Aha!!
Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
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Ruffy80
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
wenn ich ehrlich bin finde ich zombies einfach geil.
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- Castle78
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
lolChwanzus Longus hat geschrieben: Ist eben Fakt, wenn du Deine Scheuklappen mal zusammen rollst und in den Nachtschrank neben Deine Anschnallmuskeln legst, dann muesste das offensichtlich sein, die Spielmechanik ist gleichgeblieben. Dann gibts neue Tapeten und andere Schlauchmuster, fertig ist Resi 5. Das Setting und der Onlinemodus sind mit "RE5 ist 1:1 RE4" kaum gemeint, aber man kann sich auch dumm stellen...
Mit derbsten Wörtern haste nicht gleich derbst mehr Recht. Ich habe Resident Evil 4 bestimmt am meisten von allen Games durchgezockt. Knappe 10 mal oder mehr. 2 mal GC normal 2 mal hard und auf der Wii mit der Mote 3 mal auf normal und dann noch mehrmals auf hard und den ganzen Bonus Krams weils mit der Steuerung einfach der Hammer ist.
Und selbst der letzte durchlauf war besser als der erste von Resi5. Ich glaube ich kann das am besten beurteilen weil ich eben Resi 4 besitze und mehrmals durchgezockt habe und auch Resi5 besitze.
Und was du sagst ist einfach Crap. Es ist nichtmal mehr subjektiv es ist einfach ne Lüge. Die Spiele sind sich absolut nicht ähnlich und das sehen auch Millionen Resident Evil Fans auf der ganzen Welt auch so. Du darfst gerne denken was du willst aber wenn man sagt der Vogel fliegt mit 2 Flügeln und du sagst er fliegt mit einem Flügel darfste das gerne glauben bis an dein Lebensende, ändert aber nix daran das es falsch ist.
Ich fand Resi4 sogar gruseliger als Resi 3 und Code Veronica, eventuell sogar gruseliger als Teil 2, lediglich Teil 1 steht über Resi4. Und mir isses da auch egal ob das manche als Terror und das eine als Scary bezeichnen. Bei Resi4, wenn man das Game nicht kennt habe ich mir genauso vor jeder Ecke in die Hose gemacht MAMA !!!
Und der Kettensägenmann war genauso gruselig wie der Crimson Head !
Resident Evil 4 for President und Resident Evil 5 for Praktikant und darf Resi 4 höchsten ein luuuutschän !!
Auf hard war Resi 4 richtig spannend, nicht umsonst hat das ne Wertung jenseits von gut und böse.
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billy coen 80
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Ich sehe das aber schon eher so, dass da einiges ganz schön verklärt wird rückblickend. Wirklich offen kam mir die Welt in RE4 auch nie vor, noch nicht mal in suggerierter Form. Eigentlich ist man die meiste Zeit auch nur durch nen Schlauch gelaufen und hatte man nen Kapitel abgeschlossen, ließ sich die Tür in den abgeschlossenen Bereich auch nicht mehr öffnen. Grusel gab es auch nur an ganz wenigen Stellen. Aber das Panikmomentum zum Beispiel mit dem Kettensägentypen war schon net schlecht.murkel hat geschrieben:und das teil 5 wie teil 4 ist? nein definitiv nicht. teil 4 sugerierte immerhin ne offene welt während teil 5 daraus level macht wie bei mario und luigi. super und in nem "shooter" ne panzersteuerung ist schon beinahe ein verbrechen. dabei hatte re5 potenzial, die story usw nur das gameplay an sich war murksleider
Aber gerade das letzte Kapitel war eigentlich auch nur noch ne reine Ballerorgie.
Es war halt so, dass RE4, obwohl es kein klassisches RE mehr war, irgendwie "geflashed" hat, gerade wegen seiner Andersartigkeit. Bei Teil 5 hätte man dann aber lieber wieder mehr klassischen Zombie-Horror gehabt, stattdessen ist Capcom den eingeschlagenen Weg in die andere Richtung weitergegangen. Die Überraschung war weg und man begann sich mehr an den Unzulänglichkeiten zu stören, die RE4 auch schon hatte. Die Steuerung war in beiden Teilen nahezu identisch. Ich fand sie in Teil 5 sogar im Detail etwas besser als in Teil 4, aber das Shooter-Genre, in das sich RE seit dem 4. Teil eingereiht hat, hatte sich in den nicht wenigen Jahren zwische 4 und 5 deutlich weiterentwickelt, dadurch fiel einem wesentlich stärker auf, wie ätzend träge sich das irgendwie alles anfühlte.
- De_Montferrat
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Irgendwie magst du es wohl, andere Leute permanent der Lüge zu bezichtigen, was? Auch er kann RE 4 besitzen -wäre ja bei der Anzahl an verkauften Exemplaren kein Wunder- und es mehrmals durchgespielt haben. Davon das dein Vogelvergleich völlig abstrus ist, brauche ich ja wohl gar nicht anfangen. Genauso wie deine abschließenden, völlig unnötigen und unpassenden Worte...Castle78 hat geschrieben:lol [...]Chwanzus Longus hat geschrieben: Ist eben Fakt, wenn du Deine Scheuklappen mal zusammen rollst und in den Nachtschrank neben Deine Anschnallmuskeln legst, dann muesste das offensichtlich sein, die Spielmechanik ist gleichgeblieben. Dann gibts neue Tapeten und andere Schlauchmuster, fertig ist Resi 5. Das Setting und der Onlinemodus sind mit "RE5 ist 1:1 RE4" kaum gemeint, aber man kann sich auch dumm stellen...
Und selbst der letzte durchlauf war besser als der erste von Resi5. Ich glaube ich kann das am besten beurteilen weil ich eben Resi 4 besitze und mehrmals durchgezockt habe und auch Resi5 besitze.
Und was du sagst ist einfach Crap. Es ist nichtmal mehr subjektiv es ist einfach ne Lüge. Die Spiele sind sich absolut nicht ähnlich und das sehen auch Millionen Resident Evil Fans auf der ganzen Welt auch so. Du darfst gerne denken was du willst aber wenn man sagt der Vogel fliegt mit 2 Flügeln und du sagst er fliegt mit einem Flügel darfste das gerne glauben bis an dein Lebensende, ändert aber nix daran das es falsch ist. [...]
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Auf hard war Resi 4 richtig spannend, nicht umsonst hat das ne Wertung jenseits von gut und böse.
Da ich selbiges ja schon geschrieben habe, stimme ich ihm zu. RE 5 ist tatsächlich nicht weit von RE 4 entfernt. Du kannst es gerne für dich auch weiterhin so sehen, aber die Neuausrichtung des 4. Teils, die ja viele als so notwendig erachteten, ist einfach action-lastig. Und das Millionen Fans sich nicht irren können, brauche ich eigentlich auch nicht weiter kommentieren, da es sehr wohl möglich ist.
Resident Evil hat sich immer etwas action-lastiger entwickelt (mehr Waffen -vor allem starke Waffen-, die Verfolgung durch Nemesis -die man auch in RE 6 aufgegriffen hat, etc.). Das vieles an Grusel und Angst durch die altbackene -oder neutraler: ältere- Spielmechanik und -technik hervorgerufen wurde, wurde mir hier ja auch als "G'schmarr" attestiert. Aber die starre Kamerasicht, die hakelige Steuerung, das Speichern mittels gefundener Farbbänder, das Schießen im Stehen (das man gerne auch als Feature umdeuten kann) machten das Spiel einfach schwerer oder nervenzerfetzender als es war. Wenn man auf solch künstliche Limitierungen steht, bitte. Ich finde es beim Stand der aktuellen Technik nicht mehr möglich, an solchen festzuhalten. Und Capcom versucht sich ja an Modernisierungen. Ich empfinde das Schießen beim (langsamen) Laufen inkl. den Seitwärtsrollen und anderen Ausweichmöglichkeiten als gelungen.
@billy coen 80: Richtige Zombies hatte doch Teil 4 schon nicht mehr geboten. Schließlich geht es um den neu aufgetauchten "Las Plagas"-Parasiten. Das sollte daher nicht all zu sehr im 5. Teil gestört haben. Viele fanden ja das Tageslicht als nicht stimmungsvoll genug. Ja, auch ich empfand es als gewöhnungsbedürftig. Aber auch hier wieder: Ist es denn so schwer, mal etwas anderes zu erleben? Zumal doch nicht immer alles nur nachts spielen kann. Sicher kam dazu, dass die Entwickler ihre neue Grafik zeigen wollten.
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billy coen 80
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Ich weiß nicht ganz, auf was aus meinem Post du dich beziehst. Ich gehör hier doch auch eher zu der Fraktion, die nicht ganz diesen RIIIIIEEESENUNTERSCHIED zwischen 4 und 5 sehen. Hatte ich ja in meinem letzten Kommentar versucht zu erörtern, worauf ich dieses Gefühl eher zurückführe.De_Montferrat hat geschrieben:@billy coen 80: Richtige Zombies hatte doch Teil 4 schon nicht mehr geboten. Schließlich geht es um den neu aufgetauchten "Las Plagas"-Parasiten. Das sollte daher nicht all zu sehr im 5. Teil gestört haben. Viele fanden ja das Tageslicht als nicht stimmungsvoll genug. Ja, auch ich empfand es als gewöhnungsbedürftig. Aber auch hier wieder: Ist es denn so schwer, mal etwas anderes zu erleben? Zumal doch nicht immer alles nur nachts spielen kann. Sicher kam dazu, dass die Entwickler ihre neue Grafik zeigen wollten.
Und klar gab es in Teil 4 keine echten Zombies mehr. Deshalb ja mein Einwand mit "man hätte sich wieder mehr klassichen Zombie-Horror in Teil 5 gewünscht". Er war halt schon in Teil 4 nicht mehr da, da konnte einen das aber aufgrund der Neuartigkeit im Resi-Universum noch überzeugen, während es vielen in Teil 5 dann wieder ranzig wurde.
Gerade im Thread zu RE6 haben sich ja auch viele über mit Schusswaffen ausgerüstete Gegner aufgeregt. Aber selbst das gab es alles schon in Teil 4. Ich meine: Hallo, in Teil 4 wurde man auch schon von MG-Stellungen ins Visier genommen, es liefen fette Typen mit Gattling-Guns rum und gerade im letzten Kapitel sind einem ständig von allen Seiten RPG-Geschosse um die Ohren gerauscht. Und selbst die noch vergleichsweise harmlosen Mönche in Kapitel 3 haben mit Armbrüsten geschossen.
Darum meine ich ja: Teil 4 wird teilweise etwas verklärt. Tatsächlich haben sich auch damals viele Old-School-Fans aufgeregt, dass es viel zu viel Action war. Aber da haben sich dann doch noch viele mit anfreunden können und es als "einmaligen Fall" in der RE-Historie doch ganz spaßig gefunden (was es ja auch war). Aber so zu tun, als ob die Trendwende erst so richtig mit dem bei vielen verhassten 5. Teil begonnen hat, ist schlicht unwahr.
- Castle78
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Woah wassn Erguß. Fakt ist das sich Resi4 und 5 ähneln, in beiden gibts Monster und man muß ballern. Ansonsten haben die beiden so viel gemeinsam wie nen überzüchteter Hauskater und ein wilder Tiger.De_Montferrat hat geschrieben: Irgendwie magst du es wohl, andere Leute permanent der Lüge zu bezichtigen, was? Auch er kann RE 4 besitzen -wäre ja bei der Anzahl an verkauften Exemplaren kein Wunder- und es mehrmals durchgespielt haben. Davon das dein Vogelvergleich völlig abstrus ist, brauche ich ja wohl gar nicht anfangen. Genauso wie deine abschließenden, völlig unnötigen und unpassenden Worte...Das als kindisch zu bezeichnen, wäre in Bezug auf Kinder vielleicht unfair.
Ich habe keine Lust jetzt hier dutzende Fakten aufzuzählen das ist mir zu mühsig und bringt bei auch gar nix wenn die Leute es nicht aktzeptieren wollen. Es ist aber leider die Wahrheit das Resi 4 NICHT so ist wie Resi 5 und die Spiele nicht das gleiche sind.
Tanz der Teufel ist auch nicht das gleiche wie The Hills have Eyes obwohl in beiden gesplattert wird. Resi 4 mit 5 vollkommen gleichzusetzen ist schon so abstrus das ich da gar nicht erst in eine Diskussion einsteigen sollte. Und hiermit belasse ich es auch, egal wieviel Kindervergleiche und Diffamierungsversuche noch kommen.
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straightjacket
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Genau dies.billy coen 80 hat geschrieben: Darum meine ich ja: Teil 4 wird teilweise etwas verklärt. Tatsächlich haben sich auch damals viele Old-School-Fans aufgeregt, dass es viel zu viel Action war. Aber da haben sich dann doch noch viele mit anfreunden können und es als "einmaligen Fall" in der RE-Historie doch ganz spaßig gefunden (was es ja auch war). Aber so zu tun, als ob die Trendwende erst so richtig mit dem bei vielen verhassten 5. Teil begonnen hat, ist schlicht unwahr.
Die Umstrukturierung des Gameplays in Richtung „Third-Person Shooter“ fand bereits im 4.Teil statt.
Alle Nachfolger waren also nur eine konsequente Weiterführung des ganzen.
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johndoe1044785
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
@Castle78: als resi-fan und einer, der teil 4 und teil 5 auch sehr sehr oft (durch-)gespielt hat, lass dir eines gesagt sein: gameplay-technisch gleicht sich teil 4 und 5 wie eineiige zwillinge.
keine ahnung was du gespielt hast. komischerweise hatte ich mit teil 5 weitaus mehr spass, gerade im koop brilliert das spiel.
ich wundere mich eigentlich nur über die ganzen lobhuddeleien zu teil 4, was war das für ein aufschrei damals
re scheint ja wie wein zu sein: je älter, desto toller scheinen es leute in erinnerung zu haben
:D:D
keine ahnung was du gespielt hast. komischerweise hatte ich mit teil 5 weitaus mehr spass, gerade im koop brilliert das spiel.
ich wundere mich eigentlich nur über die ganzen lobhuddeleien zu teil 4, was war das für ein aufschrei damals
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murkel
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
ist doch mit den meisten sachen so, besonders mit denen aus der "kindheit"Flextastic hat geschrieben:@Castle78: als resi-fan und einer, der teil 4 und teil 5 auch sehr sehr oft (durch-)gespielt hat, lass dir eines gesagt sein: gameplay-technisch gleicht sich teil 4 und 5 wie eineiige zwillinge.
keine ahnung was du gespielt hast. komischerweise hatte ich mit teil 5 weitaus mehr spass, gerade im koop brilliert das spiel.
ich wundere mich eigentlich nur über die ganzen lobhuddeleien zu teil 4, was war das für ein aufschrei damalsre scheint ja wie wein zu sein: je älter, desto toller scheinen es leute in erinnerung zu haben
:D:D
wie toll sind manche spiele oder filme in der erinnerung und schaut man sich dann heute so manchen schinken an, denkt man sich,"hätte ich ihn lieber in erinnerung behalten"
es geht aber auhc nciht darumw er mehr spaß hatte. wenn der eine teil 5 nicht mag aber 4 dann muss es ein anderer wiederum ja nciht auch zwangsweise tun.
als coop finde ich, brillieren ganz andere games. das ist ja aber auch wieder so eine sache. ich weiß nciht ob sich noch jemand daran erinnern kann , dass früher immer nach nem coop geschrien wurde und heute wird es beinahe wieder verschriehen......
ist auch immer ein komische sache mit dieser homogenen forumsmasse
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billy coen 80
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
@murkel (watt nen geiler Nickname
)
Yep, mein Reden. Rückblickend wird vieles gern verklärt. Seit 1998 muss sich z. B. jedes neue Metal Gear Solid gefallen lassen, dass man es mit dem alten PSX-Klassiker vergleicht (sogar von vielen Redakteuren wie denen hier bei 4players) und immer mit dem Ergebnis, dass der alte natürlich um Längen besser war.
NEIN, war er nicht. Wenn man das alte MGS (also nicht das GC-Remake) heute nochmal spielt, merkt man erst, wieviele sinnvolle Ergänzungen man über die Jahre in die Serie eingeführt hat, bei denen man schon ganz vergessen hatte, dass es das alles im ersten MGS noch gar nicht gab und wie umständlich und hakelig sich das noch alles spielte. Aber was zu diesem Eindruck und der geradezu Vergötterung des ersten 3D-Metal-Gears führte, ist vielmehr einfach nur die Erinnerung daran, wie es einen damals umgehauen hat. Diesen Effekt konnnten die folgenden Teile natürlich nicht mehr erzielen, weil sie einen halt nicht mehr so unvorbereitet treffen konnten wie der Erstling. Daher hat man seitdem ständig das Gefühl, dass der "erste" Ableger der unbestritten beste war und alle anderen daneben abfallen, obwohl sie im Gameplay oft deutlich ausgefeilter und ausgereifter waren / sind als der 98er.
Unter diesem Problem leiden viele Spielereihen. Man neigt immer dazu, von jedem Teil wieder genauso überwältigt werden zu wollen wie vom Vorgänger. Das funktioniert aber nicht, es sei denn, man krempelt das Spiel bei jedem Teil einmal komplett um, aber dann wird ja auch eher gemeckert.
Yep, mein Reden. Rückblickend wird vieles gern verklärt. Seit 1998 muss sich z. B. jedes neue Metal Gear Solid gefallen lassen, dass man es mit dem alten PSX-Klassiker vergleicht (sogar von vielen Redakteuren wie denen hier bei 4players) und immer mit dem Ergebnis, dass der alte natürlich um Längen besser war.
NEIN, war er nicht. Wenn man das alte MGS (also nicht das GC-Remake) heute nochmal spielt, merkt man erst, wieviele sinnvolle Ergänzungen man über die Jahre in die Serie eingeführt hat, bei denen man schon ganz vergessen hatte, dass es das alles im ersten MGS noch gar nicht gab und wie umständlich und hakelig sich das noch alles spielte. Aber was zu diesem Eindruck und der geradezu Vergötterung des ersten 3D-Metal-Gears führte, ist vielmehr einfach nur die Erinnerung daran, wie es einen damals umgehauen hat. Diesen Effekt konnnten die folgenden Teile natürlich nicht mehr erzielen, weil sie einen halt nicht mehr so unvorbereitet treffen konnten wie der Erstling. Daher hat man seitdem ständig das Gefühl, dass der "erste" Ableger der unbestritten beste war und alle anderen daneben abfallen, obwohl sie im Gameplay oft deutlich ausgefeilter und ausgereifter waren / sind als der 98er.
Unter diesem Problem leiden viele Spielereihen. Man neigt immer dazu, von jedem Teil wieder genauso überwältigt werden zu wollen wie vom Vorgänger. Das funktioniert aber nicht, es sei denn, man krempelt das Spiel bei jedem Teil einmal komplett um, aber dann wird ja auch eher gemeckert.
- De_Montferrat
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Wir sind auf jeden Fall einer Meinung. Ich dachte nur, du wärst der Meinung, dass es die Zombies erst im 5. Teil nicht mehr gab. Nach erneutem Lesen und deiner Anmerkung, nehme ich an, dass ich da etwas falsch verstanden habe.billy coen 80 hat geschrieben: Ich weiß nicht ganz, auf was aus meinem Post du dich beziehst. Ich gehör hier doch auch eher zu der Fraktion, die nicht ganz diesen RIIIIIEEESENUNTERSCHIED zwischen 4 und 5 sehen. Hatte ich ja in meinem letzten Kommentar versucht zu erörtern, worauf ich dieses Gefühl eher zurückführe.
Ich diffamiere dich oder deine Aussagen nicht. Lediglich unpassende Stellen, die, das müsstest du einsehen, einfach unpassend sind. Du hast also keine Lust dutzende Fakten aufzuzählen, sagst aber gleichzeitig, dass du recht hast und es dir nun alle glauben sollen? Du hast also keine Lust an einer Diskussion teilzunehmen und deine Argumente zu bringen? Dann beschwer dich doch bitte nicht, wenn die Leute es angeblich nicht akzeptieren wollen. Die meisten hier untermauern ihre Sicht, nur du sagst: "Basta. So und nicht anders"? Du sagst schon die ganze Zeit, dass die Behauptung RE 4 und 5 seien gleich falsch und abstrus sind. Was ist denn daran falsch???Castle78 hat geschrieben: Woah wassn Erguß. Fakt ist das sich Resi4 und 5 ähneln, in beiden gibts Monster und man muß ballern. Ansonsten haben die beiden so viel gemeinsam wie nen überzüchteter Hauskater und ein wilder Tiger.
Ich habe keine Lust jetzt hier dutzende Fakten aufzuzählen das ist mir zu mühsig und bringt bei auch gar nix wenn die Leute es nicht aktzeptieren wollen. Es ist aber leider die Wahrheit das Resi 4 NICHT so ist wie Resi 5 und die Spiele nicht das gleiche sind.
Tanz der Teufel ist auch nicht das gleiche wie The Hills have Eyes obwohl in beiden gesplattert wird. Resi 4 mit 5 vollkommen gleichzusetzen ist schon so abstrus das ich da gar nicht erst in eine Diskussion einsteigen sollte. Und hiermit belasse ich es auch, egal wieviel Kindervergleiche und Diffamierungsversuche noch kommen.
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billy coen 80
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Kann ja mal passieren... :wink:De_Montferrat hat geschrieben:Nach erneutem Lesen und deiner Anmerkung, nehme ich an, dass ich da etwas falsch verstanden habe.
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Hier stimmen wir beide ebenfalls überein. Das völlig Paradoxe bei vielen Fans einer Reihe oder sogar allgemein bei vielen Spielern -bei Reihen fällt es eben besonders auf- besteht darin, dass man von jedem Teil auf's Neue begeistert werden will. Es soll neu, innovativ, anders, also besser sein. ABER... Im Grunde genommen wollen sie dann doch alle nur dasselbe in neuem Gewand. Und dann wieder die Stagnation (RE 3) zu beklagen. Ich will damit keine Simplifizierungen oder anderes rechtfertigen, aber Veränderungen und doch keine Veränderungen zu fordern, nur um sich je nach Bedarf darüber zu beschweren... macht doch keinen Spaß.billy coen 80 hat geschrieben:@murkel (watt nen geiler Nickname)
Yep, mein Reden. Rückblickend wird vieles gern verklärt. Seit 1998 muss sich z. B. jedes neue Metal Gear Solid gefallen lassen, dass man es mit dem alten PSX-Klassiker vergleicht (sogar von vielen Redakteuren wie denen hier bei 4players) und immer mit dem Ergebnis, dass der alte natürlich um Längen besser war.
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Unter diesem Problem leiden viele Spielereihen. Man neigt immer dazu, von jedem Teil wieder genauso überwältigt werden zu wollen wie vom Vorgänger. Das funktioniert aber nicht, es sei denn, man krempelt das Spiel bei jedem Teil einmal komplett um, aber dann wird ja auch eher gemeckert.
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maho76
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
es geht vielen beim vergleich mit älteren teilen weniger um story, technik oder handling oder features. das "richtige gefühl beim zocken", das eingesaugtwerden ist etwas das vielen heutigen spielen abgeht. vor lauter gfx-technik, topshadern und tausenden animationen kommt das feeling, das "rundum passend" nicht mehr rüber, man will nichts stimmiges konzipieren, sondern nur den vorgänger und die konkurenz TOPPEN, und das funktioniert nunmal nicht wirklich. RE1 hat nach wie vor eine trottlige b-movie-story, charakterzeichnung ist fast nicht vorhanden, und trotzdem saugt es einen noch ein, weil die gesamte atmosphäre und das feeling passt (dazu gehört auch die eigentlich grottige steuerung).
ein toller gegentrend, und deswegen bis auf die actionspiel-auszeichnung auch berechtigt, zeigt hier journey. stimmig, schlicht, wesentliches das direkt auf den spieler wirkt und einen EINDRUCK hinterlässt. toll und heutzutage leider etwas besonderes, obwohl wir alle genau dieses "eindruck hinterlassen" haben wollen, ich denke mal noch weit vor ultra-hd, milliarden von animationen und mega-gametime, denn das sind alles nur nice-to-have, aber ebenjenen bleibenden eindruck ersetzen sie eben nicht... und genau der ist entscheidend um einen klassiker zu bekommen.
ein toller gegentrend, und deswegen bis auf die actionspiel-auszeichnung auch berechtigt, zeigt hier journey. stimmig, schlicht, wesentliches das direkt auf den spieler wirkt und einen EINDRUCK hinterlässt. toll und heutzutage leider etwas besonderes, obwohl wir alle genau dieses "eindruck hinterlassen" haben wollen, ich denke mal noch weit vor ultra-hd, milliarden von animationen und mega-gametime, denn das sind alles nur nice-to-have, aber ebenjenen bleibenden eindruck ersetzen sie eben nicht... und genau der ist entscheidend um einen klassiker zu bekommen.
- De_Montferrat
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Re: Capcom: Zu viel Resident Evil? Zu viel Action?
Ja, aber das ist genau das, was ich meine. Man möchte vom Spiel verzaubert oder "eingesaugt" werden. Das funktioniert aber doch nur, wenn entweder eine Steigerung des Vorherigen oder eine Variation bzw. eine komplette Veränderung eintritt. Ewig dasselbe zu spielen kann auf Dauer langweilig und ermüdend sein, weshalb sich Gleichgültigkeit einstellen kann. Eine Steigerung ist schwer zu erreichen, wenn man nicht übertreiben will, eine Veränderung wird aber häufig, gerade wenn sie nicht absolut überzeugt, als Angriff auf die Serienidentität angesehen.maho76 hat geschrieben:es geht vielen beim vergleich mit älteren teilen weniger um story, technik oder handling oder features. das "richtige gefühl beim zocken", das eingesaugtwerden ist etwas das vielen heutigen spielen abgeht. vor lauter gfx-technik, topshadern und tausenden animationen kommt das feeling, das "rundum passend" nicht mehr rüber, man will nichts stimmiges konzipieren, sondern nur den vorgänger und die konkurenz TOPPEN, und das funktioniert nunmal nicht wirklich. RE1 hat nach wie vor eine trottlige b-movie-story, charakterzeichnung ist fast nicht vorhanden, und trotzdem saugt es einen noch ein, weil die gesamte atmosphäre und das feeling passt (dazu gehört auch die eigentlich grottige steuerung).
ein toller gegentrend, und deswegen bis auf die actionspiel-auszeichnung auch berechtigt, zeigt hier journey. stimmig, schlicht, wesentliches das direkt auf den spieler wirkt und einen EINDRUCK hinterlässt. toll und heutzutage leider etwas besonderes, obwohl wir alle genau dieses "eindruck hinterlassen" haben wollen, ich denke mal noch weit vor ultra-hd, milliarden von animationen und mega-gametime, denn das sind alles nur nice-to-have, aber ebenjenen bleibenden eindruck ersetzen sie eben nicht... und genau der ist entscheidend um einen klassiker zu bekommen.
Journey als Beispiel gegenüber einer Reihe anzuführen, halte ich für schwierig. Von RE gibt es nun sechs Haupteile (Auskopplungen außer Acht gelassen). Alle sollen unterhalten. Niemand würde sechs Teile RE 1 kaufen und spielen wollen. Nach spätestens RE 3 ließen sich auch viele schon nicht mehr mitreißen. Es ist schwieriger, als du es mit Journey und dem Besonderen beschreibst. Oder was würdest du zu Journey 6 sagen, das immer noch auf die gleichen oder ähnlichen Mechanismen aus dem ersten Teil zurückgreift? Zumal du bedenken musst, dass Journey nicht für alle ein gutes, geschweige denn ein Spiel ist.
Ein wenig abschweifend: Dass man heutzutage immer versucht, alles um jeden Preis ins Unendliche steigern zu wollen, nach dem Motto "höher, besser, weiter/ schneller, höher weiter", ist einfach problematisch, manchmal sogar abartig. Wobei ich mich frage, ob das wirklich nur eine heutige Erscheinung ist oder nicht vielmehr zum Mensch-Sein dazugehört?
