The Witness: Plädoyer für Nicht-Linearität

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Genkis
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Beitrag von Genkis »

@crewmate

Ja, sie haben ihre eigene Erzählform. Aber die wenigsten
Spiele nutzen sie.

WC Privateer gehört zu einem meiner immer währenden Favoriten und das Adventure Genre ist mein mir fast liebstes.
Und obwohl man in Adventures oft doch nur begrenzte Möglichkeiten hat, hat man doch sehr viel Kontrolle über das was man gerade tut und was passiert, oder es wird einem zumindest vorgegaukelt.
Diese Spiele beziehen den Spieler mit ein.

Aber das ist leider viel zu selten in der Spielewelt.
Wie du schon sagtest, wird dem Spieler zu oft das Steuer plötzlich aus der Hand gerissen und zerstört die Illusion des erlebten völlig.


@Kunst

Kunst ist bei einem Spiel sehr schwer zu definieren.

Für mich ist es schon ein kunstwerk, wenn man ein kreatives gameplay erschafft, das nur mit sich selbst motiviert.

Will ich aber ein Spiel, das mit einer Geschichte motivieren will, als Kunst bezeichnen, so muss es diese Geschichte auch so präsentieren, dass ich mich nicht fühle als ob ich an einer Kette durch sie hindurchgeschliffen werde, denn ich Spiele ja ein Spiel und lese nicht gerade oder sehe grade einen Film.
Natuerlich muss die Geschichte auch gut sein ;), zum nachdenken anregen oder was auch immer.
Weiterhin muss man dann wohl auch noch einmal den kuenstlerischen aspekt der geschichte selbst "bewerten"

Aber ja, ein Spiel, dass versucht mit seiner Story zu ueberzeugen, mich als Spieler aber nur teilweise mit einbezieht und mir immer wieder die Kontrolle nimmt koennte ich nicht als Kunst bezeichnen. Dann lese ich doch lieber oder sehe einen Film.
Da Problem mit der Kunst beim Spiel, ist aber auch, dass es aus vielen verschiedenen teilen bestehen kann. So ist es doch auch schwer zu entscheiden, wo fange ich mit der bewertung an, und wo hoehre ich auf.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Genkis hat geschrieben:@crewmate

Ja, sie haben ihre eigene Erzählform. Aber die wenigsten
Spiele nutzen sie.

WC Privateer gehört zu einem meiner immer währenden Favoriten und das Adventure Genre ist mein mir fast liebstes.
Und obwohl man in Adventures oft doch nur begrenzte Möglichkeiten hat, hat man doch sehr viel Kontrolle über das was man gerade tut und was passiert, oder es wird einem zumindest vorgegaukelt.
Diese Spiele beziehen den Spieler mit ein.

Aber das ist leider viel zu selten in der Spielewelt.
Wie du schon sagtest, wird dem Spieler zu oft das Steuer plötzlich aus der Hand gerissen und zerstört die Illusion des erlebten völlig.
Tatsache ist aber, das es solche Spiele gibt. Wir haben hier eine gewisse Vielfalt. Und das ist wichtiger, als das nur dein Arsch was zu spielen hat
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Genkis
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Beitrag von Genkis »

olkei.. Servus

Was soll der quatsch. Das einzige was ich sage ist, dass meiner meinung nach, spiele, die mit ihrer story punkten wollen, den spieler in diese einbeziehen müssen und deswegen begrüße ich das, was in der news steht.

Die meisten tun das oft nur in begrenzten maße, aber ich habe nicht gesagt, dass sie deswegen schlecht sind. Trotzdem würde ich kaum spiele der letzten jahre empfehlen, weil sie storytechnisch besonders interessant oder anspruchsvoll sind, oder den spieler in ihre welt hineinziehen.

Das heisst aber doch nicht, das sie als spiel schlecht wären.was ich auch nie behauptet habe.. Was hätte ich denn dann die letzten jahre spielen sollen...

Das ich allerdings den begriff kunst benutzte ... Ich nehm ihn mal zurück ;)