erlauben und werden vom Gesetzgeber kaum in die Pflicht genommen. Halbfertige Spiele, falsche Versprechungen oder Preisabsprachen hier alles kein Problem. In anderen Branchen greift der Gesetztgeber bei sowas ein. Das Rückgaberecht sowie, das man was besitzt was man kauft oder das weiterverkaufsrecht werden umgangen ohne das hier jemand für den Verbraucher einspringt.
Früher als kleines Kind bin ich mit meinen Spiel in einen laden gegangen habe zwischen 3-5 Mark gezahlt und das Spiel gegen ein andere gebrauchtes getauscht, heute nicht mehr möglich. Später waren die lukrativen Steamsales die es so nicht mehr gibt. Die Spielepreise sinken nämlich in ihren Grundpreis nicht mehr, so das ein Steam Sale von 50% oft nicht mal mehr den normalen Preisverfall eines Spieles von früher Wegmacht.
Ja, die Spiele sind heute sogar etwas Billiger und die Produktionskosten sind um einiges höher. Dem steht aber endgegen das der Datenträger nur noch ein Bruchteil dessen kostet was er früher Kostete, man bei der Verpackung und Anleitung enorm spart und man eine viel größere Reichweite hat.
Durch Download Titel umgeht man diese Kosten sogar gänzlich und durch eigene Shops umgeht man auch den Zwischenhändler.
Die Spieleindustrie versucht hier gerade alles um ein Preisdiktat durch zu setzten. Mit Accountbindung sind sie hier schon sehr weit. Den Gebrauchtmarkt, der durchaus ein wichtiger Regulator ist in unserem Kapitalismus und den Verbrauchern etwas macht gibt würde ausgehöhlt. Jetzt versucht man die Keyhändler zu Brandmarkten um uns den Kunden noch mehr macht zu nehmen. Sie nehmen uns nach und nach die Werkzeuge um regulierend beim Preis eingreifen zu können bis wir nur noch endscheiden können das Hobby auf zu geben oder den Preis einfach zu aktzeptieren.
Auch wen ich früh aufgehört habe Spiele illegal zu beziehen (zu C64 Zeiten war es Gang und gebe und es gab hier kein unrechtbewusstein) sehe ich hier allerdings einen der wenigen verbliebenen druck mittel gegenüber der Industrie.
Die Angriffe gegen die Key seller die immer mehr und Stärker sind zeugen von der Arroganz der Industrie gegenüber den Kunden und zeigt deutlich wie verwöhnt sie aktuell sind.
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Rosu
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Re: Scott Hartsman (Trion Worlds): Das gesamte Geschäft von G2A (Key-Reseller) basiert auf Betrug und Ausnutzung von reg
Für alle vehementen Verteidiger der Praxis von G2A etc., hier ein kleiner Post dazu vom Factorio Entwickler https://www.factorio.com/blog/post/fff-171
Um die 10% aller Verkäufe die annuliert wurden und pro Verkauf 20$ Schaden ist schon sehr happig. Nicht nur für einen kleinen Entwickler wie im Falle von Factorio, auch für große Studios ist das ein sehr großer Schaden, an dem nur die Reseller auf Märkten wie G2A verdienen.
Hier kann wenigstens nicht das Todschlagargument vom großen, bösen, kapitalistischen, gewinnmaximierendem Entwicklerstudio das den hart arbeitenden, armen Kunden das Geld unrechtmäßig aus der Hand reißen will und G2A Marktplatz Verkäufer die rettenden Samariter sind gelten.
Ich hoffe, dass durch solche Posts von Indieentwicklern ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf das Problem gelenkt wird und einige ihre Einstellung zu solchen Seiten überdenken. Oder wenigstens mal vergleicht auf Seiten wie steamdb etc., wie billig das Spiel im größtmöglichen Sale war und ob ihr 16€ Key für ein Spiel das seit Release nicht unter 30€ fiel (derzeit der Fall bei CoD EU Keys) überhaupt mit legitimen Mitteln möglich ist.
Um die 10% aller Verkäufe die annuliert wurden und pro Verkauf 20$ Schaden ist schon sehr happig. Nicht nur für einen kleinen Entwickler wie im Falle von Factorio, auch für große Studios ist das ein sehr großer Schaden, an dem nur die Reseller auf Märkten wie G2A verdienen.
Hier kann wenigstens nicht das Todschlagargument vom großen, bösen, kapitalistischen, gewinnmaximierendem Entwicklerstudio das den hart arbeitenden, armen Kunden das Geld unrechtmäßig aus der Hand reißen will und G2A Marktplatz Verkäufer die rettenden Samariter sind gelten.
Ich hoffe, dass durch solche Posts von Indieentwicklern ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf das Problem gelenkt wird und einige ihre Einstellung zu solchen Seiten überdenken. Oder wenigstens mal vergleicht auf Seiten wie steamdb etc., wie billig das Spiel im größtmöglichen Sale war und ob ihr 16€ Key für ein Spiel das seit Release nicht unter 30€ fiel (derzeit der Fall bei CoD EU Keys) überhaupt mit legitimen Mitteln möglich ist.
