Wer den Vorgänger kennt weiß was Ihn erwartet....Stalkingwolf hat geschrieben: ↑04.11.2017 20:03 Gerade das Video https://www.youtube.com/watch?v=QesNU8CkW2A angeschaut.
Hab das Spiel erstmal von der Liste genommen.
UI zu groß. Musik IMO unpassende, das gelaber in den Kämpfen ist ja extrem lästig.
Das herumgerennne kommt einem wie ein MMO vor.
Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
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Robbycoloni
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
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DEMDEM
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Ach, das Leben des Brian, eine unendliche Quelle an Counter-Strike-Sprüchen
"Kann es sein, dass Weibsvolk anwesend ist?" und "Wer war's, wer hat den ersten Stein geworfen?".
https://www.youtube.com/watch?v=ONT-pDGxrtM
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DEMDEM
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Ehrlich gesagt fasst das so ungefähr meine Erfahrung mit Xenoblade Chronicles X zusammen.Stalkingwolf hat geschrieben: ↑04.11.2017 20:03 Gerade das Video https://www.youtube.com/watch?v=QesNU8CkW2A angeschaut.
Hab das Spiel erstmal von der Liste genommen.
UI zu groß. Musik IMO unpassende, das gelaber in den Kämpfen ist ja extrem lästig.
Das herumgerennne kommt einem wie ein MMO vor.
Vorallem die Eigenheit der Japaner, nicht nur in Xenoblade Chronicles, sondern auch in allen anderen JRPGs, die Ambiente-Musik immer mit der absolut generischen Kampfmusik zu unterbrechen.
- Stalkingwolf
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Vor allem hier sogar, wenn man nicht mal im Kampf ist. wenn man an Gegnern vorbei rennt, ändert sich ständig die Musik.
- EllieJoel
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Noch nicht mal mit Odyssey fertig und dann kommt schon der nächste First Party Kracher. Bravo. Sieht richtig genial aus das Ding. Das perfekte RPG zum mitnehmen.
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yopparai
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Die ändert sich genau dann, wenn man Aggro von einem hat. Ist also quasi das Alarmsignal, dass man gleich aufs Maul bekommt.Stalkingwolf hat geschrieben: ↑04.11.2017 20:56 Vor allem hier sogar, wenn man nicht mal im Kampf ist. wenn man an Gegnern vorbei rennt, ändert sich ständig die Musik.
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DEMDEM
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Normalerweise würden simple Jingles dafür reichen, dafür sind ja die japanischen Spiele auch bekannt, für ihre generischen und auf Dauer auf die Nerven gehenden Jingles. Wenn man aber richtig gut sein will, kann man jeden Gegnertypen eigene Sound-Reaktionen geben, wenn sie auf jemanden Aggro sind, zum Beispiel ein grunzen (bei Wildleben halt typischen zu den Tieren passende Geräusche), das Hören vom Ziehen einer Waffe bei homanoiden Gegnern etc. Aber das würde natürlich den Aufwand etwas erhöhen, da man für jeden Gegnertyp eigene Assets entwickeln müsste.yopparai hat geschrieben: ↑04.11.2017 21:29Die ändert sich genau dann, wenn man Aggro von einem hat. Ist also quasi das Alarmsignal, dass man gleich aufs Maul bekommt.Stalkingwolf hat geschrieben: ↑04.11.2017 20:56 Vor allem hier sogar, wenn man nicht mal im Kampf ist. wenn man an Gegnern vorbei rennt, ändert sich ständig die Musik.
In der primitivsten Form, aber nicht nerven, würde es auch einfach ausreichen, wenn das Kampf-UI aufploppt.
Die Musikunterbrechung finde ich aber die schlechteste Option. Zumal die Kampfmusik wirklich nicht viel hergibt (in X und im zweiten Teil anscheinend auch nicht).
Aber das ist jetzt nicht nur Kritik an Xenoblade Chronicles, sondern ist insgesamt ein Punkt, wo die Japaner den Westen noch weiter hinterherhängen, was einfach nur Sounddesign angeht.
Kleiner Edit:
Oder man erstellt unterschiedliche, an die Regionen angepasste und daher an die Ambiente-Musik angelehnte, Kampfmusik, so dass die Unterbrechung nicht wie mit dem Kopf durch die Wand daherkommt.
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yopparai
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Jo, das ist generell eine Eigenschaft japanischer RPGs. Ich mag‘s lieber so.
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Redshirt
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Für dich mag das ein Nachteil sein. Für andere, mich eingeschlossen, nicht. Ich halte es für vermessen, die eine Variante wie selbstverständlich als Fortschritt zu sehen. Sei doch so nett und erlaube anderen Leuten mit anderen Geschmäckern andere Arten von Musik- und Sounddesign.DEMDEM hat geschrieben: ↑04.11.2017 21:35 [...]
Die Musikunterbrechung finde ich aber die schlechteste Option. Zumal die Kampfmusik wirklich nicht viel hergibt (in X und im zweiten Teil anscheinend auch nicht).
Aber das ist jetzt nicht nur Kritik an Xenoblade Chronicles, sondern ist insgesamt ein Punkt, wo die Japaner den Westen noch weiter hinterherhängen, was einfach nur Sounddesign angeht.
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DEMDEM
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Wenn ihr die Wahl hättet und in Xenoblade einstellen könntet, wie ihr den Wechsel zwischen den normalen Ambiente und der Kampfmusik haben wollt, ihr würdet trotzdem den "typischen" Modus wählen? Nichts gegen euren Musikgeschmack, aber wenn es besser geht, und ich denke, dass ich dabei definitiv nicht zu vermessen bin, warum nicht? Ein bisschen mehr Qualität schadet nie. Es ist ja jetzt nicht so, dass das in irgendeiner Weise das Spiel grundsätzlich verändern würde.
Das JRPG-Genre hat sicherlich aktuell eine kleine Renaissance, aber es hatte doch schon seinen Grund, warum das JRPG über die Jahre an Popularität im Westen verloren hat. Es gibt ja nun wirklich nicht wenige Stimmen, die sagen, dass sie, obwohl sie früher JRPGS drauf und drunter gespielt haben, heute nicht mehr viel mit den Genre anfangen können. Generell wird dem JRPG-Genre ein gewissen Grad Verstaubheit attestiert.
Ihr mögt das nicht sehen, oder mögt gerade deswegen JRPGs, aber so wie ihr eure Meinung habt, gibt es auch andere mit einer anderen Meinung. Diese Karte kann ich also genau so spielen.
Das JRPG-Genre hat sicherlich aktuell eine kleine Renaissance, aber es hatte doch schon seinen Grund, warum das JRPG über die Jahre an Popularität im Westen verloren hat. Es gibt ja nun wirklich nicht wenige Stimmen, die sagen, dass sie, obwohl sie früher JRPGS drauf und drunter gespielt haben, heute nicht mehr viel mit den Genre anfangen können. Generell wird dem JRPG-Genre ein gewissen Grad Verstaubheit attestiert.
Ihr mögt das nicht sehen, oder mögt gerade deswegen JRPGs, aber so wie ihr eure Meinung habt, gibt es auch andere mit einer anderen Meinung. Diese Karte kann ich also genau so spielen.
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Redshirt
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Du kannst deine Meinung haben. Ich tue aber nicht so, als sei meine besser bzw. fortschrittlicher als deine. Das ist entscheidend. In Xenoblade Chronicles 1 fand ich die Kampfmusiken beispielsweise so großartig, dass ich um nichts in der Welt darauf hätte verzichten wollen.DEMDEM hat geschrieben: ↑04.11.2017 21:52 Wenn ihr die Wahl hättet und in Xenoblade einstellen könntet, wie ihr den Wechsel zwischen den normalen Ambiente und der Kampfmusik haben wollt, ihr würdet trotzdem den "typischen" Modus wählen? Nichts gegen euren Musikgeschmack, aber wenn es besser geht, und ich denke, dass ich dabei definitiv nicht zu vermessen bin, warum nicht? Ein bisschen mehr Qualität schadet nie. Es ist ja jetzt nicht so, dass das in irgendeiner Weise das Spiel grundsätzlich verändern würde.
Das JRPG-Genre hat sicherlich aktuell eine kleine Renaissance, aber es hatte doch schon seinen Grund, warum das JRPG über die Jahre an Popularität im Westen verloren hat. Es gibt ja nun wirklich nicht wenige Stimmen, die sagen, dass sie, obwohl sie früher JRPGS drauf und drunter gespielt haben, heute nicht mehr viel mit den Genre anfangen können. Generell wird dem JRPG-Genre ein gewissen Grad Verstaubheit attestiert.
Ihr mögt das nicht sehen, oder mögt gerade deswegen JRPGs, aber so wie ihr eure Meinung habt, gibt es auch andere mit einer anderen Meinung. Diese Karte kann ich also genau so spielen.
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yopparai
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
@DEMDEM: Da du „ihr“ schreibst, fühl ich mich mal mit angesprochen. Punkt 1: Ja, würde die klassische Variante wählen und empfinde sie nicht als minderwertig. Oder anders gesagt, ich halte deinen Vorschlag nicht für besser, er löst kein Problem, das ich hätte. Die Kampfmusiken in X1 (es waren ja mehrere) empfand ich auch alles andere als generisch und den Reviews damals nach zu urteilen und der Reputation des OST nach steh ich damit zumindest nicht ganz allein. Und zweitens: Deine Meinung dazu ist für mich aber natürlich auch kein Problem, das kann man sicher so sehen. Mit Fortschritt hat das meiner Ansicht nach aber weniger zu tun. Es sind unterschiedliche Designphilosophien und ich bin halt seit vielen vielen Jahren immer der japanischen näher gewesen, westliche RPGs haben mich sehr selten mal packen können, auch wenn ich es seit Baldur‘s Gate II immer wieder mal versucht hab. Zuletzt mit Witcher 3. Sicher eines der besseren Spiele und definitiv alles andere als ein Fehlkauf, aber durchgespielt hab ich‘s halt auch nie. Skyrim wird das nächste sein. Bei Xenoblade würde ich sogar ein rundenbasiertes System bevorzugen. Aber so ist das Spiel halt nicht geplant, es ist eben mehr ein Singleplayer-MMO. Und als solches funktioniert es durchaus. Also Geschmackssache, alles gut.
Es gibt übrigens auch JRPG-Reihen ohne Kampfthema, z.B. Ys. Bei Ys kommt aber dazu, dass es ein rein actionbasiertes Kampfsystem hat, man kloppt sich halt so durch. Würde da bei jedem Gegner die Musik wechseln, dann wär das alle drei Sekunden. Entsprechend ist die normale Musik bei Ys auch meist etwas aufpeitschender als in anderen JRPGs. Xenoblade hat ja ziemlich lange Explorationsphasen und die meisten Gegner interessieren sich ja nichtmal für einen, solang man ihnen nicht ans Bein pinkelt.
Es gibt übrigens auch JRPG-Reihen ohne Kampfthema, z.B. Ys. Bei Ys kommt aber dazu, dass es ein rein actionbasiertes Kampfsystem hat, man kloppt sich halt so durch. Würde da bei jedem Gegner die Musik wechseln, dann wär das alle drei Sekunden. Entsprechend ist die normale Musik bei Ys auch meist etwas aufpeitschender als in anderen JRPGs. Xenoblade hat ja ziemlich lange Explorationsphasen und die meisten Gegner interessieren sich ja nichtmal für einen, solang man ihnen nicht ans Bein pinkelt.
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DEMDEM
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Häng dich doch nicht so weit an der Begrifflichkeit des Fortschrittes, wenn du daraus eine Unterwürfigkeit/Minderwertigkeit ableitest, weil du einer anderen Meinung bist.Redshirt hat geschrieben: ↑04.11.2017 22:07Du kannst deine Meinung haben. Ich tue aber nicht so, als sei meine besser bzw. fortschrittlicher als deine. Das ist entscheidend. In Xenoblade Chronicles 1 fand ich die Kampfmusiken beispielsweise so großartig, dass ich um nichts in der Welt darauf hätte verzichten wollen.DEMDEM hat geschrieben: ↑04.11.2017 21:52 Wenn ihr die Wahl hättet und in Xenoblade einstellen könntet, wie ihr den Wechsel zwischen den normalen Ambiente und der Kampfmusik haben wollt, ihr würdet trotzdem den "typischen" Modus wählen? Nichts gegen euren Musikgeschmack, aber wenn es besser geht, und ich denke, dass ich dabei definitiv nicht zu vermessen bin, warum nicht? Ein bisschen mehr Qualität schadet nie. Es ist ja jetzt nicht so, dass das in irgendeiner Weise das Spiel grundsätzlich verändern würde.
Das JRPG-Genre hat sicherlich aktuell eine kleine Renaissance, aber es hatte doch schon seinen Grund, warum das JRPG über die Jahre an Popularität im Westen verloren hat. Es gibt ja nun wirklich nicht wenige Stimmen, die sagen, dass sie, obwohl sie früher JRPGS drauf und drunter gespielt haben, heute nicht mehr viel mit den Genre anfangen können. Generell wird dem JRPG-Genre ein gewissen Grad Verstaubheit attestiert.
Ihr mögt das nicht sehen, oder mögt gerade deswegen JRPGs, aber so wie ihr eure Meinung habt, gibt es auch andere mit einer anderen Meinung. Diese Karte kann ich also genau so spielen.
Der Grund, warum JRPGs diesen typischen Sounddesign haben, liegt ja vielmehr in der konservativen Aufbau eines JRPGs begründet und das ein Gros an JRPG-Entwickler sich dieses Schema bedienen. Das ist doch auch schon alles. Es ist keine gezielte Entscheidung gegen eine Änderung dieser Herangehensweise, sie wird nur einfach von vielen erst gar nicht in Betracht gezogen, weil, meines Gefühls nach, sich die Entwickler zusehr darauf konzentrieren JRPGs nach einer typischen Checkliste zu designen. Weil JRPGs nun mal so zu sein haben und die es einfach gar nicht anders kennen.
Da würde ich mir dann etwas mehr Mut wünschen. Das würde vielleicht auch dazu führen, dass sich JRPGs nicht nur im Sounddesign weiter entwickeln (und bitte leite daraus nicht schon wieder irgendwelche falschen Schlüsse ab), sondern vielleicht auch auch konzeptionell, wie die Spielwelt aufgebaut ist und wie man die Spielwelt "erforscht".
Nintendo wurde doch erst für Zelda von allen, auch euch, gelobt, dass sie endlich mit alten Traditionen gebrochen haben. Der Produzent von BotW hat sogar zugegeben, dass es erst die Neulinge im Team waren, die gefragt haben, warum man bestimmte Sachen in Zelda macht und warum man sie nicht anders macht. Er hat eingesehen, dass das keine gezielten Designentscheidungen gewesen sind, sondern man es einfach nur so gemacht hat, weil man es schon immer so gemacht hat, zum Beispiel bezüglich der Sprung-Taste bzw. des Fehlen solcher in den vorigen Teilen.
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Redshirt
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Ich hänge mich an nichts auf. Ich lege nur Wert auf eine korrekte und differenzierte Ausdrucksweise. Nach meinem Empfinden werden subjektive Meinungen zu oft mit vermeintlich "objektiven Fakten" gleichgesetzt. Nichts für ungut, wenn das nicht deine Absicht war.DEMDEM hat geschrieben: ↑04.11.2017 22:52Häng dich doch nicht so weit an der Begrifflichkeit des Fortschrittes, wenn du daraus eine Unterwürfigkeit ableitest, weil du einer anderen Meinung bist.Redshirt hat geschrieben: ↑04.11.2017 22:07Du kannst deine Meinung haben. Ich tue aber nicht so, als sei meine besser bzw. fortschrittlicher als deine. Das ist entscheidend. In Xenoblade Chronicles 1 fand ich die Kampfmusiken beispielsweise so großartig, dass ich um nichts in der Welt darauf hätte verzichten wollen.DEMDEM hat geschrieben: ↑04.11.2017 21:52 Wenn ihr die Wahl hättet und in Xenoblade einstellen könntet, wie ihr den Wechsel zwischen den normalen Ambiente und der Kampfmusik haben wollt, ihr würdet trotzdem den "typischen" Modus wählen? Nichts gegen euren Musikgeschmack, aber wenn es besser geht, und ich denke, dass ich dabei definitiv nicht zu vermessen bin, warum nicht? Ein bisschen mehr Qualität schadet nie. Es ist ja jetzt nicht so, dass das in irgendeiner Weise das Spiel grundsätzlich verändern würde.
Das JRPG-Genre hat sicherlich aktuell eine kleine Renaissance, aber es hatte doch schon seinen Grund, warum das JRPG über die Jahre an Popularität im Westen verloren hat. Es gibt ja nun wirklich nicht wenige Stimmen, die sagen, dass sie, obwohl sie früher JRPGS drauf und drunter gespielt haben, heute nicht mehr viel mit den Genre anfangen können. Generell wird dem JRPG-Genre ein gewissen Grad Verstaubheit attestiert.
Ihr mögt das nicht sehen, oder mögt gerade deswegen JRPGs, aber so wie ihr eure Meinung habt, gibt es auch andere mit einer anderen Meinung. Diese Karte kann ich also genau so spielen.
Der Grund, warum JRPGs diesen typischen Sounddesign haben, liegt ja vielmehr in der konservativen Aufbau eines JRPGs begründet und das ein Gros an JRPG-Entwickler sich dieses Schema bedienen. Das ist doch auch schon alles. Es ist keine gezielte Entscheidung gegen eine Änderung dieser Herangehensweise, sie wird nur einfach von vielen erst gar nicht in Betracht gezogen, weil, meines Gefühls nach, sich die Entwickler zusehr darauf konzentrieren JRPGs nach einer typischen Checkliste zu designen. Weil JRPGs nun mal so zu sein haben und die es einfach gar nicht anders kennen.
Da würde ich mir dann etwas mehr Mut wünschen. Das würde vielleicht auch dazu führen, dass sich JRPGs nicht nur im Sounddesign weiter entwickeln (und bitte leite daraus nicht schon wieder irgendwelche falschen Schlüsse ab), sondern vielleicht auch auch konzeptionell, wie die Spielwelt aufgebaut ist und wie man die Spielwelt "erforscht".
Nintendo wurde doch erst für Zelda von allen, auch euch, gelobt, dass sie endlich mit alten Traditionen gebrochen haben. Der Produzent von BotW hat sogar zugegeben, dass es erst die Neulinge im Team waren, die gefragt haben, warum man bestimmte Sachen in Zelda macht und warum man sie nicht anders macht. Er hat eingesehen, dass das keine gezielten Designentscheidungen gewesen sind, sondern man es einfach nur so gemacht hat, weil man es schon immer so gemacht hat, zum Beispiel bezüglich der Sprung-Taste bzw. des Fehlen solcher in den vorigen Teilen.
Nichtsdestotrotz bleibt es in meinen Augen dabei, dass da unterschiedliche Philosphien und Geschmäcker am Werk sind. Manche Dinge haben sich etabliert und wurden beibehalten, weil sie auf ihre Art auch einfach funktioniert haben. Weil sie Struktur und Ordnung geben, die manch einem vielleicht auch gut gefällt. Man kann meinetwegen "Mut" beweisen und sich im Stil anderen Genrevertretern angleichen - aber ehrlich gesagt bin ich sehr froh darum, dass ein Skyrim anders ist als ein Xenoblade und dass ein Witcher 3 anders ist als ein FInal Fantasy. So ist für jeden etwas dabei. In meinen Augen erleben wir ohnehin schon eine zu starke Konsolidierung der Genres, Stilrichtungen, etc.
Vielleicht ist die Art, wie ein Xenoblade sich audiovisuell präsentiert, nicht nach deinem Geschmack. Ist natürlich schade. Aber dafür gefällt es jemand anderem umso mehr. Skyrim hat mich oft gelangweilt oder frustriert zurückgelassen, aber ich komme gut damit klar, dass es den Nerv vieler anderen genau getroffen hat.
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DEMDEM
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Re: Xenoblade Chronicles 2: Nintendo-Direct-Präsentation findet am 7. November statt
Fortschritt ist, wenn man versucht sich weiter zu entwickeln. Dabei muss man nicht mal bekannte Strukturen aufbrechen, niemand verlangt von einen typischen JRPG-Spiel, dass es wie Skyrim wird, zumal gerade Skyrim viele Mängel ausgerechnet in der Qualität hat und alles andere als "fortschrittlich ist", böse Zungen würden vom Gegenteil sprechen.
Ein JRPG darf ruhig weiter ein JRPG sein, immerhin erwartet man von einem JRPG auch bestimmte Sachen. Das heißt aber nicht, dass es sich nicht weiter entwickeln braucht. Gerade die Stagnation im Genre ist doch der Grund, warum JRPGs mehr und mehr Nische werden und den riesen Erfolgswellen von Spielen wie Skyrim, Fallout und The Witcher 3 nicht mal ansatzweise hinterherkommen.
Und ja, Stagnation ist nun mal das Wort für Stillstand, was ein Gegenteil von Fortschritt ist.
Und ich denke eben nicht, dass es in dem Falle eine Frage der Philosophie ist. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass sich gerade bei JRPGs zu oft einer 08/15-Schablone bedient wird, weshalb sich soviele JRPGs auch so dermaßen im Aufbau ähneln. Das zieht sich sogar bis zur typischen JRPG-Charakterzeichnung durch, es gibt den typischen Sunny-Typ, den typischen Emo-Typ, die typischen Kinder-Chars, etc. pp.
Und nein, es kann und darf einfach nicht der Anspruch eines Spieleentwicklers sein, sich der selben Schablone immer und immer wieder zu bedienen. Das ist keine Philosophie, das ist einfach nur Faulheit.
Drehen wir doch mal das Blatt und schauen uns den typischen Triipple-A-Spiel im Westen an, vorallem Spiele wie CoD und die typischen Ubisoft-OW. Wie oft kommt denn da der Vorwurf, dass sich die Reihen zu wenig weiter entwickeln und die Entwickler zu faul und zu scheu sind, neue Sachen zu probieren und warum wird ausgerechnet jetzt AC: Origins dafür von vielen AC-Fans gefeiert, endlich mal wieder neuen Schwung in die Serie zu bringen? Weil man Neues versucht hat.
Nochmal ein kleiner Nachtrag:
Es ist ja nicht so, als ob sich JRPGs überhaupt nicht weiterentwickelt hätten. Gerade Xenoblade ist ja gerade ein gutes Beispiel, das sich schon sehr an westliche RPGs orientiert hat mit seiner Offenheit. Leider hat es auch die typischen Questprobleme mit übernommen.
Ehrlich gesagt könnten in manchen Bereichen JRPGs ruhig etwas konservativer sein, nur den qualitativen Anspruch darf man langsam etwas erhöhen und bestimmte Designentscheidungen aus der Vergangenheit hinterfragen, ob sie in der heutigen Zeit überhaupt noch jemand braucht.
Der Grund, warum mir Xenoblade Chronicles X nicht so gefallen hat, hatte weniger nun mit der Musik zu tun, auch wenn mir die Kampfmusik nach wie vor schlicht weg nicht gefällt, ich persönlich fand das Spiel zu großen Teilen nur halt langweilig. Ich hätte mir da lieber etwas mehr Linearität zum Beispiel gewünscht, dafür halt etwas mehr Spannung.
Ein JRPG darf ruhig weiter ein JRPG sein, immerhin erwartet man von einem JRPG auch bestimmte Sachen. Das heißt aber nicht, dass es sich nicht weiter entwickeln braucht. Gerade die Stagnation im Genre ist doch der Grund, warum JRPGs mehr und mehr Nische werden und den riesen Erfolgswellen von Spielen wie Skyrim, Fallout und The Witcher 3 nicht mal ansatzweise hinterherkommen.
Und ja, Stagnation ist nun mal das Wort für Stillstand, was ein Gegenteil von Fortschritt ist.
Und ich denke eben nicht, dass es in dem Falle eine Frage der Philosophie ist. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass sich gerade bei JRPGs zu oft einer 08/15-Schablone bedient wird, weshalb sich soviele JRPGs auch so dermaßen im Aufbau ähneln. Das zieht sich sogar bis zur typischen JRPG-Charakterzeichnung durch, es gibt den typischen Sunny-Typ, den typischen Emo-Typ, die typischen Kinder-Chars, etc. pp.
Und nein, es kann und darf einfach nicht der Anspruch eines Spieleentwicklers sein, sich der selben Schablone immer und immer wieder zu bedienen. Das ist keine Philosophie, das ist einfach nur Faulheit.
Drehen wir doch mal das Blatt und schauen uns den typischen Triipple-A-Spiel im Westen an, vorallem Spiele wie CoD und die typischen Ubisoft-OW. Wie oft kommt denn da der Vorwurf, dass sich die Reihen zu wenig weiter entwickeln und die Entwickler zu faul und zu scheu sind, neue Sachen zu probieren und warum wird ausgerechnet jetzt AC: Origins dafür von vielen AC-Fans gefeiert, endlich mal wieder neuen Schwung in die Serie zu bringen? Weil man Neues versucht hat.
Nochmal ein kleiner Nachtrag:
Es ist ja nicht so, als ob sich JRPGs überhaupt nicht weiterentwickelt hätten. Gerade Xenoblade ist ja gerade ein gutes Beispiel, das sich schon sehr an westliche RPGs orientiert hat mit seiner Offenheit. Leider hat es auch die typischen Questprobleme mit übernommen.
Ehrlich gesagt könnten in manchen Bereichen JRPGs ruhig etwas konservativer sein, nur den qualitativen Anspruch darf man langsam etwas erhöhen und bestimmte Designentscheidungen aus der Vergangenheit hinterfragen, ob sie in der heutigen Zeit überhaupt noch jemand braucht.
Der Grund, warum mir Xenoblade Chronicles X nicht so gefallen hat, hatte weniger nun mit der Musik zu tun, auch wenn mir die Kampfmusik nach wie vor schlicht weg nicht gefällt, ich persönlich fand das Spiel zu großen Teilen nur halt langweilig. Ich hätte mir da lieber etwas mehr Linearität zum Beispiel gewünscht, dafür halt etwas mehr Spannung.
Zuletzt geändert von DEMDEM am 04.11.2017 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
