Diablo 3: Ein Abschluss, aber kein Ende

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A/W
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Beitrag von A/W »

Ares101 hat geschrieben:Na klar Blizzard halt. Bloß kein Risiko eingehen und die alten Marken bis zum letzten ausreizen. Ich bin ehrlich gesagt noch Skeptisch bezüglich Diablo 3 und finde die sollten erstmal das vernünftig hinbekommen bevor sie an Fortsetzungen denken. Wenn man nämlich mal überlegt wie nach dem sogenannten Diablo 2 Killer gesucht wurde und diverse wirklich gute Metzelspiele bei den Kritikern durchfielen (Titan Quest) glaube ich sogar das nicht mal Diablo III der Diablo II Killer wird :wink: :D
Mittlerweile interessieren mich die Blizzardspiele kaum mehr weil sie alle irgendwie gleich sind im Bezug auf Grafik, Technik und Story. 08/15 aber Bugfrei, nur ist das nicht mehr genug. Nichmal auf Starcraft 2 freue ich mich weil ich schon jetzt Ahne wie die Story wird...

Starcraft zeichnet sich durch 100% Perfektes Balancing aus und deshalb wird es auch heute noch gespielt und Millionen warten auf teil 2, zum vergleich C&C 3 etc. hat im Multiplayer nicht mal 50% Balancing.


Außerdem waren die Storys der Kampagne immer sehr gut , egal ob Warcraft 3 oder Starcraft.
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Hans_Wurst80
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Beitrag von Hans_Wurst80 »

Landkarte von Diablo 3? Kannst Du evetuell mal den Link posten? Hab bei Google leider nix gefunden.

ICH bin einer derjenigen, die "Mitte bis Ende der 90er mit Rollenspielen etc. angefangen haben" und muss Dir trotzdem widersprechen. Warum sollte eine offenen Welt völlig abwegig sein? Schau Dir ein Gothic an. Du hast innerhalb bestimmter Grenzen (die Barriere, die Insel Khorinis etc.) die simulierte totale Freiheit und es funktioniert prima. Ein lineares Gothic?! Unvorstellbar. Ich habe ebenfalls Sacred gern gespielt und fand das Open-World-Prinzip keineswegs unpassend, im Gegenteil - es war eine nette Abwechslung zur Linearität der Diablos und Titan Quests. Warum muss man als (Action-)Rollenspieler unbedingt nur durch enge Levelschläuche huschen? Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile und alle Baldur's Gates, World of Warcraft's, Oblivion's, Final Fantasy's und wie sie alle noch heißen haben trotz oder gerade wegen ihrer teils komplett unterschiedlich angelegten Architektur ihre Daseinsberechtigung.

Ich halte auch deine Befürchtungen, die Welt in D3 würde komplett begehbar werden wie in WoW, für unbegründet. In einem Entwicklerinterview, was ich neulich gelesen hab, wird laut Aussage wieder großer Wert auf eine zufallsgenerierte Welt wie schon in den Vorgängern gelegt. Da erscheint es naheliegend, dass wieder die gebietsweise angelegte Architektur wie in Diablo 2 verwendet wird, denn welche Engine, geschweige denn welcher Rechner, sollte die Neugenerierung einer Open World bei jedem Spielstart bewältigen können? Darum dürfte Dein Wunsch nach "richtig großen Kernstücken" gar nicht mal so abwegig sein - eine kleinere Variante davon hatte Diablo 2 schließlich auch. Mir würde eine Architektur wie in Titan Quest zureichen, wenn sie eben so schön gestaltet ist. Und sollten sie wider Erwarten doch eine Open World a la Sacred zimmern, die gut aussieht und spielbar ist, warum nicht? Aber hier dürfte wie gesagt schon allein der Zufallsgenerator-Aspekt dagegen sprechen.

Also bleib locker, die Veröffentlichung von Diablo 3 dürfte noch eine gaaanze Weile auf sich warten lassen und man wird am Ende sehen was dabei raus kommt. ;-)
Benenny
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Beitrag von Benenny »

Erstmal @Ares101:
Dein Post ging völlig am Thema vorbei. Da alle rumgeheult haben, dass Blizzard sich auf seinen Spielen ausruht hat Hans_Wurst80 nach Vorschlägen für neue Franchises gefragt und nicht nach Sachen die dich an D3 stören.
Außerdem ist über die Levelgestaltung noch nichts bekannt. Nur ein Bild von einer Werltkarte war zu sehen...das sagt überhaupt nichts aus...aber schon heulst du wieder rum. Oo


Mich kotzt dieses ganze Rumgejammere tierisch an. Es ist völlig egal wie etwas gemacht wird. Es wird sich nicht darüber gefreut was man hat, sondern darüber geheult was fehlt.
Kritik ist ne feine Sache, aber was ich hier und in anderen Kommentaren zu News manchmal lesen muss ist einfach nur noch lächerlich.
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Hans_Wurst80
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Beitrag von Hans_Wurst80 »

Das Problem ist aus meiner Sicht, dass nicht die Hersteller die risikoscheuen sind, sondern die Spieler selbst. Hier wird nach Innovation verlangt, nach etwas Neuem. Mal kurz dazu:

The Movies war innovativ. Wiggles war innovativ. Selbst Dark Messiah war auf seine Weise innovativ, weil Shooter + Nahkampf = so noch nicht dagewesen. Hat die einer gekauft?! Nein, alles Megaflops und dabei geniale Spiele. Und kommt mir jetzt nicht mit: "Das sind die da draußen - die Casualgamer, die nicht wissen was sie tun". Jeder von uns hat mit Sicherheit ein Warcraft, ein C & C oder ein FIFA im Schrank stehen.

Was ich damit sagen will: Wer Innovation fordert, muss auch nahher dazu stehen. Wenn die Spiele aber keiner kauft, warum sollte man nicht auf seinen altbewährten Marken aufbauen? Und wenn sie noch solche Qualität bieten wie Diablo und Starcraft, umso besser!
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Hans_Wurst80 hat geschrieben:Manchmal versteh ich die Posts hier nicht. Da wird seit Jahren nach einem Diablo 3 gegiert, manch einer zeigte sich enttäuscht, als bei der geheimnistuerischen Ankündigung von Starcraft 2 nicht D3 der Titel war und jetzt, wo klar ist, dass sie D3 tatsächlich entwickeln, wird sich nicht erstmal damit zufrieden gegeben, sondern es geht das Genöle und Genörgel wieder los, diesmal in die andere Richtung: Da ist plötzlich Diablo 3 uninteressant (zu bunt, zu WoW-lastig) bzw. es wird "sich auf den alten Marken ausgeruht" und Blizzard solle gefälligst neue Franchises einführen.
Blabla...
Hans_Wurst80 hat geschrieben:Da zum letzten Punkt aber jegliche Vorschläge fehlen, an dieser Stelle mal die Frage: Was denn für Franchises?
Neue. Wenn ich wüsste welche das wären dann würde ich da arbeiten du Volksheld!
Glaubst du StarCraft ist eine Erleuchtung von Gott? - Nö das hat sich jemand einfallen lassen genauso wie WarCraft oder Diablo, das sind nicht die ersten Spiele von Blizzard.
Blizzard hat mit Wikingern und Rock&Roll begonnen.
Ohne den Mut zu neuen Marken gäbe es WarCraft, StarCraft und Diablo nicht.
Hans_Wurst80 hat geschrieben:Würdet ihr die auch kaufen?!
Du willst eine generelle Antwort auf diese Frage? - Streng mal deine Gehirnzellen an.
Hans_Wurst80 hat geschrieben:Und warum soll Blizzard plötzlich so etwas tun?
Warum nicht?
Hans_Wurst80 hat geschrieben:Es ist doch besser, sie bringen das, worauf sie sich konzentrieren, in der altgewohnten perfektionistischen Qualität heraus, als ihre Entwickler und Kompetenzen auf diverse halbgare Marken zu verteilen, die nichts Halbes und nichts Ganzes darstellen aber he, das macht nichts: Schließlich ist dann jeder Nörgel-Fred zufrieden. Ach nein, doch nicht, denn die Produkte genügen dann plötzlich den Ansprüchen nicht mehr.
Ws ist erstaunlich dass du gleich weißt wie eine neue Marke abstinken würde auch wenn sie von Blizzard ist.
Und es gibt ja auch Beispiele für deine These, denn so war es bei Diablo, WarCraft oder StarCraft…
Hans_Wurst80 hat geschrieben:Ohne philosophisch zu werden, riecht das alles stark nach der Übersättigung unserer Konsumgesellschaft. Niemand kann mehr irgendwem was recht machen, jeder plärrt: "Kenn ick, weeß ick, hab ick ooch"! Und grade Blizzard hat meiner Meinung nach so etwas am wenigsten verdient, denn der anhaltende Support ihrer älteren (und auch im Multiplayer kostenfrei spielbaren) Franchises wie Starcraft 1, Diablo 2 oder Warcraft 3, für die immer noch Patches erscheinen, zeigt zumindest mir, dass die Firma nicht nur Spiele macht, um nen Haufen Kohle zu verdienen, sondern dass die Leute auch mit Herzblut daran hängen, ihre geistigen Babys pflegen und die Community eben nicht ignorieren. Und das ist doch mal 'ne feine Sache.
Und wieder Blabla…
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Hans_Wurst80
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Beitrag von Hans_Wurst80 »

@Arkune:
So isses - blabla, blabla und nochmals blabla... genau wie bei Dir und allen anderen. Dazu schreiben wir schließlich hier. Normalerweise ist Dein niveauloser Post einer Antwort nicht wert, aber ich bin halbwegs ausgeschlafen und in Schreiblaune. :wink:

Du spuckst hier große Töne und was kommt bei raus?! Nix. Ein zwei sinnentleerte Wörter zu jedem Satz von mir und Du denkst jetzt wahrscheinlich, Du bist 'ne coole Sau. Bist Du aber nicht, denn auch von Dir kommen keine Vorschläge. Ist mir scheißegal ob Du bei Blizzard arbeiten würdest oder nicht - wenn Du auch nur rumheulen kannst und keine Ideen oder Gedanken zum besten geben kannst, dann geh in die Ecke und schäm Dich. :roll:

Es ist immer leicht, die Posts von anderen niederzumachen, aber mal selbst mit was Konstruktivem rüberzukommen, dafür reicht's dann doch nicht. "Neue" Franchises - huh, was für eine Aussage. Möcht nicht wissen, wie lange Du gebraucht hast um Dir das auszudenken. Und ICH soll meine Gehirnzellen anstrengen?! Das ist genau das was ich meine: Hauptsache erstmal beschweren, reden um des Redens willen, blabla wie Du ja selbst sagst und sich dabei toll vorkommen. 8)

Ich weiß selbst, mit was Blizzard angefangen hat (hast Blackthorne vergessen) und das war auch nicht die Frage, wie Du selbst wüsstest wenn Du richtig gelesen hättest. Die Frage ist, warum Blizzard einen Markenwechsel gerade jetzt vollziehen sollte. Natürlich weiß ich nicht, ob neue Marken floppen würden, aber Fakt ist: Alle Welt, bis auf die obligatorischen Nörgler wie Du und einige andere, freut sich auf Starcraft 2, Diablo 3 oder Wrath of the Lich King und jeder weiß, dass, wenn Blizzard nicht noch megamäßig was versaut, sich alle drei wieder super verkaufen werden - ob es nun allen gefällt oder nicht. Also zum dritten Mal: WARUM sollten sie gerade jetzt ihre erfolgreich etablierten Marken wechseln? Und wenn ja, WELCHE MARKEN SOLLTEN SIE NEU BRINGEN? Und komm mir nicht wieder mit "Warum nicht?" oder solchen sinnigen Aussagen, sondern streng Dich mal ein bisschen an.
Mironator
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Beitrag von Mironator »

@Hans_Wurst80:
Mal davon abgesehen, dass das "blabla" von Arkune vielleicht sauerlich aufstoßen lässt, hat er im Grunde aber recht.

Bezüglich Franchises hat er einfach mal recht. Neue Franchises wie Starcraft wurden doch in der Vergangenheit genau so akzeptiert wie ein Warcraft oder Diablo. Wo ist also das Problem, eine neue Franchise zu starten?

Und warum müssen wir denn Beispiele nennen? Das ist doch gar nicht unsere Aufgabe. Ein neuer Franchise kann alles mögliche sein. Wie hohl ist es denn da nach Beispielen zu fragen?

Und warum Blizzard ein Markenwechsel jetzt vollziehen soll, fragst du? Gegenfrage: was bringen die denn momentan, bzw. was haben sie in der Pipeline? Nichts weiter als Recycling. Ein neues Diablo, ein neues Starcraft und ein neues WoW-Addon. Es ist eintönig. Auf Dauern kann man das einfach nicht abziehen. Die machen momentan nur Fortsetzungen.

Und wie gesagt: es obliegt nicht uns, was für neue Produkte sie bringen sollen. Diesbezüglich stellst du dich extrem dumm, muss man sagen. Was hat es für einen Sinn, wenn wir uns neue Franchises überlegen? Sitzen wir bei Blizzard? Richtig, tuen wir nicht. Sie haben dafür ihre Fachkräfte, die sich um die kreative Arbeit kümmern. Ich schreibe doch auch nicht Ubisoft vor, was für neue Franchises sie bringen sollen - sie tuen es von sich aus, weil sie dazu die Mittel haben.
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Hans_Wurst80
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Beitrag von Hans_Wurst80 »

@Mironator:
Richtig, wir haben keinen hochbezahlten Job in einer der Spielefirmen/ bei Blizzard und sind im Wortsinn nicht für Produktvorschläge zuständig. Aber wir sind letzten Endes diejenigen, welchen das entwickelte Produkt gefallen soll. Was hat es für einen Sinn, nach etwas Neuem zu verlangen und dabei nicht die geringste Vorstellung zu haben, was man eigentlich möchte. Das ist es ja, worauf ich hinaus will: Jeder will das vorgesetzt haben, was er persönlich mag, aber was das ist, das mögen die Damen und Herren Entwickler bitte schön in seinen Gedanken lesen. Sicher haben Star- und Warcraft damals neue Marken etabliert, aber die Zeiten sind lange her und was ist denn in letzter Zeit an Innovation belohnt worden? Ein paar Negativbeispiele hab ich zwei Posts vorher schon angeführt.

Warum wird sich so schwergetan mit der Aussage: "Also ich könnte mir ja Folgendes vorstellen..."? Sind wirklich alle so fantasielos, dass man sich nur noch fertig entwickelte Sachen vorsetzen lässt und dann rumnörgelt, wenn einem dies und jenes daran nicht passt? Deshalb bohr ich ja seit drei Posts, ob denn nicht mal ein paar Vorschläge kommen wollen; das hat auch nichts mit dumm stellen oder Starrsinn zu tun, sondern ist eine einfache Frage, aber es wird sich partout geweigert, darauf zu antworten, sondern nur ausgewichen und drum herum geredet.

Du sagst es ja selbst, Blizzard hat zur Zeit nur Recycling in der Mache - aber fragst Du Dich auch, warum? Vielleicht weil sie wissen, dass diese Produkte funktionieren werden. Und was ist auf einmal so schlimm an einem dritten Diablo. Vor der Ankündigung desselben, darauf geb ich Dir Brief und Siegel, wäre bspw. bei Release von Sacred 2 oder Rise of the Argonauts irgendwann die obligatorische Diskussion hochgekocht, ob es ein würdiger Diablo-Nachfolger ist und wann denn endlich der wahre Nachfolger des unsterblichen Diablo 2 kommt. Okay, ist eine persönliche Unterstellung, aber faktisch ist nun eben dieser in der Mache und plötzlich nicht mehr gut genug.

Nur dieses Wechselhaftigkeit ärgert mich und veranlasst mich zu den vielen langen Posts, verstehst Du?
Mironator
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Beitrag von Mironator »

Du willst es nicht verstehen, kann es sein?

Um es mal auf den Punkt zu bringen. Recycling hin oder her, ist ja teilweise auch was schönes. Aber Blizzard hat bis auf Recycling nichts weiter vorzuweisen. Das wird kritisiert. Und das kann man nur mit einer neuen Franchise umgehen, bzw. neuen Wegen. Starcraft Ghost in Angriff zu nehmen, wie von mir auch hier schon angesprochen wäre ein Anfang.

Hauptsache was neues. Ob es nun nur ein neues Genre im selben Universum ist, oder gleich eine neue Franchise ist egal. Blizzard kann punkten mit qualitativen Spielen, dieses Potential muss einfach genutzt werden. Und finanziell können sie auch ein Flop verkraften. Nur muss man das Risiko eingehen.

Und Aussagen wie "Also ich könnte mir ja Folgendes vorstellen..." bringen nichts zur Diskussion. Nimm es wie es ist: wir sind Konsumenten. Da lässt sich nichts dran drehen.
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Hans_Wurst80
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Beitrag von Hans_Wurst80 »

Finanziell können sie einen Flop verkraften?! Verstehst Du das unter wirtschaftlichem Handeln? Niemand kann sich einen Flop leisten; sicherlich hat Blizzard auch aus solchen Erwägungen heraus SC: Ghost und Warcraft Adventures eingestellt. Ubisoft hat neue Wege probiert und ist z.B. mit Dark Messiah of Might and Magic finanziell mächtig auf die Schn**ze gefallen, obwohl es qualitativ und spielerisch top ist (hab es zu Hause stehen und es ist einer der besten "Shooter" der letzten Zeit).

Was ist das Problem, dass Blizzard nur Recycling vorzuweisen hat? Wem es nicht passt - es gibt doch hunderte von Spielefirmen "da draußen", die tausende von Spielen auf den Markt werfen und darunter sind sicher viele, die von den Blizzard-Konzepten abweichen. Der Fokus auf genau diese Firma mit einem "Hauptsache was Neues"-Statement ist schon irgendwie befremdlich. Blizzard punktet seit Jahren mit qualitativ hochwertigen Spielen und nutzt sein Potential, wenn auch, das geb ich zu, bei den bewährten Hausmarken. Aber wem das nicht passt, der muss es sich doch nicht antun.

Zudem: Blizzard HAT, auch wenn es schon eine Weile her sein mag, eine neue Franchise in einem bekannten Universum entwickelt - World of Warcraft (Rollenspiel in Strategieuniversum). Jetzt heißt es: Der Drops ist gelutscht, wir wollen was ganz Anderes. Aber auch wenn es Dir nicht passt, wird mit Sicherheit, solange noch Millionen Zocker Monatsgebühren zahlen, die ganze Sache ausgeschlachtet werden. So eine Melkkuh lässt sich KEIN Unternehmen entgehen. Bei Diablo dürfte es dasselbe sein. Der Erfolg gibt Blizzard recht und sei mal ehrlich - sie haben schlicht keinen Grund, etwas Neues zu bringen... auch nicht, wenn sich drei Leute in einem Forum darüber aufregen.
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Mironator hat geschrieben:@Hans_Wurst80:
Mal davon abgesehen, dass das "blabla" von Arkune vielleicht sauerlich aufstoßen lässt, hat er im Grunde aber recht.
Leere Phrasen die der Diskussion in keinster Weise dienen und verallgemeinernde und unbegründete Anschuldigungen enthalten haben aber nichts anderes verdient.
Okay man könnte sie ignorieren aber dann entgeht einem die Chance seine Missgunst gegenüber diesem holen Geschwafel zu demonstrieren.

Beispiele und Vorschläge sind vollkommen irrelevant für die Kritik, würden die Diskussion auch nicht weiter bringen und sind schlussendlich auch noch Perlen für die Säue oder Scheiße für Gourmets je nach dem.
Mironator hat geschrieben:Du willst es nicht verstehen, kann es sein?
Exakt.

Wer meine Meinung zu StarCraft 2 usw. kennt der weiß wie falsch er liegt. Das bedauerliche ist das ich es sogar in diesem Topic erwähnte und er dennoch ignorant bleibt.

Möge er weiter mit seiner imaginären Heulsuse reden. Ich bin nicht gemeint und sehe auch sonst keinen.
In diesem Sinne: Ende.
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Hans_Wurst80
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Beitrag von Hans_Wurst80 »

Jetzt wein doch nicht gleich, kleiner Arkune. Was ich sehe, sind Verallgemeinerungen, der Bequemlichkeit halber rauskopierte und mit drei Worten kommentierte Bruchstücke und Drumrumgeseier. Antwortest auf NICHTS und denkst, nur weil Du mich niedermachst hast Du die dicksten Eier. Wer nicht vernünftig argumentieren kann, sollte es am besten gleich lassen. Du bist nicht gemeint? Ich sag Dir was Kleiner: Es bist NUR Du gemeint. Ich wollte eine vernünftige Diskussion, wie sie mit Mironator auch möglich war, aber bei Dir ist Hopfen und Malz verloren. Also halt Dich am besten raus und noch ein Tipp: Hände weg von den Drogen! Bye bye
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LinkeKollega
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Beitrag von LinkeKollega »

Sehen wir uns das ganze aus einer anderen Perspektive an:

Hans_Wurst80 siehst das ganze praktisch aus der Blizzard-Perspektive und hat vollkommen recht, wenn er meint, dass Blizzard keinen Grund hat, etwas neues anzufangen. Durch WoW verdienen sie sich eine goldene Nase, genauso wie durch Diablo Starcraft, Warcraft etc.

Arkune ist allerdings einer dieser User, denen anscheinend die Fortsetzungen auf die Nerven gehen. Das kennen wir ja von EA und Konsorten. Aber was wird passieren? Ich bin sicher, dass so lange solche Leute wir Arkune sich Diablo kaufen, was er auch sicher tun wird, es für Blizzard kein Grund besteht neue Innovationen zu bringen. Die einzige wirksame Methode so etwas heraufzuzwingen wäre ein Boykott, wasm na aber doch um Himmels Willen nicht zulassen kann. Denn Diablo ist doch super.

Diese Postings sind praktisch für nichts.
"Ich will was neues, aber ich mag auch das alte"

Der Mensch ist größenwahnsinnig. Immer etwas neues, immer etwas anderes, so lautet die Devise. Auch wenn ich Arkune & Co. in dem Sinne zustimme, dass Blizzard derzeit wirklich nichts Anderes als Fortsetzungen fabriziert, müssen diese Leute doch auch im Stande sein, sich die Lage aus einer halbwegs neutralen Perspektive anzusehen. Das schaut so aus: Diablo ist einfach fantastisch, die Serie feiert weltweiten Erfolg, jeder oder zumindest fast jeder spielt es gerne. Es ist klar, dass an einem gewissen Punkt dann der Wunsch nach etwas neuem kommt. Doch warum etwas neues wenn man altbewährtes haben kann, noch dazu wenn das schon fast garantiert ein tolles Spiel wird? Die Sequels werden natürlich gekauft.

Was ich sagen will, ist dass der Wunsch nach etwas Neuem ganz natürlich ist. Jedoch wenn man auch mit dem Alten zufrieden ist, was man zwar nicht wirklich herauslesen kann, aber höchstwahrscheinlich der Fall ist, besteht kein Grund für etwas Neues, schon gar nicht für den Hersteller.

~ Man kann nicht alles haben ~

~ Man sollte vorsichtig sein mit dem was man sich wünscht, denn der Wunsch könnte in Erfüllung gehen ~

So long
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Beitrag von Arkune »

LinkeKollega hat geschrieben:was er auch sicher tun wird
Ich würde darauf nicht wetten, es könnte sehr gut sein dass du dein Geld verlierst.
LinkeKollega hat geschrieben:müssen diese Leute doch auch im Stande sein, sich die Lage aus einer halbwegs neutralen Perspektive anzusehen.
Wie kommst du darauf dass wir das nicht tun?
LinkeKollega hat geschrieben:was man zwar nicht wirklich herauslesen kann
Dann lern lesen:
Arkune hat geschrieben:Ich kann diese Kritik durchaus nachvollziehen finde es aber als StarCraft-Fan nicht so schlimm da ich ja mit dem 2 Teil des bisher besten RTS bedient werde.
LinkeKollega hat geschrieben:besteht kein Grund für etwas Neues, schon gar nicht für den Hersteller.
Ihr und euer reiner Kapitalismus, eure Ansichten sind so veraltet ihr merkt es noch nicht mal mehr.
Selbst wenn man nur kapitalistisch denkt gibt es Gründe es zu tun: Mit einer neuen Marke könnten sie neue Genres erschließen und auch dort Erfolge feiern und ihre Markposition ausbauen. Sie könnten neue Kundenkreise in einem Genre erschließen durch den Wechsel eines Szenarios etc.
Lässt man den Kapitalismus bei Seite können sie in einer neuen Marke experimentieren oder ausgefallene Ideen verwirklichen die nicht in die Welten der bisherigen passen. Sie können ihrer Kreativität und ihrem Ehrgeiz freien Lauf lassen visuell wie in Spielmechanismen und Universum.

Und verwechsel das mal nicht mit einer Evolution des Gameplays oder innovativen Ergänzungen dessen. Derlei kann auch in bestehenden Serien vonstattengehen wie Diablo 3 oder StarCraft 2 selbst beweisen.
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LinkeKollega
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Beitrag von LinkeKollega »

Arkune hat geschrieben:Wie kommst du darauf dass wir das nicht tun?
Dein Standpunkt ist der des Durchschnittskonsumenten, Blizzards Standpunkt ist ein ganz anderer. Unter neutralem Standpunkt verstehe ich etwas dazwischen.
Arkune hat geschrieben:Ihr und euer reiner Kapitalismus, eure Ansichten sind so veraltet ihr merkt es noch nicht mal mehr.
Selbst wenn man nur kapitalistisch denkt gibt es Gründe es zu tun: Mit einer neuen Marke könnten sie neue Genres erschließen und auch dort Erfolge feiern und ihre Markposition ausbauen. Sie könnten neue Kundenkreise in einem Genre erschließen durch den Wechsel eines Szenarios etc.
Lässt man den Kapitalismus bei Seite können sie in einer neuen Marke experimentieren oder ausgefallene Ideen verwirklichen die nicht in die Welten der bisherigen passen. Sie können ihrer Kreativität und ihrem Ehrgeiz freien Lauf lassen visuell wie in Spielmechanismen und Universum.

Und verwechsel das mal nicht mit einer Evolution des Gameplays oder innovativen Ergänzungen dessen. Derlei kann auch in bestehenden Serien vonstattengehen wie Diablo 3 oder StarCraft 2 selbst beweisen.
Die Sache ist nur, bei neuen Franchises ist immer ein Risikofaktor vorhanden. Egal ob bei EA, Ubisoft, Microsoft, Blizzard, usw...

Was sich dann schlecht auf den "Kapitalismus" auswirken kann. Das wollen Blizzard derzeit nicht riskieren, da möglicherweise noch keine Idee vorhanden ist, die wirklich eine Revolution/ ein garantierter Erfolg wäre. Das kann sich später natürlich ändern, aber derzeit schaut es nicht danach aus.