Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im vergangenen Jahr
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Liesel Weppen
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Naja, alles was der Artikel beschreibt, hätte ich auch ohne den Artikel so erwartet.
Und nunja, dass es Flops gab, ist auch klar, und die machen die Leute natürlich vorsichtiger. Noch dazu kommt aber, dass ja aus den "großen" Projekten auch noch nicht wirklich was rauskam...
Ich meine Oculus... ja, find ich super, tolle Idee, tolle Technik, zumindest Technik, die endlich mal marktreif gemacht werden kann. Es gibt aber immernoch nichts zu kaufen, abgesehen von den DevKits. Warum nicht? Scheint doch schon ganz gut zu funktionieren, wenn auch noch nicht perfekt.
Oder Star Citizens, wie lange werkeln die da jetzt schon rum? Wie oft hat sich das Spiel bei den Vorführungen aufgehängt? Und man kann in einer Demo im Hangar rumlaufen, wo man nur gucken, nicht anfassen machen kann, nur leider ohne Bier. Ganz toll.
Jedem Backer sollte natürlich klar sein, dass das eine VORfinanzierung ist, aber mich beschleicht immer mehr das Gefühl, dass sich VORKasse nicht so ganz mit elend langen Entwicklungszeiten verträgt. Ich meine, das ist immerhin ja auch keine Geldanlage, sondern... eher eine Spende mit Gegenleistung (man kriegt das Spiel, oder 5x das Spiel, ...). Ich weiß nicht, ob soviele Leute da Geduldig genug sind, auf etwas das sie ja quasi schon bezahlt haben, 5 Jahre lang zu warten.
Ergo, nicht nur die Flops, auch das generell noch ausstehende Ergebnis einiger größeren Projekte stimmen da denke ich langsam eher zur Vorsicht.
Und nunja, dass es Flops gab, ist auch klar, und die machen die Leute natürlich vorsichtiger. Noch dazu kommt aber, dass ja aus den "großen" Projekten auch noch nicht wirklich was rauskam...
Ich meine Oculus... ja, find ich super, tolle Idee, tolle Technik, zumindest Technik, die endlich mal marktreif gemacht werden kann. Es gibt aber immernoch nichts zu kaufen, abgesehen von den DevKits. Warum nicht? Scheint doch schon ganz gut zu funktionieren, wenn auch noch nicht perfekt.
Oder Star Citizens, wie lange werkeln die da jetzt schon rum? Wie oft hat sich das Spiel bei den Vorführungen aufgehängt? Und man kann in einer Demo im Hangar rumlaufen, wo man nur gucken, nicht anfassen machen kann, nur leider ohne Bier. Ganz toll.
Jedem Backer sollte natürlich klar sein, dass das eine VORfinanzierung ist, aber mich beschleicht immer mehr das Gefühl, dass sich VORKasse nicht so ganz mit elend langen Entwicklungszeiten verträgt. Ich meine, das ist immerhin ja auch keine Geldanlage, sondern... eher eine Spende mit Gegenleistung (man kriegt das Spiel, oder 5x das Spiel, ...). Ich weiß nicht, ob soviele Leute da Geduldig genug sind, auf etwas das sie ja quasi schon bezahlt haben, 5 Jahre lang zu warten.
Ergo, nicht nur die Flops, auch das generell noch ausstehende Ergebnis einiger größeren Projekte stimmen da denke ich langsam eher zur Vorsicht.
- Wulgaru
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Es ist eigentlich schlimmer, denn viele Indie-Entwickler wollen Geld dafür dir Spiele zu bringen die du in den 80ern oder 90ern gespielt hast und feuern schamlos auf deine nostalgischen Erinnerungen um Kohle zu machen.Sir Richfield hat geschrieben:Echt? Viele Indieentwickler setzen gigantische Budgets, auch und gerade im Marketing ein, um bestehende Franchises zu erhalten und neue mit (Geld)Gewalt auf den Markt zu drücken?Viele Indieentwickler sind keinen deut besser als EA oder ubisoft.
Nenn mal Namen, damit ich weiß, wen ich meiden muss.
Keine Frage sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich sehe nicht den geringsten Moral Highground in der Kickstarterszene, vor allem weil sie oft zusätzlich von Promis dominiert wird, die es in der normalen Branche nicht mehr geschafft haben.
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unknown_18
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Naja, waren dieses Jahr aber auch weniger Spiele dabei, die viel Geld sammeln wollten und dabei ausreichend überzeugt haben. Kickstarter ist nun mal auch von den Projekten dort abhängig.
Reicht doch.
Hast recht, das ist schon extrem armselig, aber ich muss zugeben, dass ich da bisher nie so drauf geachtet habe. Scheint ein 2-Mann-Team zu sein.
@Liesel Weppen: vielleicht lernen die Leute dann ja mal wieder mehr Geduld zu haben. Ich finde es teilweise echt unerträglich wie wenig Geduld die heutige Generation zeigt und dabei auch noch völlig falsche Vorstellungen von Entwicklungszeiten an den Tag legen.
Was Oculus betrifft, das war im Grunde noch 1-2 Jahre zu früh dran, die Technik für eine ausreichend gute VR Brille, die sich günstig genug herstellen lässt, ist erst 2015 so weit. Das gilt auch für die nötige Leistung der Grafikkarten, die in ~1 Jahr erscheinen werden.
Und die Oculus Kickstarter Kampagne wurde längst erfüllt, bei der ging es nur um die Lieferung des 1. DevKit, inzwischen sind wir beim 2. DevKit, was mit der Kickstarter Kampagne aber nichts mehr zu tun hat. Kickstarter ist ja eigentlich auch dafür da eine Firma quasi zu helfen auf die Beine zu kommen und auf dem Markt bestehen zu können, ich denke das hat OculusVR längst geschafft.
http://flagshipgame.com/?page=press_kit#aboutKajetan hat geschrieben:Da gibt es zum Beispiel das hier:
https://www.kickstarter.com/projects/20 ... son-perspe
Sieht vielversprechend aus. Hat was. Könnte was werden. Ist halt nur blöd, dass man NICHTS über die Entwickler erfährt. Wer macht das? Wie viele Leute machen das? Was hat man vorher schon gemacht? Nichts. Kein Wort. Ich würde da keinen müden Cent reinstecken.
Reicht doch.
@Liesel Weppen: vielleicht lernen die Leute dann ja mal wieder mehr Geduld zu haben. Ich finde es teilweise echt unerträglich wie wenig Geduld die heutige Generation zeigt und dabei auch noch völlig falsche Vorstellungen von Entwicklungszeiten an den Tag legen.
Was Oculus betrifft, das war im Grunde noch 1-2 Jahre zu früh dran, die Technik für eine ausreichend gute VR Brille, die sich günstig genug herstellen lässt, ist erst 2015 so weit. Das gilt auch für die nötige Leistung der Grafikkarten, die in ~1 Jahr erscheinen werden.
Und die Oculus Kickstarter Kampagne wurde längst erfüllt, bei der ging es nur um die Lieferung des 1. DevKit, inzwischen sind wir beim 2. DevKit, was mit der Kickstarter Kampagne aber nichts mehr zu tun hat. Kickstarter ist ja eigentlich auch dafür da eine Firma quasi zu helfen auf die Beine zu kommen und auf dem Markt bestehen zu können, ich denke das hat OculusVR längst geschafft.
- Sir Richfield
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Echt, Frechheit, mir sowas anbieten zu wollen, wenn ich doch dauernd danach schreie...Wulgaru hat geschrieben:Es ist eigentlich schlimmer, denn viele Indie-Entwickler wollen Geld dafür dir Spiele zu bringen die du in den 80ern oder 90ern gespielt hast und feuern schamlos auf deine nostalgischen Erinnerungen um Kohle zu machen.
Kickstarter braucht keinen Moral Highground, Kickstarter braucht ein Korrektiv.Keine Frage sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich sehe nicht den geringsten Moral Highground in der Kickstarterszene, vor allem weil sie oft zusätzlich von Promis dominiert wird, die es in der normalen Branche nicht mehr geschafft haben.
Nur... das hat es schon und das greift gerade!
Der, der die Kohle hat, bestimmt. Und der mit der Kohle ist gerade dabei, zu bestimmen, dass er ein wenig vorsichtiger mit der Kohle umgehen will.
Also, die Zahlen deuten darauf hin, wenn auch nur langsam.
- Kajetan
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Ich will den beiden Brüdern (?) ja nix unterstellen und ein kleines Team muss nicht automatisch bedeuten, dass da nix Vernünftiges auf die Beine gestellt werden kann (siehe Meridian: New World oder Banished, die nur von jeweils einer Person erschaffen wurden), aber nur zwei Namen ist mir etwas zu wenig, wenn jemand Geld von mir will. Sind das erfahrene Entwickler? Gibt es Referenzen? Was für einen Hintergrund haben die beiden?Balmung hat geschrieben: http://flagshipgame.com/?page=press_kit#about
Reicht doch.Hast recht, das ist schon extrem armselig, aber ich muss zugeben, dass ich da bisher nie so drauf geachtet habe. Scheint ein 2-Mann-Team zu sein.
Garantien gibt es natürlich nie beim Crowdfunding, aber solche Details können einem Backer bei der Entscheidungsfindung helfen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen das Geld nicht sinnlos zum Fenster rausgeworfen zu haben.
Zuletzt geändert von Kajetan am 02.10.2014 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Was bitte, soll denn diese peinliche "Versager"-Unterstellung?Wulgaru hat geschrieben:Keine Frage sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich sehe nicht den geringsten Moral Highground in der Kickstarterszene, vor allem weil sie oft zusätzlich von Promis dominiert wird, die es in der normalen Branche nicht mehr geschafft haben.
- Wulgaru
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Genauso peinlich wie große Publisher bashen, weil sie ja so böse sind und einen zwingen ihre Spiele zu kaufen, würde ich sagen und ja wenn Doublefine bei Kickstarter ankommt hat das damit zu tun das sie am normalen Markt gescheitert sind, egal wie ich ihre Spiele liebe und was dann bei Kickstarter rauskommt. Selbst für Chris Roberts gilt das gleiche. Das du da einen "Versager" reinliest ist dein Bier.Kajetan hat geschrieben:Was bitte, soll denn diese peinliche "Versager"-Unterstellung?Wulgaru hat geschrieben:Keine Frage sollte man nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich sehe nicht den geringsten Moral Highground in der Kickstarterszene, vor allem weil sie oft zusätzlich von Promis dominiert wird, die es in der normalen Branche nicht mehr geschafft haben.
@Richfield
Warum spielst du dann nicht diese alten Dinger noch einmal anstatt genau das gleiche 20 Jahre später. :wink:
Das ist genau der Grund warum Kickstarter mittelfristig scheitert bzw. jetzt zumindest schon schrumpft, weil die Leute dann beim spielen merken das die Nostalgie für die sie gebacked haben besser ist als das Ergebnis.
- Pyoro-2
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Warum kaufen Leute ständig neue Marios und Zeldas, anstatt einfach SNES zu zocken? Ich mein, das sind sowieso die besten. ^^
- Sir Richfield
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Fragt mich der "A boy and his blob" Fan?Wulgaru hat geschrieben:@Richfield
Warum spielst du dann nicht diese alten Dinger noch einmal anstatt genau das gleiche 20 Jahre später. :wink:
(der übrigens mittelbare Schuld an meinem Besitz des Titels trägt)
Kickstarter wird genauso untergehen wie PC Gaming und Nintendo...
- mr archer
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Ach, da schrumpft gerade nur ein Hype wieder auf sein normales Maß zurück. Ich bin wirklich ein sehr zufriedener Backer bisher. Videospiele und darüber hinaus. Und ich finde Crowdfunding nach wie vor sympathisch und für bestimmte Vorhaben sehr zielführend. Aber man muss einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Nervig an der Sache war doch einzig und allein dieser Soziale Destinktions-Scheiß, den einige da sofort wieder draus machen wollten. Wenn einer in Konsumdingen die Weltrettungsformel in die Wüste zu schreien beginnt - cool bleiben.
- Wulgaru
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Ich habe ja nichts gespendet. Wenn die das halt nochmal in geil machen wollen, können sie das gerne machen.Sir Richfield hat geschrieben:Fragt mich der "A boy and his blob" Fan?Wulgaru hat geschrieben:@Richfield
Warum spielst du dann nicht diese alten Dinger noch einmal anstatt genau das gleiche 20 Jahre später. :wink:
(der übrigens mittelbare Schuld an meinem Besitz des Titels trägt)
Ich mag nur nicht dieses "hey du mochtest Lucas Arts, Zelda, Megaman, Insert-Nostalgie-Game....gib uns Geld dann machen wir genau das nochmal. Gibt nämlich genug Leute die machen das auch ohne Kickstarter. Games die man sonst auf dem Markt nicht so findet sind was anderes.
-
TMC
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Ganz einfach: weil man displaytechnisch noch nicht soweit ist das Ding als marktreif bezeichnen zu können, und das SDK ebenfalls noch mit arg heißer Nadel gestrickt wurde (wer ein DK2 hat weiß mit dem Begriff "Judder" was anzufangen). Vom Kaufen->Anstöpseln->Loslegen wie es bei einem Retail-Gerät sein sollte ist Oculus noch mindestens ein halbes Jahr entfernt. Und ganz abgesehen davon gibts ja bis auf einen Haufen Demos, Minispiele und Mediaplayer ja auch noch gar keinen Content, für den sich der Kauf lohnen würde.Liesel Weppen hat geschrieben: Ich meine Oculus... ja, find ich super, tolle Idee, tolle Technik, zumindest Technik, die endlich mal marktreif gemacht werden kann. Es gibt aber immernoch nichts zu kaufen, abgesehen von den DevKits. Warum nicht? Scheint doch schon ganz gut zu funktionieren, wenn auch noch nicht perfekt.
Sind alles Probleme die klar lösbar sind, aber eben halt noch etwas dauern - aber wenn Oculus sagt "its worth the wait" kann ich nur zustimmen.
Und was das restliche Thema angeht: ohne KS hätte der Hülsi nie seine Turrican Soundtrack Anthology machen können. Und das wäre echt schade gewesen (die ist nämlich richtig gut geworden !).
- Sir Richfield
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Und warum genau magst du das nicht? Nur weil sie DICH damit nicht ansprechen?Wulgaru hat geschrieben:Ich mag nur nicht dieses "hey du mochtest Lucas Arts, Zelda, Megaman, Insert-Nostalgie-Game....gib uns Geld dann machen wir genau das nochmal.
Ja, es gibt Leute, die machen das nebenbei und es gibt Leute, die machen das nicht. Ich sehe da kein Problem.Gibt nämlich genug Leute die machen das auch ohne Kickstarter. Games die man sonst auf dem Markt nicht so findet sind was anderes.
Was stimmt ist: Bei Kickstarter muss ich mich drauf verlassen, dass das finanzierte auch so umgesetzt wird.
Der andere hat zumindest etwas, was er mir verkaufen kann.
Also der Unterschied ist, der eine hat eine Katze und einen Sack, der andere kann mir nicht mal den Sack zeigen.
Aber davon wird Kickstarter halt auch nicht untergehen. Das wird noch ein wenig knirschen im Gebälk und Klagen werden sicher auch noch auftauchen.
Aber das ist alles nötig, damit die Idee Kickstarter solide wird.
Es sei denn natürlich, es gibt morgen plötzlich einen Haufen Publisher im unteren bis mittleren Preissegment, die reihenweise solche Projekte vorfinanzieren.
Ich halte das Überleben von Kickstarter für wahrscheinlicher.
- Kajetan
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Wer basht hier Publisher dafür, dass sie einen zwingen ihre Spiele zu kaufen? Und was ist für Dich der "normale" Markt? Das Mainstream-Angebot der Majors? Das ist nur ein Teil des gesamten Marktes, der sich ALLEN Angeboten zusammensetzt, gleichgültig unter welchen Bedingungen diese entstanden sind und welche Geschäftsmodelle verfolgt werden.Wulgaru hat geschrieben:Genauso peinlich wie große Publisher bashen, weil sie ja so böse sind und einen zwingen ihre Spiele zu kaufen, würde ich sagen und ja wenn Doublefine bei Kickstarter ankommt hat das damit zu tun das sie am normalen Markt gescheitert sind, egal wie ich ihre Spiele liebe und was dann bei Kickstarter rauskommt. Selbst für Chris Roberts gilt das gleiche.
Double Fine und andere sind zudem nicht "gescheitert", sondern sind, wie so viele Studios und kleine bis mittlere Publisher, Opfer einer Marktkonzentration geworden, wo es fast keinen Platz mehr für Nicht-Megablockbuster und Nicht-AAA gibt. Deswegen ja Crowdfunding, weil man hier Geld von Leuten bekommen kann, die als Kunde ebenfalls von den Majors aussortiert wurden. Weil die Majors auf das Geld dieser Kunden und deren Geschmäcker nicht mehr angewiesen sind.
Du tust so, als ob diese Marktentwicklungen die Schuld derjenigen sind, die keinen Platz mehr in der Produktstrategie der Majors haben. Und die Majors sind auch nicht "Schuld", sondern reagieren nur zwangsläufig auf ganz normale Marktkonzentrationen, wie sie in jeder Branche vorkommen.Das du da einen "Versager" reinliest ist dein Bier.
- FuerstderSchatten
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Re: Kickstarter: Weniger Projekte und weniger Geld als im ve
Sind doch gute Dinger released worden, wie Wasteland 2 und Banner Saga. Bei WL2 hatte ich sogar Early Access. Gibt natürlich auch viel Schwachsinn wie eben Occulus, was kein Mensch braucht, weil eh keiner stundenlang mit nem Helm rumläuft. Oder ein neues Stalker, was die Majors sowieso in viel besser produzieren können. Wer First Person Shooter unterstützt, hat den Knall noch nicht gehört.
Oder eben Star Citizen, das völlig überbläht ist. Weiß Gott warum das so erfolgreich ist, ich fand Wing Commander oder Elite damals mehr als lahm. Soll aber nicht heißen, dass es nicht doch gut wird, vermutlich wird es sogar richtig gut. Ich werde es mir wohl auch zulegen zwecks Multiplayer mit Freunden.
Ist doch ganz klar, dass die Zahlen jetzt zurück gehen, Steam baut doch mit Early Access und ihren Green Light quasi ein eigenes Kickstarter.
Oder eben Star Citizen, das völlig überbläht ist. Weiß Gott warum das so erfolgreich ist, ich fand Wing Commander oder Elite damals mehr als lahm. Soll aber nicht heißen, dass es nicht doch gut wird, vermutlich wird es sogar richtig gut. Ich werde es mir wohl auch zulegen zwecks Multiplayer mit Freunden.
Ist doch ganz klar, dass die Zahlen jetzt zurück gehen, Steam baut doch mit Early Access und ihren Green Light quasi ein eigenes Kickstarter.
