Steam: Abmahnung für Valve
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Jim Panse
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Mhhh... mal realistisch bleiben. Das Thema is gar nicht so einfach.
Ja, auch ich als Valve-Fanboy muss sagen, dass die Aktion damals schon ein merkwürdiges Gefühl hinterlassen hat. Auf der einen Seite steht der Kunde, der nicht zur Zustimmung neuer AGBs gezwungen werden darf, auf der anderen Seite steht Valve, die (z.B. bei Änderungen gültigen Rechts) gezwungen seien können ihre AGBs zu ändern.
Wie macht mans nun? Soll Valve seinen Nutzern eine Möglichkeit geben alle ihre erworbenen Spiele von Steam zu de-registrieren? Und wenn ja was heißt das? Dass sie vom DRM freigeschaltet werden? Das man die Spiele zurück geben kann?
Wer so etwas fordert, denkt gerade mal so weit, wie er auf Valve spucken kann. Was wird mit all den Spielen, die nicht von Valve produziert sind? Wie soll Valve diese Publisher und Entwickler dazu bringen den DRM aus ihren Games für solche Nutzer zu entfernen? Valve is da in einer Zwickmühle. Es ist technisch und vom Aufwand her, für Valve kaum möglich, den Nutzer über Änderungen in der AGB freiwillig entscheiden zu lassen.
Die einzige Lösung die ich mir vorstellen könnte, wäre den Steam-Client für solche Nutzer so an zu passen, dass er nur noch offline zu starten wäre (anstatt gar nicht mehr). D.h. ohne deine Zustimmung zu den AGBs kannst du zwar noch deine Spiele nutzen, aber es gibt weder updates für dich, noch kannst du Steam online weiter nutzen. Ich denke darauf wird es auch hinaus laufen nachdem das vor Gericht gegangen ist.
Ja, auch ich als Valve-Fanboy muss sagen, dass die Aktion damals schon ein merkwürdiges Gefühl hinterlassen hat. Auf der einen Seite steht der Kunde, der nicht zur Zustimmung neuer AGBs gezwungen werden darf, auf der anderen Seite steht Valve, die (z.B. bei Änderungen gültigen Rechts) gezwungen seien können ihre AGBs zu ändern.
Wie macht mans nun? Soll Valve seinen Nutzern eine Möglichkeit geben alle ihre erworbenen Spiele von Steam zu de-registrieren? Und wenn ja was heißt das? Dass sie vom DRM freigeschaltet werden? Das man die Spiele zurück geben kann?
Wer so etwas fordert, denkt gerade mal so weit, wie er auf Valve spucken kann. Was wird mit all den Spielen, die nicht von Valve produziert sind? Wie soll Valve diese Publisher und Entwickler dazu bringen den DRM aus ihren Games für solche Nutzer zu entfernen? Valve is da in einer Zwickmühle. Es ist technisch und vom Aufwand her, für Valve kaum möglich, den Nutzer über Änderungen in der AGB freiwillig entscheiden zu lassen.
Die einzige Lösung die ich mir vorstellen könnte, wäre den Steam-Client für solche Nutzer so an zu passen, dass er nur noch offline zu starten wäre (anstatt gar nicht mehr). D.h. ohne deine Zustimmung zu den AGBs kannst du zwar noch deine Spiele nutzen, aber es gibt weder updates für dich, noch kannst du Steam online weiter nutzen. Ich denke darauf wird es auch hinaus laufen nachdem das vor Gericht gegangen ist.
Zuletzt geändert von Jim Panse am 17.09.2012 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
- Scorcher24_
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Re: Kommentar
Da es in Deutschland keine Sammelklagen gibt, verzichtest du auf gar nix.sf2000 hat geschrieben:Wenn ich meinem Endverbraucher die Benutzung des Produktes nur gestatte, wenn er mir im Gegenzug versichert, auf bestimmte Rechtsmittel zu verzichten, ist das also die Verbesserung meiner.... Rechte?!Scorcher24 hat geschrieben: So ist es. Ich weiss nicht was es da abzumahnen gibt.
Die Änderung hat die Rechte der Verbraucher in der EU gestärkt.
Das mit dem Weiterverkauf steht noch sowas in den Sternen, dass man sich traut bereits abzumahnen ist schon ein starkes Stück.
(...)
Das ist Blödsinn. Die sind nicht ungültig wenn sie keiner liest. Nur wenn sei rechtswiedrig sind.
Und was ist bitte daran rechtswidrig wenn man die Rechte der Nutzer verbessert?
Wer die AGB nicht liest ist selber schuld
Ja,nee, ist klar.
Und Valve übernimmt deine Gerichtskosten.
Was will man mehr?
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MaxxSchmerz
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Re: Kommentar
Es geht doch darum, dass ein die neuen AGBs aufgezwungen werden.Scorcher24 hat geschrieben:Da es in Deutschland keine Sammelklagen gibt, verzichtest du auf gar nix.sf2000 hat geschrieben:Wenn ich meinem Endverbraucher die Benutzung des Produktes nur gestatte, wenn er mir im Gegenzug versichert, auf bestimmte Rechtsmittel zu verzichten, ist das also die Verbesserung meiner.... Rechte?!Scorcher24 hat geschrieben: So ist es. Ich weiss nicht was es da abzumahnen gibt.
Die Änderung hat die Rechte der Verbraucher in der EU gestärkt.
Das mit dem Weiterverkauf steht noch sowas in den Sternen, dass man sich traut bereits abzumahnen ist schon ein starkes Stück.
(...)
Das ist Blödsinn. Die sind nicht ungültig wenn sie keiner liest. Nur wenn sei rechtswiedrig sind.
Und was ist bitte daran rechtswidrig wenn man die Rechte der Nutzer verbessert?
Wer die AGB nicht liest ist selber schuld
Ja,nee, ist klar.
Und Valve übernimmt deine Gerichtskosten.
Was will man mehr?
Aber natürlich ist die Verbraucherzentrale der Feind des Konsumenten... moment mal.
- Jarnus
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
das wäre auf jeden fall ne denkbare lösung! was anderes fällt mir auf Steam bezogen dazu auch nicht ein!Das einzige Lösung die ich mir vorstellen könnte, wäre den Steam-Client für solche Nutzer so an zu passen, dass er nur noch offline zu starten wäre (anstatt gar nicht mehr). D.h. ohne deine Zustimmung zu den AGBs kannst du zwar noch deine Spiele nutzen, aber es gibt weder updates für dich, noch kannst du Steam online weiter nutzen. Ich denke darauf wird es auch hinaus laufen nachdem das vor Gericht gegangen ist.
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tamberlane
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Mir schon: Kekse.Jarnus hat geschrieben: das wäre auf jeden fall ne denkbare lösung! was anderes fällt mir auf Steam bezogen dazu auch nicht ein!
- muskeljesus
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Re: Kommentar
Ganz offensichtlich hast du nichtmal Kajetans Beitrag richtig durchgelesen. Q.E.D.Scorcher24 hat geschrieben:Das ist Blödsinn. Die sind nicht ungültig wenn sie keiner liest. Nur wenn sei rechtswiedrig sind.Kajetan hat geschrieben:Jupp. Man akzeptiert etwas, dass man nicht gelesen hat und wenn man es lesen würde auch kaum in letzter Konsequenz versteht, weil Otto-Normal-Verbraucher nicht über das juristische Wissen verfügt, um diese Texte überhaupt einordnen zu können.Paranidis68 hat geschrieben:Tja, da kannste machen was de willst als Nutzer. Erstmal muss abgeklickt werden, um weiterzuspielen.
Ich habe auch zig Steam Spiele und denke eher wenig darüber nach.
Für mich ist eher wichtig, was der Client so auf meinen PC anstellt und nicht, was ich als Nutzer darf.
Natürlich ein Fehler, aber was soll man machen, wenn nach Jahren einfach die BEdingungen geändert werden. Eigentlich ein Unding, wie das immer wieder abläuft. Ich muss Akzeptieren, um weiter nutzen zu können....völlig bescheuert.
Deswegen sind AGBs und Nutzungsbedingungen auch ungültig, wenn sie gegen geltende Gesetze verstoßen, die zwar auch niemand von den Nutzern liest und/oder versteht, aber immerhin ...
Und was ist bitte daran rechtswidrig wenn man die Rechte der Nutzer verbessert?
Wer die AGB nicht liest ist selber schuld
- Kajetan
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Der Nutzer muss Steam weiterhin so verwenden können, als er den AGBs zugestimmt hat. Inklusive Update-Funktion und Online-Features, alter wie neuer. Möchte er neue Inhalte erwerben, dann muss er die neuen AGBs akzeptieren. Alles andere ist eine klare Verschlechterung und somit Erpressung des Kunden.Jarnus hat geschrieben:das wäre auf jeden fall ne denkbare lösung! was anderes fällt mir auf Steam bezogen dazu auch nicht ein!Das einzige Lösung die ich mir vorstellen könnte, wäre den Steam-Client für solche Nutzer so an zu passen, dass er nur noch offline zu starten wäre (anstatt gar nicht mehr). D.h. ohne deine Zustimmung zu den AGBs kannst du zwar noch deine Spiele nutzen, aber es gibt weder updates für dich, noch kannst du Steam online weiter nutzen. Ich denke darauf wird es auch hinaus laufen nachdem das vor Gericht gegangen ist.
Dass keine Firma sich bislang einen Dreck um die Interessen der Kunden gekümmert hat, liegt aber auch nur daran, dass die Kunden es mit sich haben machen lassen, bzw. sie keine Lobby und Unterstützung hatten, die ihrer Stimme Gewicht verleiht.
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Bambi0815
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Kommentar
Genau das wsr mein reden. Man hatte ja keine entscheidungsfreiheit die agb nicht zu bestätigen. auf der einen seite verliert man all seine spiele und daher gibts keine wahl. also ist es Nötigung.
Zum weiterverkauf ist es ja so. wenn steam kein markt ermöglicht ist es egal ob man gesetzlich die erlaubnis hat. es ist einfach nicht möglich.
Aber was mich mehr stört ist da steam populär ist und ich viele spiele dafür habe und haben werse. viel nun als download kommt und nicht mehr im handel käuflich sein wird das die usk mir als erwachsener ziemlich einen strich in die rechnung macht. steam muss erwachsene ein markt eröffnen indem man pegi versionen kaufen kann.
Zum weiterverkauf ist es ja so. wenn steam kein markt ermöglicht ist es egal ob man gesetzlich die erlaubnis hat. es ist einfach nicht möglich.
Aber was mich mehr stört ist da steam populär ist und ich viele spiele dafür habe und haben werse. viel nun als download kommt und nicht mehr im handel käuflich sein wird das die usk mir als erwachsener ziemlich einen strich in die rechnung macht. steam muss erwachsene ein markt eröffnen indem man pegi versionen kaufen kann.
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trineas
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Und genau bei diesen Nutzungsbedingungen, zu denen du dich einverstanden erklärt hast, stand drin, dass Valve den Zugang zum Steam-Account nach 30 tägiger Vorwarnzeit einstellen kann. Und genau das ist auch geschehen, wenn man die neuen Bedingungen nicht akzeptiert hat.Wigggenz hat geschrieben:Wenn man sich Spiele gekauft hat (ich spreche z.B. von Retailspielen mit Steam-Zwang) hat man Steam vielleicht (bei mir ist es zumindest so) nur installiert, um Zugriff auf diese Spiele zu haben. Bei der Installation hat man sich damit einverstanden erklärt, mit Steam unter den aktuellen AGBs Zugriff auf die entsprechenden Spiele zu haben.
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Jim Panse
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Ich kanns zwar nicht beweisen, möchte aber behaupten, dass das falsch ist. Steam ist sicher nicht verpflichtet dir ihren Service für immer zugänglich zu machen. Es ist (unter bestimmten Auflagen) immer möglich den Nutzungsvertrag von beiden Seiten auf zu kündigen. Egal um welchen Service es sich in der Marktwirtschaft handelt.Kajetan hat geschrieben:Der Nutzer muss Steam weiterhin so verwenden können, als er den AGBs zugestimmt hat. Inklusive Update-Funktion und Online-Features, alter wie neuer. Möchte er neue Inhalte erwerben, dann muss er die neuen AGBs akzeptieren. Alles andere ist eine klare Verschlechterung und somit Erpressung des Kunden.
Außerdem denkst du dabei nicht an den Fall, in dem Steam durch eine Gesetzes-Änderung gezwungen sein könnte seine AGBs zu ändern. In diesem Fall darf sie dann keinem Nutzer mehr Steam mit den alten (dann gesetzwidrigen) AGBs anbieten.
So einfach ist das Thema wirklich nicht und mit dem Fuß auf zu stampfen und "Ich will aber" zu rufen bringt uns auch nicht weiter. Ich nutze Steam gerne. Gehöre also sicher nicht zu den Kunden die etwas "mit sich machen lassen" sondern zu denen die ganz bewusst und mit Freude diesen Service nutzen. Auch wenn du das nicht verstehen willst.
Wenn man sich mal etwas näher mit Valve beschäftigt ist auch widerlegt, dass sie sich einen Dreck um ihre Kunden scheren (siehe. z.B. das geleakte Mitarbeiter-Handbuch von Valve). Aber was schreib ich... Ist das Feindbild erst mal aufgebaut lässt sich das nicht mit Fakten erschüttern.
- Kajetan
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Re: Kommentar
Einzelspiele kann man nicht isoliert verkaufen, das stimmt. Aber der Handel mit ganzen Steam-Accounts ist sehr rege, obwohl dies Valve per AGB ausdrücklich untersagt. Wenn Du Dich auf Ab18-Plattformen wie <entfernt> umschaust, kannst Du für günstig Kohle Steam-Accounts mit aberdutzenden von Spielen bekommen.Bambi0815 hat geschrieben:Zum weiterverkauf ist es ja so. wenn steam kein markt ermöglicht ist es egal ob man gesetzlich die erlaubnis hat. es ist einfach nicht möglich.
Valve hat aber kein Interesse sich extra die Mühe zu machen ein extra Altersverifikationssystem aufzubauen (das zudem für jedes Land ein anderes wäre), so lange Valve nicht gesetzlich dazu gezwungen wird. Stattdessen folgt man einfach den Vorgaben der Publisher, die Valve mitteilen, dass es Spiel A für IPs aus Land B nicht oder nur in Version C gibt. Und Valve setzt einfach nur um.Aber was mich mehr stört ist da steam populär ist und ich viele spiele dafür habe und haben werse. viel nun als download kommt und nicht mehr im handel käuflich sein wird das die usk mir als erwachsener ziemlich einen strich in die rechnung macht. steam muss erwachsene ein markt eröffnen indem man pegi versionen kaufen kann.
Deswegen kann ich als Besucher mit einer deutschen IP "Painkiller" oder "Bloodrayne" in all seiner blutigen Originalversion erleben, während ich ein Bioshock weiterhin nur als "gewaltgeminderte Version" bekommen kann.
Keine Links zu Erotikseiten!
Scorcher24
- Kajetan
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Gut, "müssen" ist hier mißverständlich. Der Kunde sollte (!) nicht einfach komplett ausgesperrt werden, nur weil er einer AGB-Änderung nicht zustimmt. Dass Valve das tut und der Großteil der Kunden sich einfach fügt, keine Rede. Es ist deswegen aber nicht in Ordnung. Der Kunde hat ebenfalls Rechte zu haben und nicht nur Pflichten. Denn sonst ist er kein Kunde, sondern nur ein rechtloser Konsumsklave, der gefälligst Geld auszugeben, aber sonst gefälligst die Fresse halten soll.Jim Panse hat geschrieben:Ich kanns zwar nicht beweisen, möchte aber behaupten, dass das falsch ist. Steam ist sicher nicht verpflichtet dir ihren Service für immer zugänglich zu machen. Es ist (unter bestimmten Auflagen) immer möglich den Nutzungsvertrag von beiden Seiten auf zu kündigen. Egal um welchen Service es sich in der Marktwirtschaft handelt.Kajetan hat geschrieben:Der Nutzer muss Steam weiterhin so verwenden können, als er den AGBs zugestimmt hat. Inklusive Update-Funktion und Online-Features, alter wie neuer. Möchte er neue Inhalte erwerben, dann muss er die neuen AGBs akzeptieren. Alles andere ist eine klare Verschlechterung und somit Erpressung des Kunden.
Abgesehen davon ... bei Google nach "ab18 alternative ebay" suchen und man wird sehr schnell fündig
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Jim Panse
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Anderes Beispiel:
Wenn sich in Deutschland mal wieder das Miet-Recht ändert, sind die Vermieter gezwungen ihre Mietverträge anzupassen. Du kannst dann als Mieter dem neuen Vertrag zustimmen oder du nutzt dein Sonderkündigungsrecht, musst aber ausziehen. Der alte Mietvertrag ist dann nicht mehr Gesetzeskonform und darf nicht weitere verwendet werden. Da stehst du als (Ex-)Mieter dann genauso da.
Du hast einfach kein Recht darauf den Steam-Service zu nutzen. Wenn ich nen Reinigungs-Unternehmen hätte, dann stände es mir auch frei keine Putzen zu dir zu senden. Da kannst du noch so lange drauf bestehen. Und selbst wenn wir vorher nen Vertrag hatten und du meine Putzen kostenlos nutzen durftest, kann ich den trotzdem (unter Beachtung der Fristen) auflösen. Dann stehste ohne Putze da.
Gut, bei den Spielen auf Steam die du dann nicht mehr nutzen kannst ist das ein klein wenig anders. Aber dort wäre eine (wie oben beschriebene) Offline-Lösung durchaus ok. Ein Recht auf (Online-)Steam-Nutzung hast du aber einfach nicht. Und das sollte auch nicht anders sein. Du kannst doch keinen Dienstleister dazu verpflichten einen einmal angebotenen Dienst ewig weiter zu leisten. Das gibts so nirgendwo in der Marktwirtschaft.
Wenn sich in Deutschland mal wieder das Miet-Recht ändert, sind die Vermieter gezwungen ihre Mietverträge anzupassen. Du kannst dann als Mieter dem neuen Vertrag zustimmen oder du nutzt dein Sonderkündigungsrecht, musst aber ausziehen. Der alte Mietvertrag ist dann nicht mehr Gesetzeskonform und darf nicht weitere verwendet werden. Da stehst du als (Ex-)Mieter dann genauso da.
Du hast einfach kein Recht darauf den Steam-Service zu nutzen. Wenn ich nen Reinigungs-Unternehmen hätte, dann stände es mir auch frei keine Putzen zu dir zu senden. Da kannst du noch so lange drauf bestehen. Und selbst wenn wir vorher nen Vertrag hatten und du meine Putzen kostenlos nutzen durftest, kann ich den trotzdem (unter Beachtung der Fristen) auflösen. Dann stehste ohne Putze da.
Gut, bei den Spielen auf Steam die du dann nicht mehr nutzen kannst ist das ein klein wenig anders. Aber dort wäre eine (wie oben beschriebene) Offline-Lösung durchaus ok. Ein Recht auf (Online-)Steam-Nutzung hast du aber einfach nicht. Und das sollte auch nicht anders sein. Du kannst doch keinen Dienstleister dazu verpflichten einen einmal angebotenen Dienst ewig weiter zu leisten. Das gibts so nirgendwo in der Marktwirtschaft.
- XenolinkAlpha
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
In Zeiten wo Activision/Blizzard und vor allem EA mit Kunden umgehen wie der letzte Dreck, steht Valve für mich da, komme was wolle, wie ein Heiliger im Drecksloch.
- Sir Richfield
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Re: Steam: Abmahnung für Valve
Aber auch nur weil im Land der Blinden der Einäugige König ist.GenericEvilEmperor hat geschrieben:In Zeiten wo Activision/Blizzard und vor allem EA mit Kunden umgehen wie der letzte Dreck, steht Valve für mich da, komme was wolle, wie ein Heiliger im Drecksloch.
