The Witcher 2 - Sex und Entscheidungen

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Ravelion
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Kein Titel

Beitrag von Ravelion »

Mann, ich freu mich so. :D
Hoffe das geht nicht nach hinten los, denn ich möchte so gern mal wieder ein tolles RPG erleben.
Aber die sollen blos nicht zuviel machen, hab nämlich 0 Bock auf BUGS. :evil:

Qualität statt Quantität wird sich immer durchsetzen !! 8)
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superboss
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Beitrag von superboss »

freut mich , daß sie sich darüber Gedanken machen
Was draus wird , werden wir sehen.
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So etwa...?
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Beitrag von So etwa...? »

Wow, Sex in Videospielen......das ist wichtig...

Klingt für mich so, als wolle man genau auf die notgeilen 14-jährigen Jungs abzielen. Wie auch immer...

Die Sache mit den "Gut-böse-Entscheidungen" klingt doch aber zur Abwechslung mal sehr interessant. Ich bin zwar skeptisch, inwiefern The Witcher es besser machen soll als alle bisherigen RPGs, aber mal abwarten.

Dialogentscheidungen, die dir schon von weitem in's Gesicht spucken, ob du jetzt "das Arschloch" oder der "Kuschelkissen"-typ bist, nerven mich generell schon sehr mittlerweile. Nichts gegen moralische Optionen in Games, aber bitte nicht immer so ein stures schwarz-weiß-Denken, das meilenweit vorhersehbar ist. :l
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ So etwa...?

Der erste Witcher hat das stellenweise schon sehr gut hinbekommen. Da gab es einige Entscheidungen, bei denen es kein offensichtliches Gut oder Böse gab.
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Bloody Sn0w
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Beitrag von Bloody Sn0w »

So hört man das doch gerne. Die Jungs wissen einfach was gut und schlecht ist. Sich nicht am lächerlichen Dialog-/Karmasystem von Mass Effect 2 zu orientieren ist ein Gewinn für jedes echte RPG. Damit kann man sich höchstens mit Bethesda messen. :?

Gleichzeitig war die Sex-Komponente mit ihren Sammelkarten in Witcher 1 tatsächlich etwas zu Gimmickhaft aufgezogen. Da zeigt Heavy Rain doch ganz klar wie es besser geht. Wobei ich finde: Lieber Sammelkarten als steife Blenden zwischen Pampersträgern, wie in Dragon Age.

Auch wenn mich CDProjectRed schon mit ihrer GC Präsentation überzeugt hat, ist trotzdem Skepsis geboten. Bei Mafia hätte ich auch nicht gedacht, dass man das Spiel nach dem ersten Teil so versemmeln kann. Trotzdem bin ich zuversichtlich und mir fällt auch kein RPG der nächsten Zeit ein, das diesem Spiel in irgend einer Form Paroli bieten könnte.
Wo][rm
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Beitrag von Wo][rm »

So etwa...? hat geschrieben:Wow, Sex in Videospielen......das ist wichtig...

Klingt für mich so, als wolle man genau auf die notgeilen 14-jährigen Jungs abzielen. Wie auch immer...
Nope. Gehört einfach zum Lore.
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Schreckofant
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Beitrag von Schreckofant »

Japp, man orientiert sich halt an den absolut erstklassigen Büchern ;) da ist unser Geralt auch ein kleiner Schürzenjäger xD
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Zumal es eben deswegen auch realistischer wirkt. Dagegen wirkt die Lore von Dragon Age z.B. (ich nehme Dragon Age jetzt nur wegen dem Fantasy-Setting als Vergleich) überzeichnet und Gezwungen.

In The Witcher geht es nun mal etwas rauer zu ("Deine Mutter lutscht Zwegenschwänze") als in ein Mass Effect oder in einem Dragon Age. Und dadurch bekommt The Witcher auch erst sein ganz eigenen Charme.
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Damidias
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Beitrag von Damidias »

Ich finde sogar, man sollte es sowieso unterbinden, das Spiel über die Handlungen des Spielers entscheiden zu lassen bzw. über deren moralische Wertigkeit. Immerhin sind wir denkende Menschen, und wenn wir Entscheidungen treffen, dann können wir auch selber absehen, ob sie gut oder schlecht sind. Dafür brauchen wir keinen blauen oder roten Balken, der proportional zur Wertigkeit unserer Aktionen wächst. Ein extrem simples Beispiel ist für mich immer eine der ersten Szenen aus Half Life², die zwar spieltechnisch keine Konsequenzen hat (und auch nicht haben muss), die aber dazu beiträgt, dass der Spieler seinen Gordon Freeman ein kleines wenig selber charakterisieren kann; also für alle, die die letzten Jahre unter einem Stein gelebt haben: ich rede vom Mülleimer. Zu Anfang wird man von einem Combine aufgefordert, eine leere Blechdose in den Müll zu werfen. Eigentlich ein Tutorial - Moment, aber witzigerweise auch ein moment der Entscheidung: werfe ich die Dose nun in den Müll und spiele den braven Bürger, oder mach ich einen auf Rebell und werf sie dem Combine an den müffelnden Kopp? Und es führt zu unterschiedlichen Ergebnissen und trägt dazu bei, dass jeder einen anderen Gordon Freeman spielt.

Und das alles ohne Dialograd und ohne blödes karma - System.

Nebenbei möchte ich einen interessanten Aspekt von Mass Effect 2 ansprechen. Erst einmal wird die Mass Effect - Reihe für mich immer gegen Fantasy - Gedöns gewinnen, weil ich halt 'ne Science Fiction - Hure bin und mir ehrlich gesagt ziemlich egal ist, in welchem Genre ich meine Laser abfeuer. Und obwohl Witcher 2 echt sexy aussieht (als Spiel wohlgemerkt) und mich die Präsentation echt positiv überrascht hat (hab sie auf gametrailers.com angesehen), werden ME oder auch die Fallout - Reihe auf ewig einen ersten platz in meinem Herzen haben.

Wie auch immer, ein Aspekt, den viele Menschen immer zu vergessen scheinen, ist, dass es in ME2 nicht den Unterschied zwischen "Gut" und "Böse" gibt. Sicherlich auch Definitionsfrage, aber Shephard ist immer "Gut", da er ja das Universum vor den Reapern retten möchte und so weiter und so fort. Das einzige - ich bin bei der genauen Terminologie etwas unsicher, also eilt zur Hilfe, D&D - Nerds! -, das der Spieler entscheidet, ist seine genaue Gesinnung: ob "Rechtschaffen Gut", also ob Shephard mit der Hilfe des Gesetzes und moralisch einwandfreien mitteln zum Ziel kommt, oder ob "Chaotisch Gut", er also beim genauen Einhalten der Vorschriften mal ein Auge zudrückt. "Mal", also immer.

Der Spieler hat eher die Wahl zwischen "Captain Picard und Dirty Harry", um es mit den Worten von Yahtzee Croshaw zu beschreiben. Nicht zwischen Luke Sykwalker und Darth Vader, denn dann hätte uns Bioware die Möglichkeit geben müssen, sich den Reapern anschließen zu können.

Und im Übrigen gebe ich hier jedem Verfechter klassischer Rollenspiele recht. ME 2 ist noch weniger Rollenspiel als sein Vorgänger, ich würde beide eher als "Customizable Shooter" bezeichnen. Ein Rollenspiel lebt ja davon, seinen Charakter so spielen zu können, wie man möchte. Und da man bei ME nur die Wahl zwischen "Rechtschaffen Gut" (Obi Wan Kenobi) und "Chaotisch Gut" (Han Solo) hat, wird dieser Anspruch nicht erfüllt. Ich spiele aber ganz gerne auch mal einen "Chaotisch Bösen" bzw. "Chaotisch Doofen" Character, etwa im Stil von Invader Zim, und das kann mir ME nicht bieten.

Was soll das ganze? Genau. ME und ME2 sind relative Rollenspielfliegengewichte; keine Evolution des Rollenspiels, sondern Shooter mit vielen Dialogen und einigen Rollenspielelementen in der Charakterentwicklung. Warum dann überhaupt gegen ein Schwergewicht wie The Witcher antreten, der in einer völlig anderen Gewichtsklasse boxt und zudem ein anderes Publikum bedienen will? Dass die ME - Serie von allen immer als RPG aufgefasst wird, ist ein Problem der Medien, die alles gerne aus Katalogisierungsgründen in eine Schublade stopfen. Und ein Problem des Begriffs an sich: http://www.escapistmagazine.com/article ... rr-Pee-Gee

EDIT: Shepard falsch geschrieben... so schaufelt man sich natürlich ein eigenes Grab. Wie gesagt, ich spiele gerne chaotisch doof.
Verner
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Beitrag von Verner »

endlich mal wieder ein richtiges rollenspiel, nach dem ganzen schund von bioware. :)
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ero-sennin84
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Beitrag von ero-sennin84 »

HOFFE das teil 1 auch noch für konsole kommt
Theopollo
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Beitrag von Theopollo »

@Damidias

Ich würde ME1 und 2 eher als Cineastische Shooter bezeichnen. Durch die vielen Zwischensequenzen, Dialogen usw. entsteht ein atmosphärisch dichtes cineastisches Spielerlebniss, welches man selber in einem kleinen grad bestimmen kann, aber nicht die Seite wechseln kann oder ähnliches.

An Witcher 2 dagegen (obwohl ich 1 noch nicht gespielt habe) stelle ich andere Ansprüche. Ich erwarte Freiheit,RP-Gameplay und viele undurchsichtige Moralische Entscheidungen. Damit gehöre ich vielleicht nicht zum Mainstream, der die Spiele am liebsten perfekt spielt und möglichst effizienzorientiert, sondern eher zu denen, die sich immer auf die Auswirkungen (positiv und negativ) der eigenen Entscheidung freuen, ohne vorher zu wissen, wie es sich entwickeln wird. Den DAS ist für mich wahres Rollenspiel. In eine authentische Welt reingezogen zu werden, in der jedes Wort den Tod und mancher riskanter Satz zum Glück führen kann.
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

@Theopollo:
Du darfst jetzt aber vom Witcher auch nicht das Unmögliche erwarten. Ich bezweifle stark, dass man an jeder Ecke irgendwelche Entscheidungen treffen wird, die eine Konsequenz mit sich zieht. Die Story an sich wird ja trotzdem relativ "linear" sein, auch wenn die Entwickler mehrere Wege versprechen.
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Sabrehawk
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Beitrag von Sabrehawk »

Massen Effekt war wie der Name sagt Massenware...

Der Witcher ist eindeutig COOLER als die Masse :D
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-Keule-
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Beitrag von -Keule- »

Sabrehawk hat geschrieben:Massen Effekt war wie der Name sagt Massenware...

Der Witcher ist eindeutig COOLER als die Masse :D
Lehn dich nich zu weit ausm Fenster, zwischen den ME und den The Witcher Verkaufszahlen ist nicht so ein riesiger Unterschied, wie man denken könnte ;)