Richtig, das ist in Deutschland mittlerweile sehr entspannt. Bis auf die Nazi-Symbolik.EllieJoel hat geschrieben: ↑16.03.2017 13:07Es ist hier überhaupt nicht mehr schlimm.. Wird so gut wie kein Spiel mehr Indiziert. Auch Outlast 2 wird hier sein ab18 kriegen und fertig.adlerfront hat geschrieben: ↑16.03.2017 11:38 Ist doch herrlich zu wissen, dass es in manchen Ländern noch schlimmer ist als hier![]()
Outlast 2: Australien verweigert Alterseinstufung, vorerst keine Veröffentlichung möglich
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Knarfe1000
- Beiträge: 1947
- Registriert: 20.01.2010 10:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Outlast 2: Australien verweigert Alterseinstufung, vorerst keine Veröffentlichung möglich
- Buckeye
- Beiträge: 281
- Registriert: 28.03.2012 03:01
- Persönliche Nachricht:
Re: Outlast 2: Australien verweigert Alterseinstufung, vorerst keine Veröffentlichung möglich
Ist das UR-Gears vom PC / 360 mitlerweile freigegeben? Die anderen Teile weiss ich, sowie das Remake ja sowieso, aber der aller erste? Frage nur weil ich es echt nicht weiss.The_Outlaw hat geschrieben: ↑16.03.2017 19:21Wo haben wir denn noch Gründe, uns zu beschweren? Abgesehen von Hakenkreuzen wurde doch etwa mit Dead Space eindeutig ein positiver Trend dahingehend eingeläutet. Bestes Beispiel sind die Gears of War-Teile, die inzwischen auch kein Problem mehr darstellen.adlerfront hat geschrieben: ↑16.03.2017 11:38 Ist doch herrlich zu wissen, dass es in manchen Ländern noch schlimmer ist als hier![]()
- Randall Flagg78
- Beiträge: 2145
- Registriert: 27.12.2012 13:15
- Persönliche Nachricht:
Re: Outlast 2: Australien verweigert Alterseinstufung, vorerst keine Veröffentlichung möglich
In Australien scheint es, im Gegensatz zu uns hier, nicht wirklich voran zu gehen. Hier ist es deutlich besser geworden. Das erste Mal, wo es mir so richtig aufgefallen ist, war bei Mortal Combat.
Da bin ich ja fast vom Glauben abgefallen, dass sie das durchgelassen haben. Seitdem gab es doch eigentlich nichts mehr, was wirklich in der Zensur hängengeblieben ist.
Erfreulich. Wobei es immer noch ein weiter Weg ist, bis Spiele endlich nach den gleichen Kriterien beurteilt werden, wie Filme.
Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Allerdings sind die Spielermacher daran nicht ganz unschuldig.
Von Charakteren, wie einem Walter White, sind wir noch meilenweit entfernt. Oder wenn man sich mal GoT/Song of ice and fire anschaut.
Selbst eher unwichtige Nebencharaktere, wie ein Allisar Thorn sind dermaßen vielschichtig, dass jedes Videogame nur davon träumen kann.
Letztens habe ich mir The Walking Dead mal komplett angeschaut, nachdem ich vorher, Anfang der vierten Staffel, dass Interesse verloren hatte.
Dieses Mal habe ich irgendwie unter anderen Gesichtspunkten geschaut und was mich gefesselt hat, waren nicht die Gewalt, oder die Zombies, sondern wirklich die Protagonisten.
Die Entwicklung eines Rick Grimes ist wirklich großartig, wie ich finde. Das fiel mir beim ersten Mal nicht so auf. Vom Cop und gesetzestreuen, eher biederen Familienvater, hin zum eiskalten Killer.
Der Mann kennt ja wirklich überhaupt keine Grenzen, wenn es ums Überleben bzw, um die Gruppe geht. Während die anderen Mitglieder, der Gruppe, sich immer wieder mit dem Töten auseinandersetzen, Skrupel und Bedenken haben, reagiert Rick ohne zu zögern, auch ohne wirklich zu reflektieren.
Das ist schon bemerkenswert und wirf einige Sachen auf, über die sich das Nachdenken lohnt. Zumal er ja nun auf jemanden getroffen ist, der noch skrupelloser ist. Ich bin schon gespannt darauf, was das mit Rick letztlich machen wird und wie es sich auf seine Entwicklung auswirkt, wenn die Sache vorbei ist. Wann werden Spiele an so einem Punkt angekommen sein?
Überhaupt jemals?
Da bin ich ja fast vom Glauben abgefallen, dass sie das durchgelassen haben. Seitdem gab es doch eigentlich nichts mehr, was wirklich in der Zensur hängengeblieben ist.
Erfreulich. Wobei es immer noch ein weiter Weg ist, bis Spiele endlich nach den gleichen Kriterien beurteilt werden, wie Filme.
Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Allerdings sind die Spielermacher daran nicht ganz unschuldig.
Von Charakteren, wie einem Walter White, sind wir noch meilenweit entfernt. Oder wenn man sich mal GoT/Song of ice and fire anschaut.
Selbst eher unwichtige Nebencharaktere, wie ein Allisar Thorn sind dermaßen vielschichtig, dass jedes Videogame nur davon träumen kann.
Letztens habe ich mir The Walking Dead mal komplett angeschaut, nachdem ich vorher, Anfang der vierten Staffel, dass Interesse verloren hatte.
Dieses Mal habe ich irgendwie unter anderen Gesichtspunkten geschaut und was mich gefesselt hat, waren nicht die Gewalt, oder die Zombies, sondern wirklich die Protagonisten.
Die Entwicklung eines Rick Grimes ist wirklich großartig, wie ich finde. Das fiel mir beim ersten Mal nicht so auf. Vom Cop und gesetzestreuen, eher biederen Familienvater, hin zum eiskalten Killer.
Der Mann kennt ja wirklich überhaupt keine Grenzen, wenn es ums Überleben bzw, um die Gruppe geht. Während die anderen Mitglieder, der Gruppe, sich immer wieder mit dem Töten auseinandersetzen, Skrupel und Bedenken haben, reagiert Rick ohne zu zögern, auch ohne wirklich zu reflektieren.
Das ist schon bemerkenswert und wirf einige Sachen auf, über die sich das Nachdenken lohnt. Zumal er ja nun auf jemanden getroffen ist, der noch skrupelloser ist. Ich bin schon gespannt darauf, was das mit Rick letztlich machen wird und wie es sich auf seine Entwicklung auswirkt, wenn die Sache vorbei ist. Wann werden Spiele an so einem Punkt angekommen sein?
Überhaupt jemals?
Zuletzt geändert von Randall Flagg78 am 17.03.2017 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
- Randall Flagg78
- Beiträge: 2145
- Registriert: 27.12.2012 13:15
- Persönliche Nachricht:
Re: Outlast 2: Australien verweigert Alterseinstufung, vorerst keine Veröffentlichung möglich
Die Ultimate Edition, des ersten Teils, ist im Store der One erhältlich, soviel ich gesehen habe.Buckeye hat geschrieben: ↑17.03.2017 11:24Ist das UR-Gears vom PC / 360 mitlerweile freigegeben? Die anderen Teile weiss ich, sowie das Remake ja sowieso, aber der aller erste? Frage nur weil ich es echt nicht weiss.The_Outlaw hat geschrieben: ↑16.03.2017 19:21Wo haben wir denn noch Gründe, uns zu beschweren? Abgesehen von Hakenkreuzen wurde doch etwa mit Dead Space eindeutig ein positiver Trend dahingehend eingeläutet. Bestes Beispiel sind die Gears of War-Teile, die inzwischen auch kein Problem mehr darstellen.adlerfront hat geschrieben: ↑16.03.2017 11:38 Ist doch herrlich zu wissen, dass es in manchen Ländern noch schlimmer ist als hier![]()
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Outlast 2: Australien verweigert Alterseinstufung, vorerst keine Veröffentlichung möglich
Ich weiß nicht ob ich The Walking Dead als so gutes Beispiel für exzellentes Writing unterschreiben würde. Dass nicht die Zombies fesseln, sondern Protagonisten ist eigentlich typisch für das Genre, es hat sich in der Hinsicht mehr zur gewaltlastigen Soap Opera entwickelt, dauernd treten neue Konflikte auf, entweder aus der Protagonistentruppe oder sie werden damit überrascht. So ziemlich alles, wie auch die Handlungsweisen der Charaktere werden darum herumgestrickt. Dadurch wirkt das alles zwar schön düster, brutal und gesellschaftskritisch aber in meinen Augen auch erzwungen und künstlich. Dagegen ist Game of Thrones, vor allem in seiner Buchform Das Lied von Eis und Feuer auf einem ganz anderen Niveau, da hier einfach die Motive warum die Personen so handeln wie sie es tun und das was geschieht mehr in unserer Welt behaftet, sprich authentischer sind.
Insgesamt stimme ich aber zu, dass hier Videospiele noch einen langen Weg zu gehen haben. Es sind halt auch immer noch vor allem Spiele, mit recht festen Regeln aus denen es schwer ist auszubrechen. Man nehme Mass Effect als Beispiel. Ich kann mich nicht eine Stunde mit jemanden hinsetzen und reden, es hat ein starres Gerüst. Ich mache eine Mission, dann rede ich mit Person X und es öffnen sich Gesprächsmöglichen A B und C. Wenn die abgearbeitet sind, war es das bis Trigger Y, woraufhin sich erneut Gesprächsmöglichkeit A und B entwickeln. Solange der Trigger nicht aktiviert wird, werde ich abgewimmelt oder kann nur noch mal anhören, was ich schon kenne. Das ist natürlich alles nachvollziehbar, schließlich kann niemand soviel schreiben wie man in der Realität miteinander reden könnte, dafür wäre wohl schon eine KI notwendig aber Videospiele müssen auch noch daran arbeiten diese gefühlten Grenzen verschwimmen zu lassen, diese spieltechnischen Mechaniken zu verstecken. Und dazu kommt dann auch noch die grundsätzliche Schreibqualität, die auch noch deutlichen Besserungsbedarf hat.
TV-Serien haben sich seit den 80ern wirklich immens weit entwickelt, wobei gerade wohl die 90er hier das Fundament gelegt haben mit Serien wie Twin Peaks, Babylon 5, Akte X, The Next Generation und so weiter. Mit den Streaming in den letzten Jahren ist man sogar noch ein Stück weiter gegangen. Aber TV muss halt auch "nur" Geschichten erzählen, während Videospiele dagegen immer einen Spagat hinlegen müssen.
Insgesamt stimme ich aber zu, dass hier Videospiele noch einen langen Weg zu gehen haben. Es sind halt auch immer noch vor allem Spiele, mit recht festen Regeln aus denen es schwer ist auszubrechen. Man nehme Mass Effect als Beispiel. Ich kann mich nicht eine Stunde mit jemanden hinsetzen und reden, es hat ein starres Gerüst. Ich mache eine Mission, dann rede ich mit Person X und es öffnen sich Gesprächsmöglichen A B und C. Wenn die abgearbeitet sind, war es das bis Trigger Y, woraufhin sich erneut Gesprächsmöglichkeit A und B entwickeln. Solange der Trigger nicht aktiviert wird, werde ich abgewimmelt oder kann nur noch mal anhören, was ich schon kenne. Das ist natürlich alles nachvollziehbar, schließlich kann niemand soviel schreiben wie man in der Realität miteinander reden könnte, dafür wäre wohl schon eine KI notwendig aber Videospiele müssen auch noch daran arbeiten diese gefühlten Grenzen verschwimmen zu lassen, diese spieltechnischen Mechaniken zu verstecken. Und dazu kommt dann auch noch die grundsätzliche Schreibqualität, die auch noch deutlichen Besserungsbedarf hat.
TV-Serien haben sich seit den 80ern wirklich immens weit entwickelt, wobei gerade wohl die 90er hier das Fundament gelegt haben mit Serien wie Twin Peaks, Babylon 5, Akte X, The Next Generation und so weiter. Mit den Streaming in den letzten Jahren ist man sogar noch ein Stück weiter gegangen. Aber TV muss halt auch "nur" Geschichten erzählen, während Videospiele dagegen immer einen Spagat hinlegen müssen.
- Randall Flagg78
- Beiträge: 2145
- Registriert: 27.12.2012 13:15
- Persönliche Nachricht:
Re: Outlast 2: Australien verweigert Alterseinstufung, vorerst keine Veröffentlichung möglich
Ich meinte, bei TWD auch nicht das Writing, sondern eher die Entwicklung der Charaktere, hier im Speziellen Rick.SethSteiner hat geschrieben: ↑17.03.2017 12:03 Ich weiß nicht ob ich The Walking Dead als so gutes Beispiel für exzellentes Writing unterschreiben würde. Dass nicht die Zombies fesseln, sondern Protagonisten ist eigentlich typisch für das Genre, es hat sich in der Hinsicht mehr zur gewaltlastigen Soap Opera entwickelt, dauernd treten neue Konflikte auf, entweder aus der Protagonistentruppe oder sie werden damit überrascht...
Habe letztens mal mit einem Bekannten diskutiert, wann der Punkt kam, an dem sich Rick so verändert hat. Meiner Meinung nach war das auf Hershels Farm.
Als dieser in die Bar gefahren ist, um sich zu betrinken und Rick dort die beiden Typen umgelegt hat. Nebraska heißt die Folge.
Wie gesagt, mich fasziniert das schon. Die Szene fand ich übrigens großartig ausgearbeitet.
https://www.youtube.com/watch?v=ObVLstbq9XY&t=6s
Rick ist ein Beispiel. Bei anderen finde ich z.B. die Entwicklung nicht gelungen. Nehmen wir Carol. Die hätte ich als zweites in Kategorie "eiskalter Killer" eingeordnet.
Als Alexandria von diesen komischen Typen, mit dem W auf der Stirn, angegriffen wurde, ist sie eine Valkyre über das Schlachtfeld gezogen.
Und plötzlich kann sie nicht mehr töten und das alles geht ihr so furchtbar nahe? Und nun scheint es, als hätte sie sich das alles wieder anders überlegt.
Das fand ich auch nicht so berühmt. Morgan ist noch ein extrem spannender Charakter, ebenso wie Neegan, den ich aber auch von der schauspielerischen Leistung her, großartig finde, neben seinen Wesenszügen.
Wie gesagt, mich fasziniert vor allem die Entwicklung der Leute, die Handlung ist nicht wirklich preisverdächtig. Ich finde z.B. das Zombies sehr zu Nebensache verkommen sind, die man einfach nur noch im Vorbeigehen beseitigt und die ansonsten eher lästig bzw. schmückendes Beiwerk sind.
Im Prinzip geht es doch eh nur noch um die gesellschaftliche Entwicklung, was ich aber ohnehin viel spannender finde.
Das stimmt. Andererseits könnte man aber argumentieren, dass Spiele ein ganz anderes Erleben möglich machen würden, wenn man es anginge.Aber TV muss halt auch "nur" Geschichten erzählen, während Videospiele dagegen immer einen Spagat hinlegen müssen.
Weil man eben nicht passiv dabei ist, sondern der Handelnde. Das eröffnet ganz andere Möglichkeiten, die bisher aber weitgehend ungenutzt bleiben.
