sourcOr hat geschrieben:
Das Gehirn sollte das eigentlich wunderbar können, sonst würde das mit dem Träumen doch sehr schwierig werden.
Gute Idee, macht Sinn...
sourcOr hat geschrieben:
Aber ja, das wird bei ruckelnden Bewegungen nicht passieren, weil wir sonst doch denke ich mit heftigem Motion Blur durch die Gegend eiern würden.
... und dann leider voll versaut.
Man kann sich also komplette, flüssige "Animationen" erträumen, aber nicht aus ruckeligen Bilderabläufen eine flüssige Bewegung interpretieren. Sehr interessant. Es wäre mir auch neu, dass das Gehirn bei Videos, sofern diese auch ruckelig wären, ein Problem mit Motionblur hätte, denn wann man die Bewegungen erst erdenkt, ensteht kein Motionblur. Ganz im Gegenteil wird das Motionblur eines Standbilds vielmehr erst genutzt um die Bewegung mittels der "dazugedachten" Bilder zu verflüssigen.
Der vorherige hier schon erwähnte Ansatz war da schon ganz richtig. Das Gehirn "berechnet" nicht einfach statische Zwischenbilder zwischen zwei Einzelbildern, was ja auch erst möglich wäre, wenn man das zweite Bild erstmal hätte, aber dann ists ja ohnehin schon zu späte, sondern es kummuliert mehrere vorherige Bilder und führt diese "logisch" (bzw gemäß der Erfahrung) fort, BEVOR das Nachfolgebild überhaupt da ist.
Umso überraschender und verwirrender ist es, wenn so eine Bewegung dann eben nicht so abläuft, wie das Gehirn sie "vorrausberechnet" hat. Das "sieht" dann generell "komisch" aus, bzw wirkt unnatürlich.
sourcOr hat geschrieben: Irgend wo muss halt die Grenze zwischen Stand und Bewegung liegen.
Muss sie eben nicht. Tut sie auch nicht. Das hängt vom Betrachter ab. Dei Tendenz über die meisten Menschen geht nur dahin, dass sie weniger als 25-30fps eben doch als ruckelig wahrnehmen. Und selbst das ruckelt zwar, aber man kann damit umgehen, weil man es einfach logisch fortführt. Je niederiger die FPS-Rate aber ist, umso "unerwarteter" sind allerdings Bewegungsrichtungsänderungen.