Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllung auf der E3 2015

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TheLaughingMan
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von TheLaughingMan »

Naja, Bosten hat AFAIK ne U-bahn, wäre also möglich. Aber bitte nicht so exzessiv wie in 3.
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prepareforthefuture
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Re: Fallout 4

Beitrag von prepareforthefuture »

Dat muss so - dass man sich in der U-Bahn verläuft, dazu ist sie da in Postapokalyptia. Da mir die Dishonored und The last of us -Erfahrung noch etwas in den Knochen steckt, würde ich mich über ein wenig mehr Stealth freuen. Schließlich wird Schleichen ja auch entwickelt und gesteigert. Also, dass ich jemanden wirklich lautlos ausgeknipst hätte in F3 und NV wäre mir neu (jedenfalls habe ich die Stealth-Angriffe in F3 nie richtig kapiert, die Feinde in der Nähe waren doch immer alarmiert?).
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FuerstderSchatten
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von FuerstderSchatten »

PixelMurder hat geschrieben:Von wegen zum Erbrechen schlechte Quests. Okay, man kann Papa in einer halben Stunde abholen, wenn man es weiss, sehr banal. Man kann aber auch Megaton erkunden, neue Quests holen, Rivet City erkunden, neue Quests holen, Harkness helfen(oder auch nicht), GNR suchen, einen Behemoth mit einer Nuke killen, in die epische Innenstadt, dazwischen ein paar Dungeons erkunden, im Tennpenny vorbei, noch mehr erkunden, Rockopolis finden, und so erst nach dreissig recht spassigen Stunden in die Simulation, in denen man immer noch nur einen Bruchteil der Welt gesehen hat, während man Radio GNR hört.
Hatte zuerst Mühe mich ins Spiel zu finden, sogar ein paar Anläufe gemacht, bis plötzlich der Knopf aufging und ich eines der euphorischsten Spielerlebnisse meines Gamer-Lebens hatte, das immerhin mit dem Spielen von Space Invaders begann. Heute ist Fallout 3 das Spiel, das ich mit Abstand am Längsten gespielt habe, zuerst habe ich es auf der XBox ausgelutscht, dann extra wegen dem Spiel einen Gamer-PC gekauft und nochmals einen vollständigen Zyklus geschenkt gekriegt und dabei habe ich alleine im GECK mehr Zeit verbracht, als die meisten Skyrim und Fallout 3 zusamen gezockt haben.
Fallout 3 hatte viele Macken und nicht unbedingt eine zeitgemässige Grafik, aber es hatte Stil und konnte mir Gefühle vermitteln. Zwischendurch kotzte es mich an, mich in den Metros zu verirren. Heute würde ich dafür bezahlen, wenn ich mich wieder mal irgendwo verlaufen könnte.
Und selbst gestern habe ich es noch gezockt und gemoddet, habe die Feuerameisen-Quest erledigt, habe einen Rekruten in Falls Church befreit, bin in die Franklin-Metro, wo es praktisch unschaffbar ist... Okay, dabei habe ich mich dank eigenem Mod in einen plündernden Ghul verwandelt, weil ich die Radioaktivität (bewusst) nicht beachtet habe... Müsste jetzt ins Dunwich-Gebäude, um mich davon zu heilen, während mich aber wirklich jeder angreift und keine Quests erfüllbar sind.
Das erkunden der mit Abstand größten Stadt dort dauert ungefähr 5 Minuten, es sei denn du willst looten. dann kann es Stunden dauern.

Aber ich will das nicht madig machen, sicher kann man dort ne Menge machen, wenn man halt auf Looten steht, was ich nicht tue, mir reichts wenn irgendwo ne Truhe steht, wo ein paar nette Gegenstände drin sind anstatt Schränke voller Müll. Und Fallout 3 hat nun wirklich keine guten Quests. Ich weiß um gottes Willen nicht, was ihr sonst für RPGs spielt, aber man schaue sich nur andere RPGs aus der selben Zeit an und was diese für ein Questdesign und auch wie sie die Quests präsentieren. Bei Fallout 3 bin ich einfach nur in die Quests gestolpert, z.B. in den Vampirquest.

Man braucht sich dagegen nur Sachen wie Drakensang oder Jade Empire anschauen, jeder Quest dort nimmt es mit den besten aus Fallout 3 auf, zumindest die welche ich gesehen habe. zugegeben nach den xten sinnlosen Ruinen und Höhlen habe ich einfach aufgegeben. Man muss schon Openworlder sein, um sinnlose und generische Höhlen und respawnende (und sogar mitlevelnde, was ich bei Openworld für ein no go halte) Gegner zu ertragen. ich jedenfalls habe es nur zu 40 Stunden geschafft. Selbst Morrorwind, was ich auch nicht besonders leiden konnte, hat mich da mehr begeistert. Denn da kam mir die Welt wenigstens nicht so generisch vor.
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Hunt B
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von Hunt B »

breakibuu hat geschrieben:
BalphemorVonPunin hat geschrieben:Fallout 3 war atmosphärisch schon sehr sehr wastelandig und cool. Mich störten aber die hunderte von Subways, da ging die Übersicht flöten.
Mich hat da eher der Müll gestört der überall rumliegt.
Klar, riesengroße Trümmerhaufen und tonnenschwere Steine bekommt man nich ma eben weg. Aber der Krieg is seit mehreren Jahrzehnten vorbei und in jedem Wohnhaus liegt Zeitungspapier und sonstiger Müll. Je länger ich New Vegas gespielt hab -und es ist auch wirklich nen echt gutes Spiel- desto mehr Atmo is irgendwie flöten gegangen. Seit 60 Jahren is Las Vegas wieder belebt, aber keiner macht mal die Kieselsteinhaufen vor der Haustür weg. Keiner gibt mal den ganzen Vorkriegsmüll irgendwo in die Wüste. Das ganze Wasteland sieht eher aus als wenn der Krieg gerade erst vorbei wäre und nich dass da Jahrzehnte zwischen liegen, in denen sich neue Staaten und Fraktionen gebildet haben.

Also bitte, an manchen Ecken sieht es bei uns doch heute schon so aus, von gewissen südeuropäischen Ländern ganz zu schweigen. Und Norweger entsorgen ihre alten Autos am liebsten im eigenen Garten, soll heißen sie lassen sie dort einfach vor sich hin rosten. :wink:

Und in der Postapokalypse sollen sich die Leute plötzlich darum kümmern, wo sie ihren Müll hinwerfen? Das halte ich für unrealistisch. :mrgreen:
maho76
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Re: Fallout 4 - Gerücht

Beitrag von maho76 »

Bei Fallout 3 bin ich einfach nur in die Quests gestolpert, z.B. in den Vampirquest.
darum geht's doch, ist doch super. du rennst durch die gegend, machst dein ding, und rein zufällig kommst du irgendwo vorbei wo gerade was passiert und schon bist du ein teil der dortigen Story. gibt doch nix schlimmeres als ein aufgesetzter questhub zum abarbeiten oder ständig "kuriere" die dir quests vorbeibringen oder wenn alles, wirklich alles durch die mainquest serviert wird. schrecklich sowas. bei bethgames geht's halt nunmal vor allem darum dass man erkundet, frei (ow) durch die gegend rennt und man ständig die Möglichkeit hat irgendwas zu erleben, sei es aus eigenem antrieb oder eben auch mal ne quest (die beileibe nicht so prominent oder gar nötig sind wie in anderen games). gibt auch genug ganz ohne quests zu erleben, kleine Geschichten am Wegesrand die in keinerlei questlog auftauchen. finde ich super sowas (bigtown, sklavenrebellion oder Oasis z.b. hab ich nie ne quest gehabt um dorthin zu kommen, habs im Radio gehört und mich auf die suche gemacht... was für ein akt bis ichs gefunden hatte > epic road movie (zumal ich auf dem weg den Hund gefunden hab, einfach klasse), und ganz ohne irgendwelche quests^^).

btw. die vampirquest startet (eigentlich) direkt bei deiner ersten "Station" im moriartys Saloon in megatron wenn du dich mit ner blonden dort direkt neben der Eingangstür unterhälst (ist genaugenommen sogar die allererste sidequestreihe abseits der mainquest wenn man irgendwie von Reihenfolge sprechen kann^^). drüber stolpern ist nur möglich wenn du die Dame vorher ignoriert hast und stur der mainquest hinterher rennst (größter fehler nicht nur bei beth-games ;) ).
Zuletzt geändert von maho76 am 11.05.2015 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
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breakibuu
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von breakibuu »

Hunt B hat geschrieben: Und in der Postapokalypse sollen sich die Leute plötzlich darum kümmern, wo sie ihren Müll hinwerfen? Das halte ich für unrealistisch. :mrgreen:
Naja, zumindest sollte er nicht im eigenen Haus liegen. Aber vielleicht bin ich einfach nur zu pingelig und hab nen zu großes Problem mit Müll :D
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FuerstderSchatten
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Re: Fallout 4 - Gerücht

Beitrag von FuerstderSchatten »

maho76 hat geschrieben:
Bei Fallout 3 bin ich einfach nur in die Quests gestolpert, z.B. in den Vampirquest.
darum geht's doch, ist doch super. du rennst durch die gegend, machst dein ding, und rein zufällig kommst du irgendwo vorbei wo gerade was passiert und schon bist du ein teil der dortigen Story. gibt doch nix schlimmeres als ein aufgesetzter questhub zum abarbeiten oder ständig "kuriere" die dir quests vorbeibringen oder wenn alles, wirklich alles durch die mainquest serviert wird. schrecklich sowas. bei bethgames geht's halt nunmal vor allem darum dass man erkundet, frei (ow) durch die gegend rennt und man ständig die Möglichkeit hat irgendwas zu erleben, sei es aus eigenem antrieb oder eben auch mal ne quest (die beileibe nicht so prominent oder gar nötig sind wie in anderen games). gibt auch genug ganz ohne quests zu erleben, kleine Geschichten am Wegesrand die in keinerlei questlog auftauchen. finde ich super sowas (bigtown, sklavenrebellion oder Oasis z.b. hab ich nie ne quest gehabt um dorthin zu kommen, habs im Radio gehört und mich auf die suche gemacht... was für ein akt bis ichs gefunden hatte > epic road movie (zumal ich auf dem weg den Hund gefunden hab, einfach klasse), und ganz ohne irgendwelche quests^^).

btw. die vampirquest startet (eigentlich) direkt bei deiner ersten "Station" im moriartys Saloon in megatron wenn du dich mit ner blonden dort direkt neben der Eingangstür unterhälst (ist genaugenommen sogar die allererste sidequestreihe abseits der mainquest wenn man irgendwie von Reihenfolge sprechen kann^^). drüber stolpern ist nur möglich wenn du die Dame vorher ignoriert hast und stur der mainquest hinterher rennst (größter fehler nicht nur bei beth-games ;) ).
Wenn du das toll findest in irgendeine Höhle zu gehen und auf einmal bei diesen sehr lächerlichen "Vampiren" anzukommen, die nicht mal auf mich reagieren, obwohl ich bei ihnen rumschleiche, ich also zuerst gar nicht den Quest zuordnen konnte. Den Quest an sich habe ich schon vorher bekommen in einem "Dorf" (oder sagen wir lieber 3 Blech-Hütten auf einer Brücke) hat mir irgendwer was von Kanibalen erzählt, das war aber nicht in Megatron. Vermutlich hat mich die Blonde aber dahin geführt. Und wenn man die Mainquest verfolgt kommt man dort gar nicht hin, weil die Mainquest in die andere Richtung weitergeht.

Weiß nicht, habt ihr nicht mal richtige RPGs mit tollen Questdesigns gesehen wo die Mainquest mit den Sidequests verschwimmen und gute Storys dahinterstecken wie in NWN 2, KotoR oder Jade Empire? Dieser Bethesda-Openworld Mist kommt mir wie GTA vor, wo man da an bestimmten Stellen Missionen findet, damit die Gähnende Leere einen nicht überrollt, aber in Wirklichkeit sind die dann einfach nur mehr von der Leere. Z.B. weil ja doch nur Loop NPCs darum stehen, die nachdem du was für sie erledigst hast genauso auf dich reagieren, wie vorher. Das fühlt sich alles so künstlich an. Ehrlich gesagt, auch wenn ich die Geschichte mit dem Kindssein im Bunker höchst albern fand, ist das Tutorial für mich noch der beste spielerische Abschnitt von Fallout 3 mit dem besten Questdesign.

Und nein die allererste Sidequest ist dem Sherrif beim Entschärfen der Atombombe zu helfen, der lächerlichste Sidequest aller Zeiten wenn man mich fragt. Ich darf das gar nicht mit den Sidequests alleine in Klamath vergleichen. Ich meine die sind allesamt so viel besser, im Humor, in ihrer Logik, darin wie sie in die Welt eingebunden sind usw.. Bei Fallout 3 geht's nur darum die Langeweile zu bekämpfen die sofort aufkommt, wenn man merkt mit was für Puppets man es da zu tun bekommt, die stur ihre Wegrouten abgrasen. Da fühlt man sich selbst wie nen Fremdkörper an. Ehrlich ich hab selten ein Spiel mit so wenig Seele gespielt.

Meine Güte ich spiele gerade FF 4 die PC Version und obwohl die Grafik hier so ziemlich kryptisch ist und aus PS 1 zu stammen scheint fühlt sich die Welt dort tausendmal lebendiger an, die NPCs reagieren wenigstens auf meine Taten, weil halt ihr Text gescriptet ist, aber das ist mir lieber als eine Schar von NPC die keine Notiz von mir nehmen und immer die selben Phrasen preschen obwohl ich gerade ne fucking Atombombe entschärft habe.
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SethSteiner
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von SethSteiner »

Megaton wäre nur als Startsiedlung nett aber es war schon ziemlich deprimierend, dass das schon das größte in Fallout 3 war und zweihundert Jahre nach dem Atomkrieg.
PixelMurder
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von PixelMurder »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich weiß um gottes Willen nicht, was ihr sonst für RPGs spielt
Mass Effect :D
FuerstderSchatten hat geschrieben: Man braucht sich dagegen nur Sachen wie Drakensang oder Jade Empire anschauen, jeder Quest dort nimmt es mit den besten aus Fallout 3 auf, zumindest die welche ich gesehen habe. zugegeben nach den xten sinnlosen Ruinen und Höhlen habe ich einfach aufgegeben. Man muss schon Openworlder sein, um sinnlose und generische Höhlen und respawnende (und sogar mitlevelnde, was ich bei Openworld für ein no go halte) Gegner zu ertragen.
Ich schraube seit bald fünf Jahren an Fallout 3 rum, und je länger ich das tue, je mehr Details finde ich in den Tiefen der Engine. Die Module und das Decor mögen generisch sein, aber da steckt waschechte Arbeit dahinter und das sind zigtausende Assets, mindestens soviele wie in jedem anderen Game. Viele Features der Engine werden selbst heute nur selten von irgendeinem anderen Spiel übertroffen, z.B. das extrem tiefe Sound/Effekt-System oder dass eine einzige Gegner-Gruppe wie die Raider hundert Kampfsprüche in mehreren männlichen und weiblichen Stimmen hat. Die Jungs von Bethesda haben meine Hochachtung, die diese Assets immerhin so gut wie möglich variiert haben, damit es nicht zu generisch aussieht. Baue mal eine so reich ausgestattete Metro im GECK, um das nachvollziehen zu können. Fallout/TES haben ein System(Architektur, NPC-Verhalten, Physik, Quest-Design...), das man entweder mögen kann oder nicht, das diskussionswürdig ist, aber ich habe keine Zweifel, dass hinter den betreffenden Spielen eine gewaltige Leistung steckt.

Bei mir leveln die Gegner anders mit, ich kann von der ersten bis zur letzten Stunde One-Hit-Kills durch eine Ghul-Tatze kriegen und bis ich Level 20 bin, habe ich hundert Stunden, ein Durchgang mit allen wichtigen Dingen dauert um die 150 Stunden(nicht die hunderte Tode mitgerechnet). Musste nach der Erfahrung von gestern im Franklin-Service-Bereich sogar meine gelevelten Liste wieder ein wenig mehr Richtung Vanilla drehen, weil auf Level 22 nur noch Plündernde und Leuchtende kamen. Meine Skills muss ich gut verteilen, da ich einfach nicht mehr als fünf vernünftig steigern kann.
Falls es einer austesten möchte, WastelandWarrior: http://www.nexusmods.com/fallout3/mods/18320/

Aber ich war schon vorher ein Open-Worldler und wenn es mir zu leicht wurde, habe ich einfach ein leichtes Outfit angelegt. Ich habe Fallout 3 lange genug auf der XBox 360 gezockt, um sagen zu können, dass ich das Game auch ohne Mods geliebt habe. Wenn wir beide eine Mängel-Liste machen müssten, hätte ich wahrscheinlich einige mehr als du, ich habe sogar haufenweise Bugs gefixt, die in keinem Wiki auftauchen. Wenn du von langweiligen Quest redest, kenne ich ihre Quest-Stages, Scripte, Trigger und zugehörigen Actors in- und auswendig und wahrscheinlich habe ich alles geändert und debugt.
Mir sind alle Unzulänglichkeiten bekannt, das Geballer ist beschissen, das VATS überflüssig und die Quests sind keine Literatur und trotzdem liebe ich das Spiel, Radio GNR, Moira, die Ghule, die Raider, die Architektur, Dogmeat, meine doppeläufige Shotgun aus Point Lookout, das Gleisgewehr, die Metros, das Dunwich-Gebäude, Point Lookout...
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FuerstderSchatten
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von FuerstderSchatten »

Spoiler
Show
PixelMurder hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich weiß um gottes Willen nicht, was ihr sonst für RPGs spielt
Mass Effect :D
FuerstderSchatten hat geschrieben: Man braucht sich dagegen nur Sachen wie Drakensang oder Jade Empire anschauen, jeder Quest dort nimmt es mit den besten aus Fallout 3 auf, zumindest die welche ich gesehen habe. zugegeben nach den xten sinnlosen Ruinen und Höhlen habe ich einfach aufgegeben. Man muss schon Openworlder sein, um sinnlose und generische Höhlen und respawnende (und sogar mitlevelnde, was ich bei Openworld für ein no go halte) Gegner zu ertragen.
Ich schraube seit bald fünf Jahren an Fallout 3 rum, und je länger ich das tue, je mehr Details finde ich in den Tiefen der Engine. Die Module und das Decor mögen generisch sein, aber da steckt waschechte Arbeit dahinter und das sind zigtausende Assets, mindestens soviele wie in jedem anderen Game. Viele Features der Engine werden selbst heute nur selten von irgendeinem anderen Spiel übertroffen, z.B. das extrem tiefe Sound/Effekt-System oder dass eine einzige Gegner-Gruppe wie die Raider hundert Kampfsprüche in mehreren männlichen und weiblichen Stimmen hat. Die Jungs von Bethesda haben meine Hochachtung, die diese Assets immerhin so gut wie möglich variiert haben, damit es nicht zu generisch aussieht. Baue mal eine so reich ausgestattete Metro im GECK, um das nachvollziehen zu können. Fallout/TES haben ein System(Architektur, NPC-Verhalten, Physik, Quest-Design...), das man entweder mögen kann oder nicht, das diskussionswürdig ist, aber ich habe keine Zweifel, dass hinter den betreffenden Spielen eine gewaltige Leistung steckt.

Bei mir leveln die Gegner anders mit, ich kann von der ersten bis zur letzten Stunde One-Hit-Kills durch eine Ghul-Tatze kriegen und bis ich Level 20 bin, habe ich hundert Stunden, ein Durchgang mit allen wichtigen Dingen dauert um die 150 Stunden(nicht die hunderte Tode mitgerechnet). Musste nach der Erfahrung von gestern im Franklin-Service-Bereich sogar meine gelevelten Liste wieder ein wenig mehr Richtung Vanilla drehen, weil auf Level 22 nur noch Plündernde und Leuchtende kamen. Meine Skills muss ich gut verteilen, da ich einfach nicht mehr als fünf vernünftig steigern kann.
Falls es einer austesten möchte, WastelandWarrior: http://www.nexusmods.com/fallout3/mods/18320/

Aber ich war schon vorher ein Open-Worldler und wenn es mir zu leicht wurde, habe ich einfach ein leichtes Outfit angelegt. Ich habe Fallout 3 lange genug auf der XBox 360 gezockt, um sagen zu können, dass ich das Game auch ohne Mods geliebt habe. Wenn wir beide eine Mängel-Liste machen müssten, hätte ich wahrscheinlich einige mehr als du, ich habe sogar haufenweise Bugs gefixt, die in keinem Wiki auftauchen. Wenn du von langweiligen Quest redest, kenne ich ihre Quest-Stages, Scripte, Trigger und zugehörigen Actors in- und auswendig und wahrscheinlich habe ich alles geändert und debugt.
Mir sind alle Unzulänglichkeiten bekannt, das Geballer ist beschissen, das VATS überflüssig und die Quests sind keine Literatur und trotzdem liebe ich das Spiel, Radio GNR, Moira, die Ghule, die Raider, die Architektur, Dogmeat, meine doppeläufige Shotgun aus Point Lookout, das Gleisgewehr, die Metros, das Dunwich-Gebäude, Point Lookout...
Naja ich behaupte jetzt auch nicht, dass da nicht Arbeit drin steckt, mir gefällt sie halt n nur nicht.

ME 1 muss ich sagen, hat auch nicht gerade berauschende Quests, ehrlich gesagt, sind sie größtenteils viel schlechter als in Fallout 3, naja vom Atombomben entschärfen mal abgesehen, das ist und war wirklich die Höhe und wird wohl nie wieder übertroffen werden.

Jedenfalls gibt es bei ME 1 Quests die darin bestehen auf irgendeinen Planeten der aus generischen Hügeln besteht, der sich dadurch von den anderen generischen Planeten unterscheidet, dass er eine graue statt rote Textur hat, eine Ruine zu finden. Und das nur um des Finden willens. Aber dafür ist wenigstens die Mainquest besser.

Aber egal, ich bin der Meinung dass du das gut dargelegt hast, warum du gerne Fallout 3 magst und ich finde das durchaus verständlich, auch wenn ich es als Nicht Openworlder kaum nachvollziehen kann. Ich habe es überhaupt nur 40 Stunden gespielt, weil ich dafür 50 Euro ausgeben habe, habe aber dann schnell gemerkt, dass es einfach nicht will bei mir. Schade. Jedenfalls freue ich mich für dich, wenn nen neuer Teil rauskommt, ich passe aber, ich hole mir nie wieder ein RPG von Bethesda so viel steht fest. ^^

Schließlich gibt's ja Wasteland 2 für Leute die lieber ein anderes Konzept wollen, habe das Spiel schon seit Early Access in meiner Steamliste, aber noch nicht ausprobiert.
Zuletzt geändert von dx1 am 11.05.2015 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat in Spoiler-Tags verpackt.
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dx1
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von dx1 »

PixelMurder hat geschrieben:Falls es einer austesten möchte, WastelandWarrior: http://www.nexusmods.com/fallout3/mods/18320/
Würde ich gerne, aber als ich Dich vor ein paar Tagen bei nexusmods gefunden hatte, hatte ich den Eindruck, ich müsste Fallout 3 dann auf Deutsch spielen. :mrgreen:

Und FuerstderSchatten, war das Vollzitat des Beitrags über Deinem wirklich nötig? (Rhetorische Frage)
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von PixelMurder »

Wollte es seit einiger Zeit auf Englisch übersetzen, aber das Teil ist riesig, da sind soviele Daten drin, wie bei einem kleinen offiziellen DLC. Da es auch keine vernünftigenLokalisierungsfunktionen gibt, müsste ich jede neue Version wieder übersetzen.
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TheLaughingMan
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von TheLaughingMan »

SethSteiner hat geschrieben:Megaton wäre nur als Startsiedlung nett aber es war schon ziemlich deprimierend, dass das schon das größte in Fallout 3 war und zweihundert Jahre nach dem Atomkrieg.
War Rivet City nicht größer? Okay, natürlich auch gnadenlos von Fallout 2 kopiert, aber immerhin war die Idee nicht schlecht.
johndoe1730081
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von johndoe1730081 »

Also ganz ehrlich, die Welt wirkt nun alles andere als seelenlos. Man muss halt nur mal etwas tiefer gehen, als über die ganze Karte zu huschen, strikt von Mainquest zu Mainquest.
Gerade irgendwelche Ruinen zu finden oder Orte, die Sekunden vor der Nuklearen Apokalypse. Man findet spielende Kinder, ein Liebespaar beim Schnaskeln, eine Familie beim Essen und noch mehr, was von vor dem Untergang erzählt. Auf eine wesentlich stillere Art, als es beispielsweise in Bioshock mit seinen Audiologs. Ein kleines Manko hier und da mag, die dafür recht begrenzte Siedlungsgröße der ein oder anderen Orte sein.
Aber mal ehrlich, glaubt ihr denn 200 Jahre nach der Apokalypse wär es wieder gut? Schätzungen gehen dacon aus, dass Tschernobyl für dir nächsten 10.000 Jahre unbewohnbar bleibt. Oder anders gesagt, je länger man sich dort aufhält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man verstrahlt oder eben das alles Leben zu grunde geht.
Mal von Sci-Fi Dingen wie der Erde bereinigen abgesehen.
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Re: Fallout 4 - Gerücht: Branchen-Insider bestätigt Enthüllu

Beitrag von TheLaughingMan »

AFAIK wohnen in Prypjat schon wieder vereinzelt Menschen. Und die Idee um eine A-Bombe herum eine Stadt aufzubauen ist wirklich...dumm. Das war typische Videospieligkeit um irgendwann eine an den Haaren herbeigezogene moralische Entscheidung zu erzwingen.