Ja, sie haben ihre eigene Erzählform. Aber die wenigsten
Spiele nutzen sie.
WC Privateer gehört zu einem meiner immer währenden Favoriten und das Adventure Genre ist mein mir fast liebstes.
Und obwohl man in Adventures oft doch nur begrenzte Möglichkeiten hat, hat man doch sehr viel Kontrolle über das was man gerade tut und was passiert, oder es wird einem zumindest vorgegaukelt.
Diese Spiele beziehen den Spieler mit ein.
Aber das ist leider viel zu selten in der Spielewelt.
Wie du schon sagtest, wird dem Spieler zu oft das Steuer plötzlich aus der Hand gerissen und zerstört die Illusion des erlebten völlig.
@Kunst
Kunst ist bei einem Spiel sehr schwer zu definieren.
Für mich ist es schon ein kunstwerk, wenn man ein kreatives gameplay erschafft, das nur mit sich selbst motiviert.
Will ich aber ein Spiel, das mit einer Geschichte motivieren will, als Kunst bezeichnen, so muss es diese Geschichte auch so präsentieren, dass ich mich nicht fühle als ob ich an einer Kette durch sie hindurchgeschliffen werde, denn ich Spiele ja ein Spiel und lese nicht gerade oder sehe grade einen Film.
Natuerlich muss die Geschichte auch gut sein
Weiterhin muss man dann wohl auch noch einmal den kuenstlerischen aspekt der geschichte selbst "bewerten"
Aber ja, ein Spiel, dass versucht mit seiner Story zu ueberzeugen, mich als Spieler aber nur teilweise mit einbezieht und mir immer wieder die Kontrolle nimmt koennte ich nicht als Kunst bezeichnen. Dann lese ich doch lieber oder sehe einen Film.
Da Problem mit der Kunst beim Spiel, ist aber auch, dass es aus vielen verschiedenen teilen bestehen kann. So ist es doch auch schwer zu entscheiden, wo fange ich mit der bewertung an, und wo hoehre ich auf.
