Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene Konsole an

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johndoe1238056
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Re: Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene

Beitrag von johndoe1238056 »

crewmate hat geschrieben:Das Ding sieht sogar aus wie eine Spielekonsole.
Mag daran liegen, dass man die selbe Spritzform wie beim Atari Jaguar benutzt.
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sourcOr
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Re: Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene

Beitrag von sourcOr »

Da kann man glaube ich nur seufzen. Einerseits ist das natürlich ein charmantes Projekt. Vielleicht klappt das sogar mit Kickstarter und das Teil wird produziert.

Andererseits war das Ding schon tot, bevor er überhaupt die Idee dafür bekommen hat. Toter als tot und es wird auch tot bleiben. Man kann das nicht wieder holen. Es ist Geschichte. Kannste dann wenn alles hinhaut deine fünf Spielchen drauf zocken und dich danach fragen, warum du das jetzt gekauft hast, anstatt einfach die Kiste aus dem Keller zu holen und eine der alten Vertreterinnen zu entstauben.
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Sir Richfield
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Re: Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene

Beitrag von Sir Richfield »

Horror Kid hat geschrieben:Ich weiß schon dass das kein Alleinstellungsmerkmal wäre - aber eine Hardware die man eh schon für Retro-Gaming kauft und unter den Fernseher stellt wäre halt mit so Emulatoren die optisch schön aufbereitet sind doch noch ein Stück attraktiver. Zumindest für mich (hab kein Tablet, Smartphone etc. und auf Konsolen schmeiße ich ungern Custom Firmware drauf - hab aber einen PC am Fernseher hängen...)
Ich weiß schon, wie du das meinst, nur...
Die OUYA kostet auch nicht die Welt...

Das RETRO VGS hat halt nur die Sache mit den Cardridges als Alleinstellungsmerkmal und da sehe ich von hier aus keinen Anbieter begeistert drauf anspringen.
Die Dinger sind nämlich nicht umsonst in der Produktion und der Kunde hat sich doch an DRM und Daueronline inzwischen gewöhnt...

Alle Funktionen über das Abspielen von 2D Spielen auf Cardridge hinaus, werden heute schon von anderen Geräten günstiger übernommen.
(Wobei ich immer noch das offene Gerät mit ausreichend Leistung für ehem. XBMC für'n Hunni suche... ejal)

Und würden Geld kosten. Für einen Emulator brauchst du mehr Leistung als das zu emulierende Gerät (für ECHTE Emulation sogar immer noch mehr, als Consumer PC leisten können).
Das würde in der Produktion teuerer sein als eine angepasste Maschine.

Ach, da fällt mir ein: Competition Pro Nachbau mit X C64 Spielen, ich glaub auch nur ein Zehner oder so.
China baut Billigheimer Schnäppkes "Konsolen" mit ein paar Spielen schon seit Anno Tobak.

Ich will nicht die Idee aus Prinzip schlecht reden, habe aber so meine Zweifel...
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Chibiterasu
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Re: Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene

Beitrag von Chibiterasu »

Sir Richfield hat geschrieben: Ich will nicht die Idee aus Prinzip schlecht reden, habe aber so meine Zweifel...
Ich hab da ja kein Problem damit weil es mir ähnlich geht - siehe meinen ersten Post :wink:
johndoe1238056
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Re: Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene

Beitrag von johndoe1238056 »

Sir Richfield hat geschrieben:(Wobei ich immer noch das offene Gerät mit ausreichend Leistung für ehem. XBMC für'n Hunni suche... ejal)
Sollte da nicht ein Pi2 ausreichend sein? https://www.raspberrypi.org/products/ra ... 2-model-b/
Demnächst sogar mit Windows 10 Support (wobei man bei 1GB Speicher natürlich keine Wunder erwarten darf).
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Lohreck
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Re: Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene

Beitrag von Lohreck »

Die Beweggründe sind sicher die richtigen, bei der geplanten Umsetzung bin ich mir nicht ganz so sicher. Ein weiterer Punkt wurde bisher noch nicht andiskutiert: Viele Indie-Entwickler nutzen Tools wie Game Maker, Unity oder ähnliches. Da müsste dann auch noch entsprechend viel Aufwand betrieben werden, um die Spiele dann auf einer Plattform lauffähig zu machen, auf der diese Tools nicht zur Verfügung stehen - falls überhaupt möglich.

@Sir Richfield: Mal CuBox angeschaut?
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Sir Richfield
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Re: Retro VGS: Retro-Magazin kündigt mit Modulen betriebene

Beitrag von Sir Richfield »

Akabei hat geschrieben:Sollte da nicht ein Pi2 ausreichend sein?
Angeblich ja und wenn die bei Amazon die Codecs gleich mitangeboten hätten, würde ich damit wahrscheinlich seit Monaten rumspielen...
(Nein, nicht fragen, warum ich nicht direkt beim Hersteller bestelle!!!)

@Lohreck, das sieht interessant aus. Der "große" aktuell für ca. 150,-€ (incl. Versand) bei Amazon.
Da werde ich wohl die Preisschwankung beobachten müssen.
Aber sowas in der Richtung suche ich. Hardware feddisch, irgendein Freak baut ein Kodi dafür, alles gut. ;)