Hellblade: Senua's Sacrifice - Spielstand wird gelöscht, wenn man zu häufig stirbt

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Bachstail
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Spielstand wird gelöscht, wenn man zu häufig stirbt

Beitrag von Bachstail »

sourcOr hat geschrieben: 14.08.2017 13:59 Ich weiß net was daran "echt" ist, wenn du 0 Konsequenzen trägst.
Warum muss es immer Konsequenzen geben ?

In Skyrim als Beispiel handeln alle Gilden unabhängig voneinader, keine hat mit der anderen zu tun (außer die Diebesgilde mit der dunklen Bruderschaft aber diese sind nicht verfeindet, im Gegenteil und wirklich VIEL miteinander zu tun haben sie auch nicht), ergo ist es logisch, dass man sich hier jeder Gilde ohne Konsequenzen anschließen kann.

Und WENN es zwei verfeindete Fraktionen gibt, hat das in der Tat Konsequenzen (Dämmerwacht und die Vampire, Sturmmäntel und die kaiserliche Armee).

Viel schlimmer finde ich da die Tatsache, dass die Spielwelt nicht darauf reagiert, wenn ich zum Beispiel Leiter der Akademie in Winterfeste werde, passiert . . . nichts.

Bis auf Stadtwachen, welche einen kurzen Satz ablassen, reagiert keiner auf meinen Posten als Leiter der Akademie.
EightySix86
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Spielstand wird gelöscht, wenn man zu häufig stirbt

Beitrag von EightySix86 »

sourcOr hat geschrieben: 14.08.2017 13:00Auch das heftige Speichern ist nicht Fehler des Spielers. Ich glaube die meisten versuchen in der Regel alles was geht, um sich die besten Chancen zu sichern. Das liegt halt in unserer Natur. Ob man Glitches ausnutzt oder eben vor dem zu knackenden Schloss einmal abspeichert - man versucht es sich so leicht wie möglich zu machen.
Das ist ja auch vollkommen legitim, nur darf man sich dann halt auch nicht darüber beschweren das man es macht (bzw. machen kann) :wink:
Wenn ich so spielen will ok (ich habe auch schon vor schweren Entscheidungen gespeichert, man weiß halt nie ob die gewählte Antwort auch so rüber kommt wie gewollt, anders als im realen Leben kann man ja im Spiel nicht mehr erklären wie es gemeint war...), ich muss dann halt aber auch damit leben und nicht den schwarzen Peter bei anderen suchen...
... ist wie mit den Geschenken vor Weihnachten, verderbe ich mir den Spaß, weil ich vorher schon danach suche sind nicht die Anderen schuld, die sie schlecht verteckt haben.



@Usul: :Daumenlinks:
Trifft auch genau meine Meinung zu Bethesda
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HellToKitty
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Spielstand wird gelöscht, wenn man zu häufig stirbt

Beitrag von HellToKitty »

Für mich hat es einen hohen spielerischen Reiz, mit permanenten Konsequenzen rechnen zu müssen. Deshalb machen mir Spiele wie die Souls Reihe oder auch Rouguelikes großen Spaß. Voraussetzung ist allerdings, dass man das Scheitern vernünftig ins Spielkonzept mit einbaut, damit der Frust einem nicht den Spaß an der Sache verdirbt und dadurch den Spieler nur zur frühzeitigen Aufgabe zwingt. Diese Waage ist meiner Erfahrung nach aber schwer zu halten. Ich glaube durchaus, dass solche Spielmechaniken auch einer breiteren Masse gefallen könnten. Das Problem ist nur, dass es weitaus aufwendiger ist, ein Spiel nach solchen Gesichtspunkten vernünftig zu designen und auszubalancieren, weshalb man in der Regel lieber den einfacheren Weg geht. Es verhält sich ja ähnlich mit diesem unsäglichen System der automatischen Gesundheitsregeneration in verschiedenen Spielgenres wie zum Beispiel First Person Shootern. Wer sich keine Gedanken machen muss wie viele Medikits man wo im Level versteckt, der spart Zeit und Geld. Das bessere Spielgefühl kommt dabei aber in der Regel nicht rum.